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	<title>Matura Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-16T08:56:54Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Spezial:Badtitle/NS3000:Statistik:Streuungsma%C3%9Fe&amp;diff=8582</id>
		<title>Spezial:Badtitle/NS3000:Statistik:Streuungsmaße</title>
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		<updated>2024-04-01T13:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Streuungsmaße - statistische Kennzahlen für die Streuung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streuung von Daten ==&lt;br /&gt;
Im vorigen Kapitel haben wir gelernt, wie wir verschiedene Arten von Zentralmaßen bestimmen. Ein Zentralmaß allein sagt uns allerdings noch nicht viel über die Verteilung (= Streuung) der Werte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Streuungs-bild1.png|thumb|450px|In beiden Graphiken ist das arithm. Mittel $\bar{x}=1$, ....]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Streuungs-bild2.png|thumb|450px|... allerdings ist im linken Bild die Streuung der Werte eindeutig größer als im rechten Bild.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Datenmengen in den Abbildungen haben denselben Mittelwert, aber unterschiedliche Streuungen. Die Werte im rechten Bild liegen näher um den Mittelwert $1$ als die Werte im linken Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund lernen wir nun noch zusätzliche Kennzahlen für die Streuung von Werten kennen, um solche Datenmengen besser unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannweite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''Spannweite''' ist die Differenz (Abstand) zwischen dem kleinsten und dem größten Wert der Datenmenge. &lt;br /&gt;
$$\text{Spannweite}=x_{max}-x_{min}$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Gegeben sei die Datenliste $\{1;2;2;2;5\}$. Bestimme die Spannweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:''' $x_{max}=5;\ x_{min}=1$&lt;br /&gt;
$$\text{Spannweite}=x_{max}-x_{min}=5-1=4$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Spannweite beträgt $4$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianz und Standardabweichung ==&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit, um die Streuung anzugeben wäre folgende:&lt;br /&gt;
Wir berechnen den '''durchschnittlichen Abstand aller Werte vom arithmetischen Mittel $\bar{x}$'''. Diesen durchschnittlichen Abstand nennen wir '''Standardabweichung''' oder kurz $\sigma$ (= sigma).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1= Herleitung der Standardabweichung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die '''durchschnittlichen Abstände aller Werte vom arithmetischen Mittel $\bar{x}$''' (= Standardabweichung) zu erhalten, machen wir Folgendes:&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$$\ $$&lt;br /&gt;
# Schritt: Wir berechnen den Abstand aller Werte von $\bar{x}$:&lt;br /&gt;
#: $$(x_1-\bar{x}) \textrm{ und } (x_2-\bar{x}) \textrm{ und ... und } (x_n-\bar{x})$$&lt;br /&gt;
# Schritt: Da die Abstände mitunter negativ sind (wenn $x_i&amp;lt;\bar{x}$), quadrieren wir alle Abstände: &lt;br /&gt;
#: $$(x_1-\bar{x})^2 \textrm{ und } (x_2-\bar{x})^2 \textrm{ und ... und } (x_n-\bar{x})^2$$&lt;br /&gt;
# Schritt: Nun zählen wir die Quadrate aller Abstände zusammen und berechnen den Durchschnitt (d. h. wir dividieren durch $n$):&lt;br /&gt;
#: $$\frac{(x_1-\bar{x})^2 + (x_2-\bar{x})^2 +...+ (x_n-\bar{x})^2}{n}$$&lt;br /&gt;
# Da wir oben quadriert haben, ziehen wir nun wieder die Wurzel (Achtung: Dadurch fallen die $(\ )^2$ nicht weg!):&lt;br /&gt;
#: $$\sqrt{\frac{(x_1-\bar{x})^2 + (x_2-\bar{x})^2 +...+ (x_n-\bar{x})^2}{n} }$$&lt;br /&gt;
Oder verkürzt angeschrieben: &lt;br /&gt;
$$\sqrt{ \frac{\sum_{i}(x_i-\bar{x})^2}{n} }$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''Standardabweichung [[sigma|$\sigma$]]''' ist ein Maß für die Abweichung aller Werte vom arithmetischen Mittel $\bar{x}$ und wird berechnet mit &lt;br /&gt;
$$\sigma=\sqrt{\frac{(x_1-\bar{x})^2 + (x_2-\bar{x})^2 +...+ (x_n-\bar{x})^2}{n} }$$&lt;br /&gt;
Verkürzt:&lt;br /&gt;
$$\sigma=\sqrt{ \frac{\sum_{i}(x_i-\bar{x})^2}{n} }$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianz $\sigma ^2$ ist das Quadrat der Standardabweichung:&lt;br /&gt;
$$\sigma ^2=\frac{(x_1-\bar{x})^2 + (x_2-\bar{x})^2 +...+ (x_n-\bar{x})^2}{n} =\frac{\sum_{i}(x_i-\bar{x})^2}{n}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Berechnen Sie arithmetisches Mittel und Standardabweichung der Liste $\{1;2;2;2;5\}$.&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$n=5$ Werte&lt;br /&gt;
$$\bar{x}=\frac{1+2\cdot 3+5}{5}=\frac{12}{5}=2.4$$&lt;br /&gt;
Somit beträgt das arithmetische Mittel $\bar{x}=2.4$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Standardabweichung zu berechnen, ermitteln wir zuerst die Varianz und ziehen anschließend die Wurzel (so vermeiden wir häufige Rechenfehler):&lt;br /&gt;
$$\sigma^2 =\frac{(x_1-\bar{x})^2 + (x_2-\bar{x})^2 +...+ (x_n-\bar{x})^2}{n}$$&lt;br /&gt;
$$\sigma^2=\frac{(1-2.4)^2+(2-2.4)^2+(2-2.4)^2+(2-2.4)^2+(5-2.4)^2}{5}$$&lt;br /&gt;
$$\sigma^2=\frac{(1-2.4)^2+(2-2.4)^2\cdot 3+(5-2.4)^2}{5}$$&lt;br /&gt;
$$\sigma^2=\frac{(-1.4)^2+(-0.4)^2\cdot 3+2.6^2}{5}$$&lt;br /&gt;
$$\sigma^2=\frac{9.2}{5}=1.84$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir für die Standardabweichung $\sigma$:&lt;br /&gt;
$$\sigma=\sqrt{\sigma^2}=\sqrt{1.84}=1.36$$&lt;br /&gt;
Die Standardabweichung beträgt $\sigma=1.36$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quartile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= &lt;br /&gt;
Die Quartile $Q_1,\ Q_2\,\ Q_3$ teilen die Werte der Datenmenge insgesamt in $4$ Bereiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quartile.png|thumb|300px|center|Quartile einer Datenmenge mit $5$ Werten. $Q_1$ ist zwischen dem 1. und 2. Wert, $Q_3$ zwischen dem 4. und 5.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
# Zuerst berechnen wir den Median $Q_2$, der die Daten in zwei Hälften teilt. $Q_2$ ist gleichzeitig das zweite Quartil $Q_2$.&lt;br /&gt;
# Das erste Quartil $Q_1$ ist der mittlere Wert in der linken Hälfte.&lt;br /&gt;
# Das dritte Quartil $Q_3$ ist der mittlere Wert der zweiten Hälfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quartile sind vor allem für die Erstellung eines [[Beschreibende Statistik#Boxplot (Kastenschaubild)|Boxplot-Diagramms]] relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Datenliste $\{1;2;2;2;5\}$. Bestimme $x_{min},\ x_{max}$ sowie alle Quartile und erstelle damit ein Boxplot-Diagramm.&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $x_{min}=1$&lt;br /&gt;
* $x_{max}=5$&lt;br /&gt;
* $\{1\underbrace{;}_{Q_1}2;\ \underbrace{2}_{Q_2 }\ ;\ 2\underbrace{;}_{Q_3} 5\}$&lt;br /&gt;
*:&lt;br /&gt;
*: $Q_1=\frac{1+2}{2}=1.5$, &lt;br /&gt;
*: $Q_2=2$ und &lt;br /&gt;
*: $Q_3=\frac{2+5}{2}=3.5$&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxplot-bsp1.png|thumb|center|400px|Boxplot-Diagramm der Liste $\{1;2;2;2;5\}$]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Der '''Quartilsabstand''' ist der Abstand zwischen den Quartilen $Q_1$ und $Q_3$. &lt;br /&gt;
$$\text{Quartilsabstand}=Q_3-Q_1$$&lt;br /&gt;
Graphisch entspricht dies der Länge der „Box“ im Boxplot-Diagramm.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Datenliste $\{1;2;2;2;5\}$. Bestimme den Quartilsabstand der Daten.&lt;br /&gt;
|2= Aus dem obigen Beispiel wissen wir, dass $Q_1=1.5$  und $Q_3=3.5$. &lt;br /&gt;
Somit beträgt der Quartilsabstand &lt;br /&gt;
$$Q_3-Q_1=3.5-1.5=2$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Beschreibende_Statistik&amp;diff=8408</id>
		<title>Beschreibende Statistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Beschreibende_Statistik&amp;diff=8408"/>
		<updated>2021-01-30T13:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der beschreibenden Statistik beschäftigen wir uns mit der Auswertung von Datenmengen. Die Auswertung erfolgt dabei über graphische Darstellungsformen (Diagramme) und einzelne aussagekräftige Kennzahlen (z. B. Mittelwert, Spannweite, ...), mit denen Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit aller Daten gezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gelb: Lernpfad | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFD700&amp;quot;&amp;gt; $Step\ by\ Step!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] $\ $ [http://rfdz.ph-noe.ac.at/fileadmin/Mathematik_Uploads/Medienvielfalt/Medienvielfalt3/lernpfad_beschreibende_statistik/beschreibendeStatistik/index.html Weiterer Lernpfad zur beschreibenden Statistik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Statistik:Daten und Diagramme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Statistik:Zentralmaße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Statistik:Streuungsmaße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://www.mathago.at/wp-content/uploads/2019/06/A_019.pdf Schiunfälle] (leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch [[Wachstums- und Zerfallsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch&lt;br /&gt;
: * [[Wachstums- und Zerfallsprozesse]]&lt;br /&gt;
: * [[Trigonometrie (2.12 und 3.10) | Trigonometrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=73&amp;amp;file=Reinanken.pdf Reinanken]] (mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=249&amp;amp;file=Weinbau_und_Weinkonsum.pdf Weinbau und Weinkonsum] (mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch&lt;br /&gt;
:* [[Lineare Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]:  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=286&amp;amp;file=Photovoltaik_(2).pdf Photovoltaik (2)] (leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Siehe auch &lt;br /&gt;
:* [[Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Berechnung der Kennzahlen mit Technologie =&lt;br /&gt;
=== GeoGebra ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ti-8x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Excel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Regression =&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Bereich ist nur für spezielle Schulformen (z. B. HLW und HAK) relevant. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Regression}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Regression&amp;diff=8407</id>
		<title>Regression</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Regression&amp;diff=8407"/>
		<updated>2021-01-30T13:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „{{Inhalt:Regression}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Inhalt:Regression}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Spezial:Badtitle/NS3000:Regression&amp;diff=8406</id>
		<title>Spezial:Badtitle/NS3000:Regression</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Spezial:Badtitle/NS3000:Regression&amp;diff=8406"/>
		<updated>2021-01-30T13:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Die Seite wurde neu angelegt: „ Die Regression ist eine Methode in der Statistik, den Zusammenhang (= Korrelation) zwischen zwei Merkmalen zu überprüfen.   == Einleitung == Datei:Regress…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Regression ist eine Methode in der Statistik, den Zusammenhang (= Korrelation) zwischen zwei Merkmalen zu überprüfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RegressionIntro.png|thumb|Beispiel einer typischen linearen Regression]]&lt;br /&gt;
Sind zwei [[ Beschreibende Statistik#Daten und Diagramme#Arten von Merkmalen/Daten | metrische ]] Merkmale gegeben (z. B. Alter und Verdienst in einer Firma), so kann mithilfe der Regression der Zusammenhang dieser Merkmale überprüft und beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst werden die Merkmale in einer Punktwolke dargestellt. &lt;br /&gt;
Die Regression versucht nun, den Graphen einer [[Funktionen|Funktion]] „''möglichst gut''“ durch diese Punkte zu legen.&lt;br /&gt;
„Möglichst gut“ bedeutet dabei, dass die Summe der Quadrate der $y$-Abstände zwischen Funktion und Punkten so gering wie möglich sein soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=Mtr170pGWMs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt; $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] $\ $ Dieses [http://tube.geogebra.org/m/1525527 Arbeitsblatt] zeigt dir die grundlegende Idee am Beispiel einer linearen Regression, bei der die „bestmögliche“ Gerade gesucht ist:  &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1=Was bei diesem Applet zu tun ist:&lt;br /&gt;
|2= In der obigen Graphik siehst du $4$ Punkte, die durch eine Gerade möglichst gut angenähert werden sollen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Hake das Kästchen „Gerade“ an. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Nun kannst du dir die vertikalen Abstände der Punkte zur Geraden und die Abstandsquadrate anzeigen lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Verschiebe die blauen Punkte auf der Geraden so, dass die Summe der Abstandsquadrate minimal wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Wenn du glaubst, du hast nun die beste Gerade entdeckt, klicke auf das Kästchen bei „Trendlinie”. Die Trendlinie ist das Ergebnis der linearen Regression und gibt jene Gerade an, deren Abstandsquadrate minimal sind.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1  align=center&lt;br /&gt;
! Idee der Regression&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=   https://www.geogebra.org/material/iframe/id/GGjhCeac/width/950/height/600/border/FFFFFF/rc/false/ai/false/sdz/true/smb/false/stb/false/stbh/true/ld/false/sri/true/at/auto&lt;br /&gt;
|width=  950&lt;br /&gt;
|height=  600&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls das Applet nicht angezeigt wird, klicke [https://www.geogebra.org/m/GGjhCeac hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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DqzPRm8nO6639alk6hDfF8LjMOfwhZTu81HcVzuuOFy8H1873jrc8QRmrvQlw5hMvz64g3pbZGlf78ALrqTmHYD7euN1DTRvdxeaB3lrYiMOWzxKMo+U6jlsUeJ1UeINKzgsKzgsKzgsKzjsLU+gKhyW/cZhKxx266dyT518XfdUrtPosdyn7ZwrLHbHNdeRDsylPcmJ70HcpIKqDikY0ZJSJfVr1Ul999mo82TX1VmrtIXn474UPhaUSyaY4M9HdV/tuOqm2dn6UfecVLfEcHfhm0jLWilfxlz4Iw9NeHcZqXt/bXUjulu8L2Pem6mnu0WJ10WJN7ygu7ygu7ygu7ygu7e8ZlOhu/w3uluhu1u/evTUKaQ1rx51Grx79Gm76QrX3XG1reG6yxplYppVkr7kvgc3YC7x85m4nOy6MutUNh2EviOJC9IwX8I4ZJ54Nnr7asf1Nn1sUjvgXEd7TtfFMMHEemGUndXbEsfdgS+Ny2WVPA3H3VmkHuHLQpWXgY/Ji+MaTtvwZeDjysvAoHUu9KtAHCi762FRxXv7r7Audu44yvVyOP+ofBXqxctqD8/Xd3BhMZzzLRfD+VDt+91ec599S83zi8Vsag2RVHymI0wMM56TOoybA+MuhUvXxTbZzEeq6/qVbpamWt8cHm6kpf73t3xZbdkQ9Q1Llgh9x4xRSn3hSu6RMiTc6b30xda7STJUwWyqNlhue87TPMBaSnc1HsrslxOZu86NlQubovPoWoULYgZjI6Qp/bKrV6ENsx8mQZgG+S1BbRmxaFcQc4s36rYH7FKleXQRwJjR0P36Sxw2xOzDlpjdHyyd4hvc9wHL+1TFIbigaIOFCt6r67z8Ovfvf5gk+Z8gsI0soPO2iA6QvYz+iI4FfNgj+1n3JeQcKm4ttrIJVzar28mmlFn/aMBq8G9ZNLgsPV1AeFN2YtY6z8Bpns/WxgdW8Y2ewvLpDy+0Sodez2nmLC7oZslwkqt3vVSpuPyxGGQyeeWKbXJZpYvhoFzIejn1ZvNq/UpUCKyaj4JmsWF229L4gamEzrZwX8KnJ/SK63ePEItdO0vzQdJP4mBYs1Lfyg5eNCAnF3dku3cZ+etW26tbV++mfhU+TWqJcChM0rB5/RaC8wMluVZrZjpvW1JK3yrloqKUk/VKWZyEnDzZ8gV2euz5m6mNMOk7MN0gni+phNlZsYYodqlDJGiHupQRQazWKNG/KiUkZ9L1PNCbe49zkxpS+OPLNnrVRodtdPRzRR9xs9EfPywvrI1RfCFG3RxcXP8xLILPBrFnszzNFiurrlyL86FiT5S9Dd6r75bnxfMhyfZwq4gEXj7Nv9XGZ9E/rh0orp0N2S8XrVlgVQu8ZJbn1kVYUfUjnzluNbNPrcJbptEVlYuN19JdyzaaTzifUONLJKRUOL4XCmIJqs+bMewKQ3g6hl3443sg2K9VGtRMNSqO67Tx6nynT7U632njlSRPn2olydPGK0mePtVKkqeNV5I8faqVJM9KW73Z1FbPqsszPpKodCbqZrZ6VrHVB0mi1ojKZqJuZqtnT2WrZ3wm6ma2elax1QcRdZFFvNc/5aID/DLB/fGUtNEZ+bmNfjylsEfNHoM9ZvY47PGff7aEw1LHn76fUcgK4XAbEg5382eBGwe158olaLEynGSbsX9vgf2fxCiEbibdqK9i9Nr8utwFyKcGWY7CCeLo20l8kas2CiMFJ9LeACmYDSMbt9Ho1//tw7RWl+5rhcdQza+/DFSaoyuVwnwYgeBDFTu//w+C/0Qc9Ca4gHqCDH396y9ZDiQhRv/+579sbf/+5/9ADbYoddDpJEYXQRxbScIoNTJME5XxLFNp+mAFRR8naSFcjCZxaO6pZOCC+KMyPR4GWVZKxxz0N5h89waR6ipzX3cYTKBQUXMwOTcNlbVnSVv3JDNFbapPX640Nor0TzkM0VWUhrYl7qC/qzjW3epDE3BDW+8PAuhqDL02bassn8IMCg2BTkGxC0D7opBlAcWuijSSs4QloOmgI6hpdso0juAv0pjC7V+mfdWNo8wIrrMcAZRFf9E/MmUNRyPYj7o5+qBmSg/itr6h0EBtX7Mohr5uPKn0GkwqN6dGzQbyRlM3m192fG/hN91E8aDU4yseKd8+LMnCsPw6SVM1NIM8u0jU+Xn0Uf/sM0rnc8efG8fzX/3vyX//4S5Z5M1WUNyled09T9nXeF37qIq4Fae7N/9raPq4/E3yL/4PUEsHCDX5liV5EQAARH0AAFBLAQIUABQACAgIAIpLG0d1Mzq00QkAAF8KAAAWAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAABnZW9nZWJyYV90aHVtYm5haWwucG5nUEsBAhQAFAAICAgAiksbR39TfJzIAgAAowkAABIAAAAAAAAAAAAAAAAAFQoAAGdlb2dlYnJhX21hY3JvLnhtbFBLAQIUABQACAgIAIpLG0eizqOkagQAAE4gAAAXAAAAAAAAAAAAAAAAAB0NAABnZW9nZWJyYV9kZWZhdWx0czJkLnhtbFBLAQIUABQACAgIAIpLG0dFzN5dGgAAABgAAAAWAAAAAAAAAAAAAAAAAMwRAABnZW9nZWJyYV9qYXZhc2NyaXB0LmpzUEsBAhQAFAAICAgAiksbRzX5liV5EQAARH0AAAwAAAAAAAAAAAAAAAAAKhIAAGdlb2dlYnJhLnhtbFBLBQYAAAAABQAFAEcBAADdIwAAAAA=&amp;quot; enableRightClick=&amp;quot;false&amp;quot; showAlgebraInput=&amp;quot;false&amp;quot; enableShiftDragZoom=&amp;quot;false&amp;quot; showMenuBar=&amp;quot;false&amp;quot; showToolBar=&amp;quot;false&amp;quot; showToolBarHelp=&amp;quot;true&amp;quot; enableLabelDrags=&amp;quot;false&amp;quot; showResetIcon=&amp;quot;true&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir im Unterricht die Regressionsgleichung immer mithilfe des Technologieeinsatzes lösen, überspringen wir die Herleitung der Regressionsgleichungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regressionsgleichung mithilfe von Technologie berechnen und darstellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! GeoGebra !! Ti-8x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Video|SvofyI0w0nc}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig beim ersten Mal: &amp;lt;/span&amp;gt; $\ $ Damit bei der Regression auch der [[Regression#Korrelationskoeffizient|Korrelationskoeffizient]] angezeigt wird, muss „Diagnostic“ auf „ON“ sein. Dies machst du, indem du auf Folgendes klickst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$[2nd]+[0]$, dann gehe hinunter zu $DiagnosticOn$ und drücke $2$-mal $[Enter]$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zeigt dir, wie die Regression mit einer [[Lineare Funktionen|linearen Funktion]] funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Mq0qHGrEuDM}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Achtung: &amp;lt;/span&amp;gt; $\ $ Mit dem TI-82 musst du, um die lineare Funktion automatisch zu zeichnen (anders als im Video (siehe [http://youtu.be/Mq0qHGrEuDM?t=1m26s Minute 1:26] )), den Befehl &lt;br /&gt;
$$LinReg(ax+b)\ L1,\ L2,\ Y1$$&lt;br /&gt;
eintippen.&lt;br /&gt;
($L1$ und $L2$ findest du bei $[2nd]+[1]$ bzw. $[2nd]+[2]$ und $Y1$ findest du unter $[VARS]+[\rightarrow ]+[Function]$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lineare Regression ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der linearen Regression werden die Daten mithilfe einer [[Lineare Funktionen| linearen Funktion]] („Gerade“) verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musterbeispiel ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= &lt;br /&gt;
{{{!}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
! Alter (X) !! Gehalt (Y)&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 25&lt;br /&gt;
{{!}}1800&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 27&lt;br /&gt;
{{!}} 2500&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 28&lt;br /&gt;
{{!}} 2400&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 35&lt;br /&gt;
{{!}} 3000&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 40&lt;br /&gt;
{{!}} 3000&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 40&lt;br /&gt;
{{!}} 2000&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 50&lt;br /&gt;
{{!}} 3600&lt;br /&gt;
{{!}}}&lt;br /&gt;
Gegeben ist die folgende Tabelle, die das Alter und Gehalt der Bediensteten in einer Firma angibt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Stellen Sie die Daten in einer Punktwolke dar, wobei das Alter die $x$- und das Gehalt die $y$-Koordinate eines jeden Punktes angeben soll. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Ermitteln Sie die Gleichung der Regressionsgeraden und zeichnen Sie diese in die Graphik ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Berechnen Sie mithilfe der Gleichung der Regressionsgeraden jenes Gehalt, über das eine 45-jährige Person verfügen sollte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
d) Bestimmen Sie mithilfe der Gleichung der Regressionsgeraden jenes Alter, bei dem ein Gehalt von $€4 200$ erreicht werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Stellen Sie die Daten in einer Punktwolke dar, wobei das Alter die $x$- und das Gehalt die $y$-Koordinate eines jeden Punktes angeben soll. &lt;br /&gt;
[[Datei:Regression-beispielreg1.png|thumb|600px|center|Punktwolke: Jeder Punkt entspricht einer Person, mit $x$-Koordinate als Alter und $y$-Koordinate als Gehalt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Ermitteln Sie die Gleichung der Regressionsgeraden und zeichnen Sie diese in die Graphik ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Regression#Regressionsgleichung_mithilfe_von_Technologie_berechnen_und_darstellen|Einsatz von Technologie]] erhalten wir die Gleichung&lt;br /&gt;
$$f(x)=49.59x+878.63$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Regression-bspereg2.png|thumb|600px|center|Da die Regressionsgerade eine positive [[Steigung_und_Steigungswinkel|Steigung]] hat, herrscht ein positiver Zusammenhang, d. h je Älter eine Person ist, desto höher ist in der Regel ihr Gehalt. (Die Bedeutung des Korrelationskoeffizienten lernst du im nächsten Abschnitt).]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Berechnen Sie mithilfe der Gleichung der Regressionsgeraden jenes Gehalt, über das eine 45-jährige Person verfügen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Angabe wissen wir, dass $x=45$. Gesucht ist nun der passende $y$-Wert $y=f(45)$.&lt;br /&gt;
$$f(x)=49.59x+878.63$$&lt;br /&gt;
$$f(45)=49.59\cdot 45+878.63$$&lt;br /&gt;
$$f(45)=3110.18 $$&lt;br /&gt;
Bei einem Alter von 45 Jahren ist ein Gehalt von $€3 110.18$ zu erwarten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Regression-beispielreg1b.png|thumb|600px|right|Graphische Lösung der Aufgaben c) und d)]]&lt;br /&gt;
d) Bestimmen Sie mithilfe der Gleichung der Regressionsgeraden jenes Alter, bei dem ein Gehalt von $€4 200$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist die $y$-Korrdinate $y=f(x)=4200$. Gesucht ist nun der $x$-Wert:&lt;br /&gt;
$$f(x)=49.59x+878.63$$&lt;br /&gt;
$$4200=49.59x+878.63$$&lt;br /&gt;
Durch Freistellen von $x$ (siehe [[Äquivalenzumformungen]]) erhalten wir&lt;br /&gt;
$$x=66.97$$&lt;br /&gt;
Bei einem Alter von ca. $67$ Jahren wäre ein Gehalt von $€4 200$ zu erwarten (vorausgesetzt, die Person ist noch nicht in Pension).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrelationskoeffizient $r$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Berechnung der Regressionsgeraden kann noch keine Aussage über die Stärke des Zusammenhangs zweier Merkmale ($X$ und $Y$) ausgesagt werden. Dazu benötigt man den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|'''Korrelationskoeffizient $r$'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korrelationskoeffizient $r$ gibt an, wie stark zwei Merkmale $X$ und $Y$ zusammenhängen. &lt;br /&gt;
* Je stärker die Korrelation, desto näher ist $r$ bei $+1$ (bei einem positiven Zusammenhang) oder bei $-1$ (bei einem negativen Zusammenhang).&lt;br /&gt;
* Je weiter entfernt $r$ von $\pm 1$ ist, desto schwächer ist die Korrelation. &lt;br /&gt;
* Ist $r$ bei $0$, so herrscht keine Korrelation.&lt;br /&gt;
[[Datei:Korrelationskoeffizient1.png|thumb|center|400px|Aussage des Korrelationskoeffizienten $r$ über den Zusammenhang (= Korrelation)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt; $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] $\ $ In folgendem GeoGebra-Applet lernst du, wie die Korrelation durch die Lage der Punkte verändert wird.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1=Wie dieses Applet funktioniert:&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Der Korrelationskoeffizient $r$ gibt an, wie stark oder schwach der lineare Zusammenhang zwischen dem $x$- und dem $y$-Wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiebe die grünen Punkte (Datenpunkte), so dass &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) ein starker positiver Zusammenhang (d. h. $r\approx 1$),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) ein starker negativer Zusammenhang (d. h.  $r\approx -1$), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) ein schwacher negativer Zusammenhang (d. h.  $0.3\leq r\leq 0$) oder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
d) kein Zusammenhang (d. h. $r=0$) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
herrscht. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1  align=center&lt;br /&gt;
! Übung zum Korrelationskoeffizient&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=   https://www.geogebra.org/material/iframe/id/UxRxRXs2/width/903/height/594/border/FFFFFF/rc/false/ai/false/sdz/true/smb/false/stb/false/stbh/true/ld/false/sri/true/at/auto&lt;br /&gt;
|width=  903&lt;br /&gt;
|height=  600&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls das Applet nicht angezeigt wird, klicke [https://www.geogebra.org/m/UxRxRXs2 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele für Punktwolken und dazugehörende Korrelationskoeffizienten.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Regression-r=-1.png|$r=-1$ (starke negative Korrelation)&lt;br /&gt;
Regression-r=-0.768.png|$r=-0.77$ (starke negative Korrelation)&lt;br /&gt;
Regression-r=-0.2.png|$r=-0.2$ (schwache negative Korrelation)&lt;br /&gt;
Regression1-r=0.png|$r=0$ (keine Korrelation)&lt;br /&gt;
Regression-r=0.8.png|$r=0.8$ (starke positive Korrelation)&lt;br /&gt;
Regression-r=0.98.png|$r=0.98$ (starke positive Korrelation) &amp;lt;br&amp;gt; Liegen alle Punkte auf der Geraden, so ist $r=1$ oder $r=-1$, je nachdem ob der Zusammenhang positiv oder negativ ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrelation und Kausalität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Eine starke Korrelation (d. h. $\vert r\vert$ nahe bei 1) bedeutet noch lange nicht, dass es auch einen ursächlichen Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen gibt. Oft spielen z. B. noch viel mehr Einflüsse eine Rolle.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Korrelation aber (wahrscheinlich) keinen direkten ursächlichen Zusammenhang:&lt;br /&gt;
* Die Größe der Bevölkerung ($X$) hat Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Plattentektonik ($Y$).&lt;br /&gt;
: Je mehr Menschen auf einer Kontinentalplatte leben, desto schneller bewegt sich diese. Beispiele: Indien, Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Rückgang an Störchen führt zu einer Abnahme an Neugeburten ([https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinkorrelation#Beispiel Quelle]).&lt;br /&gt;
: Tatsächlich spielt hier eine dritte Variable, nämlich die Verstädterung einer Region eine Rolle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|Schrittfolge zur Berechnung von Regressionsaufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schritt: Bestimme die $x$-Variablen (unabhängige Variable) und $y$-Variable (abhängige Variable).&lt;br /&gt;
# Schritt: Berechne die Regressionsgerade und den Korrelationskoeffizienten.&lt;br /&gt;
# Schritte: Verwende die Regressionsgerade, um die weiteren Aufgaben und Interpretationen zu lösen. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://mathestunde.at/pool/pdf/Schotterwerk_(1)-151120.pdf Schotterwerk] (leicht-mittel-mittel) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=468&amp;amp;file=Reisekosten.pdf Reisekosten] (leicht-leicht-schwer-leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
* [[Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=85&amp;amp;file=Preis_und_Absatz.pdf Preis und Absatz] (mittel) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://mathestunde.at/pool/pdf/Hustensaft-180219.pdf Hustensaft] (mittel-mittel-leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Wahrscheinlichkeit:_Normalverteilung_und_Stetige_Zufallsvariablen|Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
* [[Lineare Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=252&amp;amp;file=Intelligenzquotient.pdf Intelligenzquotient] (leicht-leicht-leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Wahrscheinlichkeit:_Normalverteilung_und_Stetige_Zufallsvariablen|Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
* [[Lineare Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=253&amp;amp;file=Kaenguruspruenge.pdf Kängurusprünge] (leicht-mittel-leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=271&amp;amp;file=Elektronikhersteller.pdf Elektronikhersteller] (mittel-schwer-leicht) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Wahrscheinlichkeit:_Normalverteilung_und_Stetige_Zufallsvariablen|Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]:  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=248&amp;amp;file=Sektkellerei.pdf Sektkellerei] (mittel-leicht-schwer) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathestunde.at/pool/pdf/Fahrzeugtests_(2)-180219.pdf Fahrzeugtests (2)] (mittel) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Wachstums- und Zerfallsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://www.mathago.at/wp-content/uploads/PDF/B_158.pdf CeBit (2)] ((leicht-mittel-mittel) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Integration]] &lt;br /&gt;
* [[Wahrscheinlichkeit:_Diskrete_Zufallsvariablen_und_die_Binomialverteilung|Binomialverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=301&amp;amp;file=Jahresumsatz.pdf Jahresumsatz] ((leicht-leicht-mittel) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Beschreibende Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Gleichungssysteme (2.7.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=303&amp;amp;file=Kostenanalyse.pdf Kostenanalyse] (leicht-mittel-leicht)  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Lineare Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathestunde.at/pool/pdf/Urlaubsreisen-160111.pdf Urlaubsreisen] (mittel-leicht-leicht)  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Lineare Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Hilfe:Editieren&amp;diff=8403</id>
		<title>Hilfe:Editieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Hilfe:Editieren&amp;diff=8403"/>
		<updated>2021-01-30T08:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um eine Seite zu bearbeiten, klicken Sie rechts oben auf &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot;. Anschließend sehen Sie den Quelltext der Seite. Im Folgenden werden nun die wichtigsten Punkte für die Erstellung bzw. das Bearbeiten einer Seite erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Erklärungen, finden Sie &lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Textgestaltung Wikipedia:Textgestaltung]&lt;br /&gt;
* [http://www.science-at-home.de/wiki/index.php/Wiki.sah:Editierhilfe Editierhilfe von sah]&lt;br /&gt;
* [http://imb.donau-uni.ac.at/etutorials/index.php5/MediaWiki Tutorium der Donau-Uni]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegende Formatierungshilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fett, Kursiv ===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot; &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|O4lt3NhcCkM}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; '''Text fett''' &amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
ergibt:&lt;br /&gt;
'''Text fett'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; ''Text kursiv'' &amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Text kursiv''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Link einfügen ===&lt;br /&gt;
Klicken Sie in der &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot;-Seite im Editor auf das &amp;quot;Link&amp;quot;-Symbol. Im sich öffnenden Fenster können Sie unten entscheiden, ob Sie einen Link auf eine andere Wiki-Seite, oder auf eine externe Seite im Internet verweisen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Link zu einer Wikiseite ====&lt;br /&gt;
Tippen Sie den Namen der Seite ein und den anzuzeigenden Test. Anschließend auf &amp;quot;Link einfügen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[ Titel der Seite | Text der dargestellt werden soll]]  &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[ Lineare Optimierung | Hier lernst du die lineare Optimierung kennen]] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ Lineare Optimierung | Hier lernst du die lineare Optimierung kennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== LInk zu bestimmten Bereich einer Wikiseite ====&lt;br /&gt;
Will man auf einen bestimmten Abschnitt einer Wiki-Seite verlinken, so kann dies mit &amp;quot;#Abschnitt&amp;quot; im Link ergänzt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[ Titel der Seite#Überschrift des Abschnitts | Text der dargestellt werden soll]]  &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Lineare Optimierung#Methode (zusammengefasst)| Methode]] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lineare Optimierung#Methode (zusammengefasst)| Methode zur Linearen Optimierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Die Farbe des Links gibt an, ob die verlinkte Seite bereits existiert oder nicht. &lt;br /&gt;
* [[rot]]... die Seite existiert noch nicht. Wenn du auf den Link klickst kommst du automatisch auf die &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot;-Seite, wo du die neue Seite erstellen kannst. &lt;br /&gt;
* [[Hauptseite|blau]]...die Seite existiert bereits }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Link zu einer externen Internetseite ====&lt;br /&gt;
Zuest fügt man die URL der Seite ein, ins Feld darunter den Text, der angezeigt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schema:    &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;  [ URL  ''Leertaste'' Text der dargestellt werden soll ] &amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ http://marienberg.at/  Homepage des HLW Marienberg]  &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://marienberg.at/  Homepage des HLW Marienberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschriften und Gliederungen ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{#ev:youtube|euPpSWNbitI}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot;-Seite findest du in der Menüleiste unter &amp;quot;Erweitert&amp;quot; die Symbole für Überschriften und Aufzählungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;== Überschriften und Gleiderungen ==&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
erzeugt eine Überschrift der Ebene 2 (siehe obige Überschrift). Für eine Unterüberschrift der Ebene 3 verwendest du einfach 3 $=$-Zeichen vorne und hinten.&lt;br /&gt;
Mit dem Text &amp;lt;nowiki&amp;gt; __NUMBEREDHEADINGS__  &amp;lt;/nowiki&amp;gt;  werden die automatisch Überschriften durchnummeriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aufzählungen:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; erzeugst du einen Aufzählungspunkt (&amp;quot;bullet point&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mit der Rautetaste &amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt; erzeugst du eine numerierte Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklappmenüs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Vorlage:Ausklapp|1= Text der dargestellt werden soll | 2=Text der nicht dargestellt werden soll}} &amp;lt;/nowiki&amp;gt; erzeugt man ein einfaches Ausklappmenü.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
obiges Beispiel liefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1=Test der dargestellt werden soll|2=Text der nicht dargestellt werden soll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Hilfe:Editieren#Vorlagen | Abschnitt über Vorlagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplette Syntax:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; '''Text der angezeigt werden soll''' &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Text der nicht angezeigt werden soll''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; Text der angezeigt werden soll &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Text der nicht angezeigt werden soll&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabs (Header Tabs) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;  Syntax: Überschriften mit nur einem =  schreiben wie z.B. &amp;quot;=First Section header=&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz am Ende der Seite einmal &amp;lt;headertabs /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mit {{#switchtablink:Titel des nächsten Tabs|Link-Text}} kommt man auf die nächste Seite &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Um eine Standard-Tabelle einzufügen, klicken Sie im Editor auf &amp;quot;Erweitert&amp;quot;, anschließend ganz rechts auf das Tabellensymbol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [http://www.mediawiki.org/wiki/Help:Tables/de Informationen zu Tabellen finden Sie hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einzelne Zellen zu Verbinden, verwendet man die Attribute &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#eeeeee;&amp;quot;&amp;gt; collspan=&amp;quot;Anzahl der Spalten&amp;quot; &amp;lt;/span&amp;gt; und &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#eeeeee;&amp;quot;&amp;gt; rowspan=&amp;quot;Anzahl der Zeilen&amp;quot; &amp;lt;/span&amp;gt; (Wichtig: Die Anführungszeichen sind zu schreiben!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mathematische Formeln einfügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formeln können mithilfe sogenannter &amp;quot;LaTeX&amp;quot;-Befehlen (gesprochen: ''latech'') eingefügt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um die Formel in den Fließtext zu schreiben, schreibt man ein &amp;lt;nowiki&amp;gt;$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;-Zeichen vor und hinter die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;Der Bruch $\frac{1}{2}$ entspricht der Dezimalzahl $0.5$.&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
ergibt &lt;br /&gt;
 Der Bruch $\frac{1}{2}$ entspricht der Dezimalzahl $0.5$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Formel in eine eigene Zeile zentriert schreiben, so verwendet man zwei Dollarzeichen &amp;lt;nowiki&amp;gt;$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;Wir formen die Gleichung um: $$\frac{x}{2}=2\ \ \ \vert \cdot 2$$    $$x=4$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir formen die Gleichung um: $$\frac{x}{2}=2\ \ \ \vert \cdot 2$$    $$x=4$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Seite findest du die wichtigsten Latex-Befehle:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:TeX TeX-Befehle des Mediawiki]]&lt;br /&gt;
* [[TeX-Befehle | Tex-Befehle des Matura-Wiki]]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikibooks.org/wiki/LaTeX-Kompendium:_F%C3%BCr_Mathematiker LaTeX-Kompendium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung von Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Farbverwendung  Texte können auch in Farbe] geschrieben werden. Die Farbcodes findest du [http://www.farb-tabelle.de/de/farbtabelle.htm HIER]. Die folgende Seite gibt an, [[Farbverwendung | Welche Farben bereits in Verwendung sind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel einer Kategorie zuordnen ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|hKaAnWbWfnE}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Kategorie: NameDerKategorie]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
weist den Artikel der Kategorie &amp;quot;NameDerKategorie&amp;quot; zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorlagen ===&lt;br /&gt;
Bei einer Vorlage muss der Benutzer nicht mehr das ganze Layout selbst entwerfen, sondern kann eine vordefinierte und standardisierte Vorlage verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki gibt es bereits einige Vorlagen und &lt;br /&gt;
[http://matura.marienberg.at/index.php/Kategorie:Hilfsmaterialien Hilfsmaterialien].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Welche Vorlagen gibt es''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Definition | Definition]]&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Merke | Merkregeln und Hinweise (genannt: Merke)]]&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Beispiel | Beispiel]]&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Ausklapp| Ausklapp]] (fügt Ausklapp-Menüs ein)&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Video | Video]] (fügt ein Video ein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie verwende ich eine Vorlage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen werden folgendermaßen verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Vorlage:'Name der Vorlage' |1='Text, der an der ersten Einfügestelle kommt' |2='Text, der an der zweiten Einfügestelle kommt' }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig sind hierbei die 2 geschwungenen Klammern am Anfang und am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Vorlage:Definition |1=In einem Wiki werden Informationen gesammelt}} &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition |1=In einem Wiki werden Informationen gesammelt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiteres Beispiel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Vorlage:Beispiel|1=Dies ist die Angabe|2=Und hier steht die Lösung}} &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Dies ist die Angabe|2=Und hier steht die Lösung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbettung von Medien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bild einfügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Bild einfügen, das Sie nicht selbst besitzen, ist es unbedingt notwendig, zu überprüfen, ob dieses Bild urheberrechtlich geschützt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [http://commons.wikimedia.org/wiki/Hauptseite Wiki-Commons] Seite finden Sie unzählige freie Bilder, deren Verwendungsbedingungen angegeben sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie bei den meisten Suchmaschinen (google, flickr, ...) unter &amp;quot;Suchoptionen&amp;quot; einstellen, dass nur Bilder angezeigt werden, die wiederverwendet werden dürfen.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zuerst muss das Bild auf die Wiki-Seite hochgeladen werden''' (zuerst &amp;quot;Anmelden&amp;quot; (rechts oben), dann &amp;quot;Datei hochladen&amp;quot; (ganz linke Spalte))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Ygbs1ICXSFY}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kann das Bild mit der dem Befehl: &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[Datei:Name.Format]] &amp;lt;/nowiki&amp;gt; eingefügt werden. Alternativ können Sie auch im Editor auf das &amp;quot;Datei-Einbetten&amp;quot;-Symbol klicken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[Datei:Bsp-diffquotient.png]] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp-diffquotient.png| Ein schönes Bild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; [[Datei:Bsp-diffquotient.png|mini|150px|center|Ein schönes Bild]] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt &lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp-diffquotient.png|miniatur|150px|center|Ein schönes Bild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Details zum Einfügen von Bildern finden sie''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Bilder hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mit GeoGebra Bilder erstellen und Einfügen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicken Sie auf die [http://matura.marienberg.at/images/2/2f/Erstellen_von_GeoGebra-Bildern_und_hochladen-fertig.pdf Beschreibung: Bilder mit GeoGebra hochladen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video einfügen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Vorlage:Video|  Videocode }}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
kannst du ein YouTube-Video einfügen. Den Videocode findest du auf YouTube in der URL. Es sind die Ziffern/Buchstaben rechts von ''watch?v=''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ findest du den Videocode auch unter dem Bild, wenn du auf &amp;quot;Teilen&amp;quot; klickst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:'''&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Vorlage:Video|Z7dLU6fk9QY}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|Z7dLU6fk9QY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GeoGebra-Applets einbetten ===&lt;br /&gt;
Um ein GeoGebra-Video aus [http://geogebratube.org GeoGebra-Tube] einzubetten, verwenden wir die Syntax&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;Breite&amp;quot; height=&amp;quot;Höhe&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;id_des_Arbeitsblattes&amp;quot; /&amp;gt;  &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei geben&lt;br /&gt;
* Breite und Höhe die Maße des eingebetten Applets in Pixeln an  (meist Werte zwischen 400 und 1000)&lt;br /&gt;
* id die Identifizierung des Arbeitsblattes auf GeoGebra-Tube ein. Um diese herauszufinden, gehe im Browser auf das Arbeitsblatt und kopiere aus der URL die Zeichen rechts von &amp;quot;/id/&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Beispiel'''&lt;br /&gt;
Mit dem Code &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;  &amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;108943&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird dieses Applet eingebettet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;108943&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einbettung per iframe ===&lt;br /&gt;
Mithilfe der folgenden Syntax ist es möglich, andere Seiten per i-frame einzubetten:&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   &amp;quot;url der Seite&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |width=  &amp;quot;Breite in px&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |height=  &amp;quot; Höhe in px&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Beispiel:'''&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   http://LearningApps.org/view391866&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   http://LearningApps.org/view391866&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seite nur für bestimmte Gruppen sichtbar machen==&lt;br /&gt;
Der folgende Befehl eignet sich besonders, wenn eine Seite noch unter Bearbeitung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; &amp;lt;bs:pageaccess groups=&amp;quot;Gruppenname&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; &amp;lt;bs:pageaccess groups=&amp;quot;Editor&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlaubt es nur Editoren Seiten zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügbar Gruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Administrator (z.B. Raimund)&lt;br /&gt;
* Editoren (=alle Lehrpersonen, die am Wiki mitarbeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moodle-Kurs des MaturaWiki ==&lt;br /&gt;
Auf [http://moodle.vobs.at/maturawiki http://moodle.vobs.at/maturawiki] befindet sich die Moodle-Seite des MaturaWiki's. Eine Einführung in die Grundlegende Idee und Verwendung der Moodle-Plattform finden Sie in der&lt;br /&gt;
[http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/a/ad/Moodle-Einf%C3%BChrung_f%C3%BCr_das_MaturaWiki.pdf Einführung in das MaturaWiki-Moodle]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie für das Moodle einen Zugang haben wollen, so melden Sie sich bitte bei porod@marienberg.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Hilfestellungen==&lt;br /&gt;
===Quellenangaben===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||{{#ev:youtube|HyD8dqP-iWk}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Existierende Wiki-Seite einbetten===&lt;br /&gt;
(siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Seiten_einbinden Wikimedia: Seite einbinden])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man auf zwei Seiten teilweise dieselben Inhalte pflegen will, ist es hilfreich, den Inhalt nur auf einer Seite zu erstellen und ihn dann in die zweite Seite &amp;quot;einzubetten&amp;quot;. So muss der Inhalt nur auf einer Seite aktuell gehalten werden - auf der zweiten Seite aktualisiert er sich automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Inhalt:Name der Seite}} &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update 2016: Hierfür wurden die Seiten &amp;quot;Inhalt:xy&amp;quot; erstellt. Will man zum Beispiel die Seite &amp;quot;Steigung und Steigungswinkel&amp;quot; auf mehreren Seiten einbetten, erstellt man zuerst die Seite &amp;quot;Inhalt:Steigung und Steigungswinkel&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Anschließend fügt man auf der 2. Seite folgendes ein: &lt;br /&gt;
Syntax:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;nowiki&amp;gt; {{Inhalt:Steigung und Steigungswinkel}} &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||{{Inhalt:Steigung und Steigungswinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7700</id>
		<title>Quadratische Gleichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7700"/>
		<updated>2020-05-26T18:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Definition|1=Quadratische Gleichungen sind Gleichungen der Form $$0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$$ mit $a,\ b,\ c\in \mathbb{R}$, wobei $a\neq 0$ ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $0=4x^2-3x+10$ (hier ist $a=4,\ b=-3$ und $c=10$)&lt;br /&gt;
* $0=x^2-1$ (hier ist $a=1,\ b=0$ und $c=-1$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung der allgemeinen Form - die große Lösungsformel==&lt;br /&gt;
Eine quadratische Gleichung kann in der Regel nicht durch einfaches [[Äquivalenzumformungen|Umformen]] gelöst werden (außer es handelt sich um einen Sonderfall (siehe unten)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen verwendet man hier die große Lösungsformel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die große Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}=\frac{-b\pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1=\frac{-b- \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die erste Lösung und $x_2=\frac{-b+ \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=ZywdPuXR0S0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke| Eine quadratische Gleichung hat maximal $2$ Lösungen (siehe unten: [[Quadratische Gleichungen#Lösungsmöglichkeiten|Lösungsmöglichkeiten]]) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[TI-Befehle#Solve-Befehl|Solve-Befehl]] eignet sich im Allgemeinen NICHT für quadratische Gleichungen, da der Solve-Befehl nur '''eine''' Lösung anzeigt.&lt;br /&gt;
* Mit GeoGebra kann der [[GeoGebra#Löse-Befehl|Löse-Befehl]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=  Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun verwenden wir die große Lösungsformel mit $a=-2, b=12$ und $c=-10 \ ^*$&lt;br /&gt;
[[Datei:Quadfkt-nullstelle.png|thumb|right|200px]]&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-b \pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{12^2-4\cdot (-2)\cdot (-10)} }{2\cdot (-2)} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{144-80} }{-4} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=\frac{-12+8}{-4}=1 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=\frac{-12-8}{-4}=5&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$. Die Lösungen können als Nullstellen der zugehörigen Funktion gedeutet werden (siehe Abb. rechts). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ ^* $ An dieser Stelle könnte die gesamte Gleichung auch durch $(-2)$ dividiert werden und die äquivalente Gleichung $0=x^2 - 6 \cdot x + 5$ mit Hilfe der kleinen Lösungsformel ($p$-$q$-Formel) gelöst werden (siehe unten). &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung von Gleichungen der Form $x^2+b \cdot x +c=0$==&lt;br /&gt;
Diese Gleichungen unterscheiden sich von der allgemeinen Form dadurch, dass stets $a=1$ ist. Jede quadratische Gleichung kann auf diese Form gebracht werden, indem man durch den Koeffizienten $a$ dividiert! Der Vorteil beim Lösen einer solchen Gleichung ist, dass die Lösungsformel deutlich einfacher (und somit leichter zu merken) ist. Man nennt diese Formel '''kleine Lösungsformel'''.&lt;br /&gt;
Aus historischen (und musikalischen) Gründen werden anstelle der Variablen $b$ und $c$ die Variablen $p$ und $q$ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die kleine Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=x^2+p\cdot x+q$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1= - \frac{p}{2} \ + \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die erste Lösung und $x_2= - \frac{p}{2} \ - \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=tRblwTsX6hQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ nun mithilfe der kleinen Lösungsformel. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$$&lt;br /&gt;
Damit wir die kleine Lösungsformel anwenden dürfen, müssen wir die Gleichung noch durch $(-2)$ dividieren und erhalten&lt;br /&gt;
$$0=x^2 - 6 \cdot x + 5$$ Hier können wir nun die kleine Lösungsformel mit $p=-6$ und $q=5$ anwenden.&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{-6}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{-6}{2} \right)}^2 -5 } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=3 \pm \sqrt{9-5} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=3+2=5 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=3-2=1&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet wiederum $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+b\cdot x$==&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann die erste Lösung sofort abgelesen werden: $x_1=0$ ist eine Lösung, da $a \cdot 0^2+b \cdot 0=0$ unabhängig von $a$ und $b$. Die fehlende Lösung erhält man durch elementare Umformungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+b \cdot x \ \ \ \ \text{Division durch} \ x  \ \text{für} \ x \neq 0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x +b \\&lt;br /&gt;
-b &amp;amp;=a \cdot x \\&lt;br /&gt;
\frac{-b}{a}&amp;amp; =x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $0=4x^2+6x$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst heben wir $x$ heraus:&lt;br /&gt;
$$0=x \cdot (4x+6)$$  Hier sieht man sofort, dass $x_1=0$ eine Lösung ist, da $0 \cdot (0+6)=0$ ist.&lt;br /&gt;
Eine Division der Gleichung durch $x$ ergibt für alle $x \neq 0$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=4x+6 \\&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x \\&lt;br /&gt;
-\frac{3}{2}&amp;amp;=x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\frac{3}{2}, 0 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b \neq 0, \ c=0$) haben stets zwei reelle Lösungen: $\ \mathbb{L}=\left\{0, \frac{-b}{a} \right\}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+c$==&lt;br /&gt;
Für diesen Fall erfolgt die Lösung direkt durch einfache Umformungsschritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+c \\&lt;br /&gt;
-c &amp;amp;=a \cdot x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-c}{a} &amp;amp;= x^2 \\&lt;br /&gt;
\pm \sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&amp;amp;=x_{1,2}\\&lt;br /&gt;
x_1=\sqrt[2]{\frac{-c}{a} } \textrm{ und }&amp;amp; x_2=-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichungen $0=4x^2-6$ und $0=4x^2+6$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{3}{2} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\sqrt{\frac{3}{2} }, \sqrt{\frac{3}{2} }\right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung  2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{-3}{2} }  \ \ &lt;br /&gt;
\end{align}  Die Wurzel einer negativen Zahl ist nicht definiert. Es gibt somit keine reelle Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge ist somit $\mathbb{L}= \left\{ \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b = 0, \ c \neq 0$) haben entweder '''genau zwei''' reelle Lösungen oder '''keine''' reelle Lösung (siehe hierzu [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Zahlen]]).&lt;br /&gt;
Genau zwei reelle Lösungen existieren, wenn der Wert unter der Wurzel $\frac{-c}{a}$ größer als Null ist. Dann ist $\ \mathbb{L}=\left\{-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} };\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }\right\}$.&lt;br /&gt;
Ist der Wert unter der Wurzel kleiner als Null, so gibt es keine reelle Lösung (d. h. $\ \mathbb{L}=\left\{\right\}$ über $\mathbb{R}$), sondern nur [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Lösungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösungsmöglichkeiten==&lt;br /&gt;
Wir wissen nun, dass quadratische Gleichungen die allgemeine Form $a \cdot x^2+b \cdot x +c=0$ besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann diese Gleichung geometrisch interpretiert werden?''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lösen einer solchen Gleichung entspricht dem Auffinden der Nullstellen der zugehörigen quadratischen Funktionen $f(x)= a \cdot x^2+b \cdot x +c $. (Siehe auch [[Quadratische Funktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nullstellen.png|thumb|right|400px| Parabeln mit 0, 1 oder 2 Nullstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nullstelle | Nullstellen]] einer quadratischen Funktion sind die Schnittpunkte der Parabel mit der $x$-Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wie die Parabel im Koordinatensystem liegt, gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $2$ Nullstellen&lt;br /&gt;
* $1$ Nullstelle (= Scheitelpunkt liegt auf der $x$-Achse)&lt;br /&gt;
* $0$ Nullstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nullstellen einer quadratischen Funktion werden berechnet, indem man $f(x)=0$ setzt und dann die zugehörige quadratische Gleichung $$f(x)=0$$ löst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann die Anzahl der Lösungen anhand der Lösungsformeln abgeschätzt werden?'''  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die große, als auch die kleine Lösungsformeln beinhalten einen Wurzelausdruck ($\sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c}$ bei der großen Lösungsformel; $\sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$ bei der kleinen Lösungsformel), der addiert bzw. subtrahiert wird, um die beiden möglichen Lösungen zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen '''Wert unter der Wurzel''', die sogenannte &amp;quot;Diskriminante&amp;quot;, gibt es nun drei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''größer als Null'''. Die Wurzel existiert somit und wird addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''zwei Lösungen'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''gleich Null'''. Die Wurzel existiert und es wird nichts addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''genau eine Lösung'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''kleiner als Null'''. Die Wurzel einer negativen Zahl hat über $\mathbb{R}$ keine Lösung. Es gibt somit '''keine reelle Lösung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Anmerkung zur Theorie:''' Die '''Diskriminante''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert unter der Wurzel (Radikand der Wurzel) wird bei den beiden Lösungsformeln auch als '''Diskriminante''' (von lat. discriminare = unterscheiden) bezeichnet. Der Name bezieht sich darauf, dass dieser Wert dabei hilft, die verschiedenen Lösungsfälle zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quadratische Gleichungen (AG 2.3) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/755208&lt;br /&gt;
 |width=  90%&lt;br /&gt;
 |height=  850&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7699</id>
		<title>Quadratische Gleichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7699"/>
		<updated>2020-05-26T18:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Definition|1=Quadratische Gleichungen sind Gleichungen der Form $$0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$$ mit $a,\ b,\ c\in \mathbb{R}$, wobei $a\neq 0$ ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $0=4x^2-3x+10$ (hier ist $a=4,\ b=-3$ und $c=10$)&lt;br /&gt;
* $0=x^2-1$ (hier ist $a=1,\ b=0$ und $c=-1$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung der allgemeinen Form - die große Lösungsformel==&lt;br /&gt;
Eine quadratische Gleichung kann in der Regel nicht durch einfaches [[Äquivalenzumformungen|Umformen]] gelöst werden (außer es handelt sich um einen Sonderfall (siehe unten)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen verwendet man hier die große Lösungsformel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die große Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}=\frac{-b\pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1=\frac{-b- \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die erste Lösung und $x_2=\frac{-b+ \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=ZywdPuXR0S0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke| Eine quadratische Gleichung hat maximal $2$ Lösungen (siehe unten: [[Quadratische Gleichungen#Lösungsmöglichkeiten|Lösungsmöglichkeiten]]) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[TI-Befehle#Solve-Befehl|Solve-Befehl]] eignet sich im Allgemeinen NICHT für quadratische Gleichungen, da der Solve-Befehl nur '''eine''' Lösung anzeigt.&lt;br /&gt;
* Mit GeoGebra kann der [[GeoGebra#Löse-Befehl|Löse-Befehl]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=  Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun verwenden wir die große Lösungsformel mit $a=-2, b=12$ und $c=-10 \ ^*$&lt;br /&gt;
[[Datei:Quadfkt-nullstelle.png|thumb|right|200px]]&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-b \pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{12^2-4\cdot (-2)\cdot (-10)} }{2\cdot (-2)} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{144-80} }{-4} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=\frac{-12+8}{-4}=1 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=\frac{-12-8}{-4}=5&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$. Die Lösungen können als Nullstellen der zugehörigen Funktion gedeutet werden (siehe Abb. rechts). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ ^* $ An dieser Stelle könnte die gesamte Gleichung auch durch $(-2)$ dividiert werden und die äquivalente Gleichung $0=x^2 - 6 \cdot x + 5$ mit Hilfe der kleinen Lösungsformel ($p$-$q$-Formel) gelöst werden (siehe unten). &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung von Gleichungen der Form $x^2+b \cdot x +c=0$==&lt;br /&gt;
Diese Gleichungen unterscheiden sich von der allgemeinen Form dadurch, dass stets $a=1$ ist. Jede quadratische Gleichung kann auf diese Form gebracht werden, indem man durch den Koeffizienten $a$ dividiert! Der Vorteil beim Lösen einer solchen Gleichung ist, dass die Lösungsformel deutlich einfacher (und somit leichter zu merken) ist. Man nennt diese Formel '''kleine Lösungsformel'''.&lt;br /&gt;
Aus historischen (und musikalischen) Gründen werden anstelle der Variablen $b$ und $c$ die Variablen $p$ und $q$ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die kleine Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=x^2+p\cdot x+q$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1= - \frac{p}{2} \ + \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die erste Lösung und $x_2= - \frac{p}{2} \ - \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=tRblwTsX6hQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ nun mithilfe der kleinen Lösungsformel. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$$&lt;br /&gt;
Damit wir die kleine Lösungsformel anwenden dürfen, müssen wir die Gleichung noch durch $(-2)$ dividieren und erhalten&lt;br /&gt;
$$0=x^2 - 6 \cdot x + 5$$ Hier können wir nun die kleine Lösungsformel mit $p=-6$ und $q=5$ anwenden.&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{-6}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{-6}{2} \right)}^2 -5 } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=3 \pm \sqrt{9-5} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=3+2=5 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=3-2=1&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet wiederum $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+b\cdot x$==&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann die erste Lösung sofort abgelesen werden: $x_1=0$ ist eine Lösung, da $a \cdot 0^2+b \cdot 0=0$ unabhängig von $a$ und $b$. Die fehlende Lösung erhält man durch elementare Umformungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+b \cdot x \ \ \ \ \text{Division durch} \ x  \ \text{für} \ x \neq 0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x +b \\&lt;br /&gt;
-b &amp;amp;=a \cdot x \\&lt;br /&gt;
\frac{-b}{a}&amp;amp; =x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $0=4x^2+6x$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst heben wir $x$ heraus:&lt;br /&gt;
$$0=x \cdot (4x+6)$$  Hier sieht man sofort, dass $x_1=0$ eine Lösung ist, da $0 \cdot (0+6)=0$ ist.&lt;br /&gt;
Eine Division der Gleichung durch $x$ ergibt für alle $x \neq 0$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=4x+6 \\&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x \\&lt;br /&gt;
-\frac{3}{2}&amp;amp;=x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\frac{3}{2}, 0 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b \neq 0, \ c=0$) haben stets zwei reelle Lösungen: $\ \mathbb{L}=\left\{0, \frac{-b}{a} \right\}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+c$==&lt;br /&gt;
Für diesen Fall erfolgt die Lösung direkt durch einfache Umformungsschritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+c \\&lt;br /&gt;
-c &amp;amp;=a \cdot x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-c}{a} &amp;amp;= x^2 \\&lt;br /&gt;
\pm \sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&amp;amp;=x_{1,2}\\&lt;br /&gt;
x_1=\sqrt[2]{\frac{-c}{a} } \textrm{ und }&amp;amp; x_2=-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichungen $0=4x^2-6$ und $0=4x^2+6$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{3}{2} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\sqrt{\frac{3}{2} }, \sqrt{\frac{3}{2} }\right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung  2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{-3}{2} }  \ \ &lt;br /&gt;
\end{align}  Die Wurzel einer negativen Zahl ist nicht definiert. Es gibt somit keine reelle Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge ist somit $\mathbb{L}= \left\{ \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b = 0, \ c \neq 0$) haben entweder '''genau zwei''' reelle Lösungen oder '''keine''' reelle Lösung (siehe hierzu [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Zahlen]]).&lt;br /&gt;
Genau zwei reelle Lösungen existieren, wenn der Wert unter der Wurzel $\frac{-c}{a}$ größer als Null ist. Dann ist $\ \mathbb{L}=\left\{-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} };\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }\right\}$.&lt;br /&gt;
Ist der Wert unter der Wurzel kleiner als Null, so gibt es keine reelle Lösung (d. h. $\ \mathbb{L}=\left\{\right\}$ über $\mathbb{R}$), sondern nur [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Lösungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösungsmöglichkeiten==&lt;br /&gt;
Wir wissen nun, dass quadratische Gleichungen die allgemeine Form $a \cdot x^2+b \cdot x +c=0$ besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann diese Gleichung geometrisch interpretiert werden?''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lösen einer solchen Gleichung entspricht dem Auffinden der Nullstellen der zugehörigen quadratischen Funktionen $f(x)= a \cdot x^2+b \cdot x +c $. (Siehe auch [[Quadratische Funktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nullstellen.png|thumb|right|400px| Parabeln mit 0, 1 oder 2 Nullstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nullstelle | Nullstellen]] einer quadratischen Funktion sind die Schnittpunkte der Parabel mit der $x$-Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wie die Parabel im Koordinatensystem liegt, gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $2$ Nullstellen&lt;br /&gt;
* $1$ Nullstelle (= Scheitelpunkt liegt auf der $x$-Achse)&lt;br /&gt;
* $0$ Nullstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nullstellen einer quadratischen Funktion werden berechnet, indem man $f(x)=0$ setzt und dann die zugehörige quadratische Gleichung $$f(x)=0$$ löst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann die Anzahl der Lösungen anhand der Lösungsformeln abgeschätzt werden?'''  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die große, als auch die kleine Lösungsformeln beinhalten einen Wurzelausdruck ($\sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c}$ bei der großen Lösungsformel; $\sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$ bei der kleinen Lösungsformel), der addiert bzw. subtrahiert wird, um die beiden möglichen Lösungen zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen '''Wert unter der Wurzel''', die sogenannte &amp;quot;Diskriminante&amp;quot; gibt es nun drei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''größer als Null'''. Die Wurzel existiert somit und wird addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''zwei Lösungen'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''gleich Null'''. Die Wurzel existiert und es wird nichts addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''genau eine Lösung'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''kleiner als Null'''. Die Wurzel einer negativen Zahl hat über $\mathbb{R}$ keine Lösung. Es gibt somit '''keine reelle Lösung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Anmerkung zur Theorie:''' Die '''Diskriminante''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert unter der Wurzel (Radikand der Wurzel) wird bei den beiden Lösungsformeln auch als '''Diskriminante''' (von lat. discriminare = unterscheiden) bezeichnet. Der Name bezieht sich darauf, dass dieser Wert dabei hilft, die verschiedenen Lösungsfälle zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quadratische Gleichungen (AG 2.3) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/755208&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7698</id>
		<title>Quadratische Gleichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Quadratische_Gleichungen&amp;diff=7698"/>
		<updated>2020-05-26T17:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Definition|1=Quadratische Gleichungen sind Gleichungen der Form $$0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$$ mit $a,\ b,\ c\in \mathbb{R}$, wobei $a\neq 0$ ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $0=4x^2-3x+10$ (hier ist $a=4,\ b=-3$ und $c=10$)&lt;br /&gt;
* $0=x^2-1$ (hier ist $a=1,\ b=0$ und $c=-1$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung der allgemeinen Form - die große Lösungsformel==&lt;br /&gt;
Eine quadratische Gleichung kann in der Regel nicht durch einfaches [[Äquivalenzumformungen|Umformen]] gelöst werden (außer es handelt sich um einen Sonderfall (siehe unten)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen verwendet man hier die große Lösungsformel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die große Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=a\cdot x^2+b\cdot x+c$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}=\frac{-b\pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1=\frac{-b- \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die erste Lösung und $x_2=\frac{-b+ \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a}$ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=ZywdPuXR0S0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke| Eine quadratische Gleichung hat maximal $2$ Lösungen (siehe unten: [[Quadratische Gleichungen#Lösungsmöglichkeiten|Lösungsmöglichkeiten]]) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[TI-Befehle#Solve-Befehl|Solve-Befehl]] eignet sich im Allgemeinen NICHT für quadratische Gleichungen, da der Solve-Befehl nur '''eine''' Lösung anzeigt.&lt;br /&gt;
* Mit GeoGebra kann der [[GeoGebra#Löse-Befehl|Löse-Befehl]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=  Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun verwenden wir die große Lösungsformel mit $a=-2, b=12$ und $c=-10 \ ^*$&lt;br /&gt;
[[Datei:Quadfkt-nullstelle.png|thumb|right|200px]]&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-b \pm \sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c} }{2\cdot a} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{12^2-4\cdot (-2)\cdot (-10)} }{2\cdot (-2)} \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=\frac{-12\pm \sqrt{144-80} }{-4} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=\frac{-12+8}{-4}=1 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=\frac{-12-8}{-4}=5&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$. Die Lösungen können als Nullstellen der zugehörigen Funktion gedeutet werden (siehe Abb. rechts). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ ^* $ An dieser Stelle könnte die gesamte Gleichung auch durch $(-2)$ dividiert werden und die äquivalente Gleichung $0=x^2 - 6 \cdot x + 5$ mit Hilfe der kleinen Lösungsformel ($p$-$q$-Formel) gelöst werden (siehe unten). &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösung von Gleichungen der Form $x^2+b \cdot x +c=0$==&lt;br /&gt;
Diese Gleichungen unterscheiden sich von der allgemeinen Form dadurch, dass stets $a=1$ ist. Jede quadratische Gleichung kann auf diese Form gebracht werden, indem man durch den Koeffizienten $a$ dividiert! Der Vorteil beim Lösen einer solchen Gleichung ist, dass die Lösungsformel deutlich einfacher (und somit leichter zu merken) ist. Man nennt diese Formel '''kleine Lösungsformel'''.&lt;br /&gt;
Aus historischen (und musikalischen) Gründen werden anstelle der Variablen $b$ und $c$ die Variablen $p$ und $q$ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Die kleine Lösungsformel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form $0=x^2+p\cdot x+q$. Dann lassen sich die beiden Lösungen mit der folgenden Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$x_{1,2}= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei $x_1= - \frac{p}{2} \ + \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die erste Lösung und $x_2= - \frac{p}{2} \ - \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \ $ die zweite Lösung der Gleichung ist. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=tRblwTsX6hQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $12=-2x^2+12x+2$ nun mithilfe der kleinen Lösungsformel. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst formen wir die Gleichung um, dass auf einer Seite $0$ steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$0=-2x^2 + 12 \cdot x - 10$$&lt;br /&gt;
Damit wir die kleine Lösungsformel anwenden dürfen, müssen wir die Gleichung noch durch $(-2)$ dividieren und erhalten&lt;br /&gt;
$$0=x^2 - 6 \cdot x + 5$$ Hier können wir nun die kleine Lösungsformel mit $p=-6$ und $q=5$ anwenden.&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{p}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;= - \frac{-6}{2} \ \pm \ \sqrt{ {\left(\frac{-6}{2} \right)}^2 -5 } \\&lt;br /&gt;
x_{1,2}&amp;amp;=3 \pm \sqrt{9-5} \\&lt;br /&gt;
x_1&amp;amp;=3+2=5 \\&lt;br /&gt;
x_2&amp;amp;=3-2=1&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet wiederum $\mathbb{L}= \left\{1, 5 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+b\cdot x$==&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann die erste Lösung sofort abgelesen werden: $x_1=0$ ist eine Lösung, da $a \cdot 0^2+b \cdot 0=0$ unabhängig von $a$ und $b$. Die fehlende Lösung erhält man durch elementare Umformungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+b \cdot x \ \ \ \ \text{Division durch} \ x  \ \text{für} \ x \neq 0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x +b \\&lt;br /&gt;
-b &amp;amp;=a \cdot x \\&lt;br /&gt;
\frac{-b}{a}&amp;amp; =x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichung $0=4x^2+6x$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Zuerst heben wir $x$ heraus:&lt;br /&gt;
$$0=x \cdot (4x+6)$$  Hier sieht man sofort, dass $x_1=0$ eine Lösung ist, da $0 \cdot (0+6)=0$ ist.&lt;br /&gt;
Eine Division der Gleichung durch $x$ ergibt für alle $x \neq 0$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=4x+6 \\&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x \\&lt;br /&gt;
-\frac{3}{2}&amp;amp;=x&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\frac{3}{2}, 0 \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b \neq 0, \ c=0$) haben stets zwei reelle Lösungen: $\ \mathbb{L}=\left\{0, \frac{-b}{a} \right\}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderfall: $0=a\cdot x^2+c$==&lt;br /&gt;
Für diesen Fall erfolgt die Lösung direkt durch einfache Umformungsschritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;=a \cdot x^2+c \\&lt;br /&gt;
-c &amp;amp;=a \cdot x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-c}{a} &amp;amp;= x^2 \\&lt;br /&gt;
\pm \sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&amp;amp;=x_{1,2}\\&lt;br /&gt;
x_1=\sqrt[2]{\frac{-c}{a} } \textrm{ und }&amp;amp; x_2=-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' Löse die Gleichungen $0=4x^2-6$ und $0=4x^2+6$ durch elementare Umformungen. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{3}{2} }&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge lautet somit $\mathbb{L}= \left\{-\sqrt{\frac{3}{2} }, \sqrt{\frac{3}{2} }\right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
Gleichung  2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
-6 &amp;amp;=4x^2 \\&lt;br /&gt;
\frac{-6}{4} &amp;amp;=x^2 \\&lt;br /&gt;
x &amp;amp;= \pm \sqrt{\frac{-3}{2} }  \ \ &lt;br /&gt;
\end{align}  Die Wurzel einer negativen Zahl ist nicht definiert. Es gibt somit keine reelle Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Lösungsmenge ist somit $\mathbb{L}= \left\{ \right\}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Gleichung kann natürlich auch mit der kleinen bzw. der großen Lösungsformel gelöst werden. Dabei ist ein Parameter ($q$ bzw. $c$) null. Probiere die Lösungsformeln aus und überprüfe deine Resultate! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Quadratische Gleichungen dieses Typs ($b = 0, \ c \neq 0$) haben entweder '''genau zwei''' reelle Lösungen oder '''keine''' reelle Lösung (siehe hierzu [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Zahlen]]).&lt;br /&gt;
Genau zwei reelle Lösungen existieren, wenn der Wert unter der Wurzel $\frac{-c}{a}$ größer als Null ist. Dann ist $\ \mathbb{L}=\left\{-\sqrt[2]{\frac{-c}{a} };\sqrt[2]{\frac{-c}{a} }\right\}$.&lt;br /&gt;
Ist der Wert unter der Wurzel kleiner als Null, so gibt es keine reelle Lösung (d. h. $\ \mathbb{L}=\left\{\right\}$ über $\mathbb{R}$), sondern nur [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|komplexe Lösungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lösungsmöglichkeiten==&lt;br /&gt;
Wir wissen nun, dass quadratische Gleichungen die allgemeine Form $a \cdot x^2+b \cdot x +c=0$ besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann diese Gleichung geometrisch interpretiert werden?''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lösen einer solchen Gleichung entspricht dem Auffinden der Nullstellen der zugehörigen quadratischen Funktionen $f(x)= a \cdot x^2+b \cdot x +c $. (Siehe auch [[Quadratische Funktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nullstellen.png|thumb|right|400px| Parabeln mit 0, 1 oder 2 Nullstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nullstelle | Nullstellen]] einer quadratischen Funktion sind die Schnittpunkte der Parabel mit der $x$-Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wie die Parabel im Koordinatensystem liegt, gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $2$ Nullstellen&lt;br /&gt;
* $1$ Nullstelle (= Scheitelpunkt liegt auf der $x$-Achse)&lt;br /&gt;
* $0$ Nullstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nullstellen einer quadratischen Funktion werden berechnet, indem man $f(x)=0$ setzt und dann die zugehörige quadratische Gleichung $$f(x)=0$$ löst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann die Anzahl der Lösungen anhand der Lösungsformeln abgeschätzt werden?'''  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die [https://www.mathespass.at/klasse5/gleichungen_quadratisch_loesungsformeln.php große], als auch die [https://www.mathespass.at/klasse5/gleichungen_quadratisch_loesungsformeln.php kleine Lösungsformeln] beinhalten einen Wurzelausdruck ($\sqrt{b^2-4\cdot a\cdot c}$ bei der großen Lösungsformel; $\sqrt{ {\left(\frac{p}{2} \right)}^2 -q }$ bei der kleinen Lösungsformel), der addiert bzw. subtrahiert wird, um die beiden möglichen Lösungen zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen '''Wert unter der Wurzel''', die sogenannte &amp;quot;Diskriminante&amp;quot; gibt es nun drei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''größer als Null'''. Die Wurzel existiert somit und wird addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''zwei Lösungen'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''gleich Null'''. Die Wurzel existiert und es wird nichts addiert bzw. subtrahiert. Es gibt also '''genau eine Lösung'''.&lt;br /&gt;
* Der Wert unter der Wurzel ist '''kleiner als Null'''. Die Wurzel einer negativen Zahl hat über $\mathbb{R}$ keine Lösung. Es gibt somit '''keine reelle Lösung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Anmerkung zur Theorie:''' Die '''Diskriminante''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert unter der Wurzel (Radikand der Wurzel) wird bei den beiden Lösungsformeln auch als '''Diskriminante''' (von lat. discriminare = unterscheiden) bezeichnet. Der Name bezieht sich darauf, dass dieser Wert dabei hilft, die verschiedenen Lösungsfälle zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quadratische Gleichungen (AG 2.3) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/755208&lt;br /&gt;
 |width=  90%&lt;br /&gt;
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 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Gleichungssysteme&amp;diff=7600</id>
		<title>Gleichungssysteme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Gleichungssysteme&amp;diff=7600"/>
		<updated>2020-03-25T14:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: /* Additionsverfahren (Eliminationsverfahren) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Definition|1= Ein '''lineares Gleichungssystem''' besteht aus mehreren [[ lineare Gleichung | linearen Gleichungen ]] mit mehreren Variablen.&lt;br /&gt;
Beispiel für ein Gleichungssystem mit $2$ Gleichungen und $2$ Variablen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ I: x+y=35 $$&lt;br /&gt;
$$ II: 2x+4y=94 $$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gleichungssysteme mit $2$ Variablen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
$$ I: x+y=35 $$&lt;br /&gt;
$$ II: 2x+4y=94 $$&lt;br /&gt;
Hierbei sind $x$ und $y$ die Variablen. Um die Lösungsmenge eines Gleichungssystems mit $2$ Variablen zu berechnen, braucht es in der Regel genau $2$ [[lineare Abhängigkeit | linear unabhängige]] Gleichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösungsmenge $\mathbb{L}$==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung eines solchen Gleichungssystems ist jener Punkt $(x|y)$, der sowohl die erste Gleichung als auch die zweite Gleichung löst. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Zeige, dass der Punkt $(12\vert 23)$ das folgende Gleichungssystem löst: $ \begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;=&amp;amp;35&amp;amp; \textrm{     }  \\&lt;br /&gt;
II:\ 4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$|2=&lt;br /&gt;
'''Begründung:''' Setze den Punkt $(12\vert 23)$ in die beiden Gleichungen ein, wobei $x=12$ und $y=23$ ist: &lt;br /&gt;
$$ I: \underbrace{12+23}_{35}=35\ \ \textrm{            wahre Aussage}$$ $$ II: \underbrace{4\cdot 12+2\cdot 23}_{\underbrace{48+46}_{94} }=94 \textrm{     wahre Aussage} $$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist $(12\vert 23)$ eine Lösung des Gleichungssystems.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gleichungssystem zu lösen, gibt es mehrere Verfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösungsverfahren ==&lt;br /&gt;
=== Additionsverfahren (Eliminationsverfahren) ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Methode des Additionsverfahrens''' &lt;br /&gt;
# Forme beide Gleichungen auf die Form $ax+by=c$  (Variablen links, Konstante rechts).&lt;br /&gt;
# Multipliziere eine oder beide Gleichungen mit einer Zahl, sodass in beiden Gleichungen die [[Koeffizient | Koeffizienten]] vor der Unbekannten $x$ oder vor der Unbekannten $y$ gleich sind.&lt;br /&gt;
# Addiere (oder subtrahiere) die beiden Gleichungen.&lt;br /&gt;
# Du erhältst eine Gleichung mit einer Unbekannten.[[Theorie lineare Gleichungen mit einer Variable (2.4.)| Löse die Gleichung ]] mit einer Unbekannten durch Umformen der Gleichung.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|ZKeWfvV3CRk}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Bestimme mithilfe des Additionsverfahrens die Lösungsmenge des Gleichungssystems:&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ x&amp;amp;+&amp;amp;y &amp;amp;=&amp;amp; 35&amp;amp; \textrm{     }  \\&lt;br /&gt;
II:\ 4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
'''1. Schritt:''' Umformen auf $ax+by+c$ (hier nicht nötig):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
x&amp;amp;+&amp;amp;y &amp;amp;=&amp;amp; 35&amp;amp; \textrm{     }  \\&lt;br /&gt;
4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Schritt:''' Multipliziere eine der beiden Gleichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
x&amp;amp;+&amp;amp;y &amp;amp;=&amp;amp; 35&amp;amp; \textrm{     } \vert \cdot (-2) \\&lt;br /&gt;
4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schritt:''' Addiere oder subtrahiere die beiden Gleichungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
-2x&amp;amp;-&amp;amp;2y &amp;amp;=&amp;amp; -70&amp;amp; \textrm{     } \vert +\ \  \\&lt;br /&gt;
4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    \\&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''4. Schritt:''' Lösen der Gleichung mit einer Unbekannten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align} 2x&amp;amp;+&amp;amp;0&amp;amp;=24 &amp;amp;  \vert :2  \end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align} x&amp;amp;=&amp;amp;12 \end{align}$ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzen wir $x=12$ in eine der Gleichungen (z. B. in die erste) ein und erhalten:&lt;br /&gt;
$$ \begin{align} 12+y=35 \Rightarrow y=23  \end{align}$$&lt;br /&gt;
Damit ist die [[Lösungsmenge |Lösungsmenge $\mathbb{L}$]] $= \{ (12\vert 23) \} $}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| '''Wichtig:''' &lt;br /&gt;
| Das Additionsverfahren eignet sich nur für '''lineare Gleichungssysteme'''. Kommen nichtlineare Terme wie $x^2$, $x^3$ oder $x\cdot y$ in Gleichungen vor, so '''funktioniert''' das Additionsverfahren '''nicht'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nichtlineare Gleichungssysteme zu lösen, verwendet man das Einsetzungs-, Gleichsetzungs- oder das graphische Verfahren:&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsetzungsverfahren (Substitutionsverfahren) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Methode des Einsetzungsverfahrens'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stelle in einer der Gleichungen eine der Variablen frei (siehe [[Gleichungen umformen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Setze nun das Ergebnis aus der Umformung in die andere Gleichung ein. Du erhältst eine Gleichung mit einer Variablen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Löse nun diese Gleichung und setze die Lösung anschließend in die andere Gleichung ein, um die Lösung für die andere Variable zu erhalten. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Bestimme mithilfe des Einsetzungsverfahrens die Lösungsmenge des Gleichungssystems:&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ x&amp;amp;+&amp;amp;y &amp;amp;=&amp;amp; 35&amp;amp; \textrm{     }  \\&lt;br /&gt;
II:\ 4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
'''1. Schritt:''' Umformen der Gleichung I $\rightarrow$ $x$ freistellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
I:\ \ &amp;amp;x+y &amp;amp;=&amp;amp; 35 \ \ \ \ \ \ \ \ \vert \ -y  \\&lt;br /&gt;
I:\ \ &amp;amp;x &amp;amp;=&amp;amp;35-y   &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Schritt:''' Setze das Ergebnis in die Gleichung II ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
II:\ \ 4\color{red}{x}&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp; \textrm{     }\ \ \ \  \vert I:\ \color{red}{x=(35-y)} \\&lt;br /&gt;
II:\ \ 4\cdot \color{red}{(35-y)}&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schritt:''' Lösen der Gleichung II (hier befindet sich nun nur noch die Variable $y$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
II:\ 4\cdot (35-y)+2y&amp;amp;=94&amp;amp; \\&lt;br /&gt;
II:\ 140-4y+2y&amp;amp;=94  &amp;amp;  \\&lt;br /&gt;
140-2y&amp;amp;=94&amp;amp;\ \vert -140\\&lt;br /&gt;
-2y&amp;amp;=-46&amp;amp;\ \vert : (-2)\\&lt;br /&gt;
y&amp;amp;=23&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzen wir $y=23$ in die umgeformte Gleichung I (siehe Schritt 1) ein und erhalten:&lt;br /&gt;
$$  x=35-y \Rightarrow x=35-23  \rightarrow x=12$$&lt;br /&gt;
Damit ist die [[Lösungsmenge |Lösungsmenge $\mathbb{L}$]] $= \{ (12\vert 23) \} $}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graphisches Verfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Allgemein graphisches Lösungsverfahren.png|thumb|230px|right|Der Schnittpunkt $S$ ist die Lösung des Gleichungssystems.]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
'''Methode:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Beide Gleichungen auf „$y=...$“ umformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Einzeichnen der Geraden aus I. und II. in dasselbe Koordinatensystem (siehe [[Lineare Funktionen#Gerade zeichnen|Lineare Funktionen $y=kx+d$]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ermitteln des Schnittpunktes $\rightarrow$ dieser gibt die Lösungsmenge des Gleichungssystems an. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Bestimme mithilfe des graphischen Verfahrens die Lösungsmenge des Gleichungssystems:&lt;br /&gt;
$ \begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ x&amp;amp;+&amp;amp;y &amp;amp;=&amp;amp; 35&amp;amp;   \\&lt;br /&gt;
II:\ 4x&amp;amp;+&amp;amp;2y&amp;amp;=&amp;amp;94&amp;amp;    &lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
'''1. Schritt:''' Beide Gleichungen auf „$y=...$“ umformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\begin{align} &lt;br /&gt;
I: x+y=35 &amp;amp;\vert -x &amp;amp;\rightarrow &amp;amp; &amp;amp;   \rightarrow &amp;amp;\underline{I:y=-x+35} \\&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II:4x+2y=94 &amp;amp;\vert -4x &amp;amp;\rightarrow &amp;amp;2y=-4x+94 \ \ \vert :2 &amp;amp; \rightarrow &amp;amp;\underline{II:y=-2x+47}&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Schritt:''' Einzeichnen der Geraden $y=kx+d$ (siehe [[Lineare Funktionen#Gerade zeichnen|Geraden zeichnen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp graphisches Lösungsverfahren.png|thumb|center|400px|Der Schnittpunkt der Geraden $I:y=-x+35$ (rot) und $II:y=-2x+47$ (blau) ist $S(12\vert 23)$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Schritt:''' Ermitteln des Schnittpunktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man aus der obigen Graphik erkennt, hat der Schnittpunkt die Koordinaten $S(12\vert 23)$. Somit lautet die [[Lösungsmenge|Lösungsmenge $\mathbb{L}$]]$={(12\vert 23)}$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Achtung:&amp;lt;/span&amp;gt; Oft ist es schwer, den Schnittpunkt durch eine händische Zeichnung exakt zu ermitteln. Hier ist es dann oft sinnvoll, Technologie einzusetzen. Entweder&lt;br /&gt;
* [[GeoGebra#Schneide-Befehl | GeoGebra]] oder &lt;br /&gt;
* den [[TI-Befehle#Maximum, Minimum, Funktionswert, Nullstelle, Schnittpunkte|Intersect-Befehl]] des TI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matrixverfahren (nur mit dem TR Ti-82) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[TI-Befehle#Matrixverfahren|Matrixverfahren mit dem TR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfahren mit GeoGebra-CAS ===&lt;br /&gt;
folgt in Kürze ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösungsmöglichkeiten eines linearen Gleichungssystems ==&lt;br /&gt;
Betrachtet man ein lineares Gleichungssystem mit $2$ Variablen graphisch, indem man die Geraden zeichnet (siehe [[Gleichungssysteme (2.7.)#graphisches Verfahren |Graphisches Verfahren]]), so gibt es insgesamt drei Lösungsmöglichkeiten: &lt;br /&gt;
# Die Geraden schneiden sich im Schnittpunkt $S(x|y)\ \rightarrow$ es gibt '''eine Lösung''': $\mathbb{L}={(x|y)}$&lt;br /&gt;
# Die Geraden sind parallel und es gibt keinen Schnittpunkt $\rightarrow$ es gibt '''keine Lösung''': $\mathbb{L}=\{\  \}$&lt;br /&gt;
# Die Geraden überlappen sich und es gibt unendlich viele Schnittpunkte $\rightarrow$ es gibt '''unendlich viele Lösungen''', die alle auf der Geraden liegen: $\mathbb{L}=\{ (x\vert y)\vert (x|y)\textrm{ erfüllt die Geradengleichung} \}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erkennen wir nun diese drei Fälle, wenn wir ein Lösungsverfahren verwenden? Die folgende Grafik zeigt dies genauer:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! $\ $ !! 1. Fall: genau eine Lösung !! 2. Fall: keine Lösung !! 3. Fall: unendlich viele Lösungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel: Die Gleichungen sind &lt;br /&gt;
| [[Lineare Abhängigkeit|linear unabhängig]] und widerspruchsfrei: $$I:-x+y=1$$ $$II:-x-y=2$$&lt;br /&gt;
| widersprüchlich $$I:-x+y=1$$ $$II:-x+y=2$$&lt;br /&gt;
| [[Lineare Abhängigkeit|linear abhängig]] (II ist ein Vielfaches von I):&lt;br /&gt;
$$I:-x+y=1$$&lt;br /&gt;
$$II:-2x+2y=2$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Lösungen:&lt;br /&gt;
|genau eine&lt;br /&gt;
$x=-1.5$ und $y=-0.5$&lt;br /&gt;
| keine&lt;br /&gt;
| unendlich viele&lt;br /&gt;
z. B. $(0|1);(1|2);(3|4)...$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lösungsmenge&lt;br /&gt;
| $$\mathbb{L}={(-1.5|-0.5)}$$&lt;br /&gt;
| $$\mathbb{L}=\{\ \}$$&lt;br /&gt;
| $$\mathbb{L}=\{ (x|y)|-x+y=1\}$$&lt;br /&gt;
D. h. alle Punkte $(x|y)$, die die Gleichung $-x+y=1$ erfüllen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Graphisches Lösungsverfahren&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Datei:Lösungsverfahren-schnittpkt.png|miniatur|center|201px]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Datei:Lösungsverfahren-parallel.png|201px|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Datei:Lösungsverfahren-überlappend.png|201px|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Additions- und Einsetzungsverfahren&lt;br /&gt;
| $x=-1.5$ und $y=-0.5$&lt;br /&gt;
| eine falsche Aussage wie $0=1$ oder $4=18$...&lt;br /&gt;
Somit gibt es keine Werte als Lösung.&lt;br /&gt;
|eine wahre Aussage wie $0=0$ oder $2=2$&lt;br /&gt;
Somit ist jede Zahl (die eine der beiden Gleichungen erfüllt) eine Lösung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Matrixverfahren &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $1$ ||$0$ ||$-1.5$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0$ || $1$ ||$-0.5$ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| Die unterste Zeile besteht aus:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $0$ ||$0$ ||$1$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Somit gilt:&lt;br /&gt;
$0x+0y=1$ und damit&lt;br /&gt;
$0=1$ f. A. $\rightarrow$ Es gibt keine Lösung.&lt;br /&gt;
| Die unterste Zeile besteht aus:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $0$ ||$0$ ||$0$&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
Somit gilt:&lt;br /&gt;
$0x+0y=0$ und damit&lt;br /&gt;
$0=0$ w. A. $\rightarrow$ Es gibt unendlich viele Lösungen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lösung mit GeoGebra-CAS || $$x = -1.5,\ y = -0.5$$|| $$\textrm{ ? }$$|| $$x = y - 1, y = y$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lineare Gleichungssysteme mit $3$ oder mehreren Variablen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musterbeispiel:&lt;br /&gt;
Das folgende lineare Gleichungssystem zeigt ein Gleichungssystem mit $3$ Variablen ($x, y$ und $z$) und $3$ Gleichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: &amp;amp;2x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;-&amp;amp;3z&amp;amp;=&amp;amp;-4\\&lt;br /&gt;
II: &amp;amp;x&amp;amp;-&amp;amp;3y&amp;amp;-&amp;amp;z&amp;amp;=&amp;amp;-8\\&lt;br /&gt;
III: &amp;amp;-3x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;+&amp;amp;z&amp;amp;=&amp;amp;\ \ 2&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt: Um ein lineares Gleichungssystem mit $n$ Variablen eindeutig zu lösen, muss das Gleichungssystem aus $n$ [[lineare Abhängigkeit | linear unabhängigen]] Gleichungen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#CEE3F6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;color:#CAE1FF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Lösungsmenge des folgenden Gleichungssystems:&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: &amp;amp;2x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;-&amp;amp;3z&amp;amp;=&amp;amp;-4\\&lt;br /&gt;
II: &amp;amp;x&amp;amp;-&amp;amp;3y&amp;amp;-&amp;amp;z&amp;amp;=&amp;amp;-8\\&lt;br /&gt;
III: &amp;amp;-3x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;+&amp;amp;z&amp;amp;=&amp;amp;\ \ 2&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6F6CE&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologie-Einsatz kann dieses Gleichungssystem einfach gelöst werden:&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
! GeoGebra-CAS !! Matrixverfahren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Glsys3-GG.png|thumb|Durch Markieren der $3$ Gleichungen und Klicken auf $[x=]$ ($x$-Löse) erhält man die Lösung des Gleichungssystems.]]&lt;br /&gt;
| Zuerst tippt man bei [Matrix]-&amp;gt;Edit die Koeffizienten ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $2$|| $1$|| $-3$|| $-4$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $1$|| $-3$|| $-1$|| $-8$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $-3$|| $1$|| $1$|| $2$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Dann wendet man den Befehl $rref(A)$ und erhält: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $1$|| $0$|| $0$|| $0.91$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0$|| $1$|| $0$|| $2.09$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0$|| $0$|| $1$|| $2.64$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Somit gilt: $x=0.91,\ y=2.09\ z=2.64$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/183536&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  850&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben==&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=17&amp;amp;file=Wanderweg.pdf Wanderweg] &lt;br /&gt;
*: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]] und [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=24&amp;amp;file=Kleintransporte.pdf Kleintransporter] &lt;br /&gt;
*: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=215&amp;amp;file=Impfstoff.pdf Impfstoff] &lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=145&amp;amp;file=Torten.pdf Torten] (Bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  [[Formeln]] sowie [[Funktionen]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; d) [[Wahrscheinlichkeit:_Diskrete_Zufallsvariablen_und_die_Binomialverteilung#Bernoulli-Experiment_und_die_Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Kosten-_und_Preistheorie&amp;diff=7599</id>
		<title>Kosten- und Preistheorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Kosten-_und_Preistheorie&amp;diff=7599"/>
		<updated>2020-03-25T14:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die folgenden zwei Videos zeigen geben dir eine Zusammenfassung aller wichtigen Punkte der Kosten- und Preistheorie. Details zu den einzelnen Begriffen findest du unterhalb der Videos. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Auflistung aller wichtigen Begriffe&lt;br /&gt;
! Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Video|1=70Hm5VW1I3s}}&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Video|1=InBC4XO5Ex8}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisfunktion der Nachfrage ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''Preisfunktion der Nachfrage''', auch „Nachfragefunktion“ oder „Preis-Absatz-Funktion“ genannt, gibt den Preis $p$ in Abhängigkeit der produzierten Menge $x$ an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfkt.png|300px|mini|rechts|Graph einer linearen Preisfunktion]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
$ $&lt;br /&gt;
* Der '''Höchstpreis $p_h$''' ist jener Preis, zu dem gerade kein Stück mehr verkauft werden kann. Es gilt: &lt;br /&gt;
$$p_h=p(0)$$&lt;br /&gt;
* Die '''Sättigungsmenge $x_S$''' ist jene Menge, bei dem der Markt gesättigt ist und damit nicht mehr verkauft werden kann. Hier gilt:&lt;br /&gt;
$$p(x_S)=0$$ &lt;br /&gt;
* Höchstpreis und Sättigungsmenge können mithilfe der Schnittpunkte der Preisfunktion $p$ mit den Achsen bestimmt werden. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine Firma kann von ihrem Produkt $5$ Mengeneinheiten verkaufen, wenn sie den Preis auf $3.75€$ pro Stück festlegt. Senkt sie den Preis auf $2.50€$ pro Stück, so kann sie $10$ Mengeneinheiten des Produktes verkaufen. &lt;br /&gt;
* Modellieren Sie die [[Lineare Funktionen| lineare]] Preisfunktion.&lt;br /&gt;
* Ermitteln Sie daraus den Höchstpreis und die Sättigungsmenge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
* Zuerst stellen wir die lineare Preisfunktion der Form $p(x)=k\cdot x+d$ auf, wobei $x$ die Mengeneinheiten und $p(x)$ den Preis pro Stück angibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-Bsp1.png|300px|mini|Die Funktion kann mithilfe der beiden Punkte bestimmt werden. ]]&lt;br /&gt;
'''1. Variante:''' Wir setzen die Punkte $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ in die Funktionsgleichung ein und berechnen $k$ und $d$, indem wir das [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssystem]] lösen (hierbei eignet sich z. B. das [[Gleichungssysteme (2.7.)#Additionsverfahren (Eliminationsverfahren)|Additionsverfahren]]):&lt;br /&gt;
$$p(x)=k\cdot x+d$$&lt;br /&gt;
: 1. Punkt: $I:\ \ 3.75= k\cdot 5+d$&lt;br /&gt;
: 2. Punkt: $\underline{II:2.50=k\cdot 10+d\ \ &amp;quot;-&amp;quot;}$&lt;br /&gt;
$$\ \ \ \ 1.25=-5\cdot k\ \ \ \rightarrow k=-0.25 \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Preisfunktion $p$ mit &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-bsp2.png|300px|mini|rechts|Bestimmung der Funktionsgleichung mithilfe des [[Steigung und Steigungswinkel|Steigungsdreiecks]].]]&lt;br /&gt;
'''2. Variante:''' Da es sich um eine lineare Funktion handelt, kann $k$ auch mithilfe des [[Steigung und Steigungswinkel|Steigungsdreiecks]] bei den Punkten $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ ermittelt werden:&lt;br /&gt;
$$k=\frac{\Delta y}{\Delta x}=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{2.50-3.75}{10-5}=-0.25$$&lt;br /&gt;
Somit ist $k=-0.25$. Um $d$ zu berechnen, setzt man einen der beiden Punkte und $k$ in die Funktionsgleichung ein: Punkt $(5\vert 3.75)$ und $k=-0.25$ in $p(x)=k\cdot x+d$ eingesetzt ergeben:&lt;br /&gt;
$$3.75=-0.25\cdot 5+d$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow 3.75+1.25=d  \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir: &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25\cdot x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir mit der Preisfunktion den Höchstpreis und die Sättigungsmenge:&lt;br /&gt;
: Höchstpreis: $p(0)=d=5$. &lt;br /&gt;
: Der Höchstpreis beträgt $5€$ pro Mengeneinheit.&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: Sättigungsmenge: $p(x)=0$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$-5=-0.25x$$&lt;br /&gt;
$$x=20$$&lt;br /&gt;
: Die Sättigungsmenge beträgt somit $20$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-bsp-HP+SM.png|400px|mini|zentriert|Preisfunktion mit Höchstpreis und Sättigungsmenge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=aaGoF0XyYbw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlösfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein === &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Der Gesamterlös $E$ (auch Umsatz genannt) ergibt sich aus dem Produkt der verkauften Menge und dem dazugehörigen Preis:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Preisfunktion $p$ mit $p(x)=-0.25x+5$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stellen Sie die dazugehörige Erlösfunktion auf.&lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie die sogenannten Erlösgrenzen, dies sind die [[Nullstelle|Nullstellen]] der Erlösfunktion. &lt;br /&gt;
* Berechnen Sie den maximalen Erlös. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
* Die Erlösfunktion erhalten wir mit:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot (-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlös+Preis-Beispiel.png|300px|mini|zentriert|Graphen der Preis- und Erlösfunktion]]&lt;br /&gt;
* Die Nullstellen ermitteln wir, indem wir die Erlösfunktion gleich null setzen:&lt;br /&gt;
$$0=E(x)$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
Durch herausheben von $x$, [[Quadkom]] oder den [[Löse-Befehl]] erhalten wir $x_1=0$ und $x_2=20$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir den maximalen Erlös:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1. Variante:''' Mithilfe der Eigenschaften einer quadratischen Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlösfunktion $E$ mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ ist eine [[Quadratische Funktionen|quadratische Funktion]] mit $2$ Nullstellen. Wie jede quadratische Funktion hat sie aufgrund ihrer [[Symmetrie]] ihren Scheitelpunkt (Extremstelle) genau zwischen den beiden Nullstellen. &lt;br /&gt;
$$x_{max}=\frac{0+20}{2}=10$$&lt;br /&gt;
Das Erlösmaximum befindet sich somit bei $x=10$ Mengeneinheiten. Der Erlös beträgt $E(10)=25$ Geldeinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Variante:''' Mithilfe des Maximum-Befehls (siehe [[Ti-Befehle#Maximum|Ti-Taschenrechner]] bzw. [[GeoGebra]]). Das Ergebnis siehst du in der rechten Abbildung&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlösmax-Beispiel.png|300px|mini|zentriert|Erlösfunktion mit Erlösmaximum]]&lt;br /&gt;
'''3. Variante:''' Mithilfe der Differentialrechnung. Für ein Maximum muss gelten, dass $f'(x)=0$ und $f''(x)&amp;lt;0$ ist:&lt;br /&gt;
$$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.5x+5\  \   \  \rightarrow x=10$$&lt;br /&gt;
Und nun zur 2. Ableitung:&lt;br /&gt;
$$E''(x)=-0.5$$&lt;br /&gt;
$$ E''(10)=-0.5&amp;lt;0 \ \ \ \rightarrow HP$$&lt;br /&gt;
Somit befindet sich bei $x=10$ ein Hochpunkt und der Erlös an dieser Stelle beträgt $E(10)=25$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzerlös ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös.png|300px|mini|rechts|Graph der Erlösfunktion mit graphischer Bestimmung des Grenzerlöses]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Der Grenzerlös $E'(x)$ gibt die (ungefähre) Zunahme/Abnahme des Erlöses an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= &lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie den Grenzerlös der Erlösfunktion $E$ mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ bei einer Menge von $x=5$ ME und interpretieren Sie das Ergebnis. &lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös-Bsp.png|300px|mini|rechts|Bestimmen des Grenzerlöses]]$$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=-0.5\cdot 5+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=2.5 \textrm{ GE pro Mengeneinheit}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interpretation:''' Produziert man statt fünf Mengeneinheiten noch eine zusätzliche sechste, so steigt der Erlös (ungefähr) um $2.5$ Geldeinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hinweis|1=Das „ungefähr“ wird deshalb verwendet, da die Tangente die Erlösfunktion nur bei $x=5$ berührt und somit bei $x=6$ ein leicht zu großer Wert herauskommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös-Unterschied-gif.gif|300px|mini|zentriert|Der Grenzerlös ist nur eine Näherung an die tatsächliche Steigung der Erlösfunktion.]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kostenfunktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition und Aufbau der Kostenfunktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostenfunktion-allgemein.png|350px|mini|right|Graph einer „ertragsgesetzlichen“ Kostenfunktion]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Gesamtkosten für die Produktion werden durch die Kostenfunktion $K$ angegeben. Die Kostenfunktion besteht dabei aus $2$ Termen:&lt;br /&gt;
$$K(x)=K_v (x)+F$$&lt;br /&gt;
$K_v (x)...$ variable Kosten (jene Kosten, die von der produzierten Menge $x$ abhängig sind)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$F...$ Fixkosten, die auch bei einer Produktion von $0$ ME anfallen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Typische Eigenschaften einer &amp;quot;ertragsgesetzlichen Kostenfunktion&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Eine Kostenfunktion heißt ertragsgesetzlich, wenn sie &lt;br /&gt;
** streng monoton steigend ist (d. h. $K'(x)&amp;gt;0$ für alle $x$ im [[Definitionsbereich]]), &lt;br /&gt;
** zuerst einen degressiven Verlauf hat (d. h. rechtsgekrümmt ist, sprich $K''(x)&amp;lt;0$) und&lt;br /&gt;
** nach der Kostenkehre (Wendepunkt der Kostenfunktion, sprich $K''(x)=0$)&lt;br /&gt;
** einen progressiven Verlauf hat (d. h. linksgekrümmt ist, sprich $K''(x)&amp;gt;0$). &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Video|1=e3HzsR74U7M}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Bestimmen Sie die Fixkosten und die variablen Kosten der Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Berechnen Sie die Kosten bei einer Produktion von $12$ ME. Geben Sie auch an, wie hoch die variablen Kosten sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Ermitteln Sie die Produktionsmenge, wenn Kosten von $60$ GE anfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
[[Datei:Kostenfunktion-Bsp1.png|300px|mini|rechts|Graph der Kostenfunktion $K$]]&lt;br /&gt;
a) Die Kostenfunktion lautet $K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$. Der konstante Term gibt die Fixkosten an, der Term mit den $x$ gibt die variablen Kosten an:&lt;br /&gt;
* Fixkosten: $10$ &lt;br /&gt;
* Variable Kosten: $0.017x^3−0.38x^2+3.3x$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Gefragt sind die Kosten bei $x=12$ ME und gesucht ist $K(12)$:&lt;br /&gt;
$$K(12)=0.017\cdot 12 ^3−0.38 \cdot 12^2+3.3\cdot 12+10=24.256 \textrm{ GE}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Die Kosten betragen $K(x)=60$ und gesucht ist $x$:&lt;br /&gt;
$$60=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologie (siehe [[TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$x=20$$&lt;br /&gt;
A: Bei einer Produktion von $20$ ME fallen Kosten von $60$ GE an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzkosten ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Grenzkosten $K'(x)$ geben die (ungefähre) Zunahme/Abnahme der Kosten an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird. $K'(x)$ bezeichnet dabei die [[Ableitung bestimmen|1. Ableitung]] von $K(x)$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 Bild mit Tangente und Steigungsdreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie die Grenzkosten bei einer Produktionsmenge von $20$ ME. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Interpretieren Sie das Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
Die Grenzkosten ermitteln wir mithilfe der [[Ableitung bestimmen|ersten Ableitung]]:  &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
$$K'(x)=0.051x^2-0.76x+3.3$$&lt;br /&gt;
$K'(x)$ gibt uns die Grenzkostenfunktion an. Nun müssen wir nur noch die Grenzkosten bei $20$ ME, d. h. $K'(20)$ bestimmen:&lt;br /&gt;
$$K'(20)=0.051\cdot 20^2-0.76\cdot 20+3.3$$&lt;br /&gt;
$$K'(20)=8.5\textrm{ GE/ME} $$&lt;br /&gt;
Die Grenzkosten bei einer Produktionsmenge von $x=20$ ME betragen $8.5$ GE/ME.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Interpretation:''' Bei einer Produktion von $20$ Mengeneinheiten fallen für eine zusätzlich produzierte $21$. Mengeneinheit Kosten von ca. $8.5$ GE/ME an. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stückkostenfunktion, Betriebsoptimum und langfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Stückkosten $\bar{K}(x)$ geben die durchschnittlichen Kosten pro Stück (oder Mengeneinheit) an und berechnen sich, indem die Gesamtkosten durch die Stückzahlen dividiert werden, d. h. mit &lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{K(x)}{x}$$&lt;br /&gt;
$x...$ Anzahl der produzierten Stückzahlen (oder Mengeneinheiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$K(x)...$ Gesamtkosten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\bar{K}(x)...$ durchschnittliche Kosten pro Stück/Mengeneinheit &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant bei den durchschnittlichen Kosten ist jene Stelle, bei der die Kosten pro Stück minimal sind. Diese [[Stelle]] nennt man das&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsoptimum.png|300px|mini|rechts|Graph der Stückkostenfunktion mit Betriebsoptimum und langfristiger Preisuntergrenze]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= '''Betriebsoptimum $x_{opt}$''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ist jene Stelle, bei der die Stückkosten $\bar{K}(x)$ ein Minimum (Tiefpunkt) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörigen Stückkosten $\bar{K}(x_{opt})$ nennt man '''langfristige Preisuntergrenze''' (oder auch '''kostendeckender Preis''').}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=WOPQ3bYv4Ak}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berechnen Sie das Betriebsoptimum und die langfristige Preisuntergrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= Zuerst bestimmen wir die Stückkostenfunktion:&lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{0.017x^3 - 0.38x2 + 3.3x + 10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3 +\frac{10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3+10x^{-1}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun berechnen wir das Minimum der Stückkostenfunktion. Entweder mit dem Minimumbefehl ([[TI-Befehle]],[[GeoGebra]]) oder (wie hier) mithilfe der Differentialrechnung (siehe [[Ableitung bestimmen]] bzw. [[Extremstellen|Kurvendiskussionen]]):&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsoptimum-Bsp.png|300px|mini|rechts|Graph der Stückkostenfunktion]]&lt;br /&gt;
Um das Minimum zu berechnen, ermitteln wir zuerst $\bar{K}'(x)$ und setzen dies dann gleich $0$:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}'(x)=0.034x - 0.38 -10x^{-2}$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x - 0.38 -10x^{-2}\ \ \ \ \vert \cdot x^2$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x^3-0.38x^2-10$$&lt;br /&gt;
Diese Gleichung löst man am besten graphisch (siehe [[zero-Befehl|TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) oder mit dem Löse-Befehl (siehe [[TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) und erhält:&lt;br /&gt;
$$x_{opt}=12.93$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Das Betriebsoptimum liegt bei $12.93$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörenden Stückkosten, die sogenannte langfristige Preisuntergrenze, liegen bei:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x_{opt})=\bar{K}(12.93)= 2 \textrm{ GE pro ME}$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variable Stückkostenfunktion, Betriebsminimum und kurzfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die variablen Stückkosten $\bar{K_v}(x)$ geben die durchschnittlichen [[Kosten- und Preistheorie#Kostenfunktion|variablen Kosten]] pro Stück an. &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=\frac{K_v(x)}{x}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hinweis: $\bar{K_v}$ ist jener Term von $K(x)$ ohne die Fixkosten $F$).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier interessieren wir uns für jene Stelle, an der die variablen Stückkosten minimal sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Das '''Betriebsminimum $x_{min}$''' ist jene Stelle, bei der die variablen Stückkosten minimal sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörenden variablen Stückkosten $\bar{K_v}(x_{min})$ werden '''kurzfristige Preisuntergrenze''' genannt. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
Bestimmen Sie &lt;br /&gt;
* die [[Kosten- und Preistheorie#Kostenfunktion|variablen Kosten $K_v (x)$]],&lt;br /&gt;
* die variable Stückkostenfunktion $\bar{K_v}(x)$ sowie &lt;br /&gt;
* das Betriebsminimum zusammen mit der kurzfristigen Preisuntergrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
* Die variable Kostenfunktion lautet&lt;br /&gt;
$$K_v (x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x$$&lt;br /&gt;
* daraus erhalten wir die variable Stückkostenfunktion &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=\frac{0.017x^3−0.38x^2+3.3x}{x}=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
* Nun müssen wir für das Betriebsminimum nur noch das Minimum der Stückkostenfunktion bestimmen: &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}'(x)=0.034x-0.38$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x-0.38\ \rightarrow \underline{\underline{x_{min}= 11.18} }$$&lt;br /&gt;
Das Betriebsminimum liegt somit bei $11.18$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt berechnen wir noch die kurzfristige Preisuntergrenze $\bar{K_v}(x_{min})$:&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(11.18)=0.017\cdot 11.18^2−0.38\cdot 11.18+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{\bar{K_v}(x)=1.18} }$$&lt;br /&gt;
Die kurzfristige Preisuntergrenze beträgt somit $1.18$ GE und wird erreicht, wenn $x_{min}=11.18$ ME produziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Mithilfe des Erlöses (Umsatz) und der Kosten können wir nun den Gewinn berechnen: &lt;br /&gt;
[[Datei:Gewinnfunktion.png|300px|mini|rechts|Gewinnanalyse]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Sei $x$ die Menge der produzierten und zugleich verkauften Mengeneinheiten, dann erhält man den Gewinn $G$ aus&lt;br /&gt;
$$G(x)=E(x)-K(x)$$&lt;br /&gt;
Der Gewinn ergibt sich, wenn man vom Erlös die Kosten abzieht. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Punkte sind bei der Analyse der Gewinnfunktion relevant:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $  $&lt;br /&gt;
* Der '''Break-even-Point''' ist jener Punkt, bei dem der Gewinn das erste Mal nicht mehr negativ ist (= 1. [[Nullstelle]] der Gewinnfunktion).&lt;br /&gt;
* Der '''Gewinnbereich''' (auch Gewinnzone genannt) ist jenes Intervall, bei dem der Gewinn $G(x)&amp;gt;0$ ist. &lt;br /&gt;
* Das '''Gewinnmaximum $G_{max}$''' wird mithilfe des [[Extremstellen|Hochpunktes]] der Gewinnfunktion bestimmt. &lt;br /&gt;
* Der '''Grenzgewinn $G'(x)$''' gibt die momentane Änderung des Gewinns an. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die Kosten- und die Preisfunktion eines Betriebes:&lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
$$p(x)=−0.25x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Ermitteln Sie die Gewinnfunktion. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Bestimmen Sie den Gewinnbereich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Berechnen Sie das Gewinnmaximum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
d) Fertigen Sie eine Skizze der Gewinnfunktion an und markieren Sie den Gewinnbereich, den Break-even-Point und das Gewinnmaximum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e) Ermitteln Sie graphisch die Steigung der Gewinnfunktion bei $x=7$ ME. Überprüfen Sie Ihr Ergebnis rechnerisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
a) Die Gewinnfunktion wird aus der Differenz der Erlösfunktion ($E(x)=x\cdot p(x)$) und der Kostenfunktion bestimmt:&lt;br /&gt;
$$ G(x)=E(x)-K(x)$$&lt;br /&gt;
$$G(x)=x\cdot (-0.25x+5)-(0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10)$$&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.25x^2+5x-0.017x^3+0.38x^2-3.3x-10$$&lt;br /&gt;
$$\underline{G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Der Gewinnbereich ist jener Bereich, wo $G(x)\geq 0$ gilt. Somit bestimmen wir zuerst die Nullstellen mit $G(x)=0$.&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologie (für den TI-Taschenrechner eignet sich hier der [[TI-Befehle#Graphen zeichnen und Window einstellen |zero-Befehl]]) &lt;br /&gt;
erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$\underline{x_1=5.22 \textrm{ und } x_2=11.90}$$&lt;br /&gt;
Somit ist der Gewinnbereich das [[Intervall]] $[5.22;11.90]$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Das Gewinnmaximum erhalten wir, indem wir den [[Extremstellen|Hochpunkt]] der Gewinnfunktion bestimmen. Somit müssen wir zuerst die erste Ableitung bestimmen und dann die Gleichung $G'(x)=0$ lösen:&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
$$G'(x)=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
Lösen wir die [[Quadratische Gleichungen|quadratische Gleichung]] (z. B. mit der großen Lösungsformel oder mit Quadkom), so erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$x_1=-3.76 \textrm{ und } x_2=8.86$$&lt;br /&gt;
Da eine negative Menge für den maximalen Gewinn nicht infrage kommt, bleibt nur noch $x_2=8.86$ als mögliche Stelle für das Gewinnmaximum übrig.&lt;br /&gt;
Ob sich hier wirklich ein Hochpunkt befindet, können wir z. B. mithilfe der 2. Ableitung herausfinden:&lt;br /&gt;
$$G''(x)=-0.102 x + 0.26 $$&lt;br /&gt;
$$G''(8.86)=-0.102 8.86 + 0.26 &amp;lt;0 \rightarrow \textrm{ Hochpunkt}$$&lt;br /&gt;
Somit befindet sich der maximale Gewinn bei $x_{max}=8.86$ ME. Der maximale Gewinn beträgt:&lt;br /&gt;
$$G(x_{max})=G(8.86)=-0.017\cdot 8.86^3+0.13\cdot 8.86^2+1.7\cdot 8.86-10=3.44\textrm{ GE}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Mithilfe des Gewinnbereichs und des Gewinnmaximums bei $(8.86\vert 3.44)$ und ein paar weiterer berechneter Punkte (siehe Wertetabelle) erhalten wir den Graphen der Gewinnfunktion:&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewinnbereich-Gmax.png|400px|mini|zentriert|Graph der Gewinnfunktion mit Gewinnbereich, dem Break-even-Point und dem Gewinnmaximum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzgewinn.png|350px|mini|rechts|Tangente an die Gewinnfunktion bei x=7]]&lt;br /&gt;
e) Zeichnet man die Tangente an die Gewinnfunktion bei $x=7$ und anschließend das Steigungsdreieck ein, so erhält man eine Steigung von ca. $1$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnerisch erhalten wir die Steigung mithilfe der 1. Ableitung an der Stelle $x=7$: &lt;br /&gt;
$$G'(x)=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
$$G'(7)=1.02$$&lt;br /&gt;
Erhöht man die Produktionsmenge bei $x=7$ um eine weitere Einheit, so beträgt der zusätzliche Gewinn ca. $1.02$ GE  (= Grenzgewinn bei $x=7$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Cournot'sche Punkt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cournot-scherPunkt-allgemein.png|400px|mini|rechts|Graph der Preisfunktion mit dem Cournot'schen Punkt $(x_{max}\vert p(x_{max}))$]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= '''Der Cournot'sche Punkt'''&lt;br /&gt;
Sei $x_{max}$ jene Menge, bei der der Gewinn maximal ist und $p(x_{max})$ der Preis bei dieser Menge. Dann bezeichnet der Punkt $(x_{max} \vert p(x_{max}))$ den '''Cournot‘schen Punkt'''. Dieser liegt auf dem Graphen der Preisfunktion $p$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cournot'sche Punkt gibt somit an, bei welcher Menge der maximale Gewinn liegt und wie groß der Preis sein muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Der Preis ist gegeben durch die Preisfunktion $p$ mit&lt;br /&gt;
$$p(x)=−0.25x+5$$&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Gewinnfunktion weiß das Unternehmen, dass der maximale Gewinn bei einer Menge von $x_{max}=8.86$ erzielt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Berechnen Sie den dazugehörigen Preis pro Mengeneinheit, bei dem der maximale Gewinn erreicht wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Bestimmen Sie die Koordinaten des Cournot'schen Punktes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Cournot-scherPunkt-Bsp.png|350px|mini|rechts|In den Graphen der Preisfunktion $p$ wurde der Cournot'sche Punkt eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
a) Indem wir für $x_{max}=8.86$ in die Preisfunktion einsetzen, erhalten wir den passenden Preis:&lt;br /&gt;
$$p(8.86)=−0.25\cdot 8.86+5$$&lt;br /&gt;
$$p(8.86)=2.785$$&lt;br /&gt;
Der maximale Gewinn wird bei einem Preis von $2.785$ GE/ME erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Koordinaten des Cournot'schen Punktes lauten&lt;br /&gt;
$$P(x_{max}\vert p(x_{max})=(8.86\vert 2.785))$$&lt;br /&gt;
Dieser kann im Graphen der Preisfunktion markiert werden (siehe Abbildung rechts).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungs- und Überblicksdokumente ==&lt;br /&gt;
[[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]   [http://tube.geogebra.org/student/mvOSczqRD  Arbeitsblatt zum lösen von Aufgaben (Kurt Söser)]  &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig! &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/4/42/%C3%9Cberblicksblatt_zur_Kosten-_und_Preistheorie.pdf Zusammenfassung aller wichtigen Begriffe der Kosten- und Preistheorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maturaaufgaben ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorgerechnetes Video-Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Vorlage:Video|1=InBC4XO5Ex8}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=189&amp;amp;file=Pumpenproduktion.pdf Pumpenproduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=164&amp;amp;file=USB-Sticks.pdf USB-Sticks}}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Umkehraufgaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=410&amp;amp;file=Herstellungskosten_(1).pdf Herstellungskosten  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=171&amp;amp;file=Produktionskosten.pdf Produktionskosten }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=119&amp;amp;file=Digitalkameras.pdf Digitalkameras }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=45&amp;amp;file=Schotterwerk_1.pdf Schotterwerk  }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=418&amp;amp;file=Sektkellerei_(1).pdf Sektkellerei  }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=468&amp;amp;file=Reisekosten.pdf Reisekosten }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
: für c) benötigst du Wissen über die [[Kurvendiskussionen]] und das [[Ableitung bestimmen| Bestimmen der Ableitungsfunktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=428&amp;amp;file=Erweiterung_der_Produktpalette.pdf Erweiterung der Produktionspalette }}&lt;br /&gt;
: für b) benötigst du Wissen über die [[Rentenrechnung]]&lt;br /&gt;
: für Aufgabe c) benötigst du auch Wissen über die [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]] (5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klocker 7B]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Willi 7bn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Potenz-_und_Polynomfunktionen&amp;diff=7576</id>
		<title>Potenz- und Polynomfunktionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Potenz-_und_Polynomfunktionen&amp;diff=7576"/>
		<updated>2020-02-02T16:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: /* Quiz 4 - Polynomfunktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Potenzfunktionen = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Potenzfunktionen - Allgemeines==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Eine Potenzfunktion ist eine Funktion der Form $f(x)=a\cdot x^n \  \textrm{mit} \  n\in \mathbb{Q}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2146191&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Schieberegler bewegt, kann man erkennen, dass Potenzfunktionen für verschiedene Hochzahlen $n$ zum Teil sehr unterschiedliche Graphen liefern.&lt;br /&gt;
Um die Eigenschaften der Potenzfunktionen genauer zu untersuchen, ist es hilfreich, die Potenzfunktionen Kategorien einzuteilen, die dieselben Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten $n \in \mathbb{N}$'''&lt;br /&gt;
** Exponent ungerade&lt;br /&gt;
** Exponent gerade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit negativen ganzzahligen Exponenten'''&lt;br /&gt;
** Exponent ungerade&lt;br /&gt;
** Exponent gerade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit „echt rationalen“ Exponenten - Wurzelfunktionen'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graphen von Potenzfunktionen ==&lt;br /&gt;
Je nach Größe der [[Parameter]] $a$ und $n$ verändert sich der Graph. Im Folgenden werden die Auswirkungen der einzelnen Parameter auf den Graphen der Funktion besprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$f(x)=a\cdot x^n$$&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Bedeutung der Hochzahl $n$ für den Funktionsgraphen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Bedeutung des Hochzahl $n$ für den Funktionsgraphen zu verstehen, lassen wir vorerst den Wert von $a$ konstant bei $1$ ($f(x)=x^n$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit ungeraden natürlichen Exponenten'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph [[Monotonie | monoton steigend]]. Je größer $n$ ist, desto mehr „schmiegt“ sich die Funktion im Bereich $[-1;1]$ der $x$-Achse an. Im gesamten übrigen Bereich steigt die Funktion hingegen stärker. Für negative $x$-Werte sind auch die zugehörigen Funktionswerte negativ. Diese Potenzfunktionen haben immer genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Potenzfunktion_pos_ungerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit ungerader positiver Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit geraden natürlichen Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph im Intervall $] - \infty ; 0]$ [[Monotonie | monoton fallend]] und im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton steigend]]. Der Graph nimmt nur positive Funktionswerte an („Minus mal Minus ergibt Plus“). Für $n=2$ nennt man den Funktionsgraph eine Parabel (siehe [[Quadratische Funktionen| Quadratische Funktionen]]). Auch dieser Typ von Potenzfunktionen hat genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_pos_gerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit gerader positiver Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit ungeraden negativen Exponenten''' &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph sowohl im Intervall $] - \infty ; 0[$ [[Monotonie | monoton fallend]] als auch im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton fallend]]. Die Funktion ist für $x=0$ nicht definiert, was sich durch die alternative Schreibweise $f(x)=x^{-n} = \frac{1}{x^n}$ (siehe [[Potenzen (2.2.)#Potenzregel 5 |Potenzregeln]] leicht erklären lässt, da es bei $x=0$ zu einer Division durch Null kommen würde. Deshalb besteht an der Stelle $x=0$ eine sogenannte „Sprungstelle“. Der Graph nähert sich im negativen und im positiven Bereich immer mehr der $x$-Achse, berührt diese jedoch nie. Es gibt somit keine reellen Nullstellen.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_neg_ungerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit ungerader negativer Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit geraden negativen Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph im Intervall $] - \infty ; 0[$ [[Monotonie | monoton steigend]] und im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton fallend]].  Auch diese Funktion ist für $x=0$ nicht definiert und es gibt an der Stelle $x=0$ wiederum eine „Sprungstelle“. Der Graph nimmt nur positive Funktionswerte an, da beispielsweise $f(x)=x^{-2}$ auch als $ \frac{1}{x^2}$ geschrieben werden kann und $x^2$ stets positive Werte liefert („Minus mal Minus ergibt Plus“). Der Graph nähert sich im negativen und im positiven Bereich immer mehr der $x$-Achse, berührt diese jedoch nie. Es gibt somit keine reellen Nullstellen.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_neg_gerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit gerader negativer Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit „echt rationalen“ Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diese Funktionen können aufgrund der Rechenregeln [[Potenzen (2.2.)#Potenzregel 7 |Potenzregeln]] auch als Wurzelfunktionen angeschrieben werden: $\sqrt[n]{x^m}=x^{\frac{m}{n} }$. Wir beschränken uns hier auf die Diskussion der Quadratwurzelfunktion: $\sqrt{x}=x^{\frac{1}{2} }$.&lt;br /&gt;
Die (Quadrat-)Wurzelfunktion ist nur für $ \mathbb{R}_0^+$ definiert. Sie ist im gesamten Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton steigend]]. Die Steigung des Graphen ist am Anfang sehr groß, nimmt jedoch immer mehr ab. Die Steigung bleibt jedoch stets $&amp;gt;0$. Es gibt genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Quadratwurzel.png|rahmenlos|mini|450px|Quadratwurzelfunktion]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktion hinzu'''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://learningapps.org/view1521962&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung des Parameters $a$ für den Funktionsgraphen===&lt;br /&gt;
Das folgende GeoGebra-Applet soll dir helfen, die Bedeutung des Parameters $a$ zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1= '''Aufgabenstellungen zum Applet'''&lt;br /&gt;
|2= &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Untersuche, wie sich eine Änderung des Vorzeichens des Parameters $a$ auf den Funktionsgraphen auswirkt. Variiere dazu den Schieberegler von $a$. Begründe, warum sich der Graph so verändert.&lt;br /&gt;
# Stelle den Wert von $n$ nun auf $1$. Gib an, um welchen speziellen Funktionstyp es sich hier handelt und was der Wert von $a$ angibt.&lt;br /&gt;
# Stelle den Wert von $n$ nun auf $2$. Beobachte, wie sich die Veränderung von $a$ auf den Funktionsgraphen auswirkt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2971927&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1= '''Lösungen zu den Aufgabenstellungen'''&lt;br /&gt;
|2= &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eine Änderung des Vorzeichens bewirkt eine Spiegelung des Funktionsgraphen. Exemplarische Begründung: Angenommen die ursprüngliche Funktion ist $f(x)= 2 \cdot x^3$. Die Vorzeichenänderung führt zur Funktionsgleichung $f(x)= -2 \cdot x^3$. Das Minus macht also nichts anderes, als das Vorzeichen eines jeden Funktionswertes „umzudrehen“.&lt;br /&gt;
# Funktionen der Form $f(x)= a \cdot x$ sind [[Lineare Funktionen|lineare Funktionen]], bei denen $d=0$ ist. Der Parameter $a$ gibt somit die Steigung der Geraden an.&lt;br /&gt;
# Wie du sicher bemerkt hast, handelt es sich hier um einen einfachen Fall von quadratischen Funktionen. Eine ausführliche Erklärung, wie sich die Veränderung des Parameters auf den Funktionsgraphen auswirkt, findest du [[Quadratische Funktionen|hier]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktion hinzu'''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   http://LearningApps.org/view1503567&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Polynomfunktionen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Polynomfunktionen sind Funktionen, die aus Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten zusammengesetzt sind. Die allgemeine Funktionsgleichung einer Polynomfunktion lautet:&lt;br /&gt;
$$f(x)=a_n\cdot x^n+a_{n-1}\cdot x^{n-1}+a_{n-2}\cdot x^{n-2} +\dots + a_1\cdot x^1 + a_0\ \ \textrm{mit } a_i \in \mathbb{R}, 0\leq i\leq n$$&lt;br /&gt;
oder in Kurzschreibweise:&lt;br /&gt;
$$f(x)=\sum_{i=0}^n a_i \cdot x^i   \ \textrm{mit } a_i \in \mathbb{R}$$ &lt;br /&gt;
* Der höchste Exponent $n$ gibt dabei den „Grad“ des Polynoms an. &lt;br /&gt;
* $a_0$ ist der konstante Term (da keine Variable dabei steht) und gibt an, in welchem Abstand vom Ursprung die $y$-Achse geschnitten wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* für eine Polynomfunktion 3. Grades (kubische Funktion): $f(x)=2\cdot x^3+x^2+3\cdot x+5$&lt;br /&gt;
* für eine Polynomfunktion 2. Grades (quadratische Funktion): $f(x)=x^2+2x-5$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwende im folgenden GeoGebra-Applet Schieberegler um verschiedene Polynomfunktionen zu erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2987173&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Applet zeigt, dass Polynomfunktionen sehr verschiedenartig aussehen können. Um etwas Ordnung in die „Polynoms-Vielfalt“ zu bringen, werden wir uns jeweils die wichtigsten Gemeinsamkeiten der Polynomfunktionen eines bestimmten „Grades“ genauer anschauen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $1$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_1 \cdot x + a_0$'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph eine [[Lineare Funktionen| lineare Funktion]]. Bei diesen Funktionen werden anstatt der Variablen $a_1$ und $a_0$ meist $k$ und $d$ verwendet. Genaue Details zu den Eigenschaften linearer Funktionen findest du im Kapitel [[Lineare Funktionen| lineare Funktionen]].&lt;br /&gt;
'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$, $a_3$ und $a_2$ auf Null und überzeuge dich davon, dass du stets eine lineare Funktion erhältst.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $2$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph eine [[Quadratische Funktionen| quadratische Funktion]]. Genaue Details findest du im Kapitel [[Quadratische Funktionen| quadratische Funktionen]].&lt;br /&gt;
'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$ und $a_3$ auf Null und überzeuge dich davon, dass du stets eine quadratische Funktion erhältst. Variiere nun die Schieberegler von $a_2$, $a_1$ und $a_0$ um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $3$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_3 \cdot x^3 + a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$ auf Null ($a_3 \neq 0$) um eine Polynomfunktion vom Grad drei zu erhalten. Variiere nun die Schieberegler von $a_3$, $a_2$, $a_1$ und $a_0$ um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Polynomfunktionen vom Grad $3$ haben stets mindestens eine Nullstelle.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $4$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_4 \cdot x^4 + a_3 \cdot x^3 + a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4 \neq 0$ um eine Polynomfunktion vom Grad vier zu erhalten. Variiere nun die Schieberegler um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Nullstellen von Polynomfunktionen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Nullstellen kann sehr einfach abgeschätzt werden: '''Eine Polynomfunktion vom Grad $n$ hat maximal $n$ Nullstellen.''' Das heißt, dass z. B. eine Polynomfunktion vom Grad $3$ maximal $3$ reelle Nullstellen haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polynomfunktionen vom Grad $1, 3, 5, ...$ haben stets mindestens eine reelle Nullstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polynomfunktionen vom Grad $2, 4, 6, ...$ müssen nicht unbedingt eine reelle Nullstelle haben. Es kann z. B. sein, dass bei einer Funktion vom Grad $2$ der Graph der Parabel nach oben verschoben ist (Bsp.: $f(x)=x^2+2$) und die $x$-Achse somit nicht geschnitten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um Nullstellen einer Funktion zu berechnen muss $f(x)=0$ gesetzt werden. Bei Polynomfunktionen vom Grad $2$ können die [[Quadratische Gleichungen|Lösungsformeln]] angewandt werden um die Gleichung zu lösen.&lt;br /&gt;
Hat die Polynomfunktion einen höheren Grad ($n&amp;gt;2$), müssen spezielle Formeln angewandt oder der Grad der Funktion mithilfe einer [[Polynomdivision|Polynomdivision]] „heruntergedrückt“ werden. Hierzu versucht man durch geschicktes Probieren eine ganzzahlige Nullstelle zu erraten und dividiert das ursprüngliche Polynom durch die Differenz $(x-Nullstelle)$. Dadurch erhält man ein neues Polynom, das einfacher gelöst werden kann (z. B. mithilfe einer Lösungsformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Manchmal können Polynomfunktionen auch als Produkt von Linearfaktoren angegeben werden. In diesem Fall können die Nullstellen besonders einfach abgelesen werden.&lt;br /&gt;
'''Beispiel:'''  $$f(x)=x²+x-6=(x-2) \cdot (x+3)$$&lt;br /&gt;
Berechnung der Nullstellen: $0=x²+x-6$  bzw. $0=(x-2) \cdot (x+3)$&lt;br /&gt;
In der linken Form kann die [[Quadratische Gleichungen|kleine Lösungsformel]] eingesetzt werden, um die Nullstellen zu berechnen. Durch Einsetzen in die Formel erhält man $x_1=2, \ x_2=-3$.&lt;br /&gt;
Ist die Gleichung in der rechten Form (Produkt von Linearfaktoren) gegeben, so können die Nullstellen im Kopf berechnet bzw. abgelesen werden: Damit das Produkt von $(x-2) \cdot (x+3)$ Null ergibt, muss entweder $(x-2)$ oder $(x+3)$ gleich Null sein. Hier kommen nur $x_1=2$ und $x_2=-3$ in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Bestimme die Nullstellen der Funktion $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Um die Nullstelle zu berechnen setzen wir&lt;br /&gt;
$$0=x^2 \cdot (x+2)^2$$&lt;br /&gt;
Damit das Produkt Null wird, muss entweder $x^2$ oder $(x+2)^2$ Null sein.&lt;br /&gt;
Somit gibt es nur zwei reelle Nullstellen: $x_1=0$ und $x_2=-2$ (siehe Abb.)&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit.png|rahmenlos|mini|350px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde man den Term ausmultiplizieren und versuchen die Nullstellen des erhaltenen Polynoms (vom Grad $4$) zu berechnen, wäre das deutlich aufwändiger.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Anmerkung zur Theorie:'''  '''Vielfachheit von Nullstellen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorangegangenen Beispiel hatten wir eine Polynomfunktion vom Grad $4$, weshalb wir maximal $4$ Nullstellen erwarten können. Die Nullstellen $x_1=0$ und $x_2=-2$ kommen jedoch „doppelt“ vor. Man sagt dazu, dass sie die „Vielfachheit“ $2$ haben.&lt;br /&gt;
Woran erkennt man die „Vielfachheit“ einer Nullstelle?&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 1: Der Linearfaktor kommt einfach vor. Bsp.: $f(x)=x \cdot (x-1) \cdot (x+2)$ hat drei Nullstellen der Vielfachheit 1 ($x_1=0, \ x_2=1, \ x_3=-2$).&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit1.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 2: Ein Linearfaktor kommt doppelt („zum Quadrat“) vor. Bsp.: $f(x)=x \cdot (x-1)^2$ hat eine Nullstelle mit Vielfachheit 1 ($x_1=0$) und eine Nullstelle mit Vielfachheit 2 ($x_2=1$). Die Vielfachheit 2 erkennt man daran, dass die Funktion die $x$-Achse nur berührt und nicht schneidet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit2.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 3: Ein Linearfaktor kommt dreifach („hoch drei“) vor. Bsp.: $f(x)=(x-1)^3$ hat genau eine Nullstelle mit Vielfachheit 3 ($x_1=1$).&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit3.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Auch die anderen Vielfachheiten können einfach an den Hochzahlen der Linearfaktoren erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Vielfachheit'' ist etwas verwirrend, da wir eine ''doppelte'' Nullstelle graphisch nur als eine Stelle sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Interaktive Quizzes =&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Interaktive Quizzes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Sollten die Aufgaben nicht korrekt dargestellt werden, lade die Seite noch einmal, indem du $F5$ drückst oder ganz oben im Browser auf „Aktualisieren“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstiegskurs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/161074&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 - Potenzfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 - Potenfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/157828&lt;br /&gt;
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 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/144005&lt;br /&gt;
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 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 4 - Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktionsgleichung hinzu '''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://LearningApps.org/view758374&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Orientiere dich am Grad der Funktion, den Nullstellen und evtl. dem absoluten Glied $a_0$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Online-Übungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://geogebratube.org/material/simple/id/51971 Übung zur Bestimmung des führenden Koeffizienten und des konstanten Terms]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Spezial:Badtitle/NS3000:Statistik:Daten_und_Diagramme&amp;diff=7574</id>
		<title>Spezial:Badtitle/NS3000:Statistik:Daten und Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Spezial:Badtitle/NS3000:Statistik:Daten_und_Diagramme&amp;diff=7574"/>
		<updated>2020-01-19T18:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Daten und Diagramme =&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
$n...$ Umfang der Stichprobe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$x_1...$ Zahl an der 1. Stelle  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$x_i...$ Zahl an der $i.$ Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\{ x_1;x_2;.....;x_n \} ...$ Stichprobe (z. B. $\{ 1; 2; 5; 5; 5; 10;\}$ )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$a_1...$ erster Wert, der in der Stichprobe vorkommt (im oberen Beispiel ist $a_1=1$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$a_4...$ vierter Wert, der in der Stichprobe vorkommt (im oberen Beispiel ist $a_4=10$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$a_i...$ $i.$ Wert, der in der Stichprobe vorkommt&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Merkmalen/Daten ==&lt;br /&gt;
Im Groben unterscheidet man zwischen $3$ Arten von Merkmalen:&lt;br /&gt;
* '''Nominale Merkmale''' können nicht sinnvoll durch eine Zahl beschrieben oder in eine Reihenfolge gebracht werden. Beispiele sind „Geschlecht“ und „Haarfarbe“.&lt;br /&gt;
* '''Ordinale Merkmale''' können in eine Reihenfolge gebracht werden, eignen sich aber nicht für Rechnungen (wie z. B. Addition). Beispiele sind „Platzierung bei einem Rennen“ und „Bildungsabschlüsse“.&lt;br /&gt;
* '''Metrische Merkmale''' können durch Zahlen beschrieben werden, mit denen man auch rechnen kann. Beispiele sind „Gehalt“, „Alter“ und „Schuhgröße“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Absolute und relative Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''absolute Häufigkeit $H_i$''' gibt an, wie oft das $i-$te Element in der Stichprobe auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. B.: In der Menge $\{ 1;2;2;2;4;4;6\}$ ist die absolute Häufigkeit der Zahl $2$ genau $H=3$, da die $2$ insgesamt dreimal vorkommt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= In einer (kleinen) Umfrage werden von $n=15$ Personen die Schuhgrößen gemessen. Das Ergebnis ist in der folgenden Liste angegeben:&lt;br /&gt;
$$\{36;36;36;37;37;37;37;38;38;40;41;42;42;42;46\}$$&lt;br /&gt;
Aufgabe: Ermitteln Sie in einer Tabelle die Häufigkeit jedes Merkmals ($=a_i$).&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
'''Lösung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#E6F6CE;&amp;quot; &amp;gt; { &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{{!}}   class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
! Werte $a_i$ $\\ $&lt;br /&gt;
! Häufigkeiten $H_i$ $\\ $&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 36&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 37&lt;br /&gt;
{{!}} 4&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 38&lt;br /&gt;
{{!}} 2&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 40&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 41&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 42&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 46&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} '''Summe'''&lt;br /&gt;
{{!}} '''15'''&lt;br /&gt;
{{!}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der absoluten Häufigkeit kann man noch nicht darauf schließen, ob ein Merkmal wirklich häufig auftritt oder nicht, da es immer auch auf die Gesamtanzahl $n$ der untersuchten Werte ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist eine absolute Häufigkeit von $100$ für $n=150$ sehr groß, für $n=1$ Mrd. dagegen wohl eher klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Fällen ist es hilfreich zu wissen, wie viel '''Prozent''' der Gesamtmenge $n$ dieses Merkmal besitzen. Dies wird berechnet mit ...&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''relative Häufigkeit $h_i$''' gibt an, mit wie viel Prozent ein Merkmal in Bezug auf die Gesamtmenge $n$ auftritt. Es gilt:&lt;br /&gt;
$$h_i=\frac{H_i}{n}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. B.: In der Menge $\{1;2;2;2;4;4;6\}$ ist die absolute Häufigkeit der Zahl $2$ genau $H=3$, die relative Häufigkeit ergibt sich dann mit:&lt;br /&gt;
$$h=\frac{H}{n}=\frac{3}{7}\approx 43\%$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Berechnen Sie mithilfe der Tabelle aus der Schuhgrößenumfrage (siehe oben)&lt;br /&gt;
die relativen Häufigkeiten $h_i$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#E6F6CE;&amp;quot; &amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{{!}}   class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
! Werte $a_i$&lt;br /&gt;
! absolute Häufigkeiten $H_i$&lt;br /&gt;
! relative Häufigkeiten $h_i$&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 36&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
{{!}} $\ \ \ $&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 37&lt;br /&gt;
{{!}} 4&lt;br /&gt;
{{!}}&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
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{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}}&lt;br /&gt;
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{{!}} 41&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}}&lt;br /&gt;
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{{!}} 42&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
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{{!}} 1&lt;br /&gt;
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{{!}} '''Summe'''&lt;br /&gt;
{{!}} '''15'''&lt;br /&gt;
{{!}}&lt;br /&gt;
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|2=&lt;br /&gt;
'''Lösung'''&lt;br /&gt;
$n=15$&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#E6F6CE;&amp;quot; &amp;gt; { &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
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{{!}}-&lt;br /&gt;
! Werte $a_i$&lt;br /&gt;
! absolute Häufigkeiten $H_i$&lt;br /&gt;
! relative Häufigkeiten $h_i$&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 36&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{3}{15}=20$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 37&lt;br /&gt;
{{!}} 4&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{4}{15}=26.7$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 38&lt;br /&gt;
{{!}} 2&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{2}{15}=13.3$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 40&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{1}{15}=6.7$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 41&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{1}{15}=6.7$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 42&lt;br /&gt;
{{!}} 3&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{3}{15}=20$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 46&lt;br /&gt;
{{!}} 1&lt;br /&gt;
{{!}} $\frac{1}{15}=6.7$%&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} '''Summe'''&lt;br /&gt;
{{!}} '''15'''&lt;br /&gt;
{{!}} '''$\frac{15}{15}=100$%'''&lt;br /&gt;
{{!}}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagramme ==&lt;br /&gt;
=== Stab-/Säulen- und Balkendiagramm ===&lt;br /&gt;
In Stab- oder Säulendiagrammen gibt die $y$-Achse die absolute Häufigkeit (oder relative Häufigkeit) eines Merkmals auf der $x$-Achse an. &lt;br /&gt;
[[Datei:Säulendiagramm-bsp1-excel.png|500px|mini|zentriert|Säulendiagramm der Schuhgrößen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Balkendiagrammen sind die Achsen vertauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm-bsp1.png|500px|mini|zentriert|Balkendiagramm der Schuhgrößen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Schummeln: Klassen vereinigen&lt;br /&gt;
 Histogramm noch ausständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreisdiagramm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kreisdiagrammen entspricht ein Kreissegment der relativen Häufigkeit eines Merkmals. Alle Kreissegmente zusammen (d. h. alle relativen Häufigkeiten) ergeben einen ganzen Kreis (d. h. $100 \%$). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.png|500px|mini|zentriert|Kreisdiagramm der Schuhgrößen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= [[Datei:Kreisdiagram-3d.png|300px|mini|rechts|Kreisdiagramm mit 3d-Effekt]]&lt;br /&gt;
'''Schummeln mit Kreisdiagrammen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dreidimensionalen Kreisdiagrammen erscheinen Segmente im hinteren Bereich kleiner als Segmente im vorderen Bereich. Deshalb sollte man auf den 3d-Effekt verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boxplot (Kastenschaubild) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boxplot-Diagramme geben einen Überblick über die Verteilung der Daten, indem Sie die Datenreihe in vier $25 \%$-Bereiche teilen. Hierbei bildet der Bereich zwischen den [[Statistik:Streuungsmaße#Quartile|Quartilen]] den „Kasten“, von dem aus die Antennen zum minimalen und maximalen Wert gehen ($x_{min}$ und $x_{max}$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxplot-allgemein.png|500px|mini|zentriert|Boxplot-Diagramm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= In jedem der $4$ Bereiche eines Boxplot-Diagramms liegen ca. $25 \%$ aller Werte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist das folgende Boxplot-Diagramm, das aus den Daten der Schuhgrößen erstellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxplot-bsp-schuhe-ohnebeschriftungen.png|500px|mini|zentriert|Boxplot der Daten für die Schuhgrößen]]&lt;br /&gt;
Entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind und begründen Sie diese Entscheidung:&lt;br /&gt;
# Die Anzahl der Werte zwischen $36$ und $37$ ist mit Sicherheit geringer als die Anzahl der Werte zwischen $42$ und $46$.&lt;br /&gt;
# Weniger als $25 \%$ aller Werte sind kleiner oder gleich $42$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
# Falsch! Da jeder Bereich ca. $ 25 \%$ aller Werte umfasst, liegen in beiden Bereichen ungefähr gleich viele Werte.&lt;br /&gt;
# Falsch! Es sind mindestens $75 \%$ aller Werte kleiner oder gleich $42$ (oder weniger als $25 \%$ aller Werte sind '''größer''' als $42$).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tube.geogebra.org/student/m5245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tube.geogebra.org/student/m274871   (Andi Lindner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tube.geogebra.org/student/b115371#material/56673   (sollte bearbeitet werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tube.geogebra.org/student/m129201   (Test)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schummeln mit Statistik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulieren von Liniendiagrammen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|Db2VMc69urk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle bildet die Grundlage für das Einführungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten in Österreich:&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;687&amp;quot; border=1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;48&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;48&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Getötete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
1079&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
691&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
679&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
633&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
552&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
521&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
455&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
430&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;32&amp;quot;|&lt;br /&gt;
475&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:75%&amp;quot;&amp;gt;Quelle: Statistik Austria&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das entsprechende Liniendiagramm sieht folgendermaßen aus:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;bild&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Getoetete1.PNG|thumb|left|490px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die an sich schon beeindruckende Statistik kann aber durchaus noch beeindruckender dargestellt werden, indem verschiedene Manipulationsmöglichkeiten angewendet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gezielte Auswahl der Datenreihe==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1999 bis 2014 sind die Werte bis auf eine kleine Ausnahme immer gesunken. Diese Daten nehmen wir im folgenden Diagramm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkürzung der $y$-Achse==&lt;br /&gt;
Um das Sinken der Werte noch deutlicher zu machen, wird die $y$-Achse erst bei $400$ gestartet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;bild&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Getoetete2.PNG|thumb|left|487px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon beeindruckender, nicht? &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dehnen und Stauchen der Achsen==&lt;br /&gt;
Eine einfache Art, die Steilheit des Graphen zu verändern, ist das Stauchen der $x$-Achse bzw. entsprechendes Dehnen der $y$-Achse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;bild&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Getoetete3.PNG|thumb|left|356px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7573</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7573"/>
		<updated>2020-01-18T19:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/141068&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  730&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=  http://LearningApps.org/watch?v=poyoh7qbn17&lt;br /&gt;
|width=  700&lt;br /&gt;
|height=  450&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/149609&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7572</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7572"/>
		<updated>2020-01-18T19:25:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/141068&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  730&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/149609&lt;br /&gt;
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 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7571</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7571"/>
		<updated>2020-01-18T19:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 |width=  1090&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7570</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7570"/>
		<updated>2020-01-18T19:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 |width=  1090&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 |width=  1090&lt;br /&gt;
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 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7569</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7569"/>
		<updated>2020-01-18T19:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/141068&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  730&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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|width=  700&lt;br /&gt;
|height=  450&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/149609&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7568</id>
		<title>Trigonometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Trigonometrie&amp;diff=7568"/>
		<updated>2020-01-18T19:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Was lernst du hier? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In der Trigonometrie beschäftigen wir uns mit Dreiecken  (Tri-gono-metrie = Drei-ecks-messung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Seite ist in $5$ Theorieabschnitte gegliedert, die das Lernen erleichtern sollen:&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck}}: Hier lernst du die Grundbegriffe und Grundrechnungen im rechtwinkligen Dreieck kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|Vermessungsaufgaben}}, in denen du das zuvor Gelernte in Anwendungsbeispielen verwenden kannst.&lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Vertiefung - Betrachtungen im Einheitskreis | Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis}}: In diesem Abschnitt lernst du das Bogenmaß und den Einheitskreis kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen | Trigonometrische Funktionen}}: Hier lernst du die typischen Graphen der Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion kennen. &lt;br /&gt;
# {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz | Das allgemeine Dreieck}}, indem du lernst, in Dreiecken, die keinen rechten Winkel haben, mit dem Sinus- und dem Cosinussatz zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Kapitel bestehen aus einer {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz| Zusammenfassung der hier verwendeten Formeln}} und {{#switchtablink:Matura-Aufgaben | Matura-Aufgaben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RechtwDreieck.png|thumb|right|350px|rechtwinkliges Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben ist ein rechtwinkliges Dreieck ($=$ Dreieck mit einem $90°$-Winkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck heißt '''Hypotenuse'''. Sie ist '''IMMER gegenüber vom rechten Winkel'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beiden kürzeren Seiten heißen '''Katheten'''. Ausgehend vom Winkel $\beta$ (siehe Skizze) können die beiden Katheten folgendermaßen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF6347&amp;quot;&amp;gt; Gegenkathete GK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt $\beta$ gegenüber.&lt;br /&gt;
: * Die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#6495ED&amp;quot;&amp;gt; Ankathete AK &amp;lt;/span&amp;gt; liegt an $\beta$ an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Beachte, dass es immer vom ausgehenden Winkel abhängt, welche Kathete die Gegenkathete (gegenüber dem Winkel) und welche Kathete die Ankathete (dem Winkel anliegend) ist!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quiz (folgt in Kürze)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinus, Cosinus und Tangens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00AD00&amp;quot;&amp;gt; '''Definition''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Grün rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Der Sinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{sin\ \alpha = \frac{GK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von AK zu H:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{cos\ \alpha = \frac{AK}{H}}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens eines Winkels $\alpha$ ist definiert als das Verhältnis von GK zu AK:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\ \ \ \mathbf{tan\ \alpha = \frac{GK}{AK}}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir, dass diese Verhältnisse (Sinus, Cosinus und Tangens) nur vom Winkel abhängen, nicht aber von der Größe des Dreiecks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;900&amp;quot; height=&amp;quot;460&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;cpbVMvaW&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sollte das Arbeitsblatt nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133029 hier].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt; '''Wichtig:''' &amp;lt;/span&amp;gt;     Sinus, Cosinus und Tangens gelten nur im '''rechtwinkligen Dreieck'''.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steigung und Steigungswinkel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigung11.png|thumb|right|450px|Steigung und Steigungswinkel]]&lt;br /&gt;
Aus dem Kapitel [[Lineare Funktionen]] wissen wir bereits, dass $k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}$ die Steigung angibt. Betrachtet man die folgende Skizze, so kann folgender Zusammenhang festgestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$k=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{GK}{AK}=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| $$k=\tan \alpha$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Formel kann nun einfach zwischen der (prozentuellen) Steigung und dem Steigungswinkel gewechselt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine $10 m$ lange Rampe legt einen Höhenunterschied von $1.4 m$ zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fertigen Sie eine Skizze und zeichnen Sie die angegebenen Größen ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Bestimmen Sie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ a) den Steigungswinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\qquad \qquad \quad$ b) die prozentuelle Steigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Steigungsbsp.png|thumb|right|400px|Skizze der Rampe]]&lt;br /&gt;
a) Berechnung des Steigungswinkels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\sin\ \alpha = \frac{GK}{H}=\frac{1.4}{10}\ \ \ \   \vert $[[Arkusfunktionen | im TR: $sin^{-1}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\alpha = 8.05°$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Mithilfe der Formel $k=\tan \alpha$ können wir die prozentuelle Steigung auch ohne den Längenunterschied (in der Skizze die blaue Strecke) berechnen:&lt;br /&gt;
$$k=\ tan\ \alpha$$&lt;br /&gt;
$$k=\tan \ 8.05°$$&lt;br /&gt;
$$k=0.14=14 \%$$&lt;br /&gt;
A: Die Steigung beträgt $14 \%$. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen im rechtwinkligen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.mathe-online.at/tests/wfun/defWfun.html Online-Übung zur Überprüfung, ob die richtige Formel verwendet wurde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen2.html Weitere Übung zur Überprüfung der Formel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt;  ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://www.realmath.de/Neues/10zwo/trigo/winkelfunktionen.html Und noch eine Übung dazu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/rechtw.htm Rechenbeispiele von Jutta Gut (mit Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/0/04/Aufgaben_zu_den_Themen_rechtw_Dreieck_und_Einheitskreis.pdf Aufgabenblatt mit Textaufgaben samt Lösungen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vermessungsaufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermessungsaufgaben =&lt;br /&gt;
== Vermessungsaufgaben ==&lt;br /&gt;
=== Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhen- und Tiefenwinkel.gif|right|thumb|Blick des Auges (links) auf ein Objekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Höhenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Höhenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Höhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tiefenwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel ist der Winkel zwischen der Horizontalen ($=$ waagrechte Gerade) und „dem Blick in die Tiefe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sehwinkel'''&lt;br /&gt;
Der Sehwinkel ist jener Winkel, der das Objekt (in der rechten Abbildung die senkrechte Strecke) „einfängt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/verm.htm Beispiele zu den Vermessungsaufgaben von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis =&lt;br /&gt;
== Vertiefung: Betrachtungen im Einheitskreis ==&lt;br /&gt;
=== Gradmaß und Bogenmaß im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel- und Bogenmaß1.png|thumb|right|500px|Einheitskreis mit Winkel in Grad- und Bogenmaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Einheitskreis''' ist ein Kreis mit Radius $r=1$. Sein Umfang beträgt &lt;br /&gt;
$$U=2\cdot r\cdot \pi=2\cdot 1\cdot \pi=2\pi$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Legt man durch den Mittelpunkt des Einheitskreises das Koordinatensystem, so kann man den Winkel zwischen der positiven $x$-Achse und einem beliebig eingezeichneten Radius auf zwei Arten bestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Gradmaß (abgekürzt mit °)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir bis jetzt immer Winkel gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine volle Umdrehung hat $360°$.&lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung hat $180°$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Bogenmaß (abgekürzt $rad$ für engl. radian)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle der Grad kann auch die Länge des Kreisbogens $r$ (siehe Skizze) bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer vollen Umdrehung hat $r$ die Länge $2\cdot \pi$ ($=$ Umfang des Einheitskreises, siehe oben). Somit beträgt der Winkel $2\pi\ rad$. &lt;br /&gt;
* Eine halbe Umdrehung entspricht dem Winkel $\pi$ $rad$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt hilft dir, den Zusammenhang von Bogenmaß und Gradmaß zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;320&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;H9XgGrPX&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133394  hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE4000&amp;quot;&amp;gt; '''Merke''' &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes rufezeichen.png|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Die Umrechnung von Grad- in Bogenmaß (und umgekehrt) funktioniert am einfachsten mit einer Schlussrechnung:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
Wobei entweder $\alpha°$ (der Winkel in Gradmaß) oder $\alpha$ rad (der Winkel in Bogenmaß) gegeben ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=90°$ in Bogenmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Wandeln Sie den Winkel $\alpha=\frac{\pi}{3}$ rad in Gradmaß um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Grad- in Bogenmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \textbf{90°}\ \ \ - \ \ \ \alpha \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha \textrm{ rad}=\frac{90\cdot 2\pi}{360}=\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $90°$ entsprechen in Bogenmaß $\frac{\pi}{2} \textrm{ rad}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bogen- in Gradmaß:&lt;br /&gt;
$$ 360°\ \ \ - \ \ \ 2\pi \textrm{ rad}$$&lt;br /&gt;
$$ \alpha°\ \ \ - \ \ \  \mathbf{\frac{\pi}{3} \textrm{ rad}}$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow \ \alpha°=\frac{360\cdot \frac{\pi}{3}}{2\pi}=60°$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: $\frac{\pi}{3}$ rad entsprechen $60°$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Theorie====&lt;br /&gt;
Sinus, Cosinus und Tangens können folgendermaßen aus dem Einheitskreis abgelesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinus und Kosinus und Tangens im Einheitskreis1.png|thumb|right|500px|Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sinus entspricht der Länge der rot markierten Stecke $= y$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Cosinus entspricht der Länge der blau markierten Stecke $= x$-Koordinate des Punktes auf dem Einheitskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Tangens entspricht der Länge des [[Tangente | Tangentenabschnittes]] der Tangente durch den Punkt $(1,0)$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Begründung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''für den Sinus:'''&lt;br /&gt;
Betrachte das rechtwinklige Dreieck im Einheitskreis. Die Hypotenuse ist der Radius und hat somit die Länge $1$. Die Länge der $\color{red}{\textrm{roten Strecke}}$ ist von $\alpha$ aus gesehen die Gegenkathete GK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zeigen ist nun: &lt;br /&gt;
$$\sin \ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beweis:'''&lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\frac{GK}{H}=\frac{\color{red}{\textrm{rote Strecke}}}{1}=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
Somit gilt: &lt;br /&gt;
$$\sin\ \alpha=\color{red}{\textrm{rote Strecke}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweis für den Cosinus funktioniert analog. Für den Tangens muss das große Dreieck mit AK $=1$ betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt;  $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Das folgende Arbeitsblatt zeigt dir den Zusammenhang von Sinus, Cosinus und Tangens im Einheitskreis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;NngvpTKr&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sollte das Applet nicht funktionieren, klicke [http://www.geogebratube.org/student/m133494 hier].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Werte====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle gibt Werte für Sinus, Cosinus und Tangens an, die du nun auch ohne technische Unterstützung, allein durch die Vorstellung vom Einheitskreis, wissen solltest. Das [http://www.geogebratube.org/student/m133494 obige Arbeitsblatt] sollte dir dabei helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sinus&lt;br /&gt;
| Cosinus&lt;br /&gt;
| Tangens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gradmaß: $90°$&lt;br /&gt;
Bogenmaß:$\frac{\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $180°$&lt;br /&gt;
$\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $270°$&lt;br /&gt;
$\frac{3\pi}{2}$ rad&lt;br /&gt;
| $-1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| nicht definiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $0°$ und $360°$&lt;br /&gt;
0 rad und $2\pi$ rad&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
| $1$&lt;br /&gt;
| $0$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Trigonometrische Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trigonometrische Funktionen =&lt;br /&gt;
== Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Trägt man ausgehend vom Einheitskreis die Werte des Sinus in Abhängigkeit der Bogenlänge ab, so erhält man die Sinusfunktion. Analog funktioniert dies für die Cosinus- und Tangensfunktion, wie das folgende Applet zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| '''Was ist zu tun?'''&lt;br /&gt;
Verschiebe im linken Grafikfenster den Punkt auf dem Kreis (oder klicke links unten auf den „Play“-Button. Im rechten Grafikfenster wird der Sinus in Abhängigkeit vom Winkel (in Bogenmaß) abgetragen und es entsteht die typische Sinusfunktion. Versuche dies anschließend auch mit der Cosinus- und Tangensfunktion, indem du im rechten Grafikfenster das entsprechende Kästchen anklickst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;MTpgg4kV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls dieses Applet nicht funktioniert, [http://www.geogebratube.org/student/m133564 klicke hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinusfunktion $f(x)=\sin(x)$ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man den Sinus in Abhängigkeit vom Winkel graphisch dar, indem man auf der $x$-Achse den Winkel in Bogenmaß und auf der $y$-Achse den zugehörigen Sinuswert angibt, so entsteht der folgende Graph:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Sinusfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Sinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Cosinusfunktion $f(x)=\cos(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Cosinusfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Cosfunktion.png|thumb|center|700px|Graph der Cosinusfunktion mit Kennzeichnung der Periodenlänge von $2\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tangensfunktion $f(x)=\tan(x)$ ===&lt;br /&gt;
Der Graph der Tangensfunktion hat die folgende Form:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Tangensfkt1.png|thumb|center|700px|Graph der Tangensfunktion samt den Asymptoten (rot) und der Kennzeichnung der Periodenlänge von $\pi$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Besondere Eigenschaften der trigonometrischen Funktionen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Periodizität: Die Werte der trigonometrischen Funktionen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. &lt;br /&gt;
# Beschränktheit: Sinus- und Cosinusfunktion haben die [[Wertemenge]] $\mathbb{W}=[-1;1]$. Anders formuliert: es gilt für alle $x$: $$|sin(x)|\leq 1$$ und $$|cos(x)|\leq 1 $$ (Hinweis: Hier wurde der [[Betrag einer Zahl (1.6.) | Betrag]] verwendet.)&lt;br /&gt;
# Der Tangens ist unbeschränkt (geht nach $-\infty$ und $+\infty$) und hat unendlich viele vertikale Asymptoten im Abstand von $\frac{\pi}{2}$.&lt;br /&gt;
# Wichtige Funktionswerte (Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte) können bereits aus der [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Wichtige Werte | Tabelle zum Einheitskreis]] herausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulation der Sinusfunktion ==&lt;br /&gt;
[https://www.geogebra.org/m/dntw968b Dieses GeoGebra-Applet] zeigt dir die wichtigsten Parameter, um den Graphen einer Sinusfunktion oder einer Cosinusfunktion zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz =&lt;br /&gt;
== Das allgemeine Dreieck - Sinussatz und Cosinussatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig: &amp;lt;/span&amp;gt;  Der folgende Abschnitt ist für die schriftliche Matura nur in folgenden Schulzweigen relevant:&lt;br /&gt;
* [[Grundkompetenzen Teil B (HTL)|HTL (Teil B)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompetenzen Teil B: BAKIP/BASOP|BAKIP/BASOP (Teil B)]] &lt;br /&gt;
Allerdings helfen dir die hier beschriebenen Formeln, gewisse Beispiele schneller und einfacher zu berechnen. Daneben könnte dieser Abschnitt auch bei der mündlichen Matura zum Stoffgebiet gehören (Informationen dazu gibt dir deine Lehrperson). &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AllgDreieck.png|thumb|right|400px|allgemeines Dreieck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allgemeinen Dreiecken versteht man Dreiecke, die nicht über einen rechten Winkel verfügen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne rechten Winkel können wir die [[#Grundwissen - Das rechtwinklige Dreieck | Formeln für Sinus, Cosinus und Tangens]] nicht verwenden. Aus diesem Grund führen wir nun neue Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) den Sinussatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) den Cosinussatz und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) die allgemeinen Flächenformeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Dreieck braucht man immer $3$ bekannte Größen, um eine vierte zu berechnen! (Im rechtwinkligen Dreieck reichten uns dank dem rechten Winkel zwei zusätzlich Größen, um eine weitere zu berechnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mvm69Wj8doo}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Sinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. eine Seite '''und'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der gegenüberliegende Winkel '''und''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. irgendeine andere Seite oder ein anderer Winkel bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Formel für den Sinussatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$\frac{\sin\ \alpha}{a}=\frac{\sin\ \beta}{b}=\frac{\sin\ \gamma}{c}$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung des Sinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cosinussatz ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|mMatQ4OM8IU}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Video auf der rechten Seite zeigt dir auf musikalische Art und Weise die Herleitung und die Bedeutung des Cosinussatzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;color:red;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Formeln für den Cosinussatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
*$ a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\ \alpha$&lt;br /&gt;
* $b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\ \beta$&lt;br /&gt;
* $c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\ \gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosinussatz wird verwendet, wenn im allgemeinen Dreieck: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $2$ Seiten und der darin eingeschlossene Winkel gegeben ist '''oder'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. alle drei Seiten gegeben sind und ein Winkel berechnet werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Voraussetzungen, um den Cosinussatz zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; gegebene Größen &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
:: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue&amp;quot;&amp;gt; berechenbare Größen &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz2.png|thumb|300px|Zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel sind gegeben, die gegenüberliegende Seite kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cosinussatz1.png|thumb|300px|Drei Seiten sind gegeben, ein Winkel kann berechnet werden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/kurs/dreiecke.htm Aufgaben zum allgemeinen Dreieck von Jutta Gut (samt Lösungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Formelsammlung und Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Formelsammlung und Quiz=&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung der wichtigsten Formeln im rechtwinkligen und im allgemeinen Dreieck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rechtwinkliges Dreieck&lt;br /&gt;
| allgemeines Dreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelsumme&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
| $180°=\alpha+\beta+\gamma$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pythagoras&lt;br /&gt;
| $H^2=GK^2+AK^2$&lt;br /&gt;
| gilt nur im rechtwinkligen Dreieck!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächeninhalt&lt;br /&gt;
| $A=\frac{GK\cdot AK}{2}$&lt;br /&gt;
| $A=\frac{a\cdot h_a}{2}=\frac{b\cdot h_b}{2}=\frac{c\cdot h_c}{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Sinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $\frac{\sin\alpha}{a}=\frac{\sin\beta}{b}=\frac{\sin\gamma}{c}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)#Sinus- und Cosinussatz im allgemeinen Dreieck| Cosinussatz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| $a^2=b^2+c^2-2\cdot b\cdot c\cdot \cos\alpha$&lt;br /&gt;
$b^2=a^2+c^2-2\cdot a\cdot c\cdot \cos\beta$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$c^2=a^2+b^2-2\cdot a\cdot b\cdot \cos\gamma$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/141068&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  730&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=  http://LearningApps.org/watch?v=poyoh7qbn17&lt;br /&gt;
|width=  700&lt;br /&gt;
|height=  450&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Trigonometrische Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/149609&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben =&lt;br /&gt;
== Matura-Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=216&amp;amp;file=Leuchturm_(Pruefungsaufgabe).pdf Leuchtturm] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=30&amp;amp;file=Schifahren.pdf Schifahren] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=3&amp;amp;file=Standseilbahn.pdf Standseilbahn] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=82&amp;amp;file=Glaspyramide_des_Louvre.pdf Glaspyramiede des Louvre] (bifie-Aufgabe: leicht-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Hier kannst du eine Formelsammlung verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=150&amp;amp;file=Hochwasserschutz.pdf Hochwasserschutz]  (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Formeln aufstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=131&amp;amp;file=Gletschermarathon_Pitztal_-_Imst.pdf Gletschermarathon] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=33&amp;amp;file=Geschwindigkeitskontrolle.pdf Geschwindigkeitskontrolle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Bewegungsaufgaben - Weg/Geschwindigkeit/Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=20&amp;amp;file=Wetterballon.pdf Wetterballon] (bifie-Aufgabe: mittel-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=96&amp;amp;file=Wasserverbrauch.pdf Wasserverbrauch] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=120&amp;amp;file=Die_Sonne.pdf Die Sonne] (bifie-Aufgabe: leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Logarithmus |Logarithmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Beschreibende Statistik]] und [[Wachstums- und Zerfallsprozesse | Exponentielle Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=32&amp;amp;file=Windkraftanlage.pdf Windkraftanlage] (bifie-Aufgabe: mittel-schwer-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=186&amp;amp;file=Zimmerei.pdf Zimmerei] (bifie-Aufgabe:leicht-mittel-leicht) &lt;br /&gt;
: Siehe für b) auch: [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]] [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=141&amp;amp;file=Milchverpackung.pdf Milchverpackung] (Bifie-Aufgabe: leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
*: Welche Inhalte werden hier noch gefragt:  für b) [[Trigonometrie (2.12 und 3.10)]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; c) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=599&amp;amp;file=Section-Control.pdf Section-Control]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=320&amp;amp;file=Stadtturm.pdf Stadtturm]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Integration]] und [[Kurvendiskussionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=689&amp;amp;file=Freizeitparadies_Schoeckl.pdf Freizeitpark Schöckl]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=602&amp;amp;file=Am_Fluss.pdf Am Fluss]  &lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Formeln]] sowie [[Kurvendiskussionen]] und [[Normalverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Algebra und Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Funktionale Abhängigkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Wachstums-_und_Zerfallsprozesse&amp;diff=7567</id>
		<title>Wachstums- und Zerfallsprozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Wachstums-_und_Zerfallsprozesse&amp;diff=7567"/>
		<updated>2020-01-18T19:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung und Grundbegriffe = &lt;br /&gt;
In der Natur vorkommende Wachstums- und Zerfallsprozesse (z.B. Wachstum einer Bevölkerung, Zerfall eines radioaktiven Atoms, Abnahme des Alkoholspiegels) können mithilfe von mathematischen [[Funktionen]] beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Matura sind dabei besonders die folgenden Funktionen wichtig:&lt;br /&gt;
* [[Lineare Funktionen | lineare Funktionen y=kx+d]] &lt;br /&gt;
* [[Exponentialfunktionen(3.5.)| Exponentialfunktionen $y=b\cdot a^x$ oder $y=b\cdot e^{\lambda \cdot x}$]]&lt;br /&gt;
* [[quadratische Funktionen | quadratische Funktionen $y=ax^2+bx+c$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundbegriffe ==&lt;br /&gt;
* $t...$  gibt die vergangene Zeit an (in Jahren oder Tagen oder Stunden oder  …. Die Einheit steht immer in der Angabe!)&lt;br /&gt;
* $N_0...$ Anfangswert (Anzahl/Größe zum Zeitpunkt 0)&lt;br /&gt;
* $N(t)...$ Anzahl/Größe  nach t Zeiteinheiten  (z.B. t gebe die Stunden an, dann ist $N(5)=$ Anzahl nach 5 Stunden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Lineares Wachstum|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Lineares Wachstum = &lt;br /&gt;
==Lineares Wachstum $N(t)= k\cdot t +N_0$==&lt;br /&gt;
===Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lin wachstum.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Zunahme]][[Datei:Lin abnahme.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Größe verändert sich linear, wenn sie in gleichen Zeitabständen '''um denselben konstanten Wert k''' wächst.&lt;br /&gt;
Die Funktionsgleichung für eine solche Veränderung lautet dann:&lt;br /&gt;
$$ N(t)= k\cdot t +N_0 $$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist k&amp;gt;0, so handelt es sich um ein lineares Wachstum&lt;br /&gt;
* Ist k&amp;lt;0, so handelt es sich um eine lineare Abnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei $$ N(t)= k\cdot t +N_0 $$ handelt es sich um eine [[Lineare Funktionen | lineare Funktion]] der Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ y=k\cdot x+d$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Mit der unabhängigen Variable $t=x$, der davon abhängigen Variable $N(t)=y$ und dem Startwert $N_0=d$&lt;br /&gt;
* '''Herleitung der Funktionsgleichung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen eine Population hat zu Beginn $N_0$ Individuen und wächst pro Zeiteinheit (z.B. pro Stunde) um den Wert k.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gilt für $N(1)=$ Individuen nach einer Stunde:&lt;br /&gt;
$$N(1)=N_0+k$$&lt;br /&gt;
Nach 2 Stunden hat sich die Population wieder um k vermehrt und damit ist&lt;br /&gt;
$$N(2)=N(1)+k=(N_0+k)+k=N_0+2k$$&lt;br /&gt;
Und nach 3 Stunden gilt&lt;br /&gt;
$$N(3)=N(2)+k=(N_0+2k)+k=N_0+3k$$&lt;br /&gt;
Ganz allgemein gilt dann für die Population nach t Stunden:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0+k\cdot t$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Musterbeispiel:''' &amp;lt;br /&amp;gt;{{Vorlage:Beispiel|1= Stanislaus hat ein Geburtsgewicht von 3120 g. Nach 3 Wochen hat er bereits 3900 g.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Erstelle ein lineares Modell, welches die Abhängigkeit des Gewichts vom Alter beschreibt. &lt;br /&gt;
# Was bedeuten die Parameter k und d in diesem Zusammenhang? &lt;br /&gt;
# Stanislaus ist bei seiner Taufe 10 Wochen alt. Welches Gewicht hat er?&lt;br /&gt;
# Wann erreicht Stanislaus ein Gewicht von 6,2 kg? &amp;lt;br /&amp;gt;|2= Lösung&lt;br /&gt;
# $y=260x+3120$, wobei y=Gewicht in g, x = Alter in Wochen&lt;br /&gt;
# k beschreibt die wöchentliche Zunahme in Gramm und d beschreibt das Geburtsgewicht von Stanislaus&lt;br /&gt;
# $y=260\cdot 10+3120=5720$. Stanislaus wiegt nach 10 Wochen 5720 g.&lt;br /&gt;
# Löse die Gleichung: $6200=260x+3120$. Lösung: x=11,84. Also erreicht Stanislaus in der 12. Woche nach der Geburt ein Gewicht von 6,2 kg. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übungsaufgabe===&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/9/9b/Aufgabe_-_lineares_Wachstum_-_Angabe.pdf Aufgabe Regentonne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/b/bb/Aufgabe_-_lineares_Wachstum_-_L%C3%B6sungen.pdf Lösung Regentonne]&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #7cfc00;&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=218&amp;amp;file=Tauchen_(1).pdf Aufgabe Tauchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Exponentielles Wachstum|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Exponentielles Wachstum =&lt;br /&gt;
== Exponentielles Wachstum $N(t)=N_0\cdot a^t$ bzw. $N(t)=N_0\cdot e^{\lambda \cdot t}$==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Größe wächst exponentiell, wenn sie in gleichen Zeitabständen '''um denselben konstanten Faktor $a&amp;gt;1$''' wächst. &lt;br /&gt;
Wie bei den [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]] gibt es auch hier zwei Formeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Exp wachstum.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Zunahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot a^t $$&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot e^{\lambda \cdot t}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $a&amp;gt;1 ...$ ist der Wachstumsfaktor und gibt an, mit welchem Faktor sich die Population pro Zeiteinheit verändert. Da die Population wächst, muss $a&amp;gt;1$ sein (siehe [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| $a=1.26$ &lt;br /&gt;
|$\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population wächst um den Faktor 1.26&lt;br /&gt;
| $\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population wächst pro Zeiteinheit um $26$ %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| $\lambda&amp;gt;0 ...$ ist die Wachstumsrate. &lt;br /&gt;
Es gilt: $a=e^\lambda $&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdoppelungszeit ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Eigenschaft des exponentiellen Wachstums ist, dass die Zeit für eine Verdoppelung der Anfangsgröße immer gleich groß ist (mit einer kleinen Überlegung findest du leicht heraus, dass dies schon aus der Definition des Exponentiellen Wachstums folgt).&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund definiert man die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; '''Definition: Verdoppelungszeit  $\tau $''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Die Verdoppelungszeit $\tau$ ist die Zeit, in der sich eine Größe verdoppelt hat. Insbesondere gilt: $$N(\tau)=2\cdot N_0$$ &lt;br /&gt;
$$\textrm{(in Worten: „die Anzahl nach $\tau$ (=&amp;quot;tau&amp;quot;) Zeiteinheiten ist das Doppelte des Anfangswertes }N_0$$ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''1. Musterbeispiel:''' Berechnung der Verdoppelungszeit bei bekannter Anfangsmenge  &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:1 bsp zu wachstum.png|thumb|right|300px|Graph der Wachstumsfunktion $N(t)=350\cdot 1.065^t$]]&lt;br /&gt;
Ein Kapital auf einem Sparbuch wächst jährlich um 6.5 % p.a. (d.h. 6.5 %-ige Verzinsung pro Jahr). &lt;br /&gt;
* a) Bestimmen Sie die Funktionsgleichung, wenn zu Beginn € 100 auf dem Sparbuch liegen. &lt;br /&gt;
* b) Ermitteln Sie die Verdoppelungszeit, d.h. berechnen Sie, wann sich das Anfangskapital verdoppelt hat. &lt;br /&gt;
* c) Die folgende Graphik gibt die Entwicklung für ein Anfangskapital von € 350 an. Lesen Sie aus dem Graphen die Verdoppelungszeit ab. &lt;br /&gt;
: Begründen Sie zusätzlich, warum die Verdoppelungszeit gleich groß wie in Aufgabe b) ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) $N_0=100$; $a=(1+\frac{6.5}{100})=1.065 \ \ \rightarrow$ $\underline{\underline{N(t)=100\cdot 1.065^t}}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
* $N_0=100$&lt;br /&gt;
* $a=1.065$&lt;br /&gt;
* $N(t)=200$&lt;br /&gt;
* $t=$?      &lt;br /&gt;
[[Datei:1 bsp zu wachstum-lösung.png|thumb|right|300px|Bestimmung der Verdoppelungszeit]]    &lt;br /&gt;
$$200=100\cdot 1.065^t$$&lt;br /&gt;
$$2=1.065^t   |\log$$ &lt;br /&gt;
$$\log 2 = t\cdot \log 1.065$$&lt;br /&gt;
$$\frac{\log 2}{\log 1.065}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t= 11.01}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) &lt;br /&gt;
Wie anhand des Graphen zu sehen ist, beträgt die Verdoppelungszeit 11,01 Jahre, da sich hier das Anfangskapital von € 350 auf € 700 verdoppelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdoppelungszeit hängt nicht vom Startwert $N_0$, sondern nur vom Wachstumsfaktor $a$ ab. Aus diesem Grund sind die Verdoppelungszeiten in b) und c) ident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''2. Musterbeispiel:''' Berechnung der Verdoppelungszeit bei unbekannter Anfangsmenge &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Größe einer Bakterienpopulation nach t Stunden kann mithilfe der Funktion $N(t)=N_0\cdot 1.14^t$ angegeben werden. &lt;br /&gt;
* a) Bestimmen Sie, um wie viel Prozent sich die Population pro Stunde vergrößert. &lt;br /&gt;
* b) Berechnen Sie die Verdoppelungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) $a=1.14\ \ \rightarrow\ \ 14$ % Wachstum pro Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
Nach der Verdoppelungszeit ist $N(t)=2\cdot N_0$ (d.h. der Anfangswert hat sich verdoppelt). Setzen wir dies für $N(t)$ in die Funktionsgleichung, so erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$ N(t)=N_0\cdot 1.14^t$$&lt;br /&gt;
$$ 2\cdot N_0=N_0\cdot 1.14^t    \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$ 2=1.14^t \ \ \ |\log ( \ )$$&lt;br /&gt;
Wichtig! In der oberen Zeile hat sich das $N_0$ weggekürzt! Damit sehen wir, dass die '''Verdoppelungszeit unabhängig vom Startwert $N_0$''' ist! Dies kam auch schon im 1. Musterbeispiel vor.&lt;br /&gt;
$$ \log 2=t\cdot \log 1.14 $$&lt;br /&gt;
$$\frac{\log 2}{\log 1.14}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=5.29}}$$&lt;br /&gt;
A: Die Verdoppelungszeit beträgt 5.29 Stunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''3. Musterbeispiel:''' Bestimmen des Wachstumsfaktors bei bekannter Verdoppelungszeit  &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdoppelungszeit eines exponentiellen Wachstumsprozesses der Form $N(t)=N_0\cdot a^t$ beträgt 17 Tage (t gibt die Tage an). &lt;br /&gt;
* a) Berechnen Sie den Wachstumsfaktor $a$.&lt;br /&gt;
* b) Bestimmen Sie die Zeit, wie lange es dauert, bis das 8-fache des Anfangswertes vorhanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Aus der Angabe geht hervor, dass $N(17)=2\cdot N_0$ ist. Dies setzen wir nun in die Funktionsgleichung ein: &lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot a^t$$&lt;br /&gt;
$$N(17)=N_0\cdot a^{17}$$&lt;br /&gt;
$$2\cdot N_0=N_0\cdot a^{17} \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$2=a^{17} \ \ \ |\sqrt[17]{\ \ \ }$$&lt;br /&gt;
$$\sqrt[17]{2}=a$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{a=1.0416}}$$&lt;br /&gt;
A: Der Wachstumsfaktor $a$ beträgt 1.0416, womit pro Tag 4.16 % dazu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Aus der Angabe wissen wir, dass es nach 17 Tagen zu einer Verdoppelung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Da sich das expoentielle Wachsum in gleichen Zeitabständen um denselben Faktor vermehrt, gilt:&lt;br /&gt;
* nach $2\cdot 17=34$ Tagen kommt es zu einer Vervierfachung ($2\cdot 2=4$).&lt;br /&gt;
* Nach $3\cdot 17=51$ Tagen kommt es zu einer Verachtfachung. ($2\cdot 2 \cdot 2=8$)&lt;br /&gt;
Somit dauert es 51 Tagen.&lt;br /&gt;
Schau dir dazu auch den Graphen bei der unteren Bemerkung an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt;'''Merke:''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die Verdoppelungszeit wird berechnet, indem man für $N(t)=2\cdot N_0$ einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Die Verdoppelungszeit ist unabhängig vom Anfangswert $N_0$ (vgl. 2. Musterbeispiel)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Verdoppelungszeit.png|thumb|right|500px|Mehrfache Verdoppelung eines exponentiellen Wachstums]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Unterschied: Lin vs. Exp |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Unterschied: Lin vs. Exp =&lt;br /&gt;
=== Unterschied: Lineares und Exponentielles Wachstum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen dem linearen und dem exponentiellen Wachstum zu kennen. Aus diesem Grund vergleichen wir hier die beiden Wachstumsprozesse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| lineares Wachstum &lt;br /&gt;
!| exponentielles Wachstum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Addition um eine konstante Zahl&lt;br /&gt;
| Multiplikation um einen konstanten Faktor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| immer $+k$&lt;br /&gt;
| immer $\cdot a$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Graph ist eine Gerade&lt;br /&gt;
| Graph ist eine exponentielle Kurve&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wächst immer um dieselbe konstante Zahl k&lt;br /&gt;
| wächst immer schneller &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Lin wachstum.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Zunahme]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Exp wachstum.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Zunahme]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Übungsbeispiel: linear oder exponentiell?''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ordne dem passenden Wachstum zu und bestimme k bzw. a:&lt;br /&gt;
# Der Umfang eines Baumes nimmt jährlich um 5 % zu:&lt;br /&gt;
# Der Meeresspiegel steigt jährlich um 4 cm:&lt;br /&gt;
# Die Bevölkerung wächst jährlich um den Faktor 1.2:&lt;br /&gt;
# Der Stamm eines Baumes wird pro Jahr um 1 cm dicker:&lt;br /&gt;
# Ein Kapital wird jährlich mit 3 % p.a. verzinst.&lt;br /&gt;
# Der Umsatz eines Betriebes sinkt jährlich um 12 % &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Der Umfang eines Baumes nimmt jährlich um 5 % zu:  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.05$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Meeresspiegel steigt jährlich um 4 cm: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; linear mit $k=4$ cm &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Bevölkerung wächst jährlich um den Faktor 1.2: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.2$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Stamm eines Baumes wird pro Jahr um 1 cm dicker: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; linear mit $k=1$ cm &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ein Kapital wird jährlich mit 3 % p.a. verzinst. &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.03$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Umsatz eines Betriebes sinkt jährlich um 12 %: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=0.88 \rightarrow$ siehe exponentielle Abnahme &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Exponentielle Abnahme |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exponentielle Abnahme =&lt;br /&gt;
==Exponentielle Abnahme $N(t)=N_0\cdot a^t$ oder $N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda\cdot t}$ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Definition:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer exponentiellen Abnahme spricht man, wenn sich eine Größe in gleichbleibenden Zeitintervallen immer '''um den gleichen Faktor verkleinert'''.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Exp abnahme.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot a^t $$&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda \cdot t}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $a&amp;lt;1 ...$ ist der Abnahmefaktor und gibt an, mit welchem Faktor sich die Population pro Zeiteinheit verringert. Da die Population abnimmt, muss $0&amp;lt;a&amp;lt;1$ sein (siehe [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| $a=0.64$ &lt;br /&gt;
|$\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population verringert sich um den Faktor 0.64&lt;br /&gt;
| $\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population verringert sich pro Zeiteinheit um $1-0.64=36$ %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| $-\lambda&amp;lt;0 ...$ ist die Abnahmerate. &lt;br /&gt;
Es gilt: $a=e^{-\lambda} $&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halbwertszeit ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Eigenschaft der exponentiellen Abnahme ist, dass die Zeit für eine Halbierung der Anfangsgröße, immer gleich groß ist (vgl. Verdoppelungszeit beim exponentiellen Wachstum).&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund definiert man die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; '''Definition: Halbwertszeit $\tau $''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Die Halbwertszeit $\tau$ ist die Zeit, in der sich eine Größe halbiert hat. Insbesondere gilt: $$N(\tau)=\frac{N_0}{2}$$ &lt;br /&gt;
$$\textrm{(in Worten: „die Anzahl nach $\tau$ Zeiteinheiten ist die Hälfte des Anfangswertes }N_0\textrm{&amp;quot;}$$ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von einer bestimmten Menge eines radioaktiven Elements zerfallen stündlich 4 %.  &lt;br /&gt;
* a) Stellen Sie das Zerfallsgesetz in der Form $N(t)=N_0\cdot a^t$ auf. &lt;br /&gt;
* b) Bestimmen Sie die Halbwertszeit.&lt;br /&gt;
* c) Bestimmen Sie zusätzlich noch das Zerfallsgesetz in der Form $N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda \cdot t}$&lt;br /&gt;
* d) Nach wie vielen Stunden ist nur noch 1 % der Anfangsmenge vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) &lt;br /&gt;
$a=0.96 \rightarrow $ Somit lautet das Zerfallsgesetz: $$ N(t)=N_0\cdot 0.96^t$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
Bei der Halbwertszeit gilt, dass $N(t)=\frac{N_0}{2}$ ist. Setzt man dies in das Zerfallsgesetz ein. erhält man:&lt;br /&gt;
$$ N(t)=N_0\cdot 0.96^t$$&lt;br /&gt;
$$ \frac{N_0}{2}=N_0\cdot 0.96^t \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$\frac{1}{2}=0.96^t\ \ \ |\ln $$&lt;br /&gt;
$$ \ln \frac{1}{2}=t\cdot \ln 0.96 $$&lt;br /&gt;
$$\frac{\ln \frac{1}{2}}{\ln 0.96}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=16.98}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Halbwerszeit beträgt ca. 17 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Hier müssen wir nur das $\lambda$ berechnen. Es gilt $a=e^{-\lambda}$. Dadurch kann $\lambda$ bestimmt werden:&lt;br /&gt;
$$0.96=e^{-\lambda}$$&lt;br /&gt;
$$ \ln 0.96 = -\lambda \ln e \ \ \ |\ln e=1$$&lt;br /&gt;
$$-\ln 0.96=\lambda$$&lt;br /&gt;
$$ \underline{\underline{0.041=\lambda}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit lautet das Zerfallsgesatz in der $e^{-\lambda}$-Form:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) &lt;br /&gt;
Gefragt ist, wann $$N(t)=1 \textrm{% von }N_0$$ ist. Formulieren wir dies noch &amp;quot;mathemtischer&amp;quot;, so erhalten wir: $$N(t)=0.01\cdot N_0$$ &lt;br /&gt;
Setzten wir dies in das Zerfallsgesetz aus a) oder c) ein (es ist hier völlig egal, welche Formel man nimmt), so erhält man:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
$$0.01\cdot N_0=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
$$0.01=e^{-0.041\cdot t}   | \ln \textrm{ und } \ln e=1$$&lt;br /&gt;
$$\ln 0.01=-0.041\cdot t$$&lt;br /&gt;
$$\frac{\ln 0.01}{-0.041}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=112.32}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Erst nach etwas mehr als 112  Stunden sind 99 % der Anfangsmenge zerfallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt;'''Merke: $\ \ \  \  \ \     $    ''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die Halbwertszeit wird berechnet, indem man für $$N(t)=\frac{N_0}{2}$$ einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Die Halbwertszeit ist unabhängig vom Anfangswert $N_0$ &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Halbierungszeit1.png|thumb|right|600px| Wartet man die Halbwertszeit $\tau$ ab, so halbiert sich der Anfangswert, unabhängig davon wie groß dieser ist.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Übungsaufgaben ===&lt;br /&gt;
Weitere [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/2/2c/Bspe_zur_exp_Abnahme.pdf Übungsaufgaben (klicke hier)] und die dazugehörenden [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/b/b1/Bspe_zur_exp_Abnahme_-_L%C3%B6sungen.pdf Lösungen (klicke hier)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Quadratisches Wachstum $N(t)=a\cdot t^2+b\cdot t+N_0$==&lt;br /&gt;
=== Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
=== Musterbeispiel ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Beschränktes und Logistisches Wachstum ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Matura-Aufgaben |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben = &lt;br /&gt;
== Durchmischte Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/9/9b/Aufgaben_zu_den_verschiedenen_Wachstumsmodellen_%28exp-log-beschr%29.pdf  Aufgaben zu den verschiedenen Wachstumsmodellen] (Lösungen enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/e/e2/Aufgaben_-_St-Riedmann_-_Angabe.pdf  Weitere Aufgaben (S. Riedmann)]&lt;br /&gt;
:: ... und [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/3/38/Aufgaben_-_St-Riedmann_-_L%C3%B6sungen.pdf  hier die Lösungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=31&amp;amp;file=Schiunfaelle.pdf Schiunfälle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
:: siehe auch [[Beschreibende Statistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=136&amp;amp;file=Neuronen_in_der_Grosshirnrinde.pdf Neuronen in der Großhirnrinde] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=220&amp;amp;file=PKW-Bestand.pdf PKW-Bestand] (leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=178&amp;amp;file=Alkoholspiegel.pdf Alkoholspiegel] (leicht-leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=203&amp;amp;file=Wirksame_Substanz_eines_Medikamentes.pdf Wirkame Sumstanz eines Medikamentes] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=218&amp;amp;file=Tauchen_(1).pdf Aufgabe Tauchen] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Gleichungen aufstellen]] und [[Äquivalenzumformungen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=14&amp;amp;file=Taschengeld.pdf Taschengeld] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=15&amp;amp;file=Luftdruck_(1).pdf Luftdruck1] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=23&amp;amp;file=Bevoelkerung.pdf Bevölkerung] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=22&amp;amp;file=Holzbestand_und_Waldflaeche.pdf Holzbestand] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=21&amp;amp;file=Hefeteig.pdf Hefeteig] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
*: siehe auch [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=19&amp;amp;file=Altersbestimmung.pdf Altersbestimmung] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=24&amp;amp;file=Kleintransporte.pdf Kleintransporter] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch&lt;br /&gt;
: * [[Beschreibende Statistik]]&lt;br /&gt;
: * [[Trigonometrie (2.12 und 3.10) | Trigonometrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=181&amp;amp;file=Bevoelkerungswachstum_in_den_USA.pdf Bevölkerung der USA] (leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe für Aufgabe b) und c) auch [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7470</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7470"/>
		<updated>2019-08-05T17:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ ||  '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wahrscheinlichkeit1.png|thumb|left|700px|Graph der Dichtefunktion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7469</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7469"/>
		<updated>2019-08-05T17:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|thumb|left|550px|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ ||  '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wahrscheinlichkeit1.png|thumb|left|700px|Graph der Dichtefunktion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7468</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7468"/>
		<updated>2019-08-05T17:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ ||  '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wahrscheinlichkeit1.png|left|700px|Graph der Dichtefunktion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antwort:''' Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7465</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7465"/>
		<updated>2019-08-05T17:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ ||  '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|700px|Graph der Dichtefunktion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7462</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7462"/>
		<updated>2019-08-05T17:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ ||  '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|700px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7452</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7452"/>
		<updated>2019-08-05T17:02:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7451</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7451"/>
		<updated>2019-08-05T17:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: /* Problemstellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7450</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7450"/>
		<updated>2019-08-05T17:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7449</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7449"/>
		<updated>2019-08-05T16:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7447</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7447"/>
		<updated>2019-08-05T16:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: /* Problemstellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ | '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7446</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7446"/>
		<updated>2019-08-05T16:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7444</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7444"/>
		<updated>2019-08-05T16:56:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: /* Problemstellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitendes Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|s6QE1fsQ3ZU}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist es für eine Wahlprognose zu aufwändig, alle Wähler (= Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundgesamtheit.png|left|550px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Problemstellungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problemstellungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot (1-p)}\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit1.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \boldsymbol{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit2.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit3.png|left|500px|GeoGebra-Wahrscheinlichkeitsrechner]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Bei anderen Konfidenzniveaus – welche in der Regel im Schulgebrauch nicht vorkommen – muss für die Ermittlung des Verteilungswerts $z$ die [http://eswf.uni-koeln.de/glossar/zvert.htm Tabelle der Standardnormalverteilung] herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \boldsymbol{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl ''{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}'':&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Wahrscheinlichkeit4.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%$iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$-Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645\quad$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96\quad$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576\quad $ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\boldsymbol{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textbf{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0.90$ ungefähr im Intervall $[0.36;0.52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahrscheinlichkeit5.png|left|200px|GeoGebra-GaußAnteilSchätzer]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Differenzengleichungen&amp;diff=7350</id>
		<title>Differenzengleichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Differenzengleichungen&amp;diff=7350"/>
		<updated>2019-08-05T14:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differenzengleichungen ermöglichen es, praktische Fragestellungen aus der Finanzmathematik ([[Zins- und Zinseszinsrechnung|Zinseszins-]], [[Rentenrechnung|Renten-]] und [[Schuldentilgung|Tilgungsrechnung]]), der Populationsdynamik (Entwicklung einer Population) sowie aus vielen weiteren wissenschaftlichen Disziplinen der Wirtschaft, Medizin, Technik usw. mathematisch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer Differenzengleichung (auch '''Rekursionsgleichung''' genannt) handelt es sich um eine rekursive Folge, also um eine Aufzählung von Zahlen. Besteht eine Folge aus den Zahlen $x_0, x_1, x_2, x_3, …$, so heißen diese Zahlen ‘‘Glieder der Folge‘‘, wobei $x_0$ das 0. Folgeglied (=Anfangswert), $x_1$ das 1. Folgeglied usw. bezeichnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rekursiv bedeutet, dass man unter Kenntnis eines Folgeglieds immer das nächste Folgeglied ermitteln kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Es gelte $y_0=4$ und $y_{n+1}=y_n-2$.&lt;br /&gt;
Ermitteln Sie $y_n$ für $n=1, 2, 3$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$y_0$ … Anfangs- bzw. Startwert (erste Zahl der Zahlenfolge) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\hspace{2.1cm} y_n$ … Wert nach $n$ Einheiten ($n$-tes Folgeglied) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\hspace{2.1cm} y_{n+1}$ … Wert nach $(n+1)$ Einheiten ($(n+1)$-tes Folgeglied bzw. Nachfolger von $y_n$)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkungen:''' Anstelle der Schreibweise $y_0, y_n$ bzw. $y_{n+1}$ wird auch häufig die Form $y(0), y(n)$ bzw. $y(n+1)$ verwendet. Beachte, dass $n$ immer nur eine natürliche Zahl sein kann (d. h. $n=0, 1, 2, 3, …$). Denn es macht keinen Sinn das $-1$-te Folgeglied oder etwa das $1.5$-te Folgeglied zu berechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Anfangswert der Zahlenfolge ist $4$. Jedes weitere Folgeglied ist um $2$ kleiner als das vorige. Somit erhalten wir $y_1$ indem wir vom Anfangswert $2$ abziehen, es gilt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\bm{y_1}=y_0-2 \Rightarrow y_1=4-2=\bm{2}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 2. Folgeglied $y_2$ erhalten wir nun, indem wir vom aktuellen Folgeglied $y_1$ erneut $2$ abziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\bm{y_2}=y_1-2\Rightarrow y_2=2-2=\bm{0}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog resultiert für das 3. Folgeglied $\bm{y_3=-2}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1='''Verständnisfrage:''' Warum wird durch die alleinige Angabe von $y_{n+1}=y_n-2$ für alle $n\in \mathbb{N}$ keine Folge eindeutig definiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Es fehlt die Anfangsbedingung, denn je nach Wahl des Anfangswertes ergibt sich eine andere Zahlenfolge. So erhalten wir für $y_0=3$ die Folge $(3, 1, -1, -3, …)$, für $y=4$ ergibt sich allerdings die Folge $(4, 2, 0, -2, …)$. Beide erfüllen die Bedingung $y_{n+1}=y_n-2$ für alle $n\in \mathbb{N}$, sind aber voneinander verschieden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Es ist also unbedingt erforderlich, die Anfangsbedingung immer mit anzugeben.'''&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterscheidet man bei Differenzengleichungen '''zwei''' Grundformen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Lineare Differenzengleichung''' (arithmetische Folge)&lt;br /&gt;
* '''Exponentielle Differenzengleichung''' (geometrische Folge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lineare Differenzengleichung (arithmetische Folge) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lineare Differenzengleichung (arithmetische Folge) ==&lt;br /&gt;
Für ein lineares Wachstum ist eine '''konstante Zunahme''' in '''gleichen Zeitspannen''' charakteristisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer linearen Differenzengleichung wächst bzw. sinkt der angegebene Wert mit jedem Folgeglied um einen '''festen Betrag'''. Ein Beispiel dafür ist obige Folge $y_{n+1}=y_n-2$, wo der Wert stets um $2$ gesunken ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''Lineare Differenzengleichung (Rekursive Darstellung)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei linearem Wachstum bzw. linearer Abnahme gilt für einen Bestand $y_t$ nach $t$ Zeitschritten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ \underbrace{y_{t+1}=y_t\pm k}_{rekursive Folge} \qquad$ oder $\qquad \underbrace{y_{t+1}-y_t=\pm k}_{Differenzengleichung}$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit konstanter Änderungsrate $k$ und Anfangsbestand $y_0$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Folge wurde hier mit der Variable $y$ festgelegt. Natürlich kann zur Beschreibung einer Folge jede beliebige andere Variable $a, b, h, z, …$ verwendet werden. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Ein Produkt kostet $1000 €$ und wird jährlich um $40 €$ teurer. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Zunächst benennen wir die Folge mit einer beliebigen Variablen, beispielweise mit $a$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Ausgangswert handelt es sich um die ursprünglichen Kosten des Produkts, d. h. $a_0=1000 €$. Der Betrag erhöht sich jährlich um $40 €$, sprich $k=40€$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt somit: $a_0=1000 €\quad , \quad a_{n+1}=a_n+40$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folglich beträgt die Differenz zwischen dem nächsten Jahr und dem aktuellen Jahr $40$, oder anders ausgedrückt $a_{n+1}-a_n=40$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufgabe lässt sich nun auch noch grafisch darstellen: Zu Beginn kostet das Produkt $1000$. Dies entspricht dem Punkt $(0\vert 1000)$ im Koordinatensystem. Nach einem Jahr kostet das Produkt $1040 €$ ($(1\vert 1040)$), nach einem weiteren Jahr bereits $1080$ ($(2\vert 1080)$) usw. Da nun alle eingezeichneten Punkte auf einer Linie liegen, handelt es sich dabei um eine lineare Differenzengleichung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Zur besseren Veranschaulichung wurde die $y$-Achse gestaucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=In einer Regentonne befinden sich $250l$ Regenwasser. Davon werden täglich $15l$ zur Bewässerung der Pflanzen genutzt. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Wir bezeichnen unsere Folge nun mit $b$. Analog zum vorherigen Beispiel beträgt der Anfangswert $b_0=250l$ und $k=-15$, da es sich nun um eine Abnahme handelt. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$b_0=250l \quad, \quad b_{n+1}=b_n-15 \quad$ bzw. $\quad b_{n+1}-b_n=-15$&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exponentielle Differenzengleichung (geometrische Folge) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exponentielle Differenzengleichung (geometrische Folge) ==&lt;br /&gt;
Für ein exponentielles Wachstum ist eine '''konstante prozentuelle Zunahme''' in '''gleichen Zeitspannen''' charakteristisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer exponentiellen Differenzengleichung wächst bzw. sinkt der angegebene Wert mit jedem Folgeglied um denselben Prozentsatz bzw. um denselben relativen Anteil. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''Exponentielle Differenzengleichung (Rekursive Darstellung)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei exponentiellem Wachstum bzw. exponentieller Abnahme gilt für einen Bestand $y_t$ nach $t$ Zeitschritten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ \underbrace{y_{t+1}=a\cdot y_t}_{rekursive Folge} \qquad$ mit $\quad \frac{y_{t+1} }{y_t}=a \qquad$ oder $\qquad \underbrace{y_{t+1}-y_t=y_t\cdot (a-1) }_{Differenzengleichung}$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit konstantem Änderungsfaktor $a$ und Anfangsbestand $y_0$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkungen:''' Der Parameter $a$ in der rekursiven Folge entspricht dem Wachstums- bzw. Zerfallsfaktor. Dieser lässt sich wie bei Exponentialfunktionen mithilfe des Prozentsatzes berechnen: $a=1\pm \frac{p}{100}$.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausdruck $(a-1)$ in der Differenzengleichung entspricht dem relativen Anteil, um den das Folgeglied wächst oder fällt, also $(a-1)=\pm \frac{p}{100}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Vera zahlt $2€$ auf ihr Konto ein. Diesen Betrag verdreifacht sie jeden Monat. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Da sich der Kontostand monatlich verdreifacht, muss dieser mit dem Faktor $3$ multipliziert werden. Dabei handelt es sich um den Wachstumsfaktor $a$ in der vorherigen Definition (analog zur Exponentialfunktion). Es gilt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$y_0=2€ \quad , \quad y_{n+1}=y_n\cdot 3\quad$ mit $\quad \frac{y_{n+1} }{y_n}=3 \qquad$ bzw. $\qquad y_{n+1}-y_n=y_n\cdot 2$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausdruck $y_{n+1}-y_n=y_n\cdot 2$ beschreibt den Unterschied des Kontostands von einem Monat zum darauffolgenden, beispielsweise vom 6. zum 7. Monat. Dieser beträgt immer das Doppelte des Kontostands vom Ausgangsmonat. Somit erhält man den Kontostand des 7. Monats, indem man zum Kontostand des 6. Monats erneut das Doppelte desselbigen addiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grafische Veranschaulichung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=In einem Waldgebiet mit $20 000$ Bäumen tritt ein Schädling auf, der jährlich $5\%$ der noch nicht geschädigten Bäume befällt. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Da der Anfangsbestand der Bäume $20 000$ beträgt, gilt $b_0=20 000$. Mithilfe des angegebenen Prozentsatzes können wir nun den Zerfallsfaktor $a$ bestimmen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$a=1-\frac{p}{100}=1-\frac{5}{100}=0.95$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Zerfallsfaktor gibt an, dass nach einem Jahr noch $95\%$ der Bäume nicht befallen sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zu oben erhalten wir: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$b_0=20 000 \quad , \quad b_{n+1}=b_n\cdot 0.95\quad$ mit $\quad \frac{b_{n+1} }{b_n}=0.95 \qquad$ bzw. $\qquad b_{n+1}-b_n=b_n\cdot (-0.05)$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faktor $(-0.05)$ gibt an, dass die Anzahl der noch nicht geschädigten Bäume jährlich um $5\%$ abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Differenzengleichungen&amp;diff=7349</id>
		<title>Differenzengleichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Differenzengleichungen&amp;diff=7349"/>
		<updated>2019-08-05T14:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;DIFFERENZENGLEICHUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differenzengleichungen ermöglichen es, praktische Fragestellungen aus der Finanzmathematik ([[Zins- und Zinseszinsrechnung|Zinseszins-]], [[Rentenrechnung|Renten-]] und [[Schuldentilgung|Tilgungsrechnung]]), der Populationsdynamik (Entwicklung einer Population) sowie aus vielen weiteren wissenschaftlichen Disziplinen der Wirtschaft, Medizin, Technik usw. mathematisch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer Differenzengleichung (auch '''Rekursionsgleichung''' genannt) handelt es sich um eine rekursive Folge, also um eine Aufzählung von Zahlen. Besteht eine Folge aus den Zahlen $x_0, x_1, x_2, x_3, …$, so heißen diese Zahlen ‘‘Glieder der Folge‘‘, wobei $x_0$ das 0. Folgeglied (=Anfangswert), $x_1$ das 1. Folgeglied usw. bezeichnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rekursiv bedeutet, dass man unter Kenntnis eines Folgeglieds immer das nächste Folgeglied ermitteln kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Es gelte $y_0=4$ und $y_{n+1}=y_n-2$.&lt;br /&gt;
Ermitteln Sie $y_n$ für $n=1, 2, 3$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$y_0$ … Anfangs- bzw. Startwert (erste Zahl der Zahlenfolge) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\hspace{2.1cm} y_n$ … Wert nach $n$ Einheiten ($n$-tes Folgeglied) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\hspace{2.1cm} y_{n+1}$ … Wert nach $(n+1)$ Einheiten ($(n+1)$-tes Folgeglied bzw. Nachfolger von $y_n$)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkungen:''' Anstelle der Schreibweise $y_0, y_n$ bzw. $y_{n+1}$ wird auch häufig die Form $y(0), y(n)$ bzw. $y(n+1)$ verwendet. Beachte, dass $n$ immer nur eine natürliche Zahl sein kann (d. h. $n=0, 1, 2, 3, …$). Denn es macht keinen Sinn das $-1$-te Folgeglied oder etwa das $1.5$-te Folgeglied zu berechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Anfangswert der Zahlenfolge ist $4$. Jedes weitere Folgeglied ist um $2$ kleiner als das vorige. Somit erhalten wir $y_1$ indem wir vom Anfangswert $2$ abziehen, es gilt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\bm{y_1}=y_0-2 \Rightarrow y_1=4-2=\bm{2}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 2. Folgeglied $y_2$ erhalten wir nun, indem wir vom aktuellen Folgeglied $y_1$ erneut $2$ abziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\bm{y_2}=y_1-2\Rightarrow y_2=2-2=\bm{0}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog resultiert für das 3. Folgeglied $\bm{y_3=-2}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1='''Verständnisfrage:''' Warum wird durch die alleinige Angabe von $y_{n+1}=y_n-2$ für alle $n\in \mathbb{N}$ keine Folge eindeutig definiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Es fehlt die Anfangsbedingung, denn je nach Wahl des Anfangswertes ergibt sich eine andere Zahlenfolge. So erhalten wir für $y_0=3$ die Folge $(3, 1, -1, -3, …)$, für $y=4$ ergibt sich allerdings die Folge $(4, 2, 0, -2, …)$. Beide erfüllen die Bedingung $y_{n+1}=y_n-2$ für alle $n\in \mathbb{N}$, sind aber voneinander verschieden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Es ist also unbedingt erforderlich, die Anfangsbedingung immer mit anzugeben.'''&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterscheidet man bei Differenzengleichungen '''zwei''' Grundformen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Lineare Differenzengleichung''' (arithmetische Folge)&lt;br /&gt;
* '''Exponentielle Differenzengleichung''' (geometrische Folge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lineare Differenzengleichung (arithmetische Folge) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lineare Differenzengleichung (arithmetische Folge) ==&lt;br /&gt;
Für ein lineares Wachstum ist eine '''konstante Zunahme''' in '''gleichen Zeitspannen''' charakteristisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer linearen Differenzengleichung wächst bzw. sinkt der angegebene Wert mit jedem Folgeglied um einen '''festen Betrag'''. Ein Beispiel dafür ist obige Folge $y_{n+1}=y_n-2$, wo der Wert stets um $2$ gesunken ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''Lineare Differenzengleichung (Rekursive Darstellung)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei linearem Wachstum bzw. linearer Abnahme gilt für einen Bestand $y_t$ nach $t$ Zeitschritten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ \underbrace{y_{t+1}=y_t\pm k}_{rekursive Folge} \qquad$ oder $\qquad \underbrace{y_{t+1}-y_t=\pm k}_{Differenzengleichung}$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit konstanter Änderungsrate $k$ und Anfangsbestand $y_0$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Die Folge wurde hier mit der Variable $y$ festgelegt. Natürlich kann zur Beschreibung einer Folge jede beliebige andere Variable $a, b, h, z, …$ verwendet werden. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Ein Produkt kostet $1000 €$ und wird jährlich um $40 €$ teurer. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Zunächst benennen wir die Folge mit einer beliebigen Variablen, beispielweise mit $a$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Ausgangswert handelt es sich um die ursprünglichen Kosten des Produkts, d. h. $a_0=1000 €$. Der Betrag erhöht sich jährlich um $40 €$, sprich $k=40€$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt somit: $a_0=1000 €\quad , \quad a_{n+1}=a_n+40$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folglich beträgt die Differenz zwischen dem nächsten Jahr und dem aktuellen Jahr $40$, oder anders ausgedrückt $a_{n+1}-a_n=40$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aufgabe lässt sich nun auch noch grafisch darstellen: Zu Beginn kostet das Produkt $1000$. Dies entspricht dem Punkt $(0\vert 1000)$ im Koordinatensystem. Nach einem Jahr kostet das Produkt $1040 €$ ($(1\vert 1040)$), nach einem weiteren Jahr bereits $1080$ ($(2\vert 1080)$) usw. Da nun alle eingezeichneten Punkte auf einer Linie liegen, handelt es sich dabei um eine lineare Differenzengleichung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Zur besseren Veranschaulichung wurde die $y$-Achse gestaucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=In einer Regentonne befinden sich $250l$ Regenwasser. Davon werden täglich $15l$ zur Bewässerung der Pflanzen genutzt. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Wir bezeichnen unsere Folge nun mit $b$. Analog zum vorherigen Beispiel beträgt der Anfangswert $b_0=250l$ und $k=-15$, da es sich nun um eine Abnahme handelt. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$b_0=250l \quad, \quad b_{n+1}=b_n-15 \quad$ bzw. $\quad b_{n+1}-b_n=-15$&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exponentielle Differenzengleichung (geometrische Folge) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exponentielle Differenzengleichung (geometrische Folge) ==&lt;br /&gt;
Für ein exponentielles Wachstum ist eine '''konstante prozentuelle Zunahme''' in '''gleichen Zeitspannen''' charakteristisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer exponentiellen Differenzengleichung wächst bzw. sinkt der angegebene Wert mit jedem Folgeglied um denselben Prozentsatz bzw. um denselben relativen Anteil. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''Exponentielle Differenzengleichung (Rekursive Darstellung)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei exponentiellem Wachstum bzw. exponentieller Abnahme gilt für einen Bestand $y_t$ nach $t$ Zeitschritten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ \underbrace{y_{t+1}=a\cdot y_t}_{rekursive Folge} \qquad$ mit $\quad \frac{y_{t+1} }{y_t}=a \qquad$ oder $\qquad \underbrace{y_{t+1}-y_t=y_t\cdot (a-1) }_{Differenzengleichung}$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit konstantem Änderungsfaktor $a$ und Anfangsbestand $y_0$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anmerkungen:''' Der Parameter $a$ in der rekursiven Folge entspricht dem Wachstums- bzw. Zerfallsfaktor. Dieser lässt sich wie bei Exponentialfunktionen mithilfe des Prozentsatzes berechnen: $a=1\pm \frac{p}{100}$.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausdruck $(a-1)$ in der Differenzengleichung entspricht dem relativen Anteil, um den das Folgeglied wächst oder fällt, also $(a-1)=\pm \frac{p}{100}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Vera zahlt $2€$ auf ihr Konto ein. Diesen Betrag verdreifacht sie jeden Monat. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Da sich der Kontostand monatlich verdreifacht, muss dieser mit dem Faktor $3$ multipliziert werden. Dabei handelt es sich um den Wachstumsfaktor $a$ in der vorherigen Definition (analog zur Exponentialfunktion). Es gilt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$y_0=2€ \quad , \quad y_{n+1}=y_n\cdot 3\quad$ mit $\quad \frac{y_{n+1} }{y_n}=3 \qquad$ bzw. $\qquad y_{n+1}-y_n=y_n\cdot 2$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausdruck $y_{n+1}-y_n=y_n\cdot 2$ beschreibt den Unterschied des Kontostands von einem Monat zum darauffolgenden, beispielsweise vom 6. zum 7. Monat. Dieser beträgt immer das Doppelte des Kontostands vom Ausgangsmonat. Somit erhält man den Kontostand des 7. Monats, indem man zum Kontostand des 6. Monats erneut das Doppelte desselbigen addiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grafische Veranschaulichung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=In einem Waldgebiet mit $20 000$ Bäumen tritt ein Schädling auf, der jährlich $5\%$ der noch nicht geschädigten Bäume befällt. Stellen Sie eine geeignete Differenzengleichung (Rekursionsgleichung) auf, die diesen Sachverhalt modelliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2='''Lösung:''' Da der Anfangsbestand der Bäume $20 000$ beträgt, gilt $b_0=20 000$. Mithilfe des angegebenen Prozentsatzes können wir nun den Zerfallsfaktor $a$ bestimmen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$a=1-\frac{p}{100}=1-\frac{5}{100}=0.95$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Zerfallsfaktor gibt an, dass nach einem Jahr noch $95\%$ der Bäume nicht befallen sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zu oben erhalten wir: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$b_0=20 000 \quad , \quad b_{n+1}=b_n\cdot 0.95\quad$ mit $\quad \frac{b_{n+1} }{b_n}=0.95 \qquad$ bzw. $\qquad b_{n+1}-b_n=b_n\cdot (-0.05)$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faktor $(-0.05)$ gibt an, dass die Anzahl der noch nicht geschädigten Bäume jährlich um $5\%$ abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7339</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7339"/>
		<updated>2019-08-05T13:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitendes Video ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=DdwTa28W4Os}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. Beispiel: Für eine Wahlprognose ist es zu aufwändig, alle Wähler (=Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Problemstellungen =&lt;br /&gt;
== Problemstellungen ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: ===&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$:&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt(n\cdot p\cdot (1-p))\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \underline{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra - Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra – Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\textit{Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \underline{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$  Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Antwort: $\textit{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0,90$ ungefähr im Intervall $[0,36;0,52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7338</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7338"/>
		<updated>2019-08-05T13:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitendes Video ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=DdwTa28W4Os}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. Beispiel: Für eine Wahlprognose ist es zu aufwändig, alle Wähler (=Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Problemstellungen =&lt;br /&gt;
== Problemstellungen ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: ===&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$:&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt(n\cdot p\cdot (1-p))\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \underline{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra - Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra – Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\textit{Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \underline{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$  Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Antwort: $\textit{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0,90$ ungefähr im Intervall $[0,36;0,52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7337</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7337"/>
		<updated>2019-08-05T13:42:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;SCHÄTZEN UND TESTEN VON ANTEILEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitendes Video ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=DdwTa28W4Os}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung von Raimund: Ich finde das Video gut – es geht nur leider stark auf die Standardverteilung ein. Ein alternatives Video wäre: https://youtu.be/s6QE1fsQ3ZU, hier wird die Formel einfach als gegeben vorgestellt. Ich überlasse es aber dir, welches Video nu nehmen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. Beispiel: Für eine Wahlprognose ist es zu aufwändig, alle Wähler (=Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problemstellungen ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: ===&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$:&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt(n\cdot p\cdot (1-p))\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \underline{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra - Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra – Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\textit{Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \underline{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$  Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ p\approx \left[h-z\cdot\sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) }; h+z\cdot \sqrt{ \left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right) } \right] \qquad $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Antwort: $\textit{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0,90$ ungefähr im Intervall $[0,36;0,52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}$ verwendet werden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung). &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7336</id>
		<title>Konfidenzintervall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Konfidenzintervall&amp;diff=7336"/>
		<updated>2019-08-05T13:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Die Seite wurde neu angelegt: „SCHÄTZEN UND TESTEN VON ANTEILEN  = Einleitung =  == Einleitendes Video == {{Vorlage:Video|1=DdwTa28W4Os}}  Anmerkung von Raimund: Ich finde das Video gut –…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;SCHÄTZEN UND TESTEN VON ANTEILEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitendes Video ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=DdwTa28W4Os}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung von Raimund: Ich finde das Video gut – es geht nur leider stark auf die Standardverteilung ein. Ein alternatives Video wäre: https://youtu.be/s6QE1fsQ3ZU, hier wird die Formel einfach als gegeben vorgestellt. Ich überlasse es aber dir, welches Video nu nehmen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
In der beurteilenden Statistik werden Beziehungen zwischen einer '''Grundgesamtheit''' und dazugehörigen '''Stichproben''' untersucht. Vielfach steht für praktische Anwendungen die Grundgesamtheit nicht oder nicht mehr zur Verfügung. Deshalb werden geeignete Stichproben genutzt, um Rückschlüsse auf die betreffende Grundgesamtheit treffen zu können. Beispiel: Für eine Wahlprognose ist es zu aufwändig, alle Wähler (=Grundgesamtheit) zu befragen. Stattdessen wird nur eine Stichprobe von Wählern befragt und anschließend wird versucht, von dem Ergebnis der Stichprobe auf die Grundgesamtheit zu schließen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problemstellungen ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden unterscheiden wir zwei Fragestellungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''1)''' Bei einer Wahl erhielt die Partei A insgesamt $40,5 \%$ aller Stimmen. Nach dem Auszählen der Stimmen werden zufällig $100$ Stimmzettel ausgewählt. Auf wie vielen Stimmzetteln der Stichprobe wird die Partei A angekreuzt sein? $\qquad$ || '''2)''' Bevor die Stimmzettel einer Wahl ausgezählt werden, zieht man $100$ Stimmzettel zufällig aus den Wahlurnen. Auf $44$ Stimmzetteln ist die Partei A angekreuzt. Welchen Stimmenanteil hat diese Partei in der Gesamtheit erreicht?&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Von der Gesamtheit auf die Stichprobe - Schätzbereich: ===&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit $p$ und der Stichprobenumfang $n$ sind bekannt. Es sei $H$ die absolute Häufigkeit der Partei-A-Wähler in der Stichprobe. Es soll ein '''$\gamma$-Schätzbereich''' ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Schätzbereich''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das symmetrisch um $p$ liegende Intervall, welches die unbekannte relative Häufigkeit $h$ mit der Wahrscheinlichkeit (Sicherheit) $\gamma$ enthält, heißt '''$\gamma$-Schätzbereich'''.  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit $n=100$ und $p=0.405$ soll ein $90\%$-Schätzbereich um den Erwartungswert $\mu$ ermittelt werden. Wegen $n\cdot p\cdot (1-p) &amp;gt; 9$ darf die [[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung|Binomialverteilung]] näherungsweise durch eine [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Normalverteilung]] ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst ermitteln wir den Erwartungswert $\mu$ und die Standardabweichung $\sigma$:&lt;br /&gt;
$\mu=n\cdot p=100\cdot 0.405=40.5$ und $\sigma=\sqrt(n\cdot p\cdot (1-p))\approx 4.91$ &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen $90\%$-Schätzbereich um $\mu$ gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(x_{min}\leq H \leq x_{max})=0.9$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung der gesuchten Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ verwenden wir nun zwei [[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen|Eigenschaften des Graphen der Dichtefunktion]]: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Die gesamte Fläche unterhalb der Dichtefunktion ist $1$, sie entspricht also $100\%$. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Die Glockenkurve ist symmetrisch zum Erwartungswert $\mu$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den genannten Eigenschaften folgt, dass die beiden Flächenstücke links und rechts von der blau markierten Fläche jeweils $5\%$ einnehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologieeinsatz können wir somit die beiden Intervallgrenzen $x_{min}$ und $x_{max}$ ermitteln: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$P(H\leq x_{min})=0.05 \Rightarrow \underline{x_{min}\approx 32 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra - Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
Da die beiden Werte symmetrisch zum Erwartungswert liegen, muss auch deren Abstand derselbe sein. Der Abstand von $x_{min}$ zum Erwartungswert $\mu$ beträgt $\mu-x_{min}=40.5-32.42=8.08$. Daraus resultiert &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{x_{max}=\mu + 8.08=48.58  \approx 49 }$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Geogebra – Wahrscheinlichkeitsrechner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\textit{Die Anzahl der in der Stichprobe für die Partei A abgegebenen Stimmen wird mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$  liegen, wobei $32$ nicht unter- und $49$ nicht überschritten wird.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erhält man als '''$\gamma$-Schätzbereich für die relative Häufigkeit $h$ in einer Stichprobe''' näherungsweise &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx\left[p-z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}; p+z\cdot \sqrt{\left(\frac{p\cdot (1-p)}{n}\right)}\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... unbekannte relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Wahrscheinlichkeit  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Schätzbereichen kann man sich merken: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right) }; 0.405-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.405\cdot (1-0.405)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h\approx[0.324; 0.486]\Rightarrow H\approx \underline{[32; 49]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Schätzbereichs bietet GeoGebra im CAS-Modus mit dem Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' Neben obigem Beispiel zum $\gamma$-Schätzbereich lassen sich noch zwei weitere, durchaus relevante Typen von Fragestellungen formulieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet man unter einer Stichprobe von $100$ zufällig ausgewählten Stimmzetteln zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler? ($n$ und Intervall gegeben, $\gamma$ gesucht) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2) Wie viele Stimmzettel muss man zufällig auswählen, damit man mit $90 \%iger Wahrscheinlichkeit zwischen $32$ und $49$ Partei-A-Wähler in der Stichprobe hat? ($\gamma$ und Intervall gegeben, $n$ gesucht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 2) Von der Stichprobe auf die Gesamtheit - Konfidenzintervall: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegende Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtheit ist nicht bekannt. Sie muss aus der relativen Häufigkeit der Stichprobe geschätzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1='''$\gamma$-Konfidenzintervall (Sicherheits- bzw. Vertrauensintervall)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menge aller Schätzwerte für $p$, deren zugehörige $\gamma$-Schätzbereiche den in der Stichprobe beobachteten Wert $h$ überdecken, heißt Konfidenzintervall mit Sicherheit $\gamma$ ($\gamma$  Konfidenzintervall oder Vertrauensintervall zum Konfidenzniveau $\gamma$) für den unbekannten relativen Anteil $p$.    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es soll nun ein $90\%$-Konfidenzintervall, also ein Schätzbereich, der mit einer Wahrscheinlichkeit von $90\%$ den gesuchten wahren Wert beinhaltet, für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zum $\gamma$-Schätzbereich ist die Näherungsformel zur Bestimmung des '''$\gamma$-Konfidenzintervalls für den relativen Anteil $p$ in der Grundgesamtheit''' ausreichend. Es gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$p\approx\left[h-z\cdot \sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right)}; h+z\cdot \sqrt{\left(\frac{h\cdot (1-h)}{n}\right})\right] \qquad$ mit $\quad 2 \Phi(z)-1\approx \gamma \qquad$ (siehe Formelsammlung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$n$ … Stichprobenumfang&lt;br /&gt;
$h$ ... relative Häufigkeit in einer Stichprobe&lt;br /&gt;
$p$ ... unbekannter relativer Anteil in der Grundgesamtheit &lt;br /&gt;
$\gamma$ ... Konfidenzniveau (Vertrauens- bzw. Sicherheitsniveau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Berechnung von $0.90$- bzw. $0.95$- bzw. $0.99$-Konfidenzintervallen gilt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zu $\gamma=0.9$ gehört $z=1.645$ || Zu $\gamma=0.95$ gehört $z=1.96$ ||| Zu $\gamma=0.99$ gehört $z=2.576$ &lt;br /&gt;
|} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Beispiel angewendet erhält man somit mit $n=100; h=\frac{44}{100}=0.44$ und $z=1.645$ für &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$p\approx \left[0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}; 0.44-1.645\cdot\sqrt{\left(\frac{0.44\cdot (1-0.44)}{100}\right)}\right]$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\underline{p\approx[0.358; 0.522]}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$\textit{In der Gesamtheit wird der Anteil der Stimmen für die Partei A mit der Wahrscheinlichkeit $0,90$ ungefähr im Intervall $[0,36;0,52]$ liegen.}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier kann zur Ermittlung des gesuchten $90\%$-Konfidenzintervalls der GeoGebra-Befehl $\textit{GaußAnteilSchätzer( &amp;lt;Stichprobenanteil&amp;gt;, &amp;lt;Stichprobengröße&amp;gt;, &amp;lt;Signifikanzniveau&amp;gt; )} verwendet werden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Wichtige Eigenschaften:''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die vorgegebene Wahrscheinlichkeit $\gamma$, desto breiter (größer) der Schätzbereich (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
* Je größer (höher) die gewünschte Sicherheit $\gamma$, desto breiter (größer) das $\gamma$-Konfidenzintervall für $p$ (desto ungenauer die Schätzung).&lt;br /&gt;
* Je größer der Stichprobenumfang $n$ (bei gleichem relativen Anteil $p$), desto schmaler (kleiner) ist das Konfidenzintervall (desto genauer ist die Schätzung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte: Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Beispielsweise gilt: Je schmaler (kleiner) das Konfidenzintervall, desto geringer ist seine Sicherheit $\gamma$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Grundkompetenzen_AHS&amp;diff=7335</id>
		<title>Grundkompetenzen AHS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Grundkompetenzen_AHS&amp;diff=7335"/>
		<updated>2019-08-05T12:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die folgenden Tabellen listen alle Grundkompetenzen für die AHS auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundkompetenzen sind in insgesamt $4$ Inhaltsbereiche gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Algebra und Geometrie==&lt;br /&gt;
===Grundbegriffe der Algebra===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 1.1&lt;br /&gt;
||Wissen über die Zahlenmengen $ℕ, ℤ, ℚ, ℝ, ℂ$ verständig einsetzen können&lt;br /&gt;
||[[Zahlenmengen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Zahlenmengen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 1.2&lt;br /&gt;
||Wissen über algebraische Begriffe angemessen einsetzen können: Variable, Terme, Formeln, (Un-)Gleichungen, Gleichungssysteme, Äquivalenz, Umformungen, Lösbarkeit&lt;br /&gt;
||[[Algebraische Begriffe | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Potenzen #Beispiele  | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Bei den Zahlenmengen soll man die Mengenbezeichnungen und die Teilmengenbeziehungen kennen, Elemente angeben sowie zuordnen können und die reellen Zahlen als Grundlage kontinuierlicher Modelle kennen. Zum Wissen über die reellen Zahlen gehört auch, dass es Zahlenbereiche gibt, die über $ℝ$ hinausgehen. Die algebraischen Begriffe soll man anhand von einfachen Beispielen beschreiben/erklären und verständig verwenden können.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Un-)Gleichungen und Gleichungssysteme===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 2.1&lt;br /&gt;
||einfache Terme und Formeln aufstellen, umformen und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Terme und Formeln| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Formeln #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 2.2&lt;br /&gt;
||lineare Gleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen und die Lösung im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[lineare Gleichungen mit einer Variablen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[lineare Gleichungen mit einer Variablen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 2.3&lt;br /&gt;
||quadratische Gleichungen in einer Variablen umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können&lt;br /&gt;
||[[Quadratische Gleichungen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Quadratische Gleichungen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 2.4&lt;br /&gt;
||lineare Ungleichungen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, Lösungen (auch geometrisch) deuten können&lt;br /&gt;
||[[Lineare Ungleichungen mit 2 Variablen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Ungleichungen mit 2 Variablen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 2.5&lt;br /&gt;
||lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen, interpretieren, umformen/lösen, über Lösungsfälle Bescheid wissen, Lösungen und Lösungsfälle (auch geometrisch) deuten können&lt;br /&gt;
||[[Gleichungssysteme | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Gleichungssysteme #Matura-Aufgaben| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Einfache Terme können auch Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Sinus etc. beinhalten. Mit dem Einsatz elektronischer Hilfsmittel können auch komplexere Umformungen von Termen, Formeln und Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen durchgeführt werden.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vektoren===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 3.1&lt;br /&gt;
||Vektoren als Zahlentupel verständig einsetzen und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung #Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 3.2&lt;br /&gt;
||Vektoren geometrisch (als Punkte bzw. Pfeile) deuten und verständig einsetzen können&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 3.3&lt;br /&gt;
||Definition der Rechenoperationen mit Vektoren (Addition, Multiplikation mit einem Skalar, Skalarmultiplikation) kennen, Rechenoperationen verständig einsetzen und (auch geometrisch) deuten können&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 3.4&lt;br /&gt;
||Geraden durch (Parameter-)Gleichungen in $ℝ^2$ und $ℝ^3$ angeben können; Geradengleichungen interpretieren können; Lagebeziehungen (zwischen Geraden und zwischen Punkt und Gerade) analysieren, Schnittpunkte ermitteln können&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Geraden #Beispiele| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 3.5&lt;br /&gt;
||Normalvektoren in $ℝ^2$ aufstellen, verständig einsetzen und interpretieren können&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Vektorrechnung #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Vektoren sind als Zahlentupel, also als algebraische Objekte, zu verstehen und in entsprechenden Kontexten ver-ständig einzusetzen. Punkte und Pfeile in der Ebene und im Raum müssen als geometrische Veranschaulichung dieser algebraischen Objekte interpretiert werden können. Die geometrische Deutung der Skalarmultiplikation (in $ℝ^2$ und $ℝ^3$) meint hier nur den Spezialfall $a\cdot b= 0$. Geraden sollen in Parameterform, in $ℝ^2$ auch in parameterfreier Form, angegeben und interpretiert werden können.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trigonometrie===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 4.1&lt;br /&gt;
||Definitionen von ''Sinus'', ''Cosinus'' und ''Tangens'' im rechtwinkeligen Dreieck kennen und zur Auflösung rechtwinkeliger Dreiecke einsetzen können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AG 4.2&lt;br /&gt;
||Definitionen von ''Sinus'' und ''Cosinus'' für Winkel größer als $90°$ kennen und einsetzen können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Die Kontexte beschränken sich auf einfache Fälle in der Ebene und im Raum, komplexe (Vermessungs-)Aufgaben sind hier nicht gemeint; Sinus- und Cosinussatz werden dabei nicht benötigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionale Abhängigkeiten==&lt;br /&gt;
===Funktionsbegriff, reelle Funktionen, Darstellungsformen und Eigenschaften===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.1&lt;br /&gt;
||für gegebene Zusammenhänge entscheiden können, ob man sie als Funktionen betrachten kann&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.2&lt;br /&gt;
||Formeln als Darstellung von Funktionen interpretieren und dem Funktionstyp zuordnen können&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.3&lt;br /&gt;
||zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen funktionaler Zusammenhänge wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.4&lt;br /&gt;
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.5&lt;br /&gt;
||Eigenschaften von Funktionen erkennen, benennen, im Kontext deuten und zum Erstellen von Funktionsgraphen einsetzen können: Monotonie, Monotoniewechsel (lokale Extrema), Wendepunkte, Periodizität, Achsensymmetrie, asymptotisches Verhalten, Schnittpunkte mit den Achsen&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.6&lt;br /&gt;
||Schnittpunkte zweier Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch ermitteln und im Kontext interpretieren können&lt;br /&gt;
||[[Schnittpunkt zweier Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Schnittpunkt zweier Funktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.7&lt;br /&gt;
||Funktionen als mathematische Modelle verstehen und damit verständig arbeiten können&lt;br /&gt;
||[[mathematische Modelle | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[mathematische Modelle #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.8&lt;br /&gt;
||durch Gleichungen (Formeln) gegebene Funktionen mit mehreren Veränderlichen im Kontext deuten können, Funktionswerte ermitteln können&lt;br /&gt;
||[[Funktionen in mehreren Unbekannten | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen in mehreren Unbekannten #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 1.9&lt;br /&gt;
||einen Überblick über die wichtigsten (unten angeführten) Typen mathematischer Funktionen geben, ihre Eigenschaften vergleichen können&lt;br /&gt;
||[[Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Funktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Auf eine sichere Unterscheidung zwischen funktionalen und nichtfunktionalen Zusammenhängen wird Wert gelegt,auf theoretisch bedeutsame Eigenschaften (z. B. Injektivität, Surjektivität, Umkehrbarkeit)wird aber nicht fokussiert. Im Vordergrund steht die Rolle von Funktionen als Modelle und die verständige Nutzung grundlegender Funktionstypen und deren Eigenschaften sowie der verschiedenen Darstellungsformen von Funktionen (auch $f:A→B$, $x↦f(x)$ ).&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung von Funktionen mit mehreren Veränderlichen beschränkt sich auf die Interpretation der Funktionsgleichung im jeweiligen Kontext sowie auf die Ermittlung von Funktionswerten.&lt;br /&gt;
Der Verlauf von Funktionen soll nicht nur mathematisch beschrieben, sondern auch im jeweiligen Kontext gedeutet werden können.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lineare Funktion $f(x)=k\cdot x+d$===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.1&lt;br /&gt;
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene lineare Zusammenhänge als lineare Funktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.2&lt;br /&gt;
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen linearer Funktionen Werte(paare) sowie die Parameter $k$ und $d$ ermitteln und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.3&lt;br /&gt;
||die Wirkung der Parameter $k$ und $d$ kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.4&lt;br /&gt;
||charakteristische Eigenschaften kennen und im Kontext deuten können: $f(x+1)=f(x)+k; \frac {f(x_2)-f(x_1)} {x_2-x_1}=k=f'(x)$&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.5&lt;br /&gt;
||die Angemessenheit einer Beschreibung mittels linearer Funktion bewerten können&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 2.6&lt;br /&gt;
||direkte Proportionalität als lineare Funktion vom Typ $f(x)=k\cdot x$ beschreiben können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Lineare Funktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Die Parameter $k$ und $d$ sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Potenzfunktion $f(x)=a\cdot x^z+b$, $z\in \mathbb{Z}$ oder mit $f(x)=a \cdot x^{ \frac{1}{2} }+b$===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 3.1&lt;br /&gt;
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge dieser Art als entsprechende Potenzfunktionen erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 3.2&lt;br /&gt;
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Potenzfunktionen Werte(paare) sowie die Parameter $a$ und $b$ ermitteln und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 3.3&lt;br /&gt;
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 3.4&lt;br /&gt;
||indirekte Proportionalität als Potenzfunktion vom Typ $f(x)=\frac {a} {x}$ (bzw. $f(x)=a\cdot x^{–1}$) beschreiben können&lt;br /&gt;
||[[indirekte Proportion | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Potenzfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Wurzelfunktionen bleiben auf den quadratischen Fall $a\cdot x^\frac {1} {2}+b$ beschränkt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktion $f(x)=\sum_{i=0}^{n} a_i \cdot x^i$ mit $n \in ℕ$===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 4.1&lt;br /&gt;
||typische Verläufe von Graphen in Abhängigkeit vom Grad der Polynomfunktion (er)kennen&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 4.2&lt;br /&gt;
||zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen von Zusammenhängen dieser Art wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 4.3&lt;br /&gt;
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Polynomfunktionen Funktionswerte, aus Tabellen und Graphen sowie aus einer quadratischen Funktionsgleichung Argumentwerte ermitteln können&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 4.4&lt;br /&gt;
||den Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null- ,Extrem- und Wendestellen wissen&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Polynomfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Der Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null-, Extrem- und Wendestellen sollte für beliebige $n$ bekannt sein, konkrete Aufgabenstellungen beschränken sich auf Polynomfunktionen mit $n\le4$. Mithilfe elektronischer Hilfsmittel können Argumentwerte auch für Polynomfunktionen höheren Grades ermittelt werden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exponentialfunktion $f(x)=a\cdot b^x$ bzw. $f(x)=a\cdot e^{\lambda \cdot x}$ mit $a,b \in ℝ^+$, $\lambda \in ℝ$===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.1&lt;br /&gt;
||verbal, tabellarisch, grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene exponentielle Zusammenhänge als Exponentialfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.2&lt;br /&gt;
||aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Exponentialfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.3&lt;br /&gt;
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^\lambda$) kennen und die Parameter in unterschiedlichen Kontexten deuten können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.4&lt;br /&gt;
||charakteristische Eigenschaften $(f(x +1)= b\cdot f(x); [e^x]'=e^x)$ kennen und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.5&lt;br /&gt;
||die Begriffe ''Halbwertszeit'' und ''Verdoppelungszeit'' kennen, die entsprechenden Werte berechnen und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 5.6&lt;br /&gt;
||die Angemessenheit einer Beschreibung mittels Exponentialfunktion bewerten können&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Exponentialfunktionen #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Die Parameter $a$ und $b$ (bzw. $e^{\lambda}$) sollen sowohl für konkrete Werte als auch allgemein im jeweiligen Kontext interpretiert werden können. Entsprechendes gilt für die Wirkung der Parameter und deren Änderung.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sinusfunktion, Cosinusfunktion===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.1&lt;br /&gt;
||grafisch oder durch eine Gleichung (Formel) gegebene Zusammenhänge der Art $f(x)=a\cdot sin(b\cdot x)$ als allgemeine Sinusfunktion erkennen bzw. betrachten können; zwischen diesen Darstellungsformen wechseln können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.2&lt;br /&gt;
||aus Graphen und Gleichungen von allgemeinen Sinusfunktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Schularbeiten- und Testaufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.3&lt;br /&gt;
||die Wirkung der Parameter $a$ und $b$ kennen und die Parameter im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.4&lt;br /&gt;
||Periodizität als charakteristische Eigenschaft kennen und im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie  | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.5&lt;br /&gt;
||wissen, dass $cos(x)= sin(x + \frac {\pi} {2})$&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie  | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||FA 6.6&lt;br /&gt;
||wissen, dass gilt: $[sin(x)]'=cos(x), [cos(x)]'=-sin(x)$&lt;br /&gt;
||[[Differenzen- und Differentialquotient  | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Trigonometrie #Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Während zur Auflösung von rechtwinkeligen Dreiecken Sinus, Cosinus und&lt;br /&gt;
Tangens verwendet werden, beschränkt sich die funktionale Betrachtung (weitgehend) auf die allgemeine Sinusfunktion. Wesentlich dabei sind die Interpretation der Parameter (im Graphen wie auch in entsprechenden Kontexten) sowie der Verlauf des Funktionsgraphen und die Periodizität.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Analysis==&lt;br /&gt;
===Änderungsmaße===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 1.1.&lt;br /&gt;
||absolute und relative (prozentuelle) Änderungsmaße unterscheiden und angemessen verwenden können&lt;br /&gt;
||[[Änderungsmaße| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Änderungsmaße #Beispiele  | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 1.2.&lt;br /&gt;
||den Zusammenhang ''Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) – Differenzialquotient (momentane Änderungsrate)'' auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes kennen und damit (verbal sowie in formaler Schreibweise) auch kontextbezogen anwenden können&lt;br /&gt;
||[[Differenzen- und Differentialquotient | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Differenzen- und Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 1.3.&lt;br /&gt;
||den Differenzen- und Differenzialquotienten in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch den Differenzen- bzw. Differenzialquotienten beschreiben können&lt;br /&gt;
||[[Differenzen- und Differentialquotient|Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Differenzen-_und_Differentialquotient #Maturabeispiele| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 1.4.&lt;br /&gt;
||das systemdynamische Verhalten von Größen durch Differenzengleichungen beschreiben bzw. diese im Kontext deuten können&lt;br /&gt;
||[[Differenzengleichungen | Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Differenzengleichungen #Matura-Aufgaben  | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Der Fokus liegt auf dem Darstellen von Änderungen durch Differenzen von Funktionswerten, durch prozentuelle Veränderungen, durch Differenzenquotienten und durch Differenzialquotienten, ganz besonders aber auch auf der Interpretation dieser Veränderungsmaße im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist auch die Berechnung von Differenzen- und Differenzialquotienten beliebiger (differenzierbarer) Funktionen möglich.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regeln für das Differenzieren===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 2.1.&lt;br /&gt;
||einfache Regeln des Differenzierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, Regeln für $[k \cdot f(x)]′$ und $[f(k \cdot x)]′$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten'')&lt;br /&gt;
||[[Inhalt:Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f'| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Inhalt:Differenzieren: Rechnerisches Bestimmen von f'| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ableitungsfunktion/Stammfunktion===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 3.1.&lt;br /&gt;
||den Begriff ''Ableitungsfunktion/Stammfunktion'' kennen und zur Beschreibung von Funktionen einsetzen können&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 3.2.&lt;br /&gt;
||den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion (bzw. Funktion und Stammfunktion) in deren grafischer Darstellung (er)kennen und beschreiben können&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 3.3.&lt;br /&gt;
||Eigenschaften von Funktionen mithilfe der Ableitung(sfunktion) beschreiben können: Monotonie, lokale Extrema, Links- und Rechtskrümmung, Wendestellen&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Der Begriff der ''Ableitung(sfunktion)'' soll verständig und zweckmäßig zur Beschreibung von Funktionen eingesetzt werden. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist das Ableiten von Funktionen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Differenziationsregeln eingeschränkt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Summation und Integral===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 4.1.&lt;br /&gt;
||den Begriff des bestimmten Integrals als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben können&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 4.2.&lt;br /&gt;
||einfache Regeln des Integrierens kennen und anwenden können: Potenzregel, Summenregel, $\int k\cdot f(x)\,dx$, $\int f(k\cdot x)\,dx$ (vgl. Inhaltsbereich ''Funktionale Abhängigkeiten''), bestimmte Integrale von Polynomfunktionen ermitteln können&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AN 4.3.&lt;br /&gt;
||das bestimmte Integral in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch Integrale beschreiben können&lt;br /&gt;
||[[Integration| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Integration#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Analog zum Differenzialquotienten liegt der Fokus beim bestimmten Integral auf der Beschreibung entsprechender Sachverhalte durch bestimmte Integrale sowie vor allem auf der angemessenen Interpretation des bestimmten Integrals im jeweiligen Kontext. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel ist die Berechnung von bestimmten Integralen nicht durch die in den Grundkompetenzen angeführten Integrationsregeln eingeschränkt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahrscheinlichkeit und Statistik==&lt;br /&gt;
===Beschreibende Statistik===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 1.1&lt;br /&gt;
||Werte aus tabellarischen und elementaren grafischen Darstellungen ablesen (bzw. zusammengesetzte Werte ermitteln) und im jeweiligen Kontext angemessen interpretieren können&lt;br /&gt;
||[[Statistik:Daten und Diagramme| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Beschreibende_Statistik#tab=Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: (Un-)geordnete Liste, Strichliste, Piktogramm, Säulen-, Balken-, Linien-, Stängel-Blatt-, Punktwolkendiagramm, Histogramm (als Spezialfall eines Säulendiagramms), Prozentstreifen, Kastenschaubild (Boxplot)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 1.2$\ \ \ \ \ \ \ $&lt;br /&gt;
||Tabellen und einfache statistische Grafiken erstellen, zwischen Darstellungsformen wechseln können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Beschreibende_Statistik#tab=Zentralma_C3_9Fe_-_statistische_Kennzahlen_f_C3_BCr_das_Mittel| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Beschreibende_Statistik#tab=Matura-Aufgaben| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 1.3&lt;br /&gt;
||statistische Kennzahlen (absolute und relative Häufigkeiten; arithmetisches Mittel, Median, Modus, Quartile, Spannweite, empirische Varianz/Standardabweichung) im jeweiligen Kontext interpretieren können; die angeführten Kennzahlen für einfache Datensätze ermitteln können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Beschreibende Statistik| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeitsrechnung#Matura-Aufgaben| Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 1.4&lt;br /&gt;
||Definition und wichtige Eigenschaften des arithmetischen Mittels und des Medians angeben und nutzen, Quartile ermitteln und interpretieren können, die Entscheidung für die Verwendung einer bestimmten Kennzahl begründen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Beschreibende Statistik| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeitsrechnung#Matura-Aufgaben | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Wenn auch statistische Kennzahlen (für einfache Datensätze) ermittelt und elementare statistische Grafiken erstellt werden sollen, liegt das Hauptaugenmerk auf verständigen Interpretationen von Grafiken (unter Beachtung von Manipulationen) und Kennzahlen. Speziell für das arithmetische Mittel und den Median (auch als Quartile) müssen die wichtigsten Eigenschaften (definitorische Eigenschaften, Datentyp-Verträglichkeit, Ausreißerempfindlichkeit) gekannt und verständig eingesetzt bzw. berücksichtigt werden. Beim arithmetischen Mittel sind allenfalls erforderliche Gewichtungen zu beachten („gewogenes arithmetisches Mittel“) und zu nutzen (Bildung des arithmetischen Mittels aus arithmetischen Mitteln von Teilmengen).&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahrscheinlichkeitsrechnung===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 2.1&lt;br /&gt;
||Grundraum und Ereignisse in angemessenen Situationen verbal beziehungsweise formal angeben können&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Grundlagen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 2.2&lt;br /&gt;
||relative Häufigkeit als Schätzwert von Wahrscheinlichkeit verwenden und anwenden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Grundlagen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 2.3&lt;br /&gt;
||Wahrscheinlichkeit unter der Verwendung der Laplace-Annahme (Laplace-Wahrscheinlichkeit) berechnen und interpretieren können, Additionsregel und Multiplikationsregel anwenden und interpretieren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Grundlagen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 2.4&lt;br /&gt;
||Binomialkoeffizient berechnen und interpretieren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Binomialkoeffizient| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Die Multiplikationsregel kann unter Verwendung der kombinatorischen Grundlagen und der Anwendung der Laplace-Regel (auch) umgangen werden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahrscheinlichkeitsverteilungen===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 3.1&lt;br /&gt;
||die Begriffe ''Zufallsvariable'', ''(Wahrscheinlichkeits-)Verteilung'', ''Erwartungswert'' und ''Standardabweichung'' verständig deuten und einsetzen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 3.2&lt;br /&gt;
||Binomialverteilung als Modell einer diskreten Verteilung kennen – Erwartungswert sowie Varianz/Standardabweichung binomialverteilter Zufallsgrößen ermitteln können, Wahrscheinlichkeitsverteilung binomialverteilter Zufallsgrößen angeben können, Arbeiten mit der Binomialverteilung in anwendungsorientierten Bereichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 3.3&lt;br /&gt;
||Wahrscheinlichkeit unter der Verwendung der Laplace-Annahme (Laplace-Wahrscheinlichkeit) berechnen und interpretieren können, Additionsregel und Multiplikationsregel anwenden und interpretieren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 3.4&lt;br /&gt;
||Normalapproximation der Binomialverteilung interpretieren und anwenden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Normalverteilung und Stetige Zufallsvariablen#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen: Kennen und Anwenden der Faustregel, dass die Normalapproximation der Binomialverteilung mit den Parametern $n$ und $p$ dann anzuwenden ist und gute Näherungswerte liefert, wenn die Bedingung $n\cdot p \cdot (1–p)\geq 9 $ erfüllt ist. Die Anwendung der Stetigkeitskorrektur ist nicht notwendig und daher für Berechnungen im Zuge von Prüfungsbeispielen vernachlässigbar. Kennen des Verlaufs der Dichtefunktion $φ$ der Standardnormalverteilung mit Erwartungswert $\mu$ und Standardabweichung $\sigma$. Arbeiten mit der Verteilungsfunktion $Φ$ der Standardnormalverteilung und korrektes Ablesen der entsprechenden Wert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schließende/Beurteilende Statistik===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Inhalt$\ \ \ $&lt;br /&gt;
!|Kompetenz&lt;br /&gt;
!|Theorie&lt;br /&gt;
!|Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||WS 4.1&lt;br /&gt;
||Konfidenzintervalle als Schätzung für eine Wahrscheinlichkeit oder einen unbekannten Anteil interpretieren (frequentistische Deutung) und verwenden können, Berechnungen auf Basis der Binomialverteilung oder einer durch die Normalverteilung approximierten Binomialverteilung durchführen können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||[[Konfidenzintervall| Theorie]]&lt;br /&gt;
||[[Wahrscheinlichkeit: Diskrete Zufallsvariablen und die Binomialverteilung#Beispiele | Beispiele]]&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Funktionen&amp;diff=7143</id>
		<title>Funktionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Funktionen&amp;diff=7143"/>
		<updated>2019-06-28T19:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Diese Seite handelt von der Definition und den grundlegenden Eigenschaften von Funktionen. Auf anderen Seiten werden wichtige Funktionstypen genauer behandelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Potenz- und Polynomfunktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Quadratische Funktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Kubische Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Direkte_und_indirekte_Proportionalität|Direkte und indirekte Proportionalität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Definition einer Funktion|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Definition: Was ist eine Funktion und was ist keine Funktion==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= &lt;br /&gt;
Eine Funktion ist eine '''eindeutige Zuordnung''', die jedem Wert aus einer Definitionsmenge '''genau einen''' Wert aus einer Wertemenge (Zielmenge) zuordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Elemente aus der Definitionmenge $\mathbb{D}$ werden meist mit $x$ bezeichnet. &lt;br /&gt;
* Die Werte aus der Wertemenge $\mathbb{W}$ bezeichnet man mit $y$ oder $f(x)$ („$f$ von $x$“).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Musterbeispiel einer Funktion: Der Lehrer verteilt die Mathematiknoten'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Definition funktion.png|thumb|center|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im obigen Beispiel darf jede Schülerin nur eine Note erhalten, ABER mehrere Schülerinnen können dieselbe Note erhalten. Dies ist eine wichtige Eigenschaft von allen Funktionen. Verallgemeinert heißt dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedem Element der Definitionsmenge ($x$) darf NUR EIN Element der Wertemenge ($y$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
'''ABER:'''&lt;br /&gt;
Ein Element der Wertemenge ($y$) kann mehreren Elementen der Definitionsmenge ($x$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
(vgl. das Musterbeispiel der Schülerinnen ($x$, Definitionsmenge) und der Noten ($y$, Wertemenge). }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--$\begin{align} &lt;br /&gt;
f:&amp;amp;\mathbb{R}_{\geq 0} &amp;amp;\longrightarrow \mathbb{R}_{\geq 0}   \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;x &amp;amp;\longmapsto  y&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Darstellung einer Funktion|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Darstellung einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Mathematische Funktionen und ihre Darstellungen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Graph mit Definitions- und Wertebereich.png|thumb|right|300px|Eine Möglichkeit eine Funktion darzustellen, ist, den Graphen der Funktion zu zeichnen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mathematik bestehen die Definitions- und Wertemenge in der Regel aus Zahlen (meist aus den [[Zahlenmengen#die_reellen_Zahlen_.24.5Cmathbb.7BR.7D.24| reellen Zahlen]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit weist die Funktion $f$ jeder Zahl $x$ einer Definitionsmenge eine andere Zahl $y$ einer Wertemenge zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine solche Zuweisung von Zahlen auf Zahlen siehst du im unteren Applet. Beachte hierbei auch die verschiedenen Darstellungen der Funktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) '''Mengendiagramm''': Die Elemente der Definitionsmenge werden durch die Funktion mit Elementen der Wertemenge verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) '''Wertetabelle''': In einer Tabelle werden die Zuordnungen von $x$- und $y$-Werten angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) '''Graph''': Die $x$- und $y$-Werte aus der Wertetabelle können in einem [[Koordinatensystem]] als Punkte mit den Koordinaten $(x,y)$ angegeben werden. Der Punkt $(1,4)$ würde dann bedeuten, dass der Zahl $1$ aus der Definitionsmenge die Zahl $4$ in der Wertemenge zugeordnet wurde. Das entstehende Gebilde nennt man dann den '''Graphen der Funktion'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Darstellung: Mengendiagramm - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;980&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;kmDfyxHN &amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/kmDfyxHN hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gibt es noch eine weitere wichtige Darstellung einer Funktion, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleichung-Wertetb-Graph.png|thumb|right|400px]]&lt;br /&gt;
d) '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hat man eine Funktion, die jedem Wert aus der Definitionsmenge seinen doppelten Wert zuordnet, so kann man dies auch folgendermaßen schreiben:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } y=2x$$&lt;br /&gt;
wobei $x$ im Definitionsbereich und $y$ im Wertebereich liegt.&lt;br /&gt;
Eine oft gebräuchlichere Schreibweise für eine Funktionsgleichung ist:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } f(x)=2x$$&lt;br /&gt;
$$\textrm{ (gesprochen: $f$ von $x$ ist $2$ mal $x$)}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Funktionsgleichungen''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Funktionsgleichung&lt;br /&gt;
!|gesprochen&lt;br /&gt;
!|Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ seine um $1$ höhere Zahl $x+1$ zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=2x$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $2$ mal $x$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ ihren doppelten Wert zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=3x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $3$ mal $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ jene Zahl zu, die man erhält, wenn man zum Dreifachen von $x$ eins addiert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lernen wir, mithilfe einer Funktionsgleichung eine Wertetabelle und anschließend einen Graphen zu erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktion $f$ mit der Funktionsgleichung $f(x)=x+2$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktionsgleichung $f(\color{red}{x})=\color{red}{x}+2$ (wir könnten auch $y=x+2$ schreiben, da $f(x)=y$ ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-wertetabelle.png|thumb|150px|right|Wertetabelle der Funktion $f(x)=x+2$]]&lt;br /&gt;
Um die Wertetabelle zu erstellen, setzen wir nun Zahlen aus dem Definitionsbereich $[0;3]$ für $x$ ein und berechnen damit $y$ (oder $f(x)$). &lt;br /&gt;
* Wenn $x=0$  dann ist: $f(\color{red}{0})=\color{red}{0}+2=2$  d. h. für $x=0$ ist $y=2$ (oder $f(\color{red}{0})=2$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=1$ dann ist: $f(\color{red}{1})=\color{red}{1}+2=3$  d. h. für $x=1$ ist $y=2$ (oder $f(1)=3$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=2$ dann ist: $f(\color{red}{2})=\color{red}{2}+2=4$  d. h. für $x=2$ ist $y=4$ (oder $f(2)=4$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=3$ dann ist: $f(\color{red}{3})=\color{red}{3}+2=5$ d. h. für $x=3$ ist $y=5$ (oder $f(3)=5$)&lt;br /&gt;
Natürlich können wir auch Dezimalzahlen einsetzen:&lt;br /&gt;
* Wenn $x=0.5$ dann ist: $f(0.5)=0.5+2=2.5$ d. h. für $x=2.5$ ist $y=2.5$ (oder $f(1.5)=2.5$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fassen wir $x$-Werte und $y$-Werte in einer Tabelle zusammen, so erhalten wir die rechts abgebildete Wertetabelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion $f$.&lt;br /&gt;
Um den Graphen zu zeichnen, verwenden wir die Werte aus der Wertetabelle. Jede Spalte entspricht dabei einem Punkt mit $x$-Koordinate und $y$-Koordinate. &lt;br /&gt;
Nehmen wir beispielsweise den Punkt aus der untersten Zeile $(0.5,2.5)$, so müssen wir $0.5$ entlang der $x$-Achse nach rechts und $2.5$ entlang der $y$-Achse hinauf (bei Schwierigkeiten mit dem Einzeichnen der Punkte, siehe [[Koordinatensystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnest du alle Punkte ein, so erhältst du:&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph-nur pkte.png|thumb|200px|center|Einzeichnen der Punkte aus der Wertetabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass $f(x)=x+2$ eine [[Lineare Funktionen|lineare Funktion]] ist, dessen Graph immer eine Gerade ist. Somit können wir die Punkte verbinden und erhalten den Graphen der Funktion im Definitionsbereich $[0;3]$: &lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph.png|thumb|center|200px|Graph der Funktion $f(x)=x+2$ im Definitionsbereich $[0;3]$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $\ $&lt;br /&gt;
# Eine Wertetabelle erstellt man, indem man für $x$ einen Wert aus dem Definitionsbereich einsetzt und den $y$-Wert ausrechnet. &lt;br /&gt;
# Einen Graphen erstellt man, indem man zuerst die Punkte $(x,y)$ aus der Wertetabelle einzeichnet und anschließend ''passend verbindet''. Den $x$-Wert nach rechts/links und den $y$-Wert hinauf/hinunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beachte: Was es heißt, die Punkte „''passend zu verbinden''“ kommt immer auf die Art der Funktion an - dies lernst du in den weiteren Kapiteln)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Übung zur Darstellung von Funktionen: Funktionsgleichung - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Löse die Aufgaben, indem du&lt;br /&gt;
# die passende Funktionsgleichung eintippst&lt;br /&gt;
# die Wertetabelle richtig stellst (rote Werte)&lt;br /&gt;
# die Punkte im Graphen an die richtige Stelle schiebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke am Ende jeder Aufgabe auf „Überprüfung“ um zu sehen, ob du die Aufgabe richtig gelöst hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;X4JD6Zde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/X4JD6Zde hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hinweis|1=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
# Anstelle von $f$ können auch andere Buchstaben für eine Funktion verwendet werden, z. B. $g(x)=x+1$.&lt;br /&gt;
# Auch muss nicht immer $x$ als Variable verwendet werden. So wird für die Zeit als Definitionsbereich meist der Buchstabe $t$ verwendet, z. B. $g(t)=t+1$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
Folgende Darstellungsformen sind in der Mathematik von großer Bedeutung:&lt;br /&gt;
# '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
# '''Wertetabelle'''&lt;br /&gt;
# '''Graph einer Funktion'''&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben werden darin bestehen, zwischen diesen Darstellungsformen zu wechseln. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Zusammenfassungsvideo|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammenfassungsvideo=&lt;br /&gt;
==Zusammenfassungsvideo==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=myLx0d5wmHw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Applet zu Definitions- und Bildbereich: https://www.geogebra.org/m/UWEnxpFJ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Aufstellen einer Funktionsgleichung|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufstellen einer Funktionsgleichung=&lt;br /&gt;
==Aufstellen einer Funktionsgleichung - Abhängige und unabhängige Variable==&lt;br /&gt;
Oft besteht die Aufgabe darin, aus einem Text eine passende Funktionsgleichung aufzustellen. Dabei muss zuerst überlegt werden, was die $x$- und was die $y$-Variable (oder $f(x)$) sein soll. Dabei gilt folgende Grundregel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
$\\ $&lt;br /&gt;
* $x$ ist die unabhängige Variable &lt;br /&gt;
* $y$ oder $f(x)$ ist die von $x$ abhängige Variable &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Sandra hat doppelt so viel auf ihrem Konto wie Peter. Bestimme jene Funktionsgleichung, die das Gehalt von Peter in Abhängigkeit vom Gehalt von Sandra angibt. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Peters Kontostand ist hier abhängig von Sandras. Somit ist Sandras Kontotand die unabhängige Variable $x$ und Peters Kontostand die abhängige Variable $y$:&lt;br /&gt;
$x$ ... Kontostand von Sandra&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
$y$ ... Kontostand von Peter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sandra doppelt so viel wie Peter auf dem Konto hat, muss Peters Gehalt verdoppelt werden, damit beide gleich viel haben. Das bedeutet:&lt;br /&gt;
$$2\cdot y=x$$&lt;br /&gt;
Formt man nun so um, sodass $y$ frei steht, erhält man:&lt;br /&gt;
$$y=\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
$$f(x) =\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rechnerische Bestimmung der Funktionsgleichung lernst du [[Funktionsgleichung bestimmen|in diesem Kapitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Eigenschaften von Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Eigenschaften von Funktionen=&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monotonieverhalten ===&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Monotonieverhalten}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nullstellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurvendiskussion-1.png|thumb|right|350px|Im Graphen sind die drei Nullstellen $x_1, \ x_2$ und $x_3$ abgebildet.]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= '''Nullstellen''' sind jene [[Stellen]] ($=x$-Werte), an denen der Graph der Funktion die $x$-Achse schneidet (hier ist $f(x)=0$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formale Definition:'''  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion $f(x)$ hat bei $x_1$ eine Nullstelle, wenn gilt: $f(x_1)=0$ }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
'''Wichtig:'''  Das folgende Video ist für das jetzige Stoffgebiet nur bis zur Minute 2:00 relevant. Die anschließenden Rechenschritte lernst du erst später.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BB43Eja4Pew}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Interaktives Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Interaktives Quiz=&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/151164&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  900&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Weitere Übungen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Übungen=&lt;br /&gt;
==Übungen und Ausblick==&lt;br /&gt;
* [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt; $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/7/7b/Was_man_bei_Funktionen_k%C3%B6nnen_muss_-_Version_2.pdf Überblicksblatt samt Beispielen - was du zur Matura alles über Funktionen wissen musst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Übung, in der du lernst, [http://www.geogebratube.org/student/m82256 Funktionsgleichungen anhand gegebener Punkte zu berechnen]&lt;br /&gt;
: Hierfür musst du [[Gleichungssysteme (2.7.) | Gleichungssysteme]] lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Aufgabe von echteinfach.tv, in der du [http://www.echteinfach.tv/mathe-spiele/funktionen-quiz  Funktionsgleichungen den jeweiligen Graphen zuordnest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Matura-Aufgaben=&lt;br /&gt;
==Matura-Aufgaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=94&amp;amp;file=Regenrinne.pdf Regenrinne}}(mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=95&amp;amp;file=Elektrischer_Widerstand_eines_Drahtes.pdf Elektrischer Widerstand}}(leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=145&amp;amp;file=Torten.pdf Torten}}(mittel-leicht-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssysteme]] sowie [[Formeln]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: yellow;&amp;quot;&amp;gt; d) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=38&amp;amp;file=Beleuchtungsstaerke.pdf Beleuchtungsstärke}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Funktionen&amp;diff=7142</id>
		<title>Funktionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Funktionen&amp;diff=7142"/>
		<updated>2019-06-28T19:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Diese Seite handelt von der Definition und den grundlegenden Eigenschaften von Funktionen. Auf anderen Seiten werden wichtige Funktionstypen genauer behandelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Potenz- und Polynomfunktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Quadratische Funktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Kubische Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Direkte_und_indirekte_Proportionalität|Direkte und indirekte Proportionalität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Definition einer Funktion|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Definition: Was ist eine Funktion und was ist keine Funktion==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= &lt;br /&gt;
Eine Funktion ist eine '''eindeutige Zuordnung''', die jedem Wert aus einer Definitionsmenge '''genau einen''' Wert aus einer Wertemenge (Zielmenge) zuordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Elemente aus der Definitionmenge $\mathbb{D}$ werden meist mit $x$ bezeichnet. &lt;br /&gt;
* Die Werte aus der Wertemenge $\mathbb{W}$ bezeichnet man mit $y$ oder $f(x)$ („$f$ von $x$“).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Musterbeispiel einer Funktion: Der Lehrer verteilt die Mathematiknoten'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Definition funktion.png|thumb|center|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im obigen Beispiel darf jede Schülerin nur eine Note erhalten, ABER mehrere Schülerinnen können dieselbe Note erhalten. Dies ist eine wichtige Eigenschaft von allen Funktionen. Verallgemeinert heißt dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedem Element der Definitionsmenge ($x$) darf NUR EIN Element der Wertemenge ($y$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
'''ABER:'''&lt;br /&gt;
Ein Element der Wertemenge ($y$) kann mehreren Elementen der Definitionsmenge ($x$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
(vgl. das Musterbeispiel der Schülerinnen ($x$, Definitionsmenge) und der Noten ($y$, Wertemenge). }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--$\begin{align} &lt;br /&gt;
f:&amp;amp;\mathbb{R}_{\geq 0} &amp;amp;\longrightarrow \mathbb{R}_{\geq 0}   \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;x &amp;amp;\longmapsto  y&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Darstellung einer Funktion|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Darstellung einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Mathematische Funktionen und ihre Darstellungen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Graph mit Definitions- und Wertebereich.png|thumb|right|300px|Eine Möglichkeit eine Funktion darzustellen, ist, den Graphen der Funktion zu zeichnen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mathematik bestehen die Definitions- und Wertemenge in der Regel aus Zahlen (meist aus den [[Zahlenmengen#die_reellen_Zahlen_.24.5Cmathbb.7BR.7D.24| reellen Zahlen]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit weist die Funktion $f$ jeder Zahl $x$ einer Definitionsmenge eine andere Zahl $y$ einer Wertemenge zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine solche Zuweisung von Zahlen auf Zahlen siehst du im unteren Applet. Beachte hierbei auch die verschiedenen Darstellungen der Funktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) '''Mengendiagramm''': Die Elemente der Definitionsmenge werden durch die Funktion mit Elementen der Wertemenge verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) '''Wertetabelle''': In einer Tabelle werden die Zuordnungen von $x$- und $y$-Werten angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) '''Graph''': Die $x$- und $y$-Werte aus der Wertetabelle können in einem [[Koordinatensystem]] als Punkte mit den Koordinaten $(x,y)$ angegeben werden. Der Punkt $(1,4)$ würde dann bedeuten, dass der Zahl $1$ aus der Definitionsmenge die Zahl $4$ in der Wertemenge zugeordnet wurde. Das entstehende Gebilde nennt man dann den '''Graphen der Funktion'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Darstellung: Mengendiagramm - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;980&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;kmDfyxHN &amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/kmDfyxHN hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gibt es noch eine weitere wichtige Darstellung einer Funktion, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleichung-Wertetb-Graph.png|thumb|right|400px]]&lt;br /&gt;
d) '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hat man eine Funktion, die jedem Wert aus der Definitionsmenge seinen doppelten Wert zuordnet, so kann man dies auch folgendermaßen schreiben:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } y=2x$$&lt;br /&gt;
wobei $x$ im Definitionsbereich und $y$ im Wertebereich liegt.&lt;br /&gt;
Eine oft gebräuchlichere Schreibweise für eine Funktionsgleichung ist:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } f(x)=2x$$&lt;br /&gt;
$$\textrm{ (gesprochen: $f$ von $x$ ist $2$ mal $x$)}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Funktionsgleichungen''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Funktionsgleichung&lt;br /&gt;
!|gesprochen&lt;br /&gt;
!|Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ seine um $1$ höhere Zahl $x+1$ zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=2x$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $2$ mal $x$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ ihren doppelten Wert zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=3x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $3$ mal $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ jene Zahl zu, die man erhält, wenn man zum Dreifachen von $x$ eins addiert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lernen wir, mithilfe einer Funktionsgleichung eine Wertetabelle und anschließend einen Graphen zu erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktion $f$ mit der Funktionsgleichung $f(x)=x+2$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktionsgleichung $f(\color{red}{x})=\color{red}{x}+2$ (wir könnten auch $y=x+2$ schreiben, da $f(x)=y$ ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-wertetabelle.png|thumb|150px|right|Wertetabelle der Funktion $f(x)=x+2$]]&lt;br /&gt;
Um die Wertetabelle zu erstellen, setzen wir nun Zahlen aus dem Definitionsbereich $[0;3]$ für $x$ ein und berechnen damit $y$ (oder $f(x)$). &lt;br /&gt;
* Wenn $x=0$  dann ist: $f(\color{red}{0})=\color{red}{0}+2=2$  d. h. für $x=0$ ist $y=2$ (oder $f(\color{red}{0})=2$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=1$ dann ist: $f(\color{red}{1})=\color{red}{1}+2=3$  d. h. für $x=1$ ist $y=2$ (oder $f(1)=3$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=2$ dann ist: $f(\color{red}{2})=\color{red}{2}+2=4$  d. h. für $x=2$ ist $y=4$ (oder $f(2)=4$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=3$ dann ist: $f(\color{red}{3})=\color{red}{3}+2=5$ d. h. für $x=3$ ist $y=5$ (oder $f(3)=5$)&lt;br /&gt;
Natürlich können wir auch Dezimalzahlen einsetzen:&lt;br /&gt;
* Wenn $x=0.5$ dann ist: $f(0.5)=0.5+2=2.5$ d. h. für $x=2.5$ ist $y=2.5$ (oder $f(1.5)=2.5$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fassen wir $x$-Werte und $y$-Werte in einer Tabelle zusammen, so erhalten wir die rechts abgebildete Wertetabelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion $f$.&lt;br /&gt;
Um den Graphen zu zeichnen, verwenden wir die Werte aus der Wertetabelle. Jede Spalte entspricht dabei einem Punkt mit $x$-Koordinate und $y$-Koordinate. &lt;br /&gt;
Nehmen wir beispielsweise den Punkt aus der untersten Zeile $(0.5,2.5)$, so müssen wir $0.5$ entlang der $x$-Achse nach rechts und $2.5$ entlang der $y$-Achse hinauf (bei Schwierigkeiten mit dem Einzeichnen der Punkte, siehe [[Koordinatensystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnest du alle Punkte ein, so erhältst du:&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph-nur pkte.png|thumb|200px|center|Einzeichnen der Punkte aus der Wertetabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass $f(x)=x+2$ eine [[Lineare Funktionen|lineare Funktion]] ist, dessen Graph immer eine Gerade ist. Somit können wir die Punkte verbinden und erhalten den Graphen der Funktion im Definitionsbereich $[0;3]$: &lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph.png|thumb|center|200px|Graph der Funktion $f(x)=x+2$ im Definitionsbereich $[0;3]$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $\ $&lt;br /&gt;
# Eine Wertetabelle erstellt man, indem man für $x$ einen Wert aus dem Definitionsbereich einsetzt und den $y$-Wert ausrechnet. &lt;br /&gt;
# Einen Graphen erstellt man, indem man zuerst die Punkte $(x,y)$ aus der Wertetabelle einzeichnet und anschließend ''passend verbindet''. Den $x$-Wert nach rechts/links und den $y$-Wert hinauf/hinunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beachte: Was es heißt, die Punkte „''passend zu verbinden''“ kommt immer auf die Art der Funktion an - dies lernst du in den weiteren Kapiteln)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Übung zur Darstellung von Funktionen: Funktionsgleichung - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Löse die Aufgaben, indem du&lt;br /&gt;
# die passende Funktionsgleichung eintippst&lt;br /&gt;
# die Wertetabelle richtig stellst (rote Werte)&lt;br /&gt;
# die Punkte im Graphen an die richtige Stelle schiebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke am Ende jeder Aufgabe auf „Überprüfung“ um zu sehen, ob du die Aufgabe richtig gelöst hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;X4JD6Zde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/X4JD6Zde hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hinweis|1=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
# Anstelle von $f$ können auch andere Buchstaben für eine Funktion verwendet werden, z. B. $g(x)=x+1$.&lt;br /&gt;
# Auch muss nicht immer $x$ als Variable verwendet werden. So wird für die Zeit als Definitionsbereich meist der Buchstabe $t$ verwendet, z. B. $g(t)=t+1$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
Folgende Darstellungsformen sind in der Mathematik von großer Bedeutung:&lt;br /&gt;
# '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
# '''Wertetabelle'''&lt;br /&gt;
# '''Graph einer Funktion'''&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben werden darin bestehen, zwischen diesen Darstellungsformen zu wechseln. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Zusammenfassungsvideo|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammenfassungsvideo=&lt;br /&gt;
==Zusammenfassungsvideo==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=myLx0d5wmHw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Applet zu Definitions- und Bildbereich: https://www.geogebra.org/m/UWEnxpFJ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufstellen einer Funktionsgleichung=&lt;br /&gt;
==Aufstellen einer Funktionsgleichung - Abhängige und unabhängige Variable==&lt;br /&gt;
Oft besteht die Aufgabe darin, aus einem Text eine passende Funktionsgleichung aufzustellen. Dabei muss zuerst überlegt werden, was die $x$- und was die $y$-Variable (oder $f(x)$) sein soll. Dabei gilt folgende Grundregel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
$\\ $&lt;br /&gt;
* $x$ ist die unabhängige Variable &lt;br /&gt;
* $y$ oder $f(x)$ ist die von $x$ abhängige Variable &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Sandra hat doppelt so viel auf ihrem Konto wie Peter. Bestimme jene Funktionsgleichung, die das Gehalt von Peter in Abhängigkeit vom Gehalt von Sandra angibt. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Peters Kontostand ist hier abhängig von Sandras. Somit ist Sandras Kontotand die unabhängige Variable $x$ und Peters Kontostand die abhängige Variable $y$:&lt;br /&gt;
$x$ ... Kontostand von Sandra&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
$y$ ... Kontostand von Peter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sandra doppelt so viel wie Peter auf dem Konto hat, muss Peters Gehalt verdoppelt werden, damit beide gleich viel haben. Das bedeutet:&lt;br /&gt;
$$2\cdot y=x$$&lt;br /&gt;
Formt man nun so um, sodass $y$ frei steht, erhält man:&lt;br /&gt;
$$y=\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
$$f(x) =\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rechnerische Bestimmung der Funktionsgleichung lernst du [[Funktionsgleichung bestimmen|in diesem Kapitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Eigenschaften von Funktionen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Eigenschaften von Funktionen=&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monotonieverhalten ===&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Monotonieverhalten}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nullstellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurvendiskussion-1.png|thumb|right|350px|Im Graphen sind die drei Nullstellen $x_1, \ x_2$ und $x_3$ abgebildet.]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= '''Nullstellen''' sind jene [[Stellen]] ($=x$-Werte), an denen der Graph der Funktion die $x$-Achse schneidet (hier ist $f(x)=0$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formale Definition:'''  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion $f(x)$ hat bei $x_1$ eine Nullstelle, wenn gilt: $f(x_1)=0$ }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
'''Wichtig:'''  Das folgende Video ist für das jetzige Stoffgebiet nur bis zur Minute 2:00 relevant. Die anschließenden Rechenschritte lernst du erst später.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BB43Eja4Pew}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Interaktives Quiz|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Interaktives Quiz=&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/151164&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  900&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Weitere Übungen|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Übungen=&lt;br /&gt;
==Übungen und Ausblick==&lt;br /&gt;
* [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt; $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/7/7b/Was_man_bei_Funktionen_k%C3%B6nnen_muss_-_Version_2.pdf Überblicksblatt samt Beispielen - was du zur Matura alles über Funktionen wissen musst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Übung, in der du lernst, [http://www.geogebratube.org/student/m82256 Funktionsgleichungen anhand gegebener Punkte zu berechnen]&lt;br /&gt;
: Hierfür musst du [[Gleichungssysteme (2.7.) | Gleichungssysteme]] lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Aufgabe von echteinfach.tv, in der du [http://www.echteinfach.tv/mathe-spiele/funktionen-quiz  Funktionsgleichungen den jeweiligen Graphen zuordnest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Matura-Aufgaben|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Matura-Aufgaben=&lt;br /&gt;
==Matura-Aufgaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=94&amp;amp;file=Regenrinne.pdf Regenrinne}}(mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=95&amp;amp;file=Elektrischer_Widerstand_eines_Drahtes.pdf Elektrischer Widerstand}}(leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=145&amp;amp;file=Torten.pdf Torten}}(mittel-leicht-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssysteme]] sowie [[Formeln]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: yellow;&amp;quot;&amp;gt; d) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=38&amp;amp;file=Beleuchtungsstaerke.pdf Beleuchtungsstärke}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Rentenrechnung&amp;diff=7141</id>
		<title>Rentenrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Rentenrechnung&amp;diff=7141"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition: Rente==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Unter einer '''Rente''' versteht man Einzahlungen, die&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; in gleichen Zeitabständen &amp;lt;/p&amp;gt; UND&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; immer in gleicher Höhe  &amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
getätigt werden.&lt;br /&gt;
Die Einzahlungen werden als '''Raten''' (R) bezeichnet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele einer Rente sind:&lt;br /&gt;
* Taschengeld  (jeden Monat erhälst du denselben Betrag von deinen Eltern)&lt;br /&gt;
* Bausparer  (jeden Monat oder jedes Jahr wird ein konstanter Betrag eingezahlt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rente&amp;quot; in der Pension (der Pensionist erhält monatlich einen fixen Betrag überwiesen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Neben der '''Rate R (=Betrag, der regelmäßig eingezahlt wird)''' unterscheidet man folgende Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;2&amp;quot; &lt;br /&gt;
!|Unterscheidungsmerkmal&lt;br /&gt;
!|Anfang&lt;br /&gt;
!|Ende&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; Zeitpunkt der Einzahlung &amp;lt;/p&amp;gt; || '''vorschüssig''' &lt;br /&gt;
= am Anfang der Zahlungsperiode&lt;br /&gt;
|| '''nachschüssig''' &lt;br /&gt;
= am Ende der Zahlungsperiode&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; Zeitpunkt des Gesamtwertes &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
|'''[[Barwert und Endwert|Barwert]]''' &lt;br /&gt;
= Gesamtwert am Anfang der Rentenzahlungen (z.B.: welche Schuld muss abgezahlt werden)  &lt;br /&gt;
|'''[[Barwert und Endwert|Endwert]]'''&lt;br /&gt;
= Gesamtwert am Ende der Rentenzahlungen (Welcher Betrag wurde angespart)&lt;br /&gt;
|-align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; Einzahlungsperiode &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ganzjährige Rente &lt;br /&gt;
=Einzahlungen erfolgen jährlich  &lt;br /&gt;
|Unterjährige Rente&lt;br /&gt;
= Einzahlungen erfolgen mehrmals im Jahr (z.B. monatlich).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00FFFF&amp;quot;&amp;gt;!Wichtig!  &amp;lt;/span&amp;gt;    Bei '''unterjährigen Renten''' muss der [[Zins- und Zinseszinsrechnung#b) der konforme (äquivalente) Zinssatz  |äquivalente Zinssatz]] berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musterbeispiel == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; Anna schließt für sich einen Bausparvertrag mit 4% Verzinsung ab, bei dem sie am Ende jeden Jahres 1200 € einzahlt. Wie hoch ist der angesparte Betrag nach 5 Jahren (ohne staatliche Prämie)? Rechne mit einer [[Berechnung der KESt |KESt von 25%]]. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung'''&lt;br /&gt;
# Gegeben und Gesucht&lt;br /&gt;
#* Rate R=1200&lt;br /&gt;
#* nachschüssig (Zahlungen am Ende des Jahres)&lt;br /&gt;
#* ganzjährige Rente (Zahlungen einmal jährlich)&lt;br /&gt;
#* $i=4\%$ &amp;lt;br&amp;gt; $\begin{align} \rightarrow&amp;amp; i_{eff}=4\cdot 0.75 = 3\%\\ &lt;br /&gt;
\rightarrow&amp;amp; r=1+\frac{i_{eff}}{100}=1.03 \end{align} $&lt;br /&gt;
#* Endwert E=?   (Anna will wissen, wie viel sie am Ende angespart hat) &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;  [[Datei:Rentenrechnung3.png|center]]&lt;br /&gt;
# Berechnung $$ 1200\cdot 1.03^4 + 1200\cdot 1.03^3 + 1200\cdot 1.03^2 + 1200\cdot 1.03 + 1200 = E $$ $$ \underline{\underline{6370.96=E}} $$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Antwortsatz&lt;br /&gt;
#: Nach 5 Jahren hat Anna einen Betrag von € 6370.96 angespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formeln == &lt;br /&gt;
Sei&lt;br /&gt;
: $ n\dots$ die Anzahl der Einzahlungen&lt;br /&gt;
: $ r\dots $ der (äuqivalente) [[Zins- und Zinseszinsrechnung#Aufzinsungsfaktor |Aufzinsungsfaktor]]&lt;br /&gt;
: $ v\dots $ der (äquivalente) Abzinsungsfaktor $v=\frac{1}{r}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;2&amp;quot; &lt;br /&gt;
!|&lt;br /&gt;
!|vorschüssig&lt;br /&gt;
!|nachschüssig&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Endwert &lt;br /&gt;
|$$E=R\cdot r\cdot\frac{r^n-1}{r-1}$$&lt;br /&gt;
|$$E=R\cdot \frac{r^n-1}{r-1}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|Barwert&lt;br /&gt;
|$$B=R\cdot \frac{v^n-1}{v-1}$$  &lt;br /&gt;
|$$B=R\cdot v\cdot \frac{v^n-1}{v-1}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Herleitung der Formeln''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier siehst du die Herleitung der Formel für den nachschüssigen Endwert.$$E=R\cdot \frac{1-r^n}{1-r} $$ &lt;br /&gt;
Die Herleitungen für die restlichen Formeln funktionieren ähnlich. &lt;br /&gt;
Der Endwert setzt sich aus der Summe aller Einzahlungen zusammen. Nehmen wir an, wir berechnen den Endwert einer nachschüssigen Rente über n Jahre, dann erhält man den Endwert, indem man alle Einzahlung auf das Ende verzinst und dann zusammenaddiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ E= R + R\cdot r+ R\cdot r^2 + R\cdot r^3+\dots + R\cdot r^{n-1} $$&lt;br /&gt;
wobei $R\cdot r^{n-1}$ die erste Zahlung ist, die $n-1$ Jahre aufgezinst werden muss und $R$ die letzte Zahlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist nun eine sogenannte geometrische Reihe, da jeder Summand sich nur durch die Multiplikation mit r unterscheidet. &lt;br /&gt;
Unter folgendem Link findest du die Herleitung der für die geometrische Formel $s_n=a_0\cdot \frac{1-q^n}{1-q} $, wobei $E=s_n$, $R=a_0$ und $r=q$ ist: [http://de.wikipedia.org/wiki/Geometrische_Reihe#Herleitung_der_Formel_f.C3.BCr_die_Partialsummen Herleitung der Endwertformel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Notation des offiziellen Formelheftes für die Matura lautet die Formeln folgendermaßen (wobei q=r ist):&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;2&amp;quot; &lt;br /&gt;
!|&lt;br /&gt;
!|vorschüssig&lt;br /&gt;
!|nachschüssig&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Endwert &lt;br /&gt;
|$$E=R\cdot q\cdot\frac{q^n-1}{q-1}$$&lt;br /&gt;
|$$E=R\cdot \frac{q^n-1}{q-1}$$&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!|Barwert&lt;br /&gt;
|$$B=R\cdot\frac{q^n-1}{q-1} \cdot \frac{1}{q^{n-1} }$$&lt;br /&gt;
|$$B=R\cdot \frac{q^n-1}{q-1}\cdot \frac{1}{q^n }$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterbeispiel einer ganzjährigen Rente==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Angabe:''' Frau Aah zahlt 15 Jahre lang am Anfang jedes Jahres € 1000 auf ein mit 4% verzinstes Sparbuch ein.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Bestimme den nach 15 Jahren angesparten Betrag. Beachte dabei die [[KESt]] von 25%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Von dem ersparten Geld will sie 20 vorschüssige Jahresraten beheben, die 5 Jahre nach der letzten Einzahlung beginnen. Berechnen Sie die Höhe der Rate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Lösung a)'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* $R=1000$&lt;br /&gt;
* $i_{eff}=4\cdot 0.75=3\% \rightarrow r=1.03$&lt;br /&gt;
* $n=15$&lt;br /&gt;
* vorschüssig (da am Anfang vom Jahr eingezahlt wird)&lt;br /&gt;
* $E_{15} = $?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der vorschüssigen Endwertformel erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$ E_{15}=R\cdot r\cdot \frac{r^n-1}{r-1} $$&lt;br /&gt;
$$ E_{15}=1000 \cdot 1.03 \frac{1.03^{15}-1}{1.03-1} $$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{E_{15}=19156.88}} $$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hat Frau Aah nach 15 Jahren € 19156.88 angespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Lösung b)''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz &amp;quot;''die 5 Jahre nach der letzten Einzahlung beginnen''&amp;quot; sagt uns, dass der Betrag $E_{15}$ fünf Jahre lang auf der Bank liegen bleibt. Durch Aufzinsen erhalten wir nun den Betrag nach diesen 5 Jahren (d.h. nach insgesamt 20 Jahren von Beginn weg):&lt;br /&gt;
$$ E_{20}=E_{15}\cdot r^5$$&lt;br /&gt;
$$ E_{20}=19156.88\cdot 1.03^5$$&lt;br /&gt;
$$ E_{20}=22208.07$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 20 Jahren liegen somit € 22208.07 auf der Bank. Nun will Frau Aah von diesem Betrag 20 vorschüssige Jahresraten abheben.&lt;br /&gt;
Das angesparte Geld $E_{20}$ ist jener Wert ''am ANFANG'' der Auszahlungen. Somit ist $E_{20}=B$ der neue Barwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $B=E_{20}=22208.07$&lt;br /&gt;
* $n=20$&lt;br /&gt;
* $r=1.03 \rightarrow v=0.97087\dots $&lt;br /&gt;
* $R=?$&lt;br /&gt;
* vorschüssig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Formel für den vorschüssigen Barwert erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$ B=R\cdot \frac{v^{20}-1}{v-1} $$&lt;br /&gt;
$$ B\cdot (v-1)=R\cdot (v^{20}-1) $$&lt;br /&gt;
$$ \frac{B\cdot (v-1)}{(v^{20}-1)}=R $$&lt;br /&gt;
$$ \frac{22208.07\cdot (0.97087-1)}{(0.97087^{20}-1)}=R $$&lt;br /&gt;
$$ \underline{\underline{1449.25=R}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Frau Aah kann 20 Jahre lang € 1449.25 abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FN (N =20, I% = 3, PV =Ergebnis von a) aufgezinst, PMT = solve, FV = 0, P/Y = 1, C/Y = 1, Beginn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterbeispiel einer unterjährigen Rente==&lt;br /&gt;
Wichtig!! Wenn die Raten mehrmals im Jahr eingezahlt werden, muss zuerst der passende [[Zins- und Zinseszinsrechnung#b) der konforme (äquivalente) Zinssatz  |äquivalente Zinssatz]] berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.: Wird monatlich eingezahlt, so brauchen wir den (äquivalenten) Monatszinssatz $i_{12}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Angabe:''' Frau Des nimmt einen Kredit von € 15000,‐ mit einer Laufzeit von 10 Jahren auf, den sie in&lt;br /&gt;
nachschüssigen Monatsraten zurückzahlen will (i = 5%). Berechnen Sie die Höhe der Raten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Lösung'''&lt;br /&gt;
* $B=15000$&lt;br /&gt;
* $n=10\cdot 12=120$&lt;br /&gt;
* $i=5\% \rightarrow r_1=1.05 \rightarrow r_{12}=\sqrt[12]{1.05} \rightarrow r_{12}=1.00407\dots \rightarrow v_{12}=0.99594\dots$&lt;br /&gt;
* nachschüssig&lt;br /&gt;
* $R=$?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verwendung der [[Rentenrechnung#Formeln |nachschüssigen Barwertformel]] ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
B&amp;amp;=R\cdot v\cdot \frac{v^{120}-1}{v-1} &amp;amp; &amp;amp; |\cdot (v-1) &amp;amp;&amp;amp; \textrm{und} : (v\cdot (v^{120}-1))\\&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\begin{align}&lt;br /&gt;
\frac{B\cdot (v-1)}{v\cdot(v^{120}-1)}&amp;amp;&amp;amp;=R &amp;amp;&amp;amp;\\&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ \underline{\underline{158.29=R}} $$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Sie muss monatlich € 158.29 einzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FN (N = 120, I% =100(1,05^(1/12)‐1), PV = -15000, PMT = solve, FV =0, P/Y = 1, C/Y= 1, END)$\rightarrow$ PMT=158.29&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Achtung: P/Y bezeichnet die Einzahlungen pro Zinsperiode. Diese ist nun aber 1!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Alternative: FN (N = 120, I% =5, PV = -15000, PMT = solve, FV =0, P/Y = 12, C/Y= 1, END)$\rightarrow$ PMT= 158.29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musterbeispiel für eine Rentenrechnung mit Restbetrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Petras Sparbuch befindet sich momentan ein hoher Geldbetrag, von dem sie die nächsten 16 Jahre lang jährlich nachschüssig je € 1000 abheben könnte. (i=5 % p.a.)&lt;br /&gt;
* Berechne, wie oft sie dafür statt € 1000 insgesamt € 2000 jedes Halbjahr abheben könnte. &lt;br /&gt;
* Ermittle zusätzlich, wie hoch der Restbetrag ist, der zeitgleich mit der letzten Vollrate fällig ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| Händische Berechnung&lt;br /&gt;
!| Berechnung mit dem [[Rentenrechnung#TVM-Solver (Rechnen im TR) | TVM-Solver]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1. Zuerst berechnen wir den Barwert von Petras 16 nachschüssigen Abhebungen (= wie viel hat sie heute auf dem Konto, um 16 Mal € 1000 abzuheben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*B=?, &lt;br /&gt;
*nachschüssig, &lt;br /&gt;
*R=1000, &lt;br /&gt;
*n=16, &lt;br /&gt;
*i=5 % p.a. $\rightarrow$ r=1.05$\rightarrow$  v=0.95…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ B=R\cdot v\cdot \frac{v^{16}-1}{v-1} $$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{B=10.837.77}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
TVM-Solver: &lt;br /&gt;
*N=16, &lt;br /&gt;
*i=5, &lt;br /&gt;
*PV=?                                  $\rightarrow \underline{\underline{PV=10.837.77}}$  &lt;br /&gt;
*PMT=-1000 (Minus, da sie 1000 abhebt), &lt;br /&gt;
*FV=0 (da € 0 auf dem Konto bleiben), &lt;br /&gt;
*P/Y=1, &lt;br /&gt;
*C/Y=1, &lt;br /&gt;
*End&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2. Nun berechnen wir, wie oft Petra von den 10837.77 die € 2000 jedes halbe Jahr abheben kann. Gefragt ist also das n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt;!Achtung!  &amp;lt;/span&amp;gt;  Wenn mehrmals im Jahr abgehoben wird (=unterjährige Rente), brauchen wir beim händischen Rechnen den [[Zins- und Zinseszinsrechnung#b) der konforme (äquivalente) Zinssatz | konformen Aufzinsungsfaktor $r_m$ ]]   In diesem Fall brauchen wir r_2, da jedes halbe Jahr abgehoben wird. &lt;br /&gt;
*B=10837.77 &lt;br /&gt;
*R=2000 &lt;br /&gt;
*n=?  &lt;br /&gt;
*r=1.05 $\rightarrow r_2=\sqrt{1.05}=1.02469…\rightarrow v_2=\frac{1}{r_2}=0.975$…&lt;br /&gt;
$$B=R\cdot v_2\cdot \frac{(v_2)^n-1}{v_2-1} \ \ \rightarrow n=5.89$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann sie 5 Vollraten abheben, für die 6. Rate reicht es gerade nicht mehr aus (dies sind die 0.89)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beim TVM-Sover brauchen wir den konformen Zinssatz nicht. Hier reicht es, für P/Y (=Zahlungen pro Jahr, Payments per Year) den Wert 2 einzusetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*N=?   $\rightarrow N=5.89$&lt;br /&gt;
*i=5&lt;br /&gt;
*PV=10837.77 (Wert von vorher drinnen stehen lassen) &lt;br /&gt;
*PMT=-2000  &lt;br /&gt;
*FV=0 &lt;br /&gt;
*P/Y=2 (da 2mal im Jahr abgehoben wird) &lt;br /&gt;
*C/Y=1 &lt;br /&gt;
*End&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |3. Zuletzt berechnen wir den Restbetrag, jenen Betrag, der bei der letzten Abhebung von € 2000 noch auf dem Konto bleibt. Die folgende Graphik soll den Sachverhalt verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp mit Restbetrag.png|thumb|1200px|center|Darstellung aller Auszahlungen (rot)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sei B_5 der Barwert der 5 Auszahlungen von € 2000, dann kann die obige Abbildung mithilfe des [[Äquivalenzprinzip (Vergleich von Einzahlungen) | Äquivalenzprinzips]] folgendermaßen angeschrieben werden:&lt;br /&gt;
$$ 10837.77 = B_5 +\frac{ \textrm{Restbetrag}}{(r_2)^5}$$&lt;br /&gt;
Zusätzlich erhält man $B_5$ mithilfe der nachschüssigen Barwertformel $ B_5=R\cdot v_2 \cdot \frac{(v_2)^5-1}{v_2-1} $, wobei $R=2000$ und $v_2=0.975…$ (siehe oben) ist. Dadurch erhält man: &lt;br /&gt;
$$ B_5=9299.82$$    &lt;br /&gt;
Der Barwert aller Abhebungen in den 5 Semestern beträgt 9299.82.   &lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich für den Restbetrag, dass &lt;br /&gt;
$$ B=B_5+\frac{Restbetrag}{(r_2)^5} $$&lt;br /&gt;
$$ 10837.77= 9299.82+\frac{Restbetrag}{(r_2)^5} $$&lt;br /&gt;
$$ \frac{Restbetrag}{(r_2)^5} =1537.95 $$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{Restbetrag=1737.46}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird am Ende ein Restbetrag von zusätzlich € 1737.46 abgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ hätte auch alles auf das Ende des 5. Semesters aufgezinst werden können. Hier hätten wir ebenfalls 1737.46 erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Wir wollen also wissen, wie viel am Ende (=FV=Restbetrag) noch auf dem Konto bleibt, wenn wir 5 Mal (N=5) abgehoben haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*N=5 &lt;br /&gt;
*i=5 &lt;br /&gt;
*PV= 10837.77&lt;br /&gt;
PMT= -2000&lt;br /&gt;
*FV=?      $\rightarrow FV=1737.46$&lt;br /&gt;
*P/Y=2&lt;br /&gt;
*C/Y=1&lt;br /&gt;
*End&lt;br /&gt;
Somit beträgt der Restbetrag noch € 1737.46, die mit der letzten Rate ebenfalls abgehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musterbeispiel mit Anzahlung + Rente + Restwert (Leasing) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna plant ein Fahrzeug im Wert von € 21000 zu leasen. Der Händler macht ihr dabei das folgende Angebot: Sie muss € 5000 als Anzahlung sofort überweisen und die nächsten 36 Monate nachschüssig eine bestimmte Monatsrate einzahlen. Nach den 36 Monaten beträgt der Restwert noch € 9000. Bestimmen Sie die Höhe der Rate, wenn mit einem Zinssatz von 3 % p.a. gerechnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lösung:'''&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| Händische Berechnung&lt;br /&gt;
!| Berechnung mit dem [[Rentenrechnung#TVM-Solver (Rechnen im TR) | TVM-Solver]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Zuerst veranschaulichen wir die Zahlungen graphisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leasing-Bsp.png|thumb|400px|center|Darstellung der Aus- (rot) und Einzahlungen (grün)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beim händischen Rechnen werden alle Zahlungen auf einen Zeitpunkt verzinst (siehe [[Äquivalenzprinzip | Äquivalenzprinzip (Vergleich von Einzahlungen)]]. Hier wird nun alles auf das dritte Jahr (=36 Monate) aufgezinst (genauso gut könnte aber auch alles auf den Beginn abgezinst werden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der der Graphik ergibt sich damit die folgende Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$21000\cdot r^3=5000 \cdot r^3+ \textrm{Endwert der 36 nachschüssigen Monatsraten} + 9000 $$&lt;br /&gt;
$$ 21000\cdot 1.03^3=5000 \cdot 1.03^3+ R\cdot\frac{r_{12}^{36}-1}{r_{12}-1}  + 9000 $$&lt;br /&gt;
wobei $r_{12}=\sqrt[12]{1.03}=1.002466$ der monatliche Aufzinsungsfaktor ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des [[Solve-Befehl | Solve-Befehls]] erhält man:&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{R=225.64}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die monatliche Rate liegt bei € 225.64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
TVM-Solver: &lt;br /&gt;
*N=36, &lt;br /&gt;
*i=3, &lt;br /&gt;
*PV=-21000 + 5000    (da 21000 Schulden und 5000 sofort eingezahlt werden)                                &lt;br /&gt;
*PMT=?                    $\rightarrow \underline{\underline{PMT=225.64}}$ &lt;br /&gt;
*FV=9000 (da € 9000 der Restwert ist), &lt;br /&gt;
*P/Y=12, &lt;br /&gt;
*C/Y=1, &lt;br /&gt;
*End&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TVM-Solver (Rechnen im TR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ti 82 kannst du die Beispiele auch im Taschenrechner mit dem TVM-Solver lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du eine [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/3/33/TVM-Solver.pdf Erklärung des Programms]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzmathematik-Befehle für GeoGebra ==&lt;br /&gt;
[[Media:GeoGebra-Befehle für die Finanzmathematik.docx | Word-Dokument mit den wichtigsten GeoGebra-Befehlen für die Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=47&amp;amp;file=Sparkonto.pdf Sparkonto (Bifie-Aufgabe)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=49&amp;amp;file=Kreditkonditionen.pdf Kreditkonditionen (Bifie-Aufgabe)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=54&amp;amp;file=Bausparen_bis_2011.pdf Bausparen (Bifie-Aufgabe)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=91&amp;amp;file=Immobilienhandel.pdf Immobilienhandel (Bifie-Aufgabe mit Schuldentilgung)]  &lt;br /&gt;
Siehe auch [[Schuldentilgung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt;$Bifie$&amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=92&amp;amp;file=Ruecklage.pdf Rücklage (Bifie-Aufgabe)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=429&amp;amp;file=Autokauf_(2).pdf Autokauf_(2)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=456&amp;amp;file=Stallbaufinanzierung.pdf Stallbaufinanzierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=486&amp;amp;file=Sparbuch.pdf Sparbuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=462&amp;amp;file=Produzent_von_landwirtschaftlichen_Geraeten.pdf Produzent von landwirtschaftlichen Geräten}}&lt;br /&gt;
:Siehe auch: [[Kosten- und Preistheorie]] sowie [[Binomialverteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=483&amp;amp;file=Geraetekauf.pdf Gerätekauf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=406&amp;amp;file=Lebensversicherung.pdf Lebensversicherung}}&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Wachstums- und Zerfallsprozesse]] sowie [[Wahrscheinlichkeit: Baumdiagramme und Pfadregeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmathematik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Kosten-_und_Preistheorie&amp;diff=7140</id>
		<title>Kosten- und Preistheorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Kosten-_und_Preistheorie&amp;diff=7140"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einen Überblick samt Erklärungen bietet der [https://mix.office.com/watch/1ls7ebuwwarwu?t=326572&amp;amp;s=6 Office-Mix von Kurt Söser]&lt;br /&gt;
[[Datei:Söser-Mix-Bild.png|400px|mini|zentriert|Einführungsvideo von [http://www.kurtsoeser.at/ Kurt Söser] |link=https://mix.office.com/watch/1ls7ebuwwarwu ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisfunktion der Nachfrage ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die '''Preisfunktion der Nachfrage''', auch „Nachfragefunktion“ oder „Preis-Absatz-Funktion“ genannt, gibt den Preis $p$ in Abhängigkeit der produzierten Menge $x$ an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfkt.png|300px|mini|rechts|Graph einer linearen Preisfunktion]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
$ $&lt;br /&gt;
* Der '''Höchstpreis $p_h$''' ist jener Preis, zu dem gerade kein Stück mehr verkauft werden kann. Es gilt: &lt;br /&gt;
$$p_h=p(0)$$&lt;br /&gt;
* Die '''Sättigungsmenge $x_S$''' ist jene Menge, bei dem der Markt gesättigt ist und damit nicht mehr verkauft werden kann. Hier gilt:&lt;br /&gt;
$$p(x_S)=0$$ &lt;br /&gt;
* Höchstpreis und Sättigungsmenge können mithilfe der Schnittpunkte der Preisfunktion $p$ mit den Achsen bestimmt werden. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine Firma kann von ihrem Produkt $5$ Mengeneinheiten verkaufen, wenn sie den Preis auf $3.75€$ pro Stück festlegt. Senkt sie den Preis auf $2.50€$ pro Stück, so kann sie $10$ Mengeneinheiten des Produktes verkaufen. &lt;br /&gt;
* Modellieren Sie die [[Lineare Funktionen| lineare]] Preisfunktion.&lt;br /&gt;
* Ermitteln Sie daraus den Höchstpreis und die Sättigungsmenge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
* Zuerst stellen wir die lineare Preisfunktion der Form $p(x)=k\cdot x+d$ auf, wobei $x$ die Mengeneinheiten und $p(x)$ den Preis pro Stück angibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-Bsp1.png|300px|mini|Die Funktion kann mithilfe der beiden Punkte bestimmt werden. ]]&lt;br /&gt;
'''1. Variante:''' Wir setzen die Punkte $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ in die Funktionsgleichung ein und berechnen $k$ und $d$, indem wir das [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssystem]] lösen (hierbei eignet sich z. B. das [[Gleichungssysteme (2.7.)#Additionsverfahren (Eliminationsverfahren)|Additionsverfahren]]):&lt;br /&gt;
$$p(x)=k\cdot x+d$$&lt;br /&gt;
: 1. Punkt: $I:\ \ 3.75= k\cdot 5+d$&lt;br /&gt;
: 2. Punkt: $\underline{II:2.50=k\cdot 10+d\ \ &amp;quot;-&amp;quot;}$&lt;br /&gt;
$$\ \ \ \ 1.25=-5\cdot k\ \ \ \rightarrow k=-0.25 \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Preisfunktion $p$ mit &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-bsp2.png|300px|mini|rechts|Bestimmung der Funktionsgleichung mithilfe des [[Steigung und Steigungswinkel|Steigungsdreiecks]].]]&lt;br /&gt;
'''2. Variante:''' Da es sich um eine lineare Funktion handelt, kann $k$ auch mithilfe des [[Steigung und Steigungswinkel|Steigungsdreiecks]] bei den Punkten $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ ermittelt werden:&lt;br /&gt;
$$k=\frac{\Delta y}{\Delta x}=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{2.50-3.75}{10-5}=-0.25$$&lt;br /&gt;
Somit ist $k=-0.25$. Um $d$ zu berechnen, setzt man einen der beiden Punkte und $k$ in die Funktionsgleichung ein: Punkt $(5\vert 3.75)$ und $k=-0.25$ in $p(x)=k\cdot x+d$ eingesetzt ergeben:&lt;br /&gt;
$$3.75=-0.25\cdot 5+d$$&lt;br /&gt;
$$\rightarrow 3.75+1.25=d  \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir: &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25\cdot x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir mit der Preisfunktion den Höchstpreis und die Sättigungsmenge:&lt;br /&gt;
: Höchstpreis: $p(0)=d=5$. &lt;br /&gt;
: Der Höchstpreis beträgt $5€$ pro Mengeneinheit.&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: Sättigungsmenge: $p(x)=0$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$-5=-0.25x$$&lt;br /&gt;
$$x=20$$&lt;br /&gt;
: Die Sättigungsmenge beträgt somit $20$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Preisfkt-bsp-HP+SM.png|400px|mini|zentriert|Preisfunktion mit Höchstpreis und Sättigungsmenge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=aaGoF0XyYbw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlösfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein === &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Der Gesamterlös $E$ (auch Umsatz genannt) ergibt sich aus dem Produkt der verkauften Menge und dem dazugehörigen Preis:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Preisfunktion $p$ mit $p(x)=-0.25x+5$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stellen Sie die dazugehörige Erlösfunktion auf.&lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie die sogenannten Erlösgrenzen, dies sind die [[Nullstelle|Nullstellen]] der Erlösfunktion. &lt;br /&gt;
* Berechnen Sie den maximalen Erlös. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
* Die Erlösfunktion erhalten wir mit:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot (-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlös+Preis-Beispiel.png|300px|mini|zentriert|Graphen der Preis- und Erlösfunktion]]&lt;br /&gt;
* Die Nullstellen ermitteln wir, indem wir die Erlösfunktion gleich null setzen:&lt;br /&gt;
$$0=E(x)$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
Durch herausheben von $x$, [[Quadkom]] oder den [[Löse-Befehl]] erhalten wir $x_1=0$ und $x_2=20$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir den maximalen Erlös:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1. Variante:''' Mithilfe der Eigenschaften einer quadratischen Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlösfunktion $E$ mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ ist eine [[Quadratische Funktionen|quadratische Funktion]] mit $2$ Nullstellen. Wie jede quadratische Funktion hat sie aufgrund ihrer [[Symmetrie]] ihren Scheitelpunkt (Extremstelle) genau zwischen den beiden Nullstellen. &lt;br /&gt;
$$x_{max}=\frac{0+20}{2}=10$$&lt;br /&gt;
Das Erlösmaximum befindet sich somit bei $x=10$ Mengeneinheiten. Der Erlös beträgt $E(10)=25$ Geldeinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Variante:''' Mithilfe des Maximum-Befehls (siehe [[Ti-Befehle#Maximum|Ti-Taschenrechner]] bzw. [[GeoGebra]]). Das Ergebnis siehst du in der rechten Abbildung&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlösmax-Beispiel.png|300px|mini|zentriert|Erlösfunktion mit Erlösmaximum]]&lt;br /&gt;
'''3. Variante:''' Mithilfe der Differentialrechnung. Für ein Maximum muss gelten, dass $f'(x)=0$ und $f''(x)&amp;lt;0$ ist:&lt;br /&gt;
$$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.5x+5\  \   \  \rightarrow x=10$$&lt;br /&gt;
Und nun zur 2. Ableitung:&lt;br /&gt;
$$E''(x)=-0.5$$&lt;br /&gt;
$$ E''(10)=-0.5&amp;lt;0 \ \ \ \rightarrow HP$$&lt;br /&gt;
Somit befindet sich bei $x=10$ ein Hochpunkt und der Erlös an dieser Stelle beträgt $E(10)=25$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzerlös ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös.png|300px|mini|rechts|Graph der Erlösfunktion mit graphischer Bestimmung des Grenzerlöses]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Der Grenzerlös $E'(x)$ gibt die (ungefähre) Zunahme/Abnahme des Erlöses an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= &lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie den Grenzerlös der Erlösfunktion $E$ mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ bei einer Menge von $x=5$ ME und interpretieren Sie das Ergebnis. &lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös-Bsp.png|300px|mini|rechts|Bestimmen des Grenzerlöses]]$$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=-0.5\cdot 5+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=2.5 \textrm{ GE pro Mengeneinheit}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interpretation:''' Produziert man statt fünf Mengeneinheiten noch eine zusätzliche sechste, so steigt der Erlös (ungefähr) um $2.5$ Geldeinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hinweis|1=Das „ungefähr“ wird deshalb verwendet, da die Tangente die Erlösfunktion nur bei $x=5$ berührt und somit bei $x=6$ ein leicht zu großer Wert herauskommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzerlös-Unterschied-gif.gif|300px|mini|zentriert|Der Grenzerlös ist nur eine Näherung an die tatsächliche Steigung der Erlösfunktion.]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kostenfunktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition und Aufbau der Kostenfunktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostenfunktion-allgemein.png|350px|mini|right|Graph einer „ertragsgesetzlichen“ Kostenfunktion]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Gesamtkosten für die Produktion werden durch die Kostenfunktion $K$ angegeben. Die Kostenfunktion besteht dabei aus $2$ Termen:&lt;br /&gt;
$$K(x)=K_v (x)+F$$&lt;br /&gt;
$K_v (x)...$ variable Kosten (jene Kosten, die von der produzierten Menge $x$ abhängig sind)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$F...$ Fixkosten, die auch bei einer Produktion von $0$ ME anfallen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Typische Eigenschaften einer &amp;quot;ertragsgesetzlichen Kostenfunktion&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Eine Kostenfunktion heißt ertragsgesetzlich, wenn sie &lt;br /&gt;
** streng monoton steigend ist (d. h. $K'(x)&amp;gt;0$ für alle $x$ im [[Definitionsbereich]]), &lt;br /&gt;
** zuerst einen degressiven Verlauf hat (d. h. rechtsgekrümmt ist, sprich $K''(x)&amp;lt;0$) und&lt;br /&gt;
** nach der Kostenkehre (Wendepunkt der Kostenfunktion, sprich $K''(x)=0$)&lt;br /&gt;
** einen progressiven Verlauf hat (d. h. linksgekrümmt ist, sprich $K''(x)&amp;gt;0$). &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Video|1=e3HzsR74U7M}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Bestimmen Sie die Fixkosten und die variablen Kosten der Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Berechnen Sie die Kosten bei einer Produktion von $12$ ME. Geben Sie auch an, wie hoch die variablen Kosten sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Ermitteln Sie die Produktionsmenge, wenn Kosten von $60$ GE anfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
[[Datei:Kostenfunktion-Bsp1.png|300px|mini|rechts|Graph der Kostenfunktion $K$]]&lt;br /&gt;
a) Die Kostenfunktion lautet $K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$. Der konstante Term gibt die Fixkosten an, der Term mit den $x$ gibt die variablen Kosten an:&lt;br /&gt;
* Fixkosten: $10$ &lt;br /&gt;
* Variable Kosten: $0.017x^3−0.38x^2+3.3x$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Gefragt sind die Kosten bei $x=12$ ME und gesucht ist $K(12)$:&lt;br /&gt;
$$K(12)=0.017\cdot 12 ^3−0.38 \cdot 12^2+3.3\cdot 12+10=24.256 \textrm{ GE}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Die Kosten betragen $K(x)=60$ und gesucht ist $x$:&lt;br /&gt;
$$60=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologie (siehe [[TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$x=20$$&lt;br /&gt;
A: Bei einer Produktion von $20$ ME fallen Kosten von $60$ GE an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzkosten ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Grenzkosten $K'(x)$ geben die (ungefähre) Zunahme/Abnahme der Kosten an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird. $K'(x)$ bezeichnet dabei die [[Ableitung bestimmen|1. Ableitung]] von $K(x)$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 Bild mit Tangente und Steigungsdreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie die Grenzkosten bei einer Produktionsmenge von $20$ ME. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Interpretieren Sie das Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
Die Grenzkosten ermitteln wir mithilfe der [[Ableitung bestimmen|ersten Ableitung]]:  &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
$$K'(x)=0.051x^2-0.76x+3.3$$&lt;br /&gt;
$K'(x)$ gibt uns die Grenzkostenfunktion an. Nun müssen wir nur noch die Grenzkosten bei $20$ ME, d. h. $K'(20)$ bestimmen:&lt;br /&gt;
$$K'(20)=0.051\cdot 20^2-0.76\cdot 20+3.3$$&lt;br /&gt;
$$K'(20)=8.5\textrm{ GE/ME} $$&lt;br /&gt;
Die Grenzkosten bei einer Produktionsmenge von $x=20$ ME betragen $8.5$ GE/ME.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Interpretation:''' Bei einer Produktion von $20$ Mengeneinheiten fallen für eine zusätzlich produzierte $21$. Mengeneinheit Kosten von ca. $8.5$ GE/ME an. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stückkostenfunktion, Betriebsoptimum und langfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Stückkosten $\bar{K}(x)$ geben die durchschnittlichen Kosten pro Stück (oder Mengeneinheit) an und berechnen sich, indem die Gesamtkosten durch die Stückzahlen dividiert werden, d. h. mit &lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{K(x)}{x}$$&lt;br /&gt;
$x...$ Anzahl der produzierten Stückzahlen (oder Mengeneinheiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$K(x)...$ Gesamtkosten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\bar{K}(x)...$ durchschnittliche Kosten pro Stück/Mengeneinheit &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant bei den durchschnittlichen Kosten ist jene Stelle, bei der die Kosten pro Stück minimal sind. Diese [[Stelle]] nennt man das&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsoptimum.png|300px|mini|rechts|Graph der Stückkostenfunktion mit Betriebsoptimum und langfristiger Preisuntergrenze]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= '''Betriebsoptimum $x_{opt}$''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ist jene Stelle, bei der die Stückkosten $\bar{K}(x)$ ein Minimum (Tiefpunkt) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörigen Stückkosten $\bar{K}(x_{opt})$ nennt man '''langfristige Preisuntergrenze''' (oder auch '''kostendeckender Preis''').}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=WOPQ3bYv4Ak}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berechnen Sie das Betriebsoptimum und die langfristige Preisuntergrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= Zuerst bestimmen wir die Stückkostenfunktion:&lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{0.017x^3 - 0.38x2 + 3.3x + 10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3 +\frac{10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3+10x^{-1}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun berechnen wir das Minimum der Stückkostenfunktion. Entweder mit dem Minimumbefehl ([[TI-Befehle]],[[GeoGebra]]) oder (wie hier) mithilfe der Differentialrechnung (siehe [[Ableitung bestimmen]] bzw. [[Extremstellen|Kurvendiskussionen]]):&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsoptimum-Bsp.png|300px|mini|rechts|Graph der Stückkostenfunktion]]&lt;br /&gt;
Um das Minimum zu berechnen, ermitteln wir zuerst $\bar{K}'(x)$ und setzen dies dann gleich $0$:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}'(x)=0.034x - 0.38 -10x^{-2}$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x - 0.38 -10x^{-2}\ \ \ \ \vert \cdot x^2$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x^3-0.38x^2-10$$&lt;br /&gt;
Diese Gleichung löst man am besten graphisch (siehe [[zero-Befehl|TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) oder mit dem Löse-Befehl (siehe [[TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) und erhält:&lt;br /&gt;
$$x_{opt}=12.93$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Das Betriebsoptimum liegt bei $12.93$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörenden Stückkosten, die sogenannte langfristige Preisuntergrenze, liegen bei:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x_{opt})=\bar{K}(12.93)= 2 \textrm{ GE pro ME}$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variable Stückkostenfunktion, Betriebsminimum und kurzfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die variablen Stückkosten $\bar{K_v}(x)$ geben die durchschnittlichen [[Kosten- und Preistheorie#Kostenfunktion|variablen Kosten]] pro Stück an. &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=\frac{K_v(x)}{x}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hinweis: $\bar{K_v}$ ist jener Term von $K(x)$ ohne die Fixkosten $F$).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier interessieren wir uns für jene Stelle, an der die variablen Stückkosten minimal sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Das '''Betriebsminimum $x_{min}$''' ist jene Stelle, bei der die variablen Stückkosten minimal sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörenden variablen Stückkosten $\bar{K_v}(x_{min})$ werden '''kurzfristige Preisuntergrenze''' genannt. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
Bestimmen Sie &lt;br /&gt;
* die [[Kosten- und Preistheorie#Kostenfunktion|variablen Kosten $K_v (x)$]],&lt;br /&gt;
* die variable Stückkostenfunktion $\bar{K_v}(x)$ sowie &lt;br /&gt;
* das Betriebsminimum zusammen mit der kurzfristigen Preisuntergrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
* Die variable Kostenfunktion lautet&lt;br /&gt;
$$K_v (x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x$$&lt;br /&gt;
* daraus erhalten wir die variable Stückkostenfunktion &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=\frac{0.017x^3−0.38x^2+3.3x}{x}=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
* Nun müssen wir für das Betriebsminimum nur noch das Minimum der Stückkostenfunktion bestimmen: &lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}'(x)=0.034x-0.38$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x-0.38\ \rightarrow \underline{\underline{x_{min}= 11.18} }$$&lt;br /&gt;
Das Betriebsminimum liegt somit bei $11.18$ Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt berechnen wir noch die kurzfristige Preisuntergrenze $\bar{K_v}(x_{min})$:&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(x)=0.017x^2−0.38x+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K_v}(11.18)=0.017\cdot 11.18^2−0.38\cdot 11.18+3.3$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{\bar{K_v}(x)=1.18} }$$&lt;br /&gt;
Die kurzfristige Preisuntergrenze beträgt somit $1.18$ GE und wird erreicht, wenn $x_{min}=11.18$ ME produziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Mithilfe des Erlöses (Umsatz) und der Kosten können wir nun den Gewinn berechnen: &lt;br /&gt;
[[Datei:Gewinnfkt-allgemein.png|350px|mini|rechts|Gewinnanalyse]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Sei $x$ die Menge der produzierten und zugleich verkauften Mengeneinheiten, dann erhält man den Gewinn $G$ aus&lt;br /&gt;
$$G(x)=E(x)-K(x)$$&lt;br /&gt;
Der Gewinn ergibt sich, wenn man vom Erlös die Kosten abzieht. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Punkte sind bei der Analyse der Gewinnfunktion relevant:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $  $&lt;br /&gt;
* Der '''Break-even-Point''' ist jener Punkt, bei dem der Gewinn das erste Mal nicht mehr negativ ist (= 1. [[Nullstelle]] der Gewinnfunktion).&lt;br /&gt;
* Der '''Gewinnbereich''' (auch Gewinnzone genannt) ist jenes Intervall, bei dem der Gewinn $G(x)&amp;gt;0$ ist. &lt;br /&gt;
* Das '''Gewinnmaximum $G_{max}$''' wird mithilfe des [[Extremstellen|Hochpunktes]] der Gewinnfunktion bestimmt. &lt;br /&gt;
* Der '''Grenzgewinn $G'(x)$''' gibt die momentane Änderung des Gewinns an. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die Kosten- und die Preisfunktion eines Betriebes:&lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10$$&lt;br /&gt;
$$p(x)=−0.25x+5$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Ermitteln Sie die Gewinnfunktion. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Bestimmen Sie den Gewinnbereich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Berechnen Sie das Gewinnmaximum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
d) Fertigen Sie eine Skizze der Gewinnfunktion an und markieren Sie den Gewinnbereich, den Break-even-Point und das Gewinnmaximum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e) Ermitteln Sie graphisch die Steigung der Gewinnfunktion bei $x=7$ ME. Überprüfen Sie Ihr Ergebnis rechnerisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
a) Die Gewinnfunktion wird aus der Differenz der Erlösfunktion ($E(x)=x\cdot p(x)$) und der Kostenfunktion bestimmt:&lt;br /&gt;
$$ G(x)=E(x)-K(x)$$&lt;br /&gt;
$$G(x)=x\cdot (-0.25x+5)-(0.017x^3−0.38x^2+3.3x+10)$$&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.25x^2+5x-0.017x^3+0.38x^2-3.3x-10$$&lt;br /&gt;
$$\underline{G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Der Gewinnbereich ist jener Bereich, wo $G(x)\geq 0$ gilt. Somit bestimmen wir zuerst die Nullstellen mit $G(x)=0$.&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
Mithilfe von Technologie (für den TI-Taschenrechner eignet sich hier der [[TI-Befehle#Graphen zeichnen und Window einstellen |zero-Befehl]]) &lt;br /&gt;
erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$\underline{x_1=5.22 \textrm{ und } x_2=11.90}$$&lt;br /&gt;
Somit ist der Gewinnbereich das [[Intervall]] $[5.22;11.90]$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Das Gewinnmaximum erhalten wir, indem wir den [[Extremstellen|Hochpunkt]] der Gewinnfunktion bestimmen. Somit müssen wir zuerst die erste Ableitung bestimmen und dann die Gleichung $G'(x)=0$ lösen:&lt;br /&gt;
$$G(x)=-0.017x^3+0.13x^2+1.7x-10$$&lt;br /&gt;
$$G'(x)=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
Lösen wir die [[Quadratische Gleichungen|quadratische Gleichung]] (z. B. mit der großen Lösungsformel oder mit Quadkom), so erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$x_1=-3.76 \textrm{ und } x_2=8.86$$&lt;br /&gt;
Da eine negative Menge für den maximalen Gewinn nicht infrage kommt, bleibt nur noch $x_2=8.86$ als mögliche Stelle für das Gewinnmaximum übrig.&lt;br /&gt;
Ob sich hier wirklich ein Hochpunkt befindet, können wir z. B. mithilfe der 2. Ableitung herausfinden:&lt;br /&gt;
$$G''(x)=-0.102 x + 0.26 $$&lt;br /&gt;
$$G''(8.86)=-0.102 8.86 + 0.26 &amp;lt;0 \rightarrow \textrm{ Hochpunkt}$$&lt;br /&gt;
Somit befindet sich der maximale Gewinn bei $x_{max}=8.86$ ME. Der maximale Gewinn beträgt:&lt;br /&gt;
$$G(x_{max})=G(8.86)=-0.017\cdot 8.86^3+0.13\cdot 8.86^2+1.7\cdot 8.86-10=3.44\textrm{ GE}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Mithilfe des Gewinnbereichs und des Gewinnmaximums bei $(8.86\vert 3.44)$ und ein paar weiterer berechneter Punkte (siehe Wertetabelle) erhalten wir den Graphen der Gewinnfunktion:&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewinnbereich-Gmax.png|400px|mini|zentriert|Graph der Gewinnfunktion mit Gewinnbereich, dem Break-even-Point und dem Gewinnmaximum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzgewinn.png|350px|mini|rechts|Tangente an die Gewinnfunktion bei x=7]]&lt;br /&gt;
e) Zeichnet man die Tangente an die Gewinnfunktion bei $x=7$ und anschließend das Steigungsdreieck ein, so erhält man eine Steigung von ca. $1$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnerisch erhalten wir die Steigung mithilfe der 1. Ableitung an der Stelle $x=7$: &lt;br /&gt;
$$G'(x)=-0.051 x² + 0.26x + 1.7$$&lt;br /&gt;
$$G'(7)=1.02$$&lt;br /&gt;
Erhöht man die Produktionsmenge bei $x=7$ um eine weitere Einheit, so beträgt der zusätzliche Gewinn ca. $1.02$ GE  (= Grenzgewinn bei $x=7$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Cournot'sche Punkt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cournot-scherPunkt-allgemein.png|400px|mini|rechts|Graph der Preisfunktion mit dem Cournot'schen Punkt $(x_{max}\vert p(x_{max}))$]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= '''Der Cournot'sche Punkt'''&lt;br /&gt;
Sei $x_{max}$ jene Menge, bei der der Gewinn maximal ist und $p(x_{max})$ der Preis bei dieser Menge. Dann bezeichnet der Punkt $(x_{max} \vert p(x_{max}))$ den '''Cournot‘schen Punkt'''. Dieser liegt auf dem Graphen der Preisfunktion $p$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cournot'sche Punkt gibt somit an, bei welcher Menge der maximale Gewinn liegt und wie groß der Preis sein muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Der Preis ist gegeben durch die Preisfunktion $p$ mit&lt;br /&gt;
$$p(x)=−0.25x+5$$&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Gewinnfunktion weiß das Unternehmen, dass der maximale Gewinn bei einer Menge von $x_{max}=8.86$ erzielt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Berechnen Sie den dazugehörigen Preis pro Mengeneinheit, bei dem der maximale Gewinn erreicht wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Bestimmen Sie die Koordinaten des Cournot'schen Punktes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Cournot-scherPunkt-Bsp.png|350px|mini|rechts|In den Graphen der Preisfunktion $p$ wurde der Cournot'sche Punkt eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
a) Indem wir für $x_{max}=8.86$ in die Preisfunktion einsetzen, erhalten wir den passenden Preis:&lt;br /&gt;
$$p(8.86)=−0.25\cdot 8.86+5$$&lt;br /&gt;
$$p(8.86)=2.785$$&lt;br /&gt;
Der maximale Gewinn wird bei einem Preis von $2.785$ GE/ME erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Koordinaten des Cournot'schen Punktes lauten&lt;br /&gt;
$$P(x_{max}\vert p(x_{max})=(8.86\vert 2.785))$$&lt;br /&gt;
Dieser kann im Graphen der Preisfunktion markiert werden (siehe Abbildung rechts).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungs- und Überblicksdokumente ==&lt;br /&gt;
[[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]   [http://tube.geogebra.org/student/mvOSczqRD  Arbeitsblatt zum lösen von Aufgaben (Kurt Söser)]  &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Wichtig! &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/4/42/%C3%9Cberblicksblatt_zur_Kosten-_und_Preistheorie.pdf Zusammenfassung aller wichtigen Begriffe der Kosten- und Preistheorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maturaaufgaben ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorgerechnetes Video-Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Vorlage:Video|1=InBC4XO5Ex8}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=189&amp;amp;file=Pumpenproduktion.pdf Pumpenproduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=164&amp;amp;file=USB-Sticks.pdf USB-Sticks}}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Umkehraufgaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=410&amp;amp;file=Herstellungskosten_(1).pdf Herstellungskosten  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=171&amp;amp;file=Produktionskosten.pdf Produktionskosten }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=119&amp;amp;file=Digitalkameras.pdf Digitalkameras }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=45&amp;amp;file=Schotterwerk_1.pdf Schotterwerk  }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=418&amp;amp;file=Sektkellerei_(1).pdf Sektkellerei  }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=468&amp;amp;file=Reisekosten.pdf Reisekosten }}&lt;br /&gt;
: für Aufgabe a) benötigst du auch Wissen über die [[Regression]]&lt;br /&gt;
: für c) benötigst du Wissen über die [[Kurvendiskussionen]] und das [[Ableitung bestimmen| Bestimmen der Ableitungsfunktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=428&amp;amp;file=Erweiterung_der_Produktpalette.pdf Erweiterung der Produktionspalette }}&lt;br /&gt;
: für b) benötigst du Wissen über die [[Rentenrechnung]]&lt;br /&gt;
: für Aufgabe c) benötigst du auch Wissen über die [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]] (5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klocker 7B]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Willi 7bn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Lineare_Optimierung&amp;diff=7139</id>
		<title>Lineare Optimierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Lineare_Optimierung&amp;diff=7139"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Bereich ist nur für die HLW (Cluster 6) relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die lineare Optimierung eignet sich besonders für wirtschaftliche Anwendungen, um u. a. die optimale Produktionsmenge und den maximalen Gewinn zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einleitung - Was ist lineare Optimierung?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1948 wurden beim Wiederaufbau der Stadt Moskau Mathematiker damit beauftragt, den Transport von Kies aus $20$ Kiesgruben zu $230$ Baustellen kostensparend zu optimieren. Mit Hilfe der linearen Optimierung konnte eine Kostensenkung von $10 %$ gegenüber dem ursprünglichen Preis erreicht werden.&lt;br /&gt;
W. Knödl von der TU Wien errechnete 1960 mit Hilfe der linearen Optimierung einen optimalen Kostenplan für den Transport von Zucker aus fünf österreichischen Zuckerfabriken an alle $300$ österreichischen Großhändler. Auch hier konnten die Transportkosten um $10 %$ gesenkt werden.&lt;br /&gt;
Heute wird die lineare Optimierung im Transportwesen angewendet, um Transportkosten zu senken, in der Landwirtschaft, um Nutzflächen optimal auszunützen, in der Organisationsplanung, um die günstigsten Stunden- und Schichtpläne zu ermitteln usw.&lt;br /&gt;
Wir beschränken uns hier auf die Grundidee der linearen Optimierung und auf $2$ Variablen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methode (zusammengefasst) ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=$\ $&lt;br /&gt;
# Zuerst lese den Text ganz genau durch und überlege dir, was gefragt ist. Was soll $x$ sein, was soll $y$ sein?	&lt;br /&gt;
# Dann werden aus der Angabe alle Nebenbedingungen in Form von Ungleichungen herausgelesen. Dazu gehören in der Regel auch immer die [[Nichtnegativitätsbedingungen]]&lt;br /&gt;
#	Das Planungsfeld wird erstellt, indem die [[Lineare Ungleichungen mit 2 Variablen | Lösungsmengen der Ungleichungen gezeichnet werden]]&lt;br /&gt;
#	Die Zielfunktion wird aufgestellt: $Z$ gibt an, was maximiert/minimiert werden soll.&lt;br /&gt;
# Der Graph der Zielfunktion wird in das Planungsfeld gezeichnet (mit $Z=0$) und anschließend bis zum optimalen Punkt parallel hinauf (für das Maximum) oder hinunter (für das Minimum) verschoben. &lt;br /&gt;
#	Die Koordinaten des optimalen Punktes werden bestimmt, indem man &lt;br /&gt;
#: a) die Koordinaten abliest&lt;br /&gt;
#: b)	den [[Gleichungssysteme (2.7.)#Gleichungssysteme mit 2 Variablen | Schnittpunkt der beiden Geraden]], die sich in diesem Punkt schneiden, berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Bemerkungen:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Meistens gibt es nur einen Lösungspunkt. Es kann aber auch vorkommen, dass die Zielfunktion zu einer Begrenzungsgeraden parallel ist und hier auch optimal ist. Jeder Punkt der Geraden, der auch im Planungsfeld liegt, ist dann Lösungspunkt.&lt;br /&gt;
# Die hier beschriebene graphische Lösungsmethode ist nur für zwei (höchstens drei) Variablen anwendbar. In der Praxis treten viel mehr Variablen auf; solche Verfahren sind nur noch mit rechnerischen Methoden (z. B. Simplex-Algorithmus) zu bewältigen.&lt;br /&gt;
# '''Hauptsatz der linearen Optimierung:'''&lt;br /&gt;
#: Die Zielfunktion erreicht ihr Maximum oder Minimum stets am Rand des zulässigen Bereichs. In den meisten Aufgabenstellungen ist die Lösung eindeutig und liegt in einem Eckpunkt des zulässigen Bereichs.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
!| Aufstellen der Nebenbedingungen und Zielfunktion&lt;br /&gt;
!| Planungsfeld und optimaler Punkt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Ie1MAKgLmzw}}&lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|fr0PJu3f588}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musterbeispiel ==&lt;br /&gt;
'''Angabe'''&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
|Eine Kleiderfabrik stellt Hosen und Röcke her. Täglich kann man $70$ Hosen und $100$ Röcke nähen, allerdings insgesamt nicht mehr als $140$ Stück. Die Herstellungskosten betragen $20€$ für eine Hose und $15€$ für einen Rock. Der Verkaufspreis je Hose beträgt $45€$ und je Rock $35€$.&lt;br /&gt;
a) Übersetze die Nebenbedingungen aus dem Text in Ungleichungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Stelle die Zielfunktion auf, wobei maximaler Gewinn angestrebt werden soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Löse das System und interpretiere die Lösung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Lösung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''a) Übersetze die Nebenbedingungen aus dem Text in Ungleichungen.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sei $x$ die Anzahl der Hosen, $y$ die Anzahl der Röcke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&amp;quot;''Täglich kann man $70$ Hosen und $100$ Röcke nähen''&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
$$ I:x\leq 70$$&lt;br /&gt;
$$II: y\leq 100 $$&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&amp;quot;''allerdings insgesamt nicht mehr als $140$ Stück''&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
$$ III: x+y\leq 140    \rightarrow y\leq -x+140 $$&lt;br /&gt;
Nichtnegativitätsbedingungen: $$ IV: x\geq 0 \textrm{ und }V: y\geq 0$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''b) Stelle die Zielfunktion auf, wobei maximaler Gewinn angestrebt werden soll.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;quot;''Die Herstellungskosten betragen $20€$ für eine Hose und $15€$ für einen Rock. Der Verkaufspreis je Hose beträgt $45€$ und je Rock $35€$.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Gewinn für eine Hose: $45€-20€=25€$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewinn für einen Rock: $35€-15€=20€$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Somit lautet die Zielfunktion, die den Gewinn angibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\begin{align} Z=25x+20y  &amp;amp;\rightarrow -25x+Z=20y  \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\rightarrow y=-\frac{25}{20}x+\frac{Z}{20} \end{align}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''c) Löse das System und interpretiere die Lösung.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schritt: Zuerst zeichnen wir das Planungsfeld: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\begin{align} I:&amp;amp;x\leq 70&amp;amp;\\&lt;br /&gt;
II:&amp;amp;y\leq 100&amp;amp;\\&lt;br /&gt;
III: &amp;amp;x+y\leq 140&amp;amp;    \rightarrow y\leq -x+140 \\&lt;br /&gt;
IV:&amp;amp; x\geq 0&amp;amp;\\&lt;br /&gt;
V: &amp;amp;y\geq 0&amp;amp; \end{align}$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Planungsfeld.png|center|Planungsfeld]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schritt: Dann zeichnen wir die Zielfunktion ein und verschieben sie parallel ganz nach oben, bis sie das Planungsfeld nur noch in einem Punkt berührt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$y=-\frac{25}{20}x+\frac{Z}{20}\rightarrow k=\frac{25}{20} \textrm{und $d$ kann frei gewählt werden.}$$ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Planungsfeld u Zielfkt5.gif|center|Die Zielfunktion zeichnest du ein, wenn du für k 20 nach rechts und 25 hinunter gehst.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der optimale Punkt ist der Schnittpunkt von $I: x=70$ und $II: y=-x+140$. (Hinweis: Natürlich können die Koordinaten des optimalen Punktes auch abgelesen werden, wir wollen sie hier aber berechnen). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Schritt Nun berechnen wir den optimal Punkt, indem wir die Geraden $I: x=70$ und $III: y=-x+140$ schneiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$I: x=70$$&lt;br /&gt;
$$III: y=-x+140$$&lt;br /&gt;
Einsetzungsverfahren: I in III einsetzen.&lt;br /&gt;
$$ y=-70+140 \rightarrow y=70$$&lt;br /&gt;
Somit lauten die Koordinaten des optimalen Punktes: $P(70|70)$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Schritt: Zuletzt berechnen wir noch den maximalen Gewinn, indem wir den optimalen Punkt $(70|70)$ in die Zielfunktion $Z=25x+20y$ einsetzen:&lt;br /&gt;
$$Z=25\cdot 70+20\cdot 70=3150$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Schritt: Antwortsatz&lt;br /&gt;
Der maximale Gewinn von $3150€$ wird bei einer Produktion von $70$ Hosen und $70$ Röcken erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
# [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/a/a0/Aufgaben_zur_linearen_Optimierung_%28Th-Germann%29.docx Übungsaufgaben samt Lösungen von T. Germann]&lt;br /&gt;
# [http://www.mathe-trainer.de/Klasse8/Ungleichungssysteme/Block3/Aufgaben.htm Aufgaben auf mathe-trainer.de ] &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=614&amp;amp;file=Konditorei_*.pdf Konditorei }}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=669&amp;amp;file=Guertelproduktion_*).pdf Gürtelproduktion}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=408&amp;amp;file=Weinhandel.pdf Weinhandel }}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=411&amp;amp;file=Vitrinen.pdf Vitrinen }}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=459&amp;amp;file=Biogas.pdf Biogas}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=  https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=433&amp;amp;file=Getraenkeprotuktion.pdf Getränkeproduktion}}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Normalverteilung]] &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=424&amp;amp;file=Hustensaft.pdf Hustensaft}}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Normalverteilung]] &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=423&amp;amp;file=Urlaubsreisen.pdf Urlaubsreisen}}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Regression]] und [[Finanzmathematik]] &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=419&amp;amp;file=Weinbau_und_Weinkonsum.pdf Weinbau und Weinkonsum }}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Beschreibende Statistik]] &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=427&amp;amp;file=Kostenanalyse.pdf Kostenanalyse}}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Regression]] und [[Kosten- und Preistheorie]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=464&amp;amp;file=Huehnerfarm.pdf Hühnerfarm}}&lt;br /&gt;
: Welche Themen du hier noch benötigst: [[Beschreibende Statistik]] sowie [[Normalverteilung]] und [[Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil B: Cluster 6]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=GeoGebra&amp;diff=7138</id>
		<title>GeoGebra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=GeoGebra&amp;diff=7138"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite bietet dir einen Überblick über die gesammelten GeoGebra-Tutorien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähle eines der folgenden Themen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Integration = &lt;br /&gt;
__notoc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ober- Untersumme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näherung von $\int_{a}^{b} f(x)\cdot dx$&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untersumme/Obersumme [ &amp;lt;Funktion&amp;gt;, &amp;lt;Startwert&amp;gt;, &amp;lt;Endwert&amp;gt;, &amp;lt;Anzahl der Rechtecke&amp;gt; ]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestimmtes Integral und orientierte Fläche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\int_{a}^{b} f(x)=F(b)-F(a)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integral[ &amp;lt;Funktion&amp;gt;, &amp;lt;Startwert&amp;gt;, &amp;lt;Endwert&amp;gt; ]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unbestimmtes Integral/Stammfunktion und die Integrationsregel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integral[ &amp;lt;Funktion&amp;gt; ]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächen zwischen 2 Kurven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\int_{a}^{b} (f(x)-g(x) ) \cdot dx$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! GeoGebra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IntegralZwischen[ &amp;lt;Funktion&amp;gt;, &amp;lt;Funktion&amp;gt;, &amp;lt;Startwert&amp;gt;, &amp;lt;Endwert&amp;gt; ]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wahrscheinlichkeitsrechner = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videos von Kurt Söser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Binomialverteilung ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2-9wUzXKtVA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Für den [[Binomialkoeffizient|Binomialkoeffizienten]] $\binom{n}{k}$ gibt es auch den Befehl BinomialKoeffizient[n,k] im CAS-Fenster und in der Eingabezeile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B.: &lt;br /&gt;
$$\binom{5}{2}=Binomialkoeffizient[5,2] \textrm{ liefert die Zahl } 10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalverteilung ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zNitplOQq1M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beschreibende Statistik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/e/e5/Statistik_mit_Geogebra-eigene_Einleitung.pdf diesem Dokument findest du eine Beschreibung], wie du die Kennzahlen der [[Beschreibende_Statistik]] mithilfe von GeoGebra berechnest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Regression =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|SvofyI0w0nc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Tutorien und Materialien =&lt;br /&gt;
* [http://wiki.geogebra.org/en/Tutorials Offizielle GeoGebra-Tutorien]&lt;br /&gt;
* [https://dl.dropboxusercontent.com/u/834759/LMath/GGB%20%C3%9Cbersicht.pdf Sammlung der wichtigsten Befehle (von Michael Langer)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Wachstums-_und_Zerfallsprozesse&amp;diff=7137</id>
		<title>Wachstums- und Zerfallsprozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Wachstums-_und_Zerfallsprozesse&amp;diff=7137"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung und Grundbegriffe = &lt;br /&gt;
In der Natur vorkommende Wachstums- und Zerfallsprozesse (z.B. Wachstum einer Bevölkerung, Zerfall eines radioaktiven Atoms, Abnahme des Alkoholspiegels) können mithilfe von mathematischen [[Funktionen]] beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Matura sind dabei besonders die folgenden Funktionen wichtig:&lt;br /&gt;
* [[Lineare Funktionen | lineare Funktionen y=kx+d]] &lt;br /&gt;
* [[Exponentialfunktionen(3.5.)| Exponentialfunktionen $y=b\cdot a^x$ oder $y=b\cdot e^{\lambda \cdot x}$]]&lt;br /&gt;
* [[quadratische Funktionen | quadratische Funktionen $y=ax^2+bx+c$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundbegriffe ==&lt;br /&gt;
* $t...$  gibt die vergangene Zeit an (in Jahren oder Tagen oder Stunden oder  …. Die Einheit steht immer in der Angabe!)&lt;br /&gt;
* $N_0...$ Anfangswert (Anzahl/Größe zum Zeitpunkt 0)&lt;br /&gt;
* $N(t)...$ Anzahl/Größe  nach t Zeiteinheiten  (z.B. t gebe die Stunden an, dann ist $N(5)=$ Anzahl nach 5 Stunden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Lineares Wachstum|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Lineares Wachstum = &lt;br /&gt;
==Lineares Wachstum $N(t)= k\cdot t +N_0$==&lt;br /&gt;
===Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lin wachstum.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Zunahme]][[Datei:Lin abnahme.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Größe verändert sich linear, wenn sie in gleichen Zeitabständen '''um denselben konstanten Wert k''' wächst.&lt;br /&gt;
Die Funktionsgleichung für eine solche Veränderung lautet dann:&lt;br /&gt;
$$ N(t)= k\cdot t +N_0 $$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist k&amp;gt;0, so handelt es sich um ein lineares Wachstum&lt;br /&gt;
* Ist k&amp;lt;0, so handelt es sich um eine lineare Abnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei $$ N(t)= k\cdot t +N_0 $$ handelt es sich um eine [[Lineare Funktionen | lineare Funktion]] der Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ y=k\cdot x+d$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Mit der unabhängigen Variable $t=x$, der davon abhängigen Variable $N(t)=y$ und dem Startwert $N_0=d$&lt;br /&gt;
* '''Herleitung der Funktionsgleichung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen eine Population hat zu Beginn $N_0$ Individuen und wächst pro Zeiteinheit (z.B. pro Stunde) um den Wert k.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gilt für $N(1)=$ Individuen nach einer Stunde:&lt;br /&gt;
$$N(1)=N_0+k$$&lt;br /&gt;
Nach 2 Stunden hat sich die Population wieder um k vermehrt und damit ist&lt;br /&gt;
$$N(2)=N(1)+k=(N_0+k)+k=N_0+2k$$&lt;br /&gt;
Und nach 3 Stunden gilt&lt;br /&gt;
$$N(3)=N(2)+k=(N_0+2k)+k=N_0+3k$$&lt;br /&gt;
Ganz allgemein gilt dann für die Population nach t Stunden:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0+k\cdot t$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Musterbeispiel:''' &amp;lt;br /&amp;gt;{{Vorlage:Beispiel|1= Stanislaus hat ein Geburtsgewicht von 3120 g. Nach 3 Wochen hat er bereits 3900 g.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Erstelle ein lineares Modell, welches die Abhängigkeit des Gewichts vom Alter beschreibt. &lt;br /&gt;
# Was bedeuten die Parameter k und d in diesem Zusammenhang? &lt;br /&gt;
# Stanislaus ist bei seiner Taufe 10 Wochen alt. Welches Gewicht hat er?&lt;br /&gt;
# Wann erreicht Stanislaus ein Gewicht von 6,2 kg? &amp;lt;br /&amp;gt;|2= Lösung&lt;br /&gt;
# $y=260x+3120$, wobei y=Gewicht in g, x = Alter in Wochen&lt;br /&gt;
# k beschreibt die wöchentliche Zunahme in Gramm und d beschreibt das Geburtsgewicht von Stanislaus&lt;br /&gt;
# $y=260\cdot 10+3120=5720$. Stanislaus wiegt nach 10 Wochen 5720 g.&lt;br /&gt;
# Löse die Gleichung: $6200=260x+3120$. Lösung: x=11,84. Also erreicht Stanislaus in der 12. Woche nach der Geburt ein Gewicht von 6,2 kg. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übungsaufgabe===&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/9/9b/Aufgabe_-_lineares_Wachstum_-_Angabe.pdf Aufgabe Regentonne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/b/bb/Aufgabe_-_lineares_Wachstum_-_L%C3%B6sungen.pdf Lösung Regentonne]&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #7cfc00;&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=218&amp;amp;file=Tauchen.pdf Aufgabe Tauchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink:Exponentielles Wachstum|$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Exponentielles Wachstum =&lt;br /&gt;
== Exponentielles Wachstum $N(t)=N_0\cdot a^t$ bzw. $N(t)=N_0\cdot e^{\lambda \cdot t}$==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Größe wächst exponentiell, wenn sie in gleichen Zeitabständen '''um denselben konstanten Faktor $a&amp;gt;1$''' wächst. &lt;br /&gt;
Wie bei den [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]] gibt es auch hier zwei Formeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Exp wachstum.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Zunahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot a^t $$&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot e^{\lambda \cdot t}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $a&amp;gt;1 ...$ ist der Wachstumsfaktor und gibt an, mit welchem Faktor sich die Population pro Zeiteinheit verändert. Da die Population wächst, muss $a&amp;gt;1$ sein (siehe [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| $a=1.26$ &lt;br /&gt;
|$\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population wächst um den Faktor 1.26&lt;br /&gt;
| $\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population wächst pro Zeiteinheit um $26$ %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| $\lambda&amp;gt;0 ...$ ist die Wachstumsrate. &lt;br /&gt;
Es gilt: $a=e^\lambda $&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdoppelungszeit ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Eigenschaft des exponentiellen Wachstums ist, dass die Zeit für eine Verdoppelung der Anfangsgröße immer gleich groß ist (mit einer kleinen Überlegung findest du leicht heraus, dass dies schon aus der Definition des Exponentiellen Wachstums folgt).&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund definiert man die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; '''Definition: Verdoppelungszeit  $\tau $''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Die Verdoppelungszeit $\tau$ ist die Zeit, in der sich eine Größe verdoppelt hat. Insbesondere gilt: $$N(\tau)=2\cdot N_0$$ &lt;br /&gt;
$$\textrm{(in Worten: „die Anzahl nach $\tau$ (=&amp;quot;tau&amp;quot;) Zeiteinheiten ist das Doppelte des Anfangswertes }N_0$$ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''1. Musterbeispiel:''' Berechnung der Verdoppelungszeit bei bekannter Anfangsmenge  &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:1 bsp zu wachstum.png|thumb|right|300px|Graph der Wachstumsfunktion $N(t)=350\cdot 1.065^t$]]&lt;br /&gt;
Ein Kapital auf einem Sparbuch wächst jährlich um 6.5 % p.a. (d.h. 6.5 %-ige Verzinsung pro Jahr). &lt;br /&gt;
* a) Bestimmen Sie die Funktionsgleichung, wenn zu Beginn € 100 auf dem Sparbuch liegen. &lt;br /&gt;
* b) Ermitteln Sie die Verdoppelungszeit, d.h. berechnen Sie, wann sich das Anfangskapital verdoppelt hat. &lt;br /&gt;
* c) Die folgende Graphik gibt die Entwicklung für ein Anfangskapital von € 350 an. Lesen Sie aus dem Graphen die Verdoppelungszeit ab. &lt;br /&gt;
: Begründen Sie zusätzlich, warum die Verdoppelungszeit gleich groß wie in Aufgabe b) ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) $N_0=100$; $a=(1+\frac{6.5}{100})=1.065 \ \ \rightarrow$ $\underline{\underline{N(t)=100\cdot 1.065^t}}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
* $N_0=100$&lt;br /&gt;
* $a=1.065$&lt;br /&gt;
* $N(t)=200$&lt;br /&gt;
* $t=$?      &lt;br /&gt;
[[Datei:1 bsp zu wachstum-lösung.png|thumb|right|300px|Bestimmung der Verdoppelungszeit]]    &lt;br /&gt;
$$200=100\cdot 1.065^t$$&lt;br /&gt;
$$2=1.065^t   |\log$$ &lt;br /&gt;
$$\log 2 = t\cdot \log 1.065$$&lt;br /&gt;
$$\frac{\log 2}{\log 1.065}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t= 11.01}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) &lt;br /&gt;
Wie anhand des Graphen zu sehen ist, beträgt die Verdoppelungszeit 11,01 Jahre, da sich hier das Anfangskapital von € 350 auf € 700 verdoppelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdoppelungszeit hängt nicht vom Startwert $N_0$, sondern nur vom Wachstumsfaktor $a$ ab. Aus diesem Grund sind die Verdoppelungszeiten in b) und c) ident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''2. Musterbeispiel:''' Berechnung der Verdoppelungszeit bei unbekannter Anfangsmenge &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Größe einer Bakterienpopulation nach t Stunden kann mithilfe der Funktion $N(t)=N_0\cdot 1.14^t$ angegeben werden. &lt;br /&gt;
* a) Bestimmen Sie, um wie viel Prozent sich die Population pro Stunde vergrößert. &lt;br /&gt;
* b) Berechnen Sie die Verdoppelungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) $a=1.14\ \ \rightarrow\ \ 14$ % Wachstum pro Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
Nach der Verdoppelungszeit ist $N(t)=2\cdot N_0$ (d.h. der Anfangswert hat sich verdoppelt). Setzen wir dies für $N(t)$ in die Funktionsgleichung, so erhalten wir:&lt;br /&gt;
$$ N(t)=N_0\cdot 1.14^t$$&lt;br /&gt;
$$ 2\cdot N_0=N_0\cdot 1.14^t    \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$ 2=1.14^t \ \ \ |\log ( \ )$$&lt;br /&gt;
Wichtig! In der oberen Zeile hat sich das $N_0$ weggekürzt! Damit sehen wir, dass die '''Verdoppelungszeit unabhängig vom Startwert $N_0$''' ist! Dies kam auch schon im 1. Musterbeispiel vor.&lt;br /&gt;
$$ \log 2=t\cdot \log 1.14 $$&lt;br /&gt;
$$\frac{\log 2}{\log 1.14}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=5.29}}$$&lt;br /&gt;
A: Die Verdoppelungszeit beträgt 5.29 Stunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''3. Musterbeispiel:''' Bestimmen des Wachstumsfaktors bei bekannter Verdoppelungszeit  &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdoppelungszeit eines exponentiellen Wachstumsprozesses der Form $N(t)=N_0\cdot a^t$ beträgt 17 Tage (t gibt die Tage an). &lt;br /&gt;
* a) Berechnen Sie den Wachstumsfaktor $a$.&lt;br /&gt;
* b) Bestimmen Sie die Zeit, wie lange es dauert, bis das 8-fache des Anfangswertes vorhanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:900px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Aus der Angabe geht hervor, dass $N(17)=2\cdot N_0$ ist. Dies setzen wir nun in die Funktionsgleichung ein: &lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot a^t$$&lt;br /&gt;
$$N(17)=N_0\cdot a^{17}$$&lt;br /&gt;
$$2\cdot N_0=N_0\cdot a^{17} \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$2=a^{17} \ \ \ |\sqrt[17]{\ \ \ }$$&lt;br /&gt;
$$\sqrt[17]{2}=a$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{a=1.0416}}$$&lt;br /&gt;
A: Der Wachstumsfaktor $a$ beträgt 1.0416, womit pro Tag 4.16 % dazu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Aus der Angabe wissen wir, dass es nach 17 Tagen zu einer Verdoppelung gekommen ist.&lt;br /&gt;
Da sich das expoentielle Wachsum in gleichen Zeitabständen um denselben Faktor vermehrt, gilt:&lt;br /&gt;
* nach $2\cdot 17=34$ Tagen kommt es zu einer Vervierfachung ($2\cdot 2=4$).&lt;br /&gt;
* Nach $3\cdot 17=51$ Tagen kommt es zu einer Verachtfachung. ($2\cdot 2 \cdot 2=8$)&lt;br /&gt;
Somit dauert es 51 Tagen.&lt;br /&gt;
Schau dir dazu auch den Graphen bei der unteren Bemerkung an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt;'''Merke:''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die Verdoppelungszeit wird berechnet, indem man für $N(t)=2\cdot N_0$ einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Die Verdoppelungszeit ist unabhängig vom Anfangswert $N_0$ (vgl. 2. Musterbeispiel)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Verdoppelungszeit.png|thumb|right|500px|Mehrfache Verdoppelung eines exponentiellen Wachstums]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Unterschied: Lin vs. Exp |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Unterschied: Lin vs. Exp =&lt;br /&gt;
=== Unterschied: Lineares und Exponentielles Wachstum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen dem linearen und dem exponentiellen Wachstum zu kennen. Aus diesem Grund vergleichen wir hier die beiden Wachstumsprozesse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| lineares Wachstum &lt;br /&gt;
!| exponentielles Wachstum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Addition um eine konstante Zahl&lt;br /&gt;
| Multiplikation um einen konstanten Faktor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| immer $+k$&lt;br /&gt;
| immer $\cdot a$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Graph ist eine Gerade&lt;br /&gt;
| Graph ist eine exponentielle Kurve&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wächst immer um dieselbe konstante Zahl k&lt;br /&gt;
| wächst immer schneller &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Lin wachstum.png|thumb|right|300px|Graph einer linearen Zunahme]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Exp wachstum.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Zunahme]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Übungsbeispiel: linear oder exponentiell?''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ordne dem passenden Wachstum zu und bestimme k bzw. a:&lt;br /&gt;
# Der Umfang eines Baumes nimmt jährlich um 5 % zu:&lt;br /&gt;
# Der Meeresspiegel steigt jährlich um 4 cm:&lt;br /&gt;
# Die Bevölkerung wächst jährlich um den Faktor 1.2:&lt;br /&gt;
# Der Stamm eines Baumes wird pro Jahr um 1 cm dicker:&lt;br /&gt;
# Ein Kapital wird jährlich mit 3 % p.a. verzinst.&lt;br /&gt;
# Der Umsatz eines Betriebes sinkt jährlich um 12 % &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Der Umfang eines Baumes nimmt jährlich um 5 % zu:  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.05$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Meeresspiegel steigt jährlich um 4 cm: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; linear mit $k=4$ cm &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Bevölkerung wächst jährlich um den Faktor 1.2: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.2$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Stamm eines Baumes wird pro Jahr um 1 cm dicker: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; linear mit $k=1$ cm &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ein Kapital wird jährlich mit 3 % p.a. verzinst. &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=1.03$ &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Umsatz eines Betriebes sinkt jährlich um 12 %: &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt; exponentiell mit $a=0.88 \rightarrow$ siehe exponentielle Abnahme &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Exponentielle Abnahme |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exponentielle Abnahme =&lt;br /&gt;
==Exponentielle Abnahme $N(t)=N_0\cdot a^t$ oder $N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda\cdot t}$ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Definition:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer exponentiellen Abnahme spricht man, wenn sich eine Größe in gleichbleibenden Zeitintervallen immer '''um den gleichen Faktor verkleinert'''.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Exp abnahme.png|thumb|300px|right|Graph einer exponentiellen Abnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot a^t $$&lt;br /&gt;
| $$N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda \cdot t}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| $a&amp;lt;1 ...$ ist der Abnahmefaktor und gibt an, mit welchem Faktor sich die Population pro Zeiteinheit verringert. Da die Population abnimmt, muss $0&amp;lt;a&amp;lt;1$ sein (siehe [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| $a=0.64$ &lt;br /&gt;
|$\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population verringert sich um den Faktor 0.64&lt;br /&gt;
| $\rightarrow $ &lt;br /&gt;
| die Population verringert sich pro Zeiteinheit um $1-0.64=36$ %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| $-\lambda&amp;lt;0 ...$ ist die Abnahmerate. &lt;br /&gt;
Es gilt: $a=e^{-\lambda} $&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halbwertszeit ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Eigenschaft der exponentiellen Abnahme ist, dass die Zeit für eine Halbierung der Anfangsgröße, immer gleich groß ist (vgl. Verdoppelungszeit beim exponentiellen Wachstum).&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund definiert man die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt; '''Definition: Halbwertszeit $\tau $''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Die Halbwertszeit $\tau$ ist die Zeit, in der sich eine Größe halbiert hat. Insbesondere gilt: $$N(\tau)=\frac{N_0}{2}$$ &lt;br /&gt;
$$\textrm{(in Worten: „die Anzahl nach $\tau$ Zeiteinheiten ist die Hälfte des Anfangswertes }N_0\textrm{&amp;quot;}$$ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Musterbeispiel:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von einer bestimmten Menge eines radioaktiven Elements zerfallen stündlich 4 %.  &lt;br /&gt;
* a) Stellen Sie das Zerfallsgesetz in der Form $N(t)=N_0\cdot a^t$ auf. &lt;br /&gt;
* b) Bestimmen Sie die Halbwertszeit.&lt;br /&gt;
* c) Bestimmen Sie zusätzlich noch das Zerfallsgesetz in der Form $N(t)=N_0\cdot e^{-\lambda \cdot t}$&lt;br /&gt;
* d) Nach wie vielen Stunden ist nur noch 1 % der Anfangsmenge vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#A020F0&amp;gt; '''Lösung:''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
a) &lt;br /&gt;
$a=0.96 \rightarrow $ Somit lautet das Zerfallsgesetz: $$ N(t)=N_0\cdot 0.96^t$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) &lt;br /&gt;
Bei der Halbwertszeit gilt, dass $N(t)=\frac{N_0}{2}$ ist. Setzt man dies in das Zerfallsgesetz ein. erhält man:&lt;br /&gt;
$$ N(t)=N_0\cdot 0.96^t$$&lt;br /&gt;
$$ \frac{N_0}{2}=N_0\cdot 0.96^t \ \ \ |:N_0$$&lt;br /&gt;
$$\frac{1}{2}=0.96^t\ \ \ |\ln $$&lt;br /&gt;
$$ \ln \frac{1}{2}=t\cdot \ln 0.96 $$&lt;br /&gt;
$$\frac{\ln \frac{1}{2}}{\ln 0.96}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=16.98}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Halbwerszeit beträgt ca. 17 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Hier müssen wir nur das $\lambda$ berechnen. Es gilt $a=e^{-\lambda}$. Dadurch kann $\lambda$ bestimmt werden:&lt;br /&gt;
$$0.96=e^{-\lambda}$$&lt;br /&gt;
$$ \ln 0.96 = -\lambda \ln e \ \ \ |\ln e=1$$&lt;br /&gt;
$$-\ln 0.96=\lambda$$&lt;br /&gt;
$$ \underline{\underline{0.041=\lambda}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit lautet das Zerfallsgesatz in der $e^{-\lambda}$-Form:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) &lt;br /&gt;
Gefragt ist, wann $$N(t)=1 \textrm{% von }N_0$$ ist. Formulieren wir dies noch &amp;quot;mathemtischer&amp;quot;, so erhalten wir: $$N(t)=0.01\cdot N_0$$ &lt;br /&gt;
Setzten wir dies in das Zerfallsgesetz aus a) oder c) ein (es ist hier völlig egal, welche Formel man nimmt), so erhält man:&lt;br /&gt;
$$N(t)=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
$$0.01\cdot N_0=N_0\cdot e^{-0.041\cdot t}$$&lt;br /&gt;
$$0.01=e^{-0.041\cdot t}   | \ln \textrm{ und } \ln e=1$$&lt;br /&gt;
$$\ln 0.01=-0.041\cdot t$$&lt;br /&gt;
$$\frac{\ln 0.01}{-0.041}=t$$&lt;br /&gt;
$$\underline{\underline{t=112.32}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Erst nach etwas mehr als 112  Stunden sind 99 % der Anfangsmenge zerfallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border =&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;p style=&amp;quot;background-color:#E0E0E0&amp;quot;&amp;gt;'''Merke: $\ \ \  \  \ \     $    ''' &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die Halbwertszeit wird berechnet, indem man für $$N(t)=\frac{N_0}{2}$$ einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Die Halbwertszeit ist unabhängig vom Anfangswert $N_0$ &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Halbierungszeit1.png|thumb|right|600px| Wartet man die Halbwertszeit $\tau$ ab, so halbiert sich der Anfangswert, unabhängig davon wie groß dieser ist.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Übungsaufgaben ===&lt;br /&gt;
Weitere [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/2/2c/Bspe_zur_exp_Abnahme.pdf Übungsaufgaben (klicke hier)] und die dazugehörenden [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/b/b1/Bspe_zur_exp_Abnahme_-_L%C3%B6sungen.pdf Lösungen (klicke hier)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Quadratisches Wachstum $N(t)=a\cdot t^2+b\cdot t+N_0$==&lt;br /&gt;
=== Definition und Verwendung===&lt;br /&gt;
=== Musterbeispiel ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Beschränktes und Logistisches Wachstum ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div class=&amp;quot;testbutton-blue&amp;quot;&amp;gt; {{#switchtablink: Matura-Aufgaben |$\rightarrow$ nächste Seite ...}} &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
= Matura-Aufgaben = &lt;br /&gt;
== Durchmischte Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/9/9b/Aufgaben_zu_den_verschiedenen_Wachstumsmodellen_%28exp-log-beschr%29.pdf  Aufgaben zu den verschiedenen Wachstumsmodellen] (Lösungen enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/e/e2/Aufgaben_-_St-Riedmann_-_Angabe.pdf  Weitere Aufgaben (S. Riedmann)]&lt;br /&gt;
:: ... und [https://www1.vobs.at/maturawiki/images/3/38/Aufgaben_-_St-Riedmann_-_L%C3%B6sungen.pdf  hier die Lösungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=31&amp;amp;file=Schiunfaelle.pdf Schiunfälle] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
:: siehe auch [[Beschreibende Statistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=136&amp;amp;file=Neuronen_in_der_Grosshirnrinde.pdf Neuronen in der Großhirnrinde] (bifie-Aufgabe: leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=220&amp;amp;file=PKW-Bestand.pdf PKW-Bestand] (leicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=178&amp;amp;file=Alkoholspiegel.pdf Alkoholspiegel] (leicht-leicht-mittel-mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=203&amp;amp;file=Wirksame_Substanz_eines_Medikamentes.pdf Wirkame Sumstanz eines Medikamentes] (bifie-Aufgabe: mittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=218&amp;amp;file=Tauchen_(1).pdf Aufgabe Tauchen] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
: Siehe auch: [[Rechnen mit Termen(2.1.)#Terme und Gleichungen aufstellen | Gleichungen aufstellen]] und [[Äquivalenzumformungen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=14&amp;amp;file=Taschengeld.pdf Taschengeld] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=15&amp;amp;file=Luftdruck_(1).pdf Luftdruck1] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=23&amp;amp;file=Bevoelkerung.pdf Bevölkerung] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=22&amp;amp;file=Holzbestand_und_Waldflaeche.pdf Holzbestand] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=21&amp;amp;file=Hefeteig.pdf Hefeteig] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
*: siehe auch [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=19&amp;amp;file=Altersbestimmung.pdf Altersbestimmung] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=24&amp;amp;file=Kleintransporte.pdf Kleintransporter] (bifie-Aufgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=159&amp;amp;file=Radausflug.pdf Radausflug] (bifie-Aufgabe:mittel-mittel-mittel-leicht)&lt;br /&gt;
: Siehe auch&lt;br /&gt;
: * [[Beschreibende Statistik]]&lt;br /&gt;
: * [[Trigonometrie (2.12 und 3.10) | Trigonometrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bifie-grün: Aufgaben des Bifie | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#7CFC00&amp;quot;&amp;gt; $Bifie$ &amp;lt;/span&amp;gt;]]: [http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=181&amp;amp;file=Bevoelkerungswachstum_in_den_USA.pdf Bevölkerung der USA] (leicht-leicht-mittel)&lt;br /&gt;
: Siehe für Aufgabe b) und c) auch [[Differenzen- und Differentialquotient]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
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		<title>Funktionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Funktionen&amp;diff=7136"/>
		<updated>2019-05-29T08:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Diese Seite handelt von der Definition und den grundlegenden Eigenschaften von Funktionen. Auf anderen Seiten werden wichtige Funktionstypen genauer behandelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lineare Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Potenz- und Polynomfunktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Quadratische Funktionen]]&lt;br /&gt;
*: [[Kubische Funktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Exponentialfunktionen(3.5.) | Exponentialfunktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Direkte_und_indirekte_Proportionalität|Direkte und indirekte Proportionalität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mind-map kommt bald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Definition: Was ist eine Funktion und was ist keine Funktion==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= &lt;br /&gt;
Eine Funktion ist eine '''eindeutige Zuordnung''', die jedem Wert aus einer Definitionsmenge '''genau einen''' Wert aus einer Wertemenge (Zielmenge) zuordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Elemente aus der Definitionmenge $\mathbb{D}$ werden meist mit $x$ bezeichnet. &lt;br /&gt;
* Die Werte aus der Wertemenge $\mathbb{W}$ bezeichnet man mit $y$ oder $f(x)$ („$f$ von $x$“).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Musterbeispiel einer Funktion: Der Lehrer verteilt die Mathematiknoten'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Definition funktion.png|thumb|center|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im obigen Beispiel darf jede Schülerin nur eine Note erhalten, ABER mehrere Schülerinnen können dieselbe Note erhalten. Dies ist eine wichtige Eigenschaft von allen Funktionen. Verallgemeinert heißt dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedem Element der Definitionsmenge ($x$) darf NUR EIN Element der Wertemenge ($y$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
'''ABER:'''&lt;br /&gt;
Ein Element der Wertemenge ($y$) kann mehreren Elementen der Definitionsmenge ($x$) zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
(vgl. das Musterbeispiel der Schülerinnen ($x$, Definitionsmenge) und der Noten ($y$, Wertemenge). }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--$\begin{align} &lt;br /&gt;
f:&amp;amp;\mathbb{R}_{\geq 0} &amp;amp;\longrightarrow \mathbb{R}_{\geq 0}   \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;x &amp;amp;\longmapsto  y&lt;br /&gt;
\end{align}$&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Darstellung einer Funktion=&lt;br /&gt;
==Mathematische Funktionen und ihre Darstellungen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Graph mit Definitions- und Wertebereich.png|thumb|right|300px|Eine Möglichkeit eine Funktion darzustellen, ist, den Graphen der Funktion zu zeichnen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mathematik bestehen die Definitions- und Wertemenge in der Regel aus Zahlen (meist aus den [[Zahlenmengen#die_reellen_Zahlen_.24.5Cmathbb.7BR.7D.24| reellen Zahlen]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit weist die Funktion $f$ jeder Zahl $x$ einer Definitionsmenge eine andere Zahl $y$ einer Wertemenge zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine solche Zuweisung von Zahlen auf Zahlen siehst du im unteren Applet. Beachte hierbei auch die verschiedenen Darstellungen der Funktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) '''Mengendiagramm''': Die Elemente der Definitionsmenge werden durch die Funktion mit Elementen der Wertemenge verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) '''Wertetabelle''': In einer Tabelle werden die Zuordnungen von $x$- und $y$-Werten angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) '''Graph''': Die $x$- und $y$-Werte aus der Wertetabelle können in einem [[Koordinatensystem]] als Punkte mit den Koordinaten $(x,y)$ angegeben werden. Der Punkt $(1,4)$ würde dann bedeuten, dass der Zahl $1$ aus der Definitionsmenge die Zahl $4$ in der Wertemenge zugeordnet wurde. Das entstehende Gebilde nennt man dann den '''Graphen der Funktion'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Darstellung: Mengendiagramm - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;980&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;kmDfyxHN &amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/kmDfyxHN hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gibt es noch eine weitere wichtige Darstellung einer Funktion, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleichung-Wertetb-Graph.png|thumb|right|400px]]&lt;br /&gt;
d) '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hat man eine Funktion, die jedem Wert aus der Definitionsmenge seinen doppelten Wert zuordnet, so kann man dies auch folgendermaßen schreiben:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } y=2x$$&lt;br /&gt;
wobei $x$ im Definitionsbereich und $y$ im Wertebereich liegt.&lt;br /&gt;
Eine oft gebräuchlichere Schreibweise für eine Funktionsgleichung ist:&lt;br /&gt;
$$f: \mathbb{D}\rightarrow \mathbb{W} \textrm{ mit } f(x)=2x$$&lt;br /&gt;
$$\textrm{ (gesprochen: $f$ von $x$ ist $2$ mal $x$)}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Funktionsgleichungen''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Funktionsgleichung&lt;br /&gt;
!|gesprochen&lt;br /&gt;
!|Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ seine um $1$ höhere Zahl $x+1$ zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=2x$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $2$ mal $x$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ ihren doppelten Wert zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$f(x)=3x+1$&lt;br /&gt;
||$f$ von $x$ ist $3$ mal $x$ plus $1$&lt;br /&gt;
||Die Funktion $f$ ordnet jedem $x$ jene Zahl zu, die man erhält, wenn man zum Dreifachen von $x$ eins addiert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lernen wir, mithilfe einer Funktionsgleichung eine Wertetabelle und anschließend einen Graphen zu erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktion $f$ mit der Funktionsgleichung $f(x)=x+2$. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
a) Erstelle mithilfe der Funktionsgleichung eine Wertetabelle im Definitionsbereich $[0;3]$.&lt;br /&gt;
Gegeben ist die Funktionsgleichung $f(\color{red}{x})=\color{red}{x}+2$ (wir könnten auch $y=x+2$ schreiben, da $f(x)=y$ ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-wertetabelle.png|thumb|150px|right|Wertetabelle der Funktion $f(x)=x+2$]]&lt;br /&gt;
Um die Wertetabelle zu erstellen, setzen wir nun Zahlen aus dem Definitionsbereich $[0;3]$ für $x$ ein und berechnen damit $y$ (oder $f(x)$). &lt;br /&gt;
* Wenn $x=0$  dann ist: $f(\color{red}{0})=\color{red}{0}+2=2$  d. h. für $x=0$ ist $y=2$ (oder $f(\color{red}{0})=2$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=1$ dann ist: $f(\color{red}{1})=\color{red}{1}+2=3$  d. h. für $x=1$ ist $y=2$ (oder $f(1)=3$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=2$ dann ist: $f(\color{red}{2})=\color{red}{2}+2=4$  d. h. für $x=2$ ist $y=4$ (oder $f(2)=4$)&lt;br /&gt;
* Wenn $x=3$ dann ist: $f(\color{red}{3})=\color{red}{3}+2=5$ d. h. für $x=3$ ist $y=5$ (oder $f(3)=5$)&lt;br /&gt;
Natürlich können wir auch Dezimalzahlen einsetzen:&lt;br /&gt;
* Wenn $x=0.5$ dann ist: $f(0.5)=0.5+2=2.5$ d. h. für $x=2.5$ ist $y=2.5$ (oder $f(1.5)=2.5$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fassen wir $x$-Werte und $y$-Werte in einer Tabelle zusammen, so erhalten wir die rechts abgebildete Wertetabelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Skizziere den Graphen der Funktion $f$.&lt;br /&gt;
Um den Graphen zu zeichnen, verwenden wir die Werte aus der Wertetabelle. Jede Spalte entspricht dabei einem Punkt mit $x$-Koordinate und $y$-Koordinate. &lt;br /&gt;
Nehmen wir beispielsweise den Punkt aus der untersten Zeile $(0.5,2.5)$, so müssen wir $0.5$ entlang der $x$-Achse nach rechts und $2.5$ entlang der $y$-Achse hinauf (bei Schwierigkeiten mit dem Einzeichnen der Punkte, siehe [[Koordinatensystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnest du alle Punkte ein, so erhältst du:&lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph-nur pkte.png|thumb|200px|center|Einzeichnen der Punkte aus der Wertetabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass $f(x)=x+2$ eine [[Lineare Funktionen|lineare Funktion]] ist, dessen Graph immer eine Gerade ist. Somit können wir die Punkte verbinden und erhalten den Graphen der Funktion im Definitionsbereich $[0;3]$: &lt;br /&gt;
[[Datei:bsp1-graph.png|thumb|center|200px|Graph der Funktion $f(x)=x+2$ im Definitionsbereich $[0;3]$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $\ $&lt;br /&gt;
# Eine Wertetabelle erstellt man, indem man für $x$ einen Wert aus dem Definitionsbereich einsetzt und den $y$-Wert ausrechnet. &lt;br /&gt;
# Einen Graphen erstellt man, indem man zuerst die Punkte $(x,y)$ aus der Wertetabelle einzeichnet und anschließend ''passend verbindet''. Den $x$-Wert nach rechts/links und den $y$-Wert hinauf/hinunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beachte: Was es heißt, die Punkte „''passend zu verbinden''“ kommt immer auf die Art der Funktion an - dies lernst du in den weiteren Kapiteln)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Übung zur Darstellung von Funktionen: Funktionsgleichung - Wertetabelle - Graph&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Löse die Aufgaben, indem du&lt;br /&gt;
# die passende Funktionsgleichung eintippst&lt;br /&gt;
# die Wertetabelle richtig stellst (rote Werte)&lt;br /&gt;
# die Punkte im Graphen an die richtige Stelle schiebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke am Ende jeder Aufgabe auf „Überprüfung“ um zu sehen, ob du die Aufgabe richtig gelöst hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;380&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;X4JD6Zde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Falls dieses Applet nicht funktioniert, klicke [https://www.geogebra.org/m/X4JD6Zde hier]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hinweis|1=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
# Anstelle von $f$ können auch andere Buchstaben für eine Funktion verwendet werden, z. B. $g(x)=x+1$.&lt;br /&gt;
# Auch muss nicht immer $x$ als Variable verwendet werden. So wird für die Zeit als Definitionsbereich meist der Buchstabe $t$ verwendet, z. B. $g(t)=t+1$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= &lt;br /&gt;
Folgende Darstellungsformen sind in der Mathematik von großer Bedeutung:&lt;br /&gt;
# '''Funktionsgleichung'''&lt;br /&gt;
# '''Wertetabelle'''&lt;br /&gt;
# '''Graph einer Funktion'''&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben werden darin bestehen, zwischen diesen Darstellungsformen zu wechseln. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammenfassungsvideo=&lt;br /&gt;
==Zusammenfassungsvideo==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Video|1=myLx0d5wmHw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Applet zu Definitions- und Bildbereich: https://www.geogebra.org/m/UWEnxpFJ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufstellen einer Funktionsgleichung=&lt;br /&gt;
==Aufstellen einer Funktionsgleichung - Abhängige und unabhängige Variable==&lt;br /&gt;
Oft besteht die Aufgabe darin, aus einem Text eine passende Funktionsgleichung aufzustellen. Dabei muss zuerst überlegt werden, was die $x$- und was die $y$-Variable (oder $f(x)$) sein soll. Dabei gilt folgende Grundregel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
$\\ $&lt;br /&gt;
* $x$ ist die unabhängige Variable &lt;br /&gt;
* $y$ oder $f(x)$ ist die von $x$ abhängige Variable &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Sandra hat doppelt so viel auf ihrem Konto wie Peter. Bestimme jene Funktionsgleichung, die das Gehalt von Peter in Abhängigkeit vom Gehalt von Sandra angibt. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Peters Kontostand ist hier abhängig von Sandras. Somit ist Sandras Kontotand die unabhängige Variable $x$ und Peters Kontostand die abhängige Variable $y$:&lt;br /&gt;
$x$ ... Kontostand von Sandra&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
$y$ ... Kontostand von Peter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sandra doppelt so viel wie Peter auf dem Konto hat, muss Peters Gehalt verdoppelt werden, damit beide gleich viel haben. Das bedeutet:&lt;br /&gt;
$$2\cdot y=x$$&lt;br /&gt;
Formt man nun so um, sodass $y$ frei steht, erhält man:&lt;br /&gt;
$$y=\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
$$f(x) =\frac{x}{2} $$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rechnerische Bestimmung der Funktionsgleichung lernst du [[Funktionsgleichung bestimmen|in diesem Kapitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eigenschaften von Funktionen =&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monotonieverhalten ===&lt;br /&gt;
{{Inhalt:Monotonieverhalten}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nullstellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurvendiskussion-1.png|thumb|right|350px|Im Graphen sind die drei Nullstellen $x_1, \ x_2$ und $x_3$ abgebildet.]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= '''Nullstellen''' sind jene [[Stellen]] ($=x$-Werte), an denen der Graph der Funktion die $x$-Achse schneidet (hier ist $f(x)=0$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formale Definition:'''  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion $f(x)$ hat bei $x_1$ eine Nullstelle, wenn gilt: $f(x_1)=0$ }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
'''Wichtig:'''  Das folgende Video ist für das jetzige Stoffgebiet nur bis zur Minute 2:00 relevant. Die anschließenden Rechenschritte lernst du erst später.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BB43Eja4Pew}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Interaktives Quiz =&lt;br /&gt;
== Interaktives Quiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/151164&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  900&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Übungen=&lt;br /&gt;
==Übungen und Ausblick==&lt;br /&gt;
* [[Grün: Arbeitsblätter | &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#00CD00&amp;quot;&amp;gt; $Aha!$ &amp;lt;/span&amp;gt;]] [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/7/7b/Was_man_bei_Funktionen_k%C3%B6nnen_muss_-_Version_2.pdf Überblicksblatt samt Beispielen - was du zur Matura alles über Funktionen wissen musst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Übung, in der du lernst, [http://www.geogebratube.org/student/m82256 Funktionsgleichungen anhand gegebener Punkte zu berechnen]&lt;br /&gt;
: Hierfür musst du [[Gleichungssysteme (2.7.) | Gleichungssysteme]] lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ff3e96;&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]: Aufgabe von echteinfach.tv, in der du [http://www.echteinfach.tv/mathe-spiele/funktionen-quiz  Funktionsgleichungen den jeweiligen Graphen zuordnest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Matura-Aufgaben=&lt;br /&gt;
==Matura-Aufgaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=94&amp;amp;file=Regenrinne.pdf Regenrinne}}(mittel-schwer-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=95&amp;amp;file=Elektrischer_Widerstand_eines_Drahtes.pdf Elektrischer Widerstand}}(leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Rechnen mit Termen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=145&amp;amp;file=Torten.pdf Torten}}(mittel-leicht-leicht-leicht)&lt;br /&gt;
: Welche Inhalte werden hier noch gefragt: [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssysteme]] sowie [[Formeln]] und für &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: yellow;&amp;quot;&amp;gt; d) [[Binomialverteilung|Binomialverteilung (erst in der 5. Klasse)]] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1=http://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=38&amp;amp;file=Beleuchtungsstaerke.pdf Beleuchtungsstärke}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Matrizen&amp;diff=7135</id>
		<title>Matrizen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Matrizen&amp;diff=7135"/>
		<updated>2019-05-29T08:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Matrizenrechnung ist ein nützliches Werkzeug, um ein Gleichungssystem mit vielen linearen Gleichungen zu lösen oder auch um Tabellen übersichtlich darzustellen, also um lineare Zusammenhänge zwischen mehreren Größen herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einführung=&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Will man ein lineares Gleichungssystem lösen, kann das mit den bereits bekannten Verfahren wie Additions-, Gleichsetzungs- oder dem Substitutionsverfahren geschehen, doch wird das bei einem großen Gleichungssystem schnell unübersichtlich und mühsam. Daher wird eine neue Schreibweise eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleichungssytem&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
a_{11} x_1 + a_{12} x_2 + a_{13} x_3 &amp;amp;= y_1 \\&lt;br /&gt;
a_{21} x_1 + a_{22} x_2 + a_{23} x_3 &amp;amp;= y_2 \\&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
bei dem $x_1 , x_2, x_3$ gesucht sind, kann auch in Matrixschreibweise geschrieben werden:&lt;br /&gt;
$$\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12} &amp;amp; a_{13} \\&lt;br /&gt;
a_{21}&amp;amp;a_{22}&amp;amp;a_{23}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \cdot&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x_1 \\ x_2 \\ x_3&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
y_1 \\ y_2&lt;br /&gt;
\end{pmatrix},$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei die Matrizenmultiplikation weiter unten erklärt wird.&lt;br /&gt;
Man nennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12} &amp;amp; a_{13}\\&lt;br /&gt;
a_{21} &amp;amp; a_{22} &amp;amp; a_{23}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$ eine $2\times3$ Matrix, sie besteht aus 2 [[Zeilen]] und 3 [[Spalten]],&lt;br /&gt;
$\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x_1 \\ x_2 \\ x_3&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ nennt man eine $3 \times 1$ Matrix und $\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
y_1 \\ y_2&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ eine $2 \times 1$ Matrix.&lt;br /&gt;
Der erste Index gibt dabei an in der welcher Zeile und der zweite Index in welcher Spalte sich die Zahl befindet. Hier bilden zum Beispiel $a_{11}$, $ a_{12}$ und $ a_{13}$ die erste Zeile, $a_{21}$, $ a_{22}$ und $ a_{23} $ die zweite Zeile. $a_{11}$ und $ a_{21}$ bilden die erste Spalte, $a_{12}$ und $a_{22}$ die zweite Spalte und $ a_{13}$ und $ a_{23}$ und die dritte Spalte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit $A:=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12} &amp;amp; a_{13}\\&lt;br /&gt;
a_{21} &amp;amp; a_{22} &amp;amp; a_{23}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ , $\vec{x} =\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x_1 \\ x_2 \\ x_3&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ und $\vec{y}=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
y_1 \\ y_2&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ kann man das Gleichungssystem sehr kompakt als&lt;br /&gt;
$A \cdot \vec{x}= \vec{y}$ schreiben. Das Lösen des Gleichungssystems erfolgt dann über [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php/Äquivalenzumformungen Äquivalenzumformen] von $(A|\vec{y})$, d.h. der Matrix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\left( \begin{array}{ccc}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12} &amp;amp;a_{13}\\&lt;br /&gt;
a_{21} &amp;amp; a_{22} &amp;amp;a_{23}\\&lt;br /&gt;
\end{array} \right| \left. \begin{array}{c} y_1 \\y_2 \end{array}\right)$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: $a_{11}=3 \qquad a_{12}=6 \qquad a_{13}=2 \qquad a_{21}=7 \qquad a_{22}=8 \qquad a_{23}=1$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  A= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
3 &amp;amp; 6 &amp;amp;2\\7 &amp;amp; 8 &amp;amp;1\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gib die erste Zeile der Matrix $\quad F= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
8 &amp;amp; 12 &amp;amp;17 \\&lt;br /&gt;
3,9 &amp;amp; 5 &amp;amp; 84,7 \\&lt;br /&gt;
4,5 &amp;amp;63 &amp;amp; 9,6\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  $ und die 3. Spalte der Matrix $F$ an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=  1.Zeile $\left( 8 \quad 12 \quad 17  \right) $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Spalte $\left(\begin{array}{c} 17 \\ 84,7 \\ 9,6 \end{array}\right)$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=  $m \times n$ Matrix &lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11}	&amp;amp; a_{12}   &amp;amp; \dots	 &amp;amp; a_{1n}      \\&lt;br /&gt;
a_{21}	&amp;amp; a_{22}    &amp;amp;\dots  &amp;amp; a_{2n} 	  \\&lt;br /&gt;
\vdots	&amp;amp; \vdots	   &amp;amp;\ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
a_{m1} 	&amp;amp; a_{m2} &amp;amp;  \dots    &amp;amp;	  a_{mn}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \quad \in \mathbb{R}^{m \times n}  \qquad \forall m,n \in \mathbb{N}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  $m\times n$ Matrix hat $m$ Zeilen und $n$ Spalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Eine [[quadratische Matrix|quadratische Matrix]] hat die gleiche Anzahl an Zeilen und Spalten, also $m=n$. Damit ein Gleichungssystem eine eindeutige Lösung haben kann, muss die Matrix $A$ quadratisch sein, das heißt gleich viele Gleichungen wie Unbekannte haben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Nullmatrix&lt;br /&gt;
Die [[Nullmatrix|Nullmatrix]] $0_n$  ist wie folgt definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
0= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0  &amp;amp; \dots &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\vdots  &amp;amp;  &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
0   &amp;amp; \dots &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \quad \in \mathbb{R}^{n \times n} \qquad \forall n \in \mathbb{N}&lt;br /&gt;
$  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt $A + 0 =0+A =A$ und $ A \cdot 0 = 0 \cdot A=0$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Einheitsmatrix&lt;br /&gt;
Die [[Einheitsmatrix|Einheitsmatrix]] $I_n$ hat nur in der [[Hauptdiagonale|Hauptdiagonale]] (von links oben nach rechts unten) Einsen stehen. Sonst befinden sich überall Nullen. Zudem ist sie eine quadratische Matrix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
I_n= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp; 0 &amp;amp; \dots &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 1 &amp;amp; \dots &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
\vdots &amp;amp; \vdots &amp;amp; \ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;0 &amp;amp; \dots &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \quad \in \mathbb{R}^{n \times n} \qquad \forall n \in \mathbb{N}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheitsmatrix wird benötigt, um ein lineares Gleichungssystem in Matrixform zu lösen und um die Inverse einer Matrix zu definieren, also $A \dot I= A$. Ist $B$ die Inverse zu $A$, dann $ A\cdot B = I =B \cdot A$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gib die Einheitsmatrix im dreidimensionalen Raum an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=  $I_3= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp; 0 &amp;amp;0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 1 &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp;0 &amp;amp; 1\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  $ }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Rechenregeln=&lt;br /&gt;
==Rechenregeln==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Bei der [[Addition|Addition]] von Matrizen, werden die gleichen Komponenten miteinander addiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei die Matrix &lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
A= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11}	&amp;amp; a_{12}   &amp;amp; \dots	 &amp;amp; a_{1n}      \\&lt;br /&gt;
a_{21}	&amp;amp; a_{22}    &amp;amp;\dots  &amp;amp; a_{2n} 	  \\&lt;br /&gt;
\vdots	&amp;amp; \vdots	   &amp;amp;\ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
a_{m1} 	&amp;amp; a_{m2} &amp;amp;  \dots    &amp;amp;	  a_{mn}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} $&lt;br /&gt;
und die Matrix&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
B= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
b_{11}	&amp;amp; b_{12}   &amp;amp; \dots	 &amp;amp; b_{1n}      \\&lt;br /&gt;
b_{21}	&amp;amp; b_{22}    &amp;amp;\dots  &amp;amp; b_{2n} 	  \\&lt;br /&gt;
\vdots	&amp;amp; \vdots	   &amp;amp;\ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
b_{m1} 	&amp;amp; b_{m2} &amp;amp;  \dots    &amp;amp;	  b_{mn}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ist &lt;br /&gt;
$A +B = &lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} +  b_{11}	&amp;amp; a_{12}+  b_{12} +  &amp;amp; \dots	 +&amp;amp; a_{1n} +  b_{1n}      \\&lt;br /&gt;
a_{21} + b_{21}	&amp;amp; a_{22} + b_{22} +   &amp;amp;\dots  +&amp;amp; a_{1n}+   b_{2n} 	  \\&lt;br /&gt;
\vdots	&amp;amp; \vdots   &amp;amp;\ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
a_{m1}+  b_{m1} 	&amp;amp;a_{m2} + b_{m2} &amp;amp; + \dots  +&amp;amp;  	 a_{mn} + b_{mn}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Addition müssen beide Matrizen dieselbe Dimension haben, das heißt dieselbe Anzahl von Zeilen und Spalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der $2\times 2$ Matrix schaut das wie folgt aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
A= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12} \\&lt;br /&gt;
a_{21} &amp;amp; a_{22} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
B= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
b_{11} &amp;amp; b_{12} \\&lt;br /&gt;
b_{21} &amp;amp; b_{22} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ist $ \qquad \qquad \qquad A+ B =\begin{pmatrix}a_{11} &amp;amp; a_{12} \\&lt;br /&gt;
a_{21} &amp;amp; a_{22}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}   +  \begin{pmatrix}  b_{11} &amp;amp; b_{12} \\&lt;br /&gt;
b_{21} &amp;amp; b_{22}&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} + b_{11} &amp;amp; a_{12} + b_{12} \\&lt;br /&gt;
a_{21} + b_{21} &amp;amp; a_{22} + b_{22} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Addiere die Matrizen $\quad C= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
8 &amp;amp; 6  \\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; -4  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  \quad $ und &lt;br /&gt;
$\quad D= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2 &amp;amp; -1  \\&lt;br /&gt;
5 &amp;amp; 3  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=   $C +D=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
10 &amp;amp; 5  \\&lt;br /&gt;
5 &amp;amp; -1  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= In der Firma $A$ wird 8 mal das Produkt 1 hergestellt, 5 mal Produkt 2, 12 mal Produkt 3 und 7 mal Produkt 4, in der Firma Firma $B$ wird 2 mal das Produkt 1 hergestellt, 1 mal Produkt 2, 3 mal Produkt 3 und 9 mal Produkt 4,&lt;br /&gt;
Firma $C$ wird 0 mal das Produkt 1 hergestellt, 17 mal Produkt 2, 3 mal Produkt 3 und 9 mal Produkt 4,&lt;br /&gt;
Firma $D$ wird 3 mal das Produkt 1 hergestellt, 4 mal Produkt 2, 2 mal Produkt 3 und 5 mal Produkt 4. &lt;br /&gt;
Wie viel wird insgesamt von den jeweiligen Produkten hergestellt?&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=  $A + B +C +D = \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
8 &amp;amp; 5  \\&lt;br /&gt;
12 &amp;amp; 7  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  + \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2 &amp;amp; 1  \\&lt;br /&gt;
3 &amp;amp; 9  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} +&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 17  \\&lt;br /&gt;
3 &amp;amp; 9  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}+&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
3 &amp;amp; 4  \\&lt;br /&gt;
2 &amp;amp; 5  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
13 &amp;amp; 27  \\&lt;br /&gt;
20 &amp;amp; 30  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$, es wird also insgesamt 13 mal das Produkt hergestellt, 27 mal Produkt 2, 20 mal Produkt 3 und 30 mal Produkt 4. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Addiere die beiden Matrizen und füge die Zahlen der Lösungsmatrix in die Zellen ein, dann klicke auf überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=NzpNGGME /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subtrahiere die beiden Matrizen und füge die Zahlen der Lösungsmatrix in die Zellen ein, dann klicke auf überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=UgJMsJm9 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Bei der [[Multiplikation mit einem Skalar|Multiplikation mit einem Skalar]] $k$ (einer reellen Zahl), wird jede Komponente einzeln mit dem Skalar multipliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
k \cdot A= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
k \cdot a_{11} &amp;amp; k \cdot a_{12} &amp;amp; \dots &amp;amp; k \cdot a_{1n} \\&lt;br /&gt;
k \cdot a_{21} &amp;amp; k \cdot a_{22} &amp;amp; \dots &amp;amp; k \cdot a_{2n} \\&lt;br /&gt;
\vdots &amp;amp; \vdots &amp;amp; \ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
k \cdot a_{m1} &amp;amp;k \cdot a_{m2} &amp;amp; \dots &amp;amp; k \cdot a_{mn} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Multipliziere die Matrix $\quad E= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
7 &amp;amp; 2  \\&lt;br /&gt;
9 &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  \quad $  mit $3$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=   $3 \cdot E=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
21 &amp;amp; 6  \\&lt;br /&gt;
27 &amp;amp; 0  \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multipliziere die Matrix mit dem Skalar und füge die Zahlen der Lösungsmatrix in die Zellen ein, dann klicke auf überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=DpYwSR4m /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Transponierte Matrix&lt;br /&gt;
Bei einer [[transponierten Matrix|transponierten Matrix]] werden die Zeilen und Spalten miteinander vertauscht. Sei $A$ die ursprüngliche Matrix und $A^T$ die transponierte Matrix:&lt;br /&gt;
$A= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{12}  &amp;amp;a_{13}  \\&lt;br /&gt;
a_{21}  &amp;amp; a_{22}  &amp;amp; a_{23}  \\&lt;br /&gt;
a_{31}  &amp;amp;a_{32}  &amp;amp; a_{33} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$A^T= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
a_{11} &amp;amp; a_{21}  &amp;amp;a_{31}  \\&lt;br /&gt;
a_{12}  &amp;amp; a_{22}  &amp;amp; a_{32}  \\&lt;br /&gt;
a_{13}  &amp;amp;a_{23}  &amp;amp; a_{33} \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}  $&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gib die transponierten Matrizen zu den Matrizen $B$ und $C$ an!&lt;br /&gt;
$\quad B= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
9 &amp;amp; 4  \\&lt;br /&gt;
654 &amp;amp; 274 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\quad C= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
65 &amp;amp; 4,7 &amp;amp;6 &amp;amp;9 &amp;amp;89  \\&lt;br /&gt;
8,3 &amp;amp; 2,4 &amp;amp; 7 &amp;amp; 3&amp;amp;1 \\&lt;br /&gt;
4 &amp;amp; 2 &amp;amp; 0 &amp;amp; 7,9 &amp;amp; 5\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} $ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=   $\quad B^T= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
9 &amp;amp; 654  \\&lt;br /&gt;
4 &amp;amp; 274 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} $   $\quad C^T= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
65 &amp;amp; 8,3 &amp;amp; 4\\&lt;br /&gt;
4,7 &amp;amp; 2,4 &amp;amp; 2\\&lt;br /&gt;
6 &amp;amp; 7&amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
9&amp;amp; 3 &amp;amp; 7,9\\&lt;br /&gt;
89 &amp;amp; 1 &amp;amp; 5\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} $ &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Matrizenmultiplikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Matrizen werden nach der Regel: Zeile mal Spalte multipliziert.&lt;br /&gt;
Die [[Matrizenmultiplikation|Matrizenmultiplikation]] ist nicht kommutativ, das heißt: $A\cdot B \neq B \cdot A$.&lt;br /&gt;
Um $A \cdot B =C$ zu erhalten muss die Anzahl der Spalten von $A$ die selbe sein wie die Anzahl der Zeilen von $B$. Also wenn $A$ eine $m \times n$ Matrix ist und $B$ eine $n \times p$ Matrix, so sind $m$ und $p$ beliebig und $n$ muss bei $A$ und $B$ dieselbe Zahl sein. Außerdem ist dann $C$ eine $m \times p$ Matrix, sie hat also dieselbe Anzahl der Zeilen wie die Matrix $A$ und dieselbe Spaltenanzahl wie die Matrix $B$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei die Matrix $A$ zum Beispiel eine $2 \times 3$ Matrix und $B$ eine $3 \times 4$ Matrix. Dann ist die Matrix $A \cdot B = C$ eine $2 \times 4$ Matrix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erhält man nun die einzelnen Koeffizienten der Matrix $C$?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 \url{https://www.youtube.com/watch?v=iLgfkgscafQ}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung der Matrizenmultiplikation kann mit Hilfe der&lt;br /&gt;
Falk'schen Anordnung erfolgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;$ \begin{pmatrix} b_{11} &amp;amp; b_{12} &amp;amp; \dots &amp;amp; b_{1q} \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  b_{21} &amp;amp; b_{22} &amp;amp; \dots &amp;amp; b_{2q} \\&lt;br /&gt;
   \vdots &amp;amp; \vdots &amp;amp; \ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
  b_{p1} &amp;amp; b_{p2} &amp;amp; \dots &amp;amp; b_{pq} \\&lt;br /&gt;
   \end{pmatrix} $  &lt;br /&gt;
$ \begin{pmatrix} a_{11} &amp;amp; a_{12} &amp;amp; \dots &amp;amp; a_{1p} \\a_{21} &amp;amp; a_{22} &amp;amp; \dots &amp;amp; a_{2p} \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 \vdots &amp;amp; \vdots &amp;amp; \ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
  a_{n1} &amp;amp; a_{n2} &amp;amp; \dots &amp;amp; a_{np}\\ \end{pmatrix} $ &lt;br /&gt;
$ \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  c_{11} &amp;amp; c_{12} &amp;amp; \dots &amp;amp; c_{1q}\\&lt;br /&gt;
  c_{21} &amp;amp; c_{22} &amp;amp; \dots &amp;amp; c_{2q}  \\&lt;br /&gt;
 \vdots &amp;amp; \vdots &amp;amp; \ddots &amp;amp; \vdots \\&lt;br /&gt;
  c_{n1} &amp;amp; c_{n2} &amp;amp; \dots &amp;amp; c_{nq} \end{pmatrix} $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden die Spalten von $B$ über die Zeilen von $A$ gelegt, die Komponenten paarweise multipliziert und dann die Ergebnisse addiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:falkanordnung.png|400px|mini|Falk'sche Anordnung (Quelle: [http://www.texample.net/tikz/examples/matrix-multiplication/ texample])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei&lt;br /&gt;
$$c_{11} = a_{11} \cdot b_{11}+ a_{12} \cdot b_{21} + \dots + a_{1p} \cdot b_{p1} \\&lt;br /&gt;
c_{12} = a_{11} \cdot b_{12} + a_{12} \cdot b_{22} + \dots + a_{1p} \cdot b_{p2} \\&lt;br /&gt;
c_{1q} = a_{11} \cdot b_{1q} + a_{12} \cdot b_{2q} + \dots + a_{1p} \cdot b_{pq} \\&lt;br /&gt;
\vdots \\&lt;br /&gt;
c_{21} = a_{21} \cdot b_{11} + a_{22} \cdot b_{21} + \dots + a_{2p} \cdot b_{p1}\\&lt;br /&gt;
\vdots \\&lt;br /&gt;
c_{nq} = a_{n1} \cdot b_{1q} + a_{n2} \cdot b_{2q}+ \dots + a_{np} \cdot b_{pq}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret heißt das an einem Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||$ \begin{pmatrix} 8 &amp;amp;1 &amp;amp; 3 \\9 &amp;amp; 0 &amp;amp; 5 \\&lt;br /&gt;
   \end{pmatrix} $   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$ \begin{pmatrix} 2 &amp;amp; 5 \\4 &amp;amp; 7 \\&lt;br /&gt;
  \end{pmatrix} $ &lt;br /&gt;
||$ \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
  c_{11} &amp;amp; c_{12} &amp;amp;  c_{13}\\&lt;br /&gt;
  c_{21} &amp;amp; c_{22} &amp;amp;  c_{23}  \\&lt;br /&gt;
  \end{pmatrix} $&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei&lt;br /&gt;
$$c_{11} = 2 \cdot 8 + 5 \cdot 9 = 61\\&lt;br /&gt;
c_{12} = 2 \cdot 1 + 5 \cdot 0 =2\\&lt;br /&gt;
c_{13} = 2 \cdot 3 + 5 \cdot 5 =31\\&lt;br /&gt;
c_{21} = 4 \cdot 8 + 7 \cdot 9 =95\\&lt;br /&gt;
c_{22} = 4 \cdot 1 + 7 \cdot 0 =4\\&lt;br /&gt;
c_{23}= 4 \cdot 3 + 7 \cdot 5 =47$$&lt;br /&gt;
Also&lt;br /&gt;
$$\begin{pmatrix} 2 &amp;amp; 5 \\&lt;br /&gt;
4 &amp;amp; 7 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  \end{pmatrix} &lt;br /&gt;
\cdot&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix} 8 &amp;amp;1 &amp;amp; 3 \\&lt;br /&gt;
9 &amp;amp; 0 &amp;amp; 5 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   \end{pmatrix}   = \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
 61 &amp;amp; 2 &amp;amp;  31\\&lt;br /&gt;
 95 &amp;amp; 4 &amp;amp; 47  \\&lt;br /&gt;
  \end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Berechne $A \cdot B = &lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
5 &amp;amp;  7 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
8 &amp;amp; -1 &amp;amp; 4 \\&lt;br /&gt;
 \end{pmatrix} \cdot &lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
9 &amp;amp; 7 \\&lt;br /&gt;
3 &amp;amp; -6 \\ &lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 2 \\ &lt;br /&gt;
 \end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 |2=  $C= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
45+ 21+ 0&amp;amp; 35-42+ 2\\&lt;br /&gt;
72-3 +0 &amp;amp;56+ 6+ 8\\&lt;br /&gt;
 \end{pmatrix}=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
66&amp;amp;-5\\&lt;br /&gt;
69&amp;amp;70\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$ &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multipliziere die beiden Matrizen und füge die Zahlen der Lösungsmatrix in die Zellen ein, dann klicke auf überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=aUjggvwq /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gozinto-Graphen=&lt;br /&gt;
==Gozinto-Graphen==&lt;br /&gt;
Gonzinto-Graphen dienen der Veranschaulichung der Zusammenhänge zwischen Roh-, Zwischen- und Endprodukten. Die Knoten stellen dabei die Teile dar und die Pfeile oder auch gerichtete Kanten die Mengenbeziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abbildung des Gozintographen wird der Zusammenhang zwischen den Rohstoffen $R_1 , R_2$ und $R_3$ mit den Zwischenprodukten $Z_1, Z_2, Z_3$ und den Endprodukten $E_1, E_2$ dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:gozinto.pdf|400px|mini|Beispiel eines Gozintographen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Tabelle kann der Zusammenhang wie folgt aufgelistet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| &lt;br /&gt;
!|$Z_1$&lt;br /&gt;
!|$Z_2$&lt;br /&gt;
!|$Z_3$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$R_1$&lt;br /&gt;
||2&lt;br /&gt;
||5&lt;br /&gt;
||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$R_2$&lt;br /&gt;
||8&lt;br /&gt;
||9&lt;br /&gt;
||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$R_3$&lt;br /&gt;
||6&lt;br /&gt;
||4&lt;br /&gt;
||2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| &lt;br /&gt;
!|$E_1$&lt;br /&gt;
!|$E_2$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$Z_1$&lt;br /&gt;
||12&lt;br /&gt;
||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$Z_2$&lt;br /&gt;
||11&lt;br /&gt;
||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||$Z_3$&lt;br /&gt;
||2&lt;br /&gt;
||4&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle kann aber ebenso in Matrixform umgeschrieben werden, wobei die Matrix $RZ$ den Zusammenhang der Rohstoffe mit den Zwischenprodukten und $ZE$ den der Zwischenprodukte mit den Endprodukten beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$ RZ=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2 &amp;amp; 5 &amp;amp; 3 \\8 &amp;amp; 9 &amp;amp;1 \\ 6&amp;amp;4&amp;amp;2\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
ZE=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
12 &amp;amp; 5 \\&lt;br /&gt;
11 &amp;amp; 8 \\&lt;br /&gt;
2&amp;amp;4\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Matrix zu erhalten, welche den Rohstoffbedarf für die Endprodukte beschreibt wird die Matrix $RZ$ mit der Matrix $ZE$ multipliziert. In unserem Beispiel ergibt das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*} RE= RZ \cdot ZE= \begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
24 +55+ 6 &amp;amp; 10 +40+ 12\\&lt;br /&gt;
96 +99 +2 &amp;amp; 40+ 72+ 4\\&lt;br /&gt;
72 +44+ 4 &amp;amp; 30+ 32+ 8\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
85 &amp;amp;62\\&lt;br /&gt;
197 &amp;amp; 116\\&lt;br /&gt;
120 &amp;amp; 70\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}.&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Matrizen $RZ$, $ZE$ und $RE$ werden auch '''Produktionsmatrix''' genannt.&lt;br /&gt;
Der '''Produktions-''', '''Output-''' oder '''Nachfragevektor''' gibt an wie viel der Endprodukte produziert werden sollen.&lt;br /&gt;
Der '''Bedarfsvektor''' gibt den Gesamtbedarf an Einzelteilen an für einen vorgesehenen Produktionsvektor. Also durch den Bedarfsvektor kann der Bedarf an Rohstoffen berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Preisvektor''' befinden sich die Preise für die einzelnen Rohstoffe.&lt;br /&gt;
Der '''Inputvekor''' beschreibt die benötigten Rohstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Input-Output-Matrix: Leontief-Modell=&lt;br /&gt;
==Input-Output-Matrix: Leontief-Modell==&lt;br /&gt;
Eine '''Input-Output-Tabelle''' für die Firmen A, B und C, mit $x_i=\sum_{k=1}^{3} x_{ik} y_i$, wobei $i=j$ den Eigenbedarf einer Firma beschreibt, wird in der folgenden Tabelle aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Input / Output&lt;br /&gt;
!|A&lt;br /&gt;
!|B&lt;br /&gt;
!|C&lt;br /&gt;
!|Markt / Konsum&lt;br /&gt;
!|Gesamtproduktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||A&lt;br /&gt;
||$x_{11}$&lt;br /&gt;
||$x_{12}$&lt;br /&gt;
||$x_{13}$&lt;br /&gt;
||$y_{1}$&lt;br /&gt;
||$x_{1}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||B&lt;br /&gt;
||$x_{21}$&lt;br /&gt;
||$x_{22}$&lt;br /&gt;
||$x_{23}$&lt;br /&gt;
||$y_{2}$&lt;br /&gt;
||$x_{2}$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||C&lt;br /&gt;
||$x_{31}$&lt;br /&gt;
||$x_{32}$&lt;br /&gt;
||$x_{33}$&lt;br /&gt;
||$y_{3}$&lt;br /&gt;
||$x_{3}$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gozinto-Graphen kann dies, wie rechts unten zu sehen ist, dargestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:inpuoutput.pdf|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktionsmatrix $P$ sieht daher folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$P=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x_{11} &amp;amp;  x_{12} &amp;amp;  x_{13}  \\&lt;br /&gt;
x_{21} &amp;amp; x_{22} &amp;amp; x_{23} \\x_{31} &amp;amp; x_{32} &amp;amp; x_{33}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}.$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Input-Output-Matrix zu erhalten die erste Spalte durch den Wert der Gesamtproduktion der ersten Zeile geteilt werden, die zweite Spalte durch den der zweiten Zeile und die dritte Spalte durch den der dritten Zeile, das heißt die Koeffizienten der Input-Output-Matrix ergeben sich als $a_{ij}= \frac{x_{ij}}{x_j}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Input-Output-Matrix ergibt sich dann zu:&lt;br /&gt;
$M=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 \frac{x_{11}}{x_1} &amp;amp;  \frac{x_{12}}{x_2} &amp;amp;  \frac{x_{13}}{x_3}  \\&lt;br /&gt;
\frac{x_{21}}{x_1} &amp;amp; \frac{x_{22}}{x_2} &amp;amp; \frac{x_{23}}{x_3} \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{x_{31}}{x_1} &amp;amp; \frac{x_{32}}{x_2} &amp;amp; \frac{x_{33}}{x_3}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}.$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gib die Input-Output-Matrix zu folgendem Gozintographen an:&lt;br /&gt;
[[Datei:beispiel_inpuoutput.pdf|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= $M=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 \frac{10}{43} &amp;amp;  \frac{5}{68} &amp;amp;  \frac{20}{64}  \\&lt;br /&gt;
\frac{15}{43} &amp;amp; \frac{15}{68} &amp;amp; \frac{36}{64} \\\frac{25}{43} &amp;amp; \frac{4}{68} &amp;amp; \frac{22}{64}\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \approx&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0,233 &amp;amp; 0,074 &amp;amp; 0,313 \\&lt;br /&gt;
0,349 &amp;amp; 0,221 &amp;amp; 0,563\\&lt;br /&gt;
0,581 &amp;amp; 0,059 &amp;amp; 0,344\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Saklierungsmatrix=&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #ffd700;&amp;quot;&amp;gt; Dieser und die folgenden Abschnitte sind nur für HTL-SchhülerInnen relevant. &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saklierungsmatrix==&lt;br /&gt;
Um einen Vektor zu stauchen oder zu strecken, wird er mit einem Faktor multipliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
x'&amp;amp;=x \cdot s_x\\&lt;br /&gt;
y'&amp;amp;=y\cdot s_y \\&lt;br /&gt;
z' &amp;amp;= z \cdot s_z&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
In Matrixform kann er mit der Skalierungsmatrix multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U=\begin{pmatrix}s_x &amp;amp; 0 &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; s_y &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp;s_z \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Dabei gibt $s_x$ die Skalierung in x-Richtung, $s_y$ die Skalierung in y-Richtung und $s_z$ die Skalierung in z-Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:skalierung wuerfel a.png|thumb|Skalierung eines Würfels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:skalierung wuerfel b.png|thumb|Skalierung eines Würfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Drehung=&lt;br /&gt;
==Drehung==&lt;br /&gt;
Die Drehung ist ein Beispiel für die Anwendung und Motivation der Matrizenmultiplikation. In $\mathbb{R}^2$ und $\alpha \in [0, 2 \pi[$ wird die Drehung (gegen den Uhrzeigersinn) eines Vektors $v$ um den Winkel $\alpha $ durch die Multiplikation des Vektors mit der Drehmatrix $$R_{\alpha}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cos(\alpha) &amp;amp; -\sin(\alpha) \\\sin(\alpha) &amp;amp; \cos(\alpha) \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
erreicht: $v'=R_\alpha \cdot v$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In $\mathbb{R}^3$ ergeben sich für die Drehungen um die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* x-Achse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$R_x(\alpha)=\begin{pmatrix}1&amp;amp;0 &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; \cos(\alpha) &amp;amp; -\sin(\alpha) \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; \sin(\alpha) &amp;amp; \cos(\alpha) \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* y-Achse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$R_y(\alpha)=\begin{pmatrix}\cos(\alpha) &amp;amp;0 &amp;amp; \sin(\alpha) \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 1 &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
- \sin(\alpha)&amp;amp; 0 &amp;amp; \cos(\alpha) \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* z-Achse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$R_z(\alpha)=\begin{pmatrix}\cos(\alpha) &amp;amp; -\sin(\alpha) &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
\sin(\alpha) &amp;amp; \cos(\alpha) &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Welche Koordinaten erhältst du , wenn der Würfel mit den Eckpunkten&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
A=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0\\ 0\\ 0\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
B=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2\\ 0 \\ 0\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
C=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2\\ 2 \\ 0\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
D=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0 \\ 2 \\ 0\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, \\&lt;br /&gt;
E=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0 \\ 0 \\2 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
F=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2 \\ 0 \\2 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
G=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
2 \\ 2\\ 2\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
H=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
0 \\2 \\2\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
um die x-Achse um den Winkel $\alpha= 45^{\circ}$ gedreht wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= Unter der Verwendung der Drehmatrix&lt;br /&gt;
$R_x(45^{\circ}) =\begin{pmatrix} 1 &amp;amp; 0 &amp;amp; 0 \\ 0&amp;amp; \cos5^{\circ}) &amp;amp; -\sin(45^{\circ}) \\ 0 &amp;amp; \sin(45^{\circ}) &amp;amp; \cos(45^{\circ}) \\ \end{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 = \begin{pmatrix} 1 &amp;amp; 0 &amp;amp; 0 \\ 0 &amp;amp; \frac{1}{\sqrt{2} } &amp;amp; -\frac{1}{\sqrt{2} } \\ 0 &amp;amp; \frac{1}{\sqrt{2} } &amp;amp; \frac{1}{\sqrt{2} } \\ \end{pmatrix}$ ergeben sich die Punkte des gedrehten Würfels durch die Muliplikation des ursprünglichen Punktes mit der Rotationsmatrix&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
A_x= A\cdot R_x(45^{\circ}) = \begin{pmatrix} 0\\ 0\\ 0\\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
B_x=\begin{pmatrix} 2\\ 0 \\ 0\\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
C_x=\begin{pmatrix} 2\\ \sqrt{2} \\ \sqrt{2} \\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
D_x=\begin{pmatrix} 0 \\ \sqrt{2} \\ \sqrt{2}\\ \end{pmatrix}, \\&lt;br /&gt;
E_x=\begin{pmatrix} 0 \\ -\sqrt{2} \\\sqrt{2} \\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
F_x=\begin{pmatrix} 2 \\ -\sqrt{2} \\\sqrt{2} \\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
G_x=\begin{pmatrix} 2 \\ 0\\ 2\sqrt{2}\\ \end{pmatrix}, &amp;amp; &amp;amp;&lt;br /&gt;
H_x=\begin{pmatrix} 0 \\0 \\2\sqrt{2}\\ \end{pmatrix}.&lt;br /&gt;
\end{align*} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wuerfel_x.png|thumb|right|400px|Drehung des Würfels um die x-Achse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=homogene Koordinaten=&lt;br /&gt;
==homogene Koordinaten==&lt;br /&gt;
Homogene Koordinaten werden zum Beispiel verwendet wenn eine Verschiebung eines Vektors durchgeführt werden soll, also wenn eine nicht lineare Transformation stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euklidische Koordinaten in $\mathbb{R}^3$ werden wie folgt in homogenen Koordinaten umgeschrieben&lt;br /&gt;
$$\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x\\ y\\ z&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \mapsto&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}&lt;br /&gt;
x \\ y\\ z\\1&lt;br /&gt;
\end{bmatrix} .$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schiebung=&lt;br /&gt;
==Schiebung==&lt;br /&gt;
Die Schiebung eines Vektors $\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x\\ y\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ um den Vektor $\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
t_x \\ t_y \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$ ist nicht linear und deshalb müssen die Koordinaten in homogenen Koordinaten geschrieben werden, damit man die Schiebung in Matrixform schreiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erhält man für die Translation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
x'&amp;amp;=x + t_z \\&lt;br /&gt;
y'&amp;amp;= y +t_y \\&lt;br /&gt;
\end{align*} $\Rightarrow$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*}&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x'\\ y' \\ 1\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} =\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp;0&amp;amp;t_x\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;1&amp;amp; t_y\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;1\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix} \cdot\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
x\\ y\\1\\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}.&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im $\mathbb{R}^3$ ergibt sich für die Schiebung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*}&lt;br /&gt;
T_3=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1&amp;amp;0 &amp;amp;0&amp;amp;t_x \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 1 &amp;amp;0&amp;amp;t_y \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;1&amp;amp; t_z \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;1&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:schiebung wuerfel b.png|thumb|right|400px|Schiebung eines Würfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Spiegelung=&lt;br /&gt;
==Spiegelung==&lt;br /&gt;
Die Spiegelung ist ein Sonderfall der Skalierung mit entweder $s_x=-1$, $s_y=-1$ oder $s_z=-1$, je nachdem um welche Achse gespiegelt werden soll, die anderen Skalierungsfaktoren sollen dabei den Wert $1$ annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ergeben sich also die verschiedenen Spiegelungsmatrizen, je nach Spiegelungsachse:&lt;br /&gt;
im $\mathbb{R}^2$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um die x-Achse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$S_x=\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1&amp;amp;0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; -1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um die y-Achse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$S_y=\begin{pmatrix}-1&amp;amp;0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:computerspiele.png|thumb|right|400px|Spiegelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-im $\mathbb{R}^3$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um die yz-Ebene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*} S_{yz}=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
-1&amp;amp;0 &amp;amp;0\\0&amp;amp; 1 &amp;amp;0\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;1&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um die xz-Ebene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*} S_{xz}=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1&amp;amp;0 &amp;amp;0\\0&amp;amp; -1 &amp;amp;0\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;1&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um die xy-Ebene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{equation*} S_{xy}=&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1&amp;amp;0 &amp;amp;0\\0&amp;amp; 1 &amp;amp;0\\&lt;br /&gt;
0&amp;amp;0&amp;amp;-1&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\end{equation*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiegelung an einer Geraden===&lt;br /&gt;
Die Spiegelung eines Punktes im $\mathbb{R}^2$ an einer Gerade $g: y=ax+b$ erfolgt in homogenen Koordinaten in den folgenden fünf Schritten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Das Koordinatensystem so verschieben, dass die Spiegelungsachse durch den Koordinatenursprung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Die Spiegelungsachse soll um den Winkel $\arctan(a)$ gedreht werden, so dass sie mit der x-Achse zusammenfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Spieglung an der x-Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) In Ausgangsposition zurückdrehen, also  Schritt 2) in die andere Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Die Spiegelungsachse zurück schieben, also wie in Schritt 1), nur in die andere Richtung schieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Matrizen alle miteinander multipliziert werden können, müssen sie in den selben Koordinaten geschrieben werden, da eine Translation angewendet wird, sollten alle Matrizen in homogenen Koordinaten angeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jeweiligen Schritte gibt es eine passende Matrix, werden die fünf Matrizen miteinander multipliziert erhält man die Spiegelungsmatrix um die Gerade $g$, mit $arctan(a):=t$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp; 0 &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 1 &amp;amp; b \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 \cdot&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cos\left(t\right) &amp;amp; -\sin\left(t\right) &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
\sin\left(t\right) &amp;amp; \cos\left(t\right) &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cdot\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp; 0 &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; -1 &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cdot&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cos\left(-t\right) &amp;amp; -\sin\left(-t\right) &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
\sin\left(-t\right) &amp;amp; \cos\left(-t\right) &amp;amp; 0 \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
\cdot&lt;br /&gt;
\begin{pmatrix}&lt;br /&gt;
1 &amp;amp; 0 &amp;amp; 0\\&lt;br /&gt;
0 &amp;amp; 1 &amp;amp; -b \\&lt;br /&gt;
0&amp;amp; 0 &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
\end{pmatrix}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Matura-Aufgaben=&lt;br /&gt;
==Matura-Aufgaben==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=127&amp;amp;file=RGB-Farbmodell.pdf RGB-Farbmodell}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=71&amp;amp;file=Spiegelung_an_einer_Geraden.pdf &amp;quot;Spiegelung an einer Geraden&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://www.michael-leitgeb.at/srdp/teilb1/Farben_2/Farben_2.pdf &amp;quot;Farben (2)&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://www.michael-leitgeb.at/srdp/teilb1/KP1_16_C2_06/KP1_16_C2_06.pdf&amp;quot; &amp;quot;KP1_16_C2_06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://www.michael-leitgeb.at/srdp/teilb1/Teemischung/Teemischung.pdf &amp;quot;Teemischung&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://www.michael-leitgeb.at/srdp/teilb1/Rohstoffbedarf/Rohstoffbedarf.pdf &amp;quot;Rohstoffbedarf&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= http://www.michael-leitgeb.at/srdp/teilb1/Konfiserie/Konfiserie.pdf &amp;quot;Konfiserie&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=525&amp;amp;file=Zweistufige_Produktion.pdf &amp;quot;Zweistufige Produktion&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bifie-Aufgabe|1= https://aufgabenpool.srdp.at/bhs/download.php?qid=530&amp;amp;file=Kosten_und_Gewinn.pdf &amp;quot;Kosten und Gewinn&amp;quot;}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Vektorrechnung&amp;diff=7134</id>
		<title>Vektorrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Vektorrechnung&amp;diff=7134"/>
		<updated>2019-05-29T08:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
==Koordinatensystem==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quadranten.png|thumb|Coordinate System|thumb|right|350px|Koordinatengitter im $\mathbb{R^2}$ mit den $4$ Quadranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vektorrechnung sind Koordinatensysteme essentiell.&lt;br /&gt;
Im zweidimensionalen Raum besitzt ein Koordinatensystem $2$ Achsen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die $x$-Achse (waagrecht) und&lt;br /&gt;
* die $y$-Achse (senkrecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese sind unendlich lang und spannen die sogenannten vier Quadranten auf, die meist mit den römischen Ziffern I-IV beschriftet werden (gesprochen: Erster Quadrant, Zweiter Quadrant etc.). Die rechte Grafik zeigt die Positionen der Quadranten. Dort, wo die $2$ Achsen einander treffen, liegt der sogenannte Ursprung (kurz: $\vec{0}$); seine Koordinaten sind $(0|0)$.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es außerdem noch zu beachten gibt, hast du vielleicht bereits selbst erkannt:&lt;br /&gt;
An den gegenüberliegenden Seiten der $x$- und $y$-Achsen werden unterschiedliche Vorzeichen verwendet. So spricht man „links“ des Ursprungs von der negativen bzw. „rechts“ des Ursprungs von der positiven $x$-Achse. Analog ist mit „oben“ bzw. „unten“ die positive bzw. negative $y$-Achse gemeint.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dreidimensionalen Raum kommt eine dritte Achse - die $z$-Achse - dazu. Punkte und Vektoren besitzen dann auch $3$ Koordinaten. Dies kann man bis ins $n$-dimensionale weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkte==&lt;br /&gt;
In ein Koordinatensystem lassen sich Punkte eintragen. Diese besitzen, entsprechend ihrer Lage, Koordinaten. Im obigen Bild haben wir beispielsweise die Punkte $A$ und $B$, wobei sich $A$ im ersten und $B$ im vierten Quadranten befindet, eingezeichnet. Man schreibt: $A(2|3.5),  B(1|-2)$.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Punkte Abstand.png|thumb|right|350px|Punkte im $\mathbb{R^2}$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke |Einen '''allgemeinen Punkt''' schreibt man an als $P(x_1 \vert x_2 \vert ... \vert x_n)$ (im $n$-dimensionalen Raum $\mathbb{R^n}$) bzw. $P(x \vert y)$ (im $2$-dimensionalen Raum $ \mathbb{R^2}$) oder $P(x \vert y \vert z)$ (im $3$-dimensionalen Raum $\mathbb{R^3}$). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Koordinate entspricht der $x$-Koordinate, die zweite der $y$-Koordinate, die eventuelle dritte der $z$-Koordinate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkte werden in der Regel mit Großbuchstaben bezeichnet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten von Punkten lassen sich also ganz einfach ablesen. Die $x$- bzw. $y$-Koordinate entspricht dabei dem Abstand vom Ursprung zum Punkt in Richtung der jeweiligen Koordinatenachse. So erkennen wir im Bild rechts die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $A($&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #ff0000;&amp;quot;&amp;gt;$2$&amp;lt;/span&amp;gt;$|$&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #0000cd;&amp;quot;&amp;gt;$0$&amp;lt;/span&amp;gt;$)$&lt;br /&gt;
* $B($&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #ff0000;&amp;quot;&amp;gt;$0$&amp;lt;/span&amp;gt;$|$&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #0000cd;&amp;quot;&amp;gt;$-2$&amp;lt;/span&amp;gt;$)$&lt;br /&gt;
* $C($&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #ff0000;&amp;quot;&amp;gt;$-1$&amp;lt;/span&amp;gt;$|$&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #0000cd;&amp;quot;&amp;gt;$2$&amp;lt;/span&amp;gt;$)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vektoren=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definition &amp;amp; Darstellung von Vektoren==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition |1= Ein Zahlenpaar $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right) \in \mathbb{R^2}$ wird als '''Vektor aus $\mathbb{R^2}$ ''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
Analog bezeichnet man ein Zahlentripel $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \\ z \end{array} \right)  \in \mathbb{R^3}$ als '''Vektor aus $\mathbb{R^3}$ '''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein '''$n$-dimensionaler Vektor''' wird $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right) \ \in \mathbb{R^n}$ geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl die Rechenoperationen, als auch die geometrischen Darstellungen leicht vom $\mathbb{R^2}$ in den $\mathbb{R^3}$ übertragen werden können, werden wir hier meistens nur die Vorgangsweise für Zahlenpaare aus dem $\mathbb{R^2}$ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Geometrische Darstellung von Vektoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie wir einen Vektor $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} a \\ b \end{array} \right) \ \in \mathbb{R^2}$  geometrisch darstellen können:&lt;br /&gt;
* '''Darstellung als Punkt''': Dabei gibt $a$ die $x$-Koordinate und $b$ die $y$-Koordinate des Punktes an. Die Beschriftung erfolgt mit Großbuchstaben.&lt;br /&gt;
* '''Darstellung als Pfeil''': Dabei gibt $a$ die $x$-Richtung des Pfeils (wie weit zeigt der Pfeil nach links bzw. rechts) und $b$ die $y$-Richtung des Pfeils (wie weit zeigt der Pfeil nach oben bzw. unten) an. Pfeile werden mit Kleinbuchstaben (oft mit Pfeil $\vec{v}$) beschriftet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung als Punkt ist eindeutig: Einem Zahlenpaar (= Vektor) entspricht genau ein Punkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Darstellung als Pfeil ist nicht eindeutig: Es gibt unendlich viele Pfeile, die denselben Vektor darstellen. Diese Pfeile sind aber alle parallel, gleich lang und gleich gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' Darstellung des Vektors $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Punktdarstellung des Vektors'''|| '''Mögliche Pfeildarstellungen des Vektors'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Punkt.png|thumb|300px]]|| [[Datei:Pfeile.png|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die Vektoren $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 3 \\ -4 \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} 0 \\ 5 \end{array} \right)$. Stelle $\vec{a}$ und $\vec{b}$ als Punkte und als Pfeile dar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=[[Datei:Punkt Pfeil Bsp.png|300px]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkungen:''' &lt;br /&gt;
* Für die Pfeildarstellungen gibt es mehrere (unendlich viele) Möglichkeiten. Der von dir gezeichnete Pfeil muss jedenfalls parallel, gleich gerichtet und gleich lang wie der abgebildete Pfeil sein!&lt;br /&gt;
* Aus &amp;quot;Bequemlichkeitsgründen&amp;quot; zeichnet man die Pfeile oft beginnend beim Ursprung ein:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Punkt Pfeil Bsp2.png|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vektoren des $\mathbb{R^3}$ können auch auf diese zwei Arten dargestellt werden. Der einzige Unterschied dabei ist, dass die Punkte bzw. Pfeile im dreidimensionalen Raum liegen. Es gibt also noch eine dritte Richtung, die durch die $z$-Koordinate des Vektors angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsvektoren===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsvektor.png|thumb|right|250px|Punkt und zugehöriger Ortsvektor]]Der Ortsvektor von einem Punkt ist der Vektor, der vom Ursprung aus auf den Punkt zeigt. Die Koordinaten bleiben deshalb gleich, es ändert sich quasi nur die Schreibweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei $A(x_1 \vert x_2 \vert ... \vert x_n)$ ein Punkt in der Dimension $n$, dann ist $\vec{0A} = \left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right)$ dessen Ortsvektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechnen mit Vektoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Addition und Subtraktion von Vektoren===&lt;br /&gt;
====Rechnerische Addition====&lt;br /&gt;
 {{Vorlage:Merke|1=Wenn du Vektoren addieren oder subtrahieren möchtest, musst du dazu die entsprechenden Koordinaten addieren:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right) \pm \left( \begin{array}{c} y_1 \\ y_2 \\ ... \\ y_n \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} x_1 \pm y_1 \\ x_2 \pm y_2 \\ ... \\ x_n \pm y_n \end{array} \right)$&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist dabei, dass die Vektoren, die du addieren oder subtrahieren möchtest, derselben Dimension $n$ angehören. D. h. sie haben gleich viele Koordinaten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben seien die beiden Vektoren $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 5 \\ 2 \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \end{array} \right)$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechne erst $\vec{a} + \vec{b}$, dann $\vec{a} - \vec{b}$ und zuletzt $\vec{b} - \vec{a}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= $\vec{a} + \vec{b} = \left( \begin{array}{c} 5 \\ 2 \end{array} \right) + \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 5+1 \\ 2+(-3) \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 6 \\ -1 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\vec{a} - \vec{b} = \left( \begin{array}{c} 5 \\ 2 \end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 5-1 \\ 2-(-3) \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 4 \\ 5 \end{array} \right)$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\vec{b} - \vec{a} = \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} 5 \\ 2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 1-5 \\ -3-2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -4 \\ -5 \end{array} \right)$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1  align=center&lt;br /&gt;
! Übung zur rechnerischen Addition von Vektoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=   https://www.geogebra.org/material/iframe/id/duDYg9qc/width/619/height/442/border/FFFFFF/rc/false/ai/false/sdz/true/smb/false/stb/false/stbh/true/ld/false/sri/true/at/auto&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=  450&lt;br /&gt;
|height=  280&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls das Applet nicht angezeigt wird, klicke [https://www.geogebra.org/m/ZvayFJPu hier]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;480&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;ZvayFJPu&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1  align=center&lt;br /&gt;
! Übung zur rechnerischen Subtraktion von Vektoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|width=  450&lt;br /&gt;
|height=  280&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Falls das Applet nicht angezeigt wird, klicke [https://www.geogebra.org/m/zuvd6gSD hier]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;480&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;zuvd6gSD&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geometrische Darstellung der Vektoraddition====&lt;br /&gt;
Die Addition zweier Vektoren kann auf zwei verschiedene Arten geometrisch gedeutet werden. Wir illustrieren die beiden Möglichkeiten anhand des Beispiels $\left( \begin{array}{c} 1 \\ 2\end{array} \right) + \left( \begin{array}{c} 4 \\ 3 \end{array} \right)$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Punkt + Pfeil - Darstellung:'''|| '''Pfeil + Pfeil - Darstellung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  An einen Punkt wird ein Pfeil angehängt. In unserem Beispiel wird an den Punkt $(1 \vert 2)$ ein Pfeil mit der Richtung $\left( \begin{array}{c} 4 \\ 3 \end{array} \right)$ angehängt. Das Ergebnis der Addition ist der Punkt am Ende des Pfeils $(5 \vert 5)$. || Zwei Pfeile werden aneinander gehängt. In unserem Beispiel wird also ein Pfeil mit der Richtung $\left( \begin{array}{c} 4 \\ 3 \end{array} \right)$ und ein Pfeil mit der Richtung $\left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right)$ aneinander gehängt. Das Ergebnis der Addition ist der entstehende Verbindungspfeil mit der Richtung $\left( \begin{array}{c} 5 \\ 5 \end{array} \right)$.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Vektoraddition1.png|left|400px]]|| [[Datei:Vektoraddition2.png|left|500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Anmerkung:''' Diese Darstellung ist hilfreich, wenn wir von einem Punkt ausgehen und zu einem neuen Punkt gelangen wollen.|| Es spielt keine Rolle, in welcher Reihenfolge die Vektoren angehängt werden. Die Addition ist kommutativ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vektoren bestimmen: „Spitze minus Schaft“ („Ziel minus Start“)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitzeschaft.png|thumb|right|300px|„Spitze minus Schaft“]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen $2$ Punkten kann man nun einen Vektor definieren. Dabei gilt die '''„Spitze minus Schaft“'''-Regel.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Bild rechts wollen wir den Vektor berechnen, der von $A$ nach $B$ geht, also den Vektor $\vec{AB}$. Der Punkt $B(3 \vert 3.5)$ entspricht hierbei der Spitze, und der Punkt $A(1 \vert 0.5)$ dem Schaft. Da das Rechnen mit Punkten allerdings keinen Sinn ergibt, rechnet man stattdessen mit deren Ortsvektoren (siehe oben).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel bedeutet das: $\vec{0B} - \vec{0A} = \left( \begin{array}{c} 3 \\ 3.5 \end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} 1 \\ 0.5 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 3-1 \\ 3.5-0.5 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right) = \vec{AB}$&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beachte außerdem:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man schreibt der Einfachheit halber oft nur $B-A$, obwohl eigentlich $\vec{0B} - \vec{0A}$ gemeint ist.&lt;br /&gt;
* Der Vektor $\vec{AB}$ zeigt in die entgegengesetzte Richtung von $\vec{BA}$. Das bedeutet, dass diese beiden Vektoren entgegengesetzte Vorzeichen haben: $\vec{AB} = - \vec{BA}$&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die Punkte $A(1 \vert 2)$, $B(-3 \vert 1)$ und $C(-4 \vert -1)$. Bilde die folgenden Verbindungsvektoren: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# $\ \vec{AB}$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{BA}$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{AC}$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{BC}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
$\ $&lt;br /&gt;
# $\ \vec{AB}=B-A=\left( \begin{array}{c} -3 \\ 1\end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right)=\left( \begin{array}{c} -4 \\ -1\end{array} \right)$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{BA}=-\vec{AB}=\left( \begin{array}{c} 4 \\ 1 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{AC}=\left( \begin{array}{c} -4 \\ -1\end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right)=\left( \begin{array}{c} -5 \\ -3\end{array} \right)$&lt;br /&gt;
# $\ \vec{BC}=\left( \begin{array}{c} -4 \\ -1\end{array} \right) - \left( \begin{array}{c} -3 \\ 1 \end{array} \right)=\left( \begin{array}{c} -1 \\ -2\end{array} \right)$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Tipps:''' &lt;br /&gt;
* Pass gut auf die Vorzeichen auf! Beim Subtrahieren von Vektoren passieren leider häufig Vorzeichenfehler. Sei deshalb besonders achtsam.&lt;br /&gt;
* Zeichne die Punkte in ein Koordinatensystem und zeichne die Verbindungsvektoren ein. Bei einfachen Koordinaten kannst du den Verbindungsvektor ohne Rechnung ablesen (Probiere es aus!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produkt eines Vektors mit einem Skalar===&lt;br /&gt;
====Rechnerische Multiplikation====&lt;br /&gt;
Wenn man einen Vektor $\vec{v}$ mit einer [[Theorie Zahlenmengen (1.1.)|reellen Zahl]] $k$, einem sogenannten „Skalar“, multipliziert, werden dabei die einzelnen Koordinaten mit dem Skalar multipliziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$k \cdot \vec{v} = k \cdot \left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} k \cdot x_1 \\ k \cdot x_2 \\ ... \\ k \cdot x_n \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sei der Vektor $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ -3 \end{array} \right)$. Multipliziere diesen einmal mit $2$ und einmal mit $-5$.&lt;br /&gt;
|2= $2 \cdot \vec{a} = 2 \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ -3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 2 \cdot 2 \\ 2 \cdot (-3) \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 4 \\ -6 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
$(-5) \cdot \vec{a} = (-5) \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ -3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} (-5) \cdot 2 \\ (-5) \cdot (-3) \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -10 \\ 15 \end{array} \right)$}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geometrische Darstellung der Multiplikation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Multiplikation eines Vektors mit einer reellen Zahl $a$ (Skalar) entspricht einer Streckung (für $|a|&amp;gt;1$) bzw. einer Stauchung (für $|a|&amp;lt;1$) des zugehörigen Pfeiles.&lt;br /&gt;
Ist das Vorzeichen des Skalars negativ, so dreht sich die Richtung des Pfeils in die entgegengesetzte Richtung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sei wiederum der Vektor $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ -3 \end{array} \right)$. Stelle die Multiplikation mit $2$, mit $-5$ und mit $0.5$ graphisch dar.&lt;br /&gt;
|2= Rechnerische Lösung und graphische Interpretation: &lt;br /&gt;
* $2 \cdot \vec{a} = \left( \begin{array}{c} 4 \\ -6 \end{array} \right) \rightarrow$ Der Vektor $2\cdot \vec{a}$  hat die doppelte Länge und dieselbe Richtung wie $\vec{a}$.&lt;br /&gt;
* $(-5) \cdot \vec{a} = \left( \begin{array}{c} -10 \\ 15 \end{array} \right) \rightarrow$ Der Vektor $(-5)\cdot \vec{a}$  ist fünfmal so lang wie $\vec{a}$ und zeigt in die entgegengesetzte Richtung wie $\vec{a}$.&lt;br /&gt;
* $(0.5) \cdot \vec{a} = \left( \begin{array}{c} 1 \\ -1.5 \end{array} \right) \rightarrow$ Der Vektor $0.5\cdot \vec{a}$ ist halb so lang wie $\vec{a}$ und zeigt in dieselbe Richtung wie $\vec{a}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   http://rfdz.ph-noe.ac.at/fileadmin/Mathematik_Uploads/Medienvielfalt/Medienvielfalt3/lernpfad_vektorrechnung/MV_Vektor1/MV_Vektor1/sites/Vektortest.html&lt;br /&gt;
 |width=  800&lt;br /&gt;
 |height=  600&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
[http://rfdz.ph-noe.ac.at/fileadmin/Mathematik_Uploads/Medienvielfalt/Medienvielfalt3/lernpfad_vektorrechnung/MV_Vektor1/MV_Vektor1/ (Quelle dieses Applets)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zum Applet: Gib in die Eingabezeile den Buchstaben des Vektors bzw. die entsprechende Summe / Differenz an (z. B. $u=a$).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Vektoren zueinander stehen===&lt;br /&gt;
Vektoren können unterschiedliche Richtungen haben, aber auch parallel zueinander oder gar identisch sein. Optisch lässt sich das oft sehr leicht erkennen. Die Lage von Vektoren zueinander kann aber auch rechnerisch überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition |Unter einem Vektor versteht man die Menge aller gleich langen, gleich gerichteten und gleich orientierten Pfeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start- bzw. Endpunkt spielen dabei keine Rolle!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|$2$ Vektoren stehen parallel zueinander, wenn ein Vektor als Vielfaches des anderen Vektors angeschrieben werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sagt auch: Die Vektoren sind [[linear abhängig]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns die verschiedenen Fälle an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ident: gleiche Richtung,&amp;lt;br&amp;gt;gleiche Orientierung, gleiche Länge&lt;br /&gt;
||[[Datei:Vektorv1.png|none|250px]]&lt;br /&gt;
||$\vec{v} = \vec{u} \Rightarrow \vec{v} \parallel \vec{u}$&lt;br /&gt;
||z. B. $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$ und $\vec{u}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||parallel (gleiche Orientierung):&amp;lt;br /&amp;gt;gleiche Richtung, gleiche Orientierung, unterschiedliche Länge&lt;br /&gt;
| [[Datei:Vektorenlänge.png|none|250px]] &lt;br /&gt;
||$\exists k&amp;gt;0 : k \cdot \vec{v} = \vec{u} \ \ \Rightarrow \vec{v} \parallel \vec{u}$&lt;br /&gt;
||z. B. $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$ und $\vec{u}=\left( \begin{array}{c} \frac{4}{3} \\ 2 \end{array} \right)$, $k = \frac{2}{3} $&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||parallel (unterschiedliche Orientierung):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Vektororientierung1.png|none|250px]]&lt;br /&gt;
||$\exists k&amp;lt;0 : k \cdot \vec{v} = \vec{u} \ \ \Rightarrow \vec{v} \parallel \vec{u}$&lt;br /&gt;
||z. B.  $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$ und $\vec{u}=\left( \begin{array}{c} -2 \\ -3 \end{array} \right)$, $k=-1$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||linear unabhängig&lt;br /&gt;
| [[Datei:Vektorrichtung1.png|none|250px]]&lt;br /&gt;
||$\nexists k : k \cdot \vec{v} = \vec{u} \ \ \Rightarrow \vec{v} \nparallel \vec{u}$&lt;br /&gt;
||z. B. $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$ und $\vec{u}=\left( \begin{array}{c} 1 \\ 3 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Überprüfe ob die Vektoren $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 5 \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} 4 \\ 3 \end{array} \right)$ linear unabhängig voneinander sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=Wenn es ein $k$ gibt, sodass $k \cdot \vec{a} = \vec{b}$, dann sind die beiden Vektoren voneinander linear abhängig, und somit auch parallel zueinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Möglichkeit 1: Lineares Gleichungssystem mit zwei Variablen&lt;br /&gt;
$I: 2k = 4 \ \ \rightarrow k=2$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
$II: 5k = 3 \ \ \rightarrow k=\frac{3}{5}$ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der ersten Gleichung ergibt sich $k=2$, in der zweiten aber $k=\frac{3}{5}$. $k$ kann aber nicht beides sein, somit haben wir eine falsche Aussage erhalten. Daraus folgt, dass die beiden Vektoren '''linear unabhängig''' und somit nicht parallel zueinander sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Möglichkeit 2: „Vergleichen und Probieren“&lt;br /&gt;
Vergleicht man die $x$-Koordinaten der beiden Vektoren, so sieht man, dass $4$ doppelt so groß ist wie $2$. Daraus ergibt sich, dass ein etwaiges $k=2$ sein müsste.&lt;br /&gt;
Probiert man, auch die zweite Zeile mit $2$ zu multiplizieren, so erhält man $10$. Die $y$-Koordinate von $\vec{b}$ müsste also $10$ sein, damit die beiden Vektoren parallel zueinander sind.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Betrag und Einheitsvektor===&lt;br /&gt;
[[Datei:PythagorasVektor.png|thumb|right|350px|Betrag eines Vektors; Einheitsvektor]]Wie anfangs bereits erwähnt, besitzen Vektoren eine Länge, auch '''Betrag''' eines Vektors genannt. Dieser wird mit Hilfe des pythagoreischen Lehrsatzes wie folgt berechnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;$\parallel \vec{v} \parallel = \sqrt{x_1^2 + x_2^2 + ... + x_n^2} \ $ wenn $\vec{v} = \left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right)$ ein Vektor der Dimension $n$ ist.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sehen wir uns die Grafik rechts an, können wir mit dieser Formel die Länge des zweidimensionalen Vektors $\parallel \vec{v} \parallel$ berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;$\parallel \vec{v} \parallel = \sqrt{x^2 + y^2} = \sqrt{2^2 + 3^2} = \sqrt{13}$&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der '''Einheitsvektor''' $\vec{a_0}$ eines Vektors $\vec{a}$ ist ein zu $\vec{a}$ paralleler Vektor mit Länge $1$. Rechnerisch erhält man $\vec{a_0}$, indem man $\vec{a}$ durch seine Länge dividiert. $ \vec{a_0}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=\frac{\vec{a}}{\parallel \vec{a}\parallel}$&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
$ \vec{a_0}=\frac{1}{\parallel\vec{a}\parallel}\cdot \vec{a}$&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich ein Vektor, der dieselbe Richtung des ursprünglichen Vektors hat, allerdings die Länge $1$ besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=&lt;br /&gt;
Sei $\vec{v} = \left( \begin{array}{c} x_1 \\ x_2 \\ ... \\ x_n \end{array} \right)$ ein Vektor der Dimension $n$ und $\parallel \vec{v} \parallel$ sein Betrag, dann ist $\vec{v_0} = \frac{1}{\parallel \vec{v} \parallel} \cdot \vec{v} \ $ der Einheitsvektor zu $\vec{v}$.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel würde das folgendes bedeuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Bestimme den Einheitsvektor von $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;$\vec{v_0} = \frac{1}{\sqrt{13} } \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} \frac{2}{\sqrt{13} } \\ \frac{3}{\sqrt{13} } \end{array} \right)$&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vektoren bestimmter Länge===&lt;br /&gt;
Da wir nun gelernt haben, Einheitsvektoren zu bilden und Vektoren mit Zahlen zu multiplizieren, könnt ihr euch vielleicht schon vorstellen, wie man aus einem beliebigen Vektor einen Vektor derselben Richtung, allerdings unterschiedlicher Länge bekommt. Wir haben also einen Vektor $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right)$ mit der Länge $\parallel \vec{v} \parallel = k$ gegeben und hätten gerne den Vektor $\vec{w} \ \parallel \ \vec{v}$ mit der Länge $l$. Dazu berechnen wir zuerst den Einheitsvektor $\vec{v_0}$ von $\vec{v}$ und multiplizieren diesen dann mit $l$. So erhalten wir schließlich $\vec{w} = l \cdot \frac{\vec{v}}{k} = l \cdot \vec{v_0}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mittelpunkt einer Strecke==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelpunkt.png|thumb|right|300px|Mittelpunkt M der Strecke AB]]Willst du den Mittelpunkt zwischen $2$ Punkten $A$ und $B$ berechnen, musst du wie folgt vorgehen:&lt;br /&gt;
Zuerst berechnest du einen Vektor zwischen den Punkten ($\vec{AB}$ oder $\vec{BA}$). Dann halbierst du diesen Vektor, und erhältst $\vec{AM}$ bzw. $\vec{BM}$. Addierst du dann diesen Vektor zum entsprechenden Punkt ($A$ bzw. $B$), so erhältst du den Mittelpunkt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;$\vec{0M} = \vec{0A} + \frac{\vec{AB}}{2} = \vec{0B} + \frac{\vec{BA}}{2}$&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies lässt sich folgendermaßen weiter vereinfachen:&lt;br /&gt;
$$\vec{M} = \vec{A} + \frac{\vec{AB}}{2} = \frac{2\vec{A}}{2} + \frac{\vec{B} - \vec{A}}{2} = \frac{\vec{A} + \vec{B}}{2}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Im $\mathbb{R^2}$=&lt;br /&gt;
Dieser Artikel befasst sich mit der Vektorrechnung im zweidimensionalen Raum. Grundlegende Informationen zur Vektorrechnung, so wie Punkte und Vektoren, findest du unter dem Tab ''Grundlagen der Vektorrechnung''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vektoren==&lt;br /&gt;
===Normalvektoren===&lt;br /&gt;
[[Datei:Normalvektoren.png|thumb|right|350px|Normalvektoren]]Normalvektoren zu einem Vektor sind alle Vektoren, die normal (im rechten Winkel) auf den Vektor stehen. Im $\mathbb{R^2}$ gibt es zu jedem Vektor genau $2$ Normalvektoren, die dieselbe Länge wie der ursprüngliche Vektor haben. Alle anderen Normalvektoren sind Vielfache eines dieser $2$ Normalvektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke | 1=Sei $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right)$ ein Vektor, dann ist $\vec{n_1}=\left( \begin{array}{c} -y \\ x \end{array} \right)$ sein nach links gekippter, und $\vec{n_2}=\left( \begin{array}{c} y \\ -x \end{array} \right)$ sein nach rechts gekippter Normalvektor.&lt;br /&gt;
''Vertausche die Koordinaten und ändere '''ein''' Vorzeichen''.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Skalarprodukt===&lt;br /&gt;
Unter dem Skalarprodukt versteht man die Multiplikation zweier Vektoren, bei der als Ergebnis ein Skalar (eine Zahl) entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Seien $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \end{array} \right)$ zwei Vektoren, dann ist $\vec{a} \cdot \vec{b} = \left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \end{array} \right) = x_a \cdot x_b + y_a \cdot y_b$ gleich ihr Skalarprodukt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Skalarprodukt wirkt auf den ersten Blick etwas „eigenartig“. Man kann sich die Bedeutung des Skalarproduktes besonders gut an einem Anwendungsbeispiel erklären:&lt;br /&gt;
Angenommen in einer Preisliste stehen $10$ Kugelschreiber, die jeweils $2€$ kosten und $20$ Bleistifte, die jeweils $0.50€$ kosten.&lt;br /&gt;
In Tabellenform sieht das folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Produkt !! Stückzahl !! Preis pro Stück (in $€$)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kugelschreiber || $10$ || $2$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bleistift || $20$ || $0.50$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Tabelle kann ein Stückzahlvektor $\left( \begin{array}{c} 10 \\ 20 \end{array} \right)$ und ein Preisvektor  $\left( \begin{array}{c} 2 \\ 0.50 \end{array} \right)$ abgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man den Gesamtwert der Produkte berechnen, so müssen jeweils die Einzelpreise mit der Stückzahl multipliziert und anschließend die Summe gebildet werden.&lt;br /&gt;
Genau das macht das Skalarprodukt:&lt;br /&gt;
$\left( \begin{array}{c} 10 \\ 20\end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ 0.50 \end{array} \right) = 10 \cdot 2 + 20 \cdot 0.50 = 20 + 10 = 30€ $&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Winkel zwischen zwei Vektoren===&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkel.png|thumb|right|350px|Winkel zwischen $2$ Vektoren]]&amp;lt;big&amp;gt;$$cos{\varphi} = \frac{\vec{a} \cdot \vec{b} }{\parallel \vec{a} \parallel \cdot \parallel \vec{b} \parallel} = \vec{a_0} \cdot \vec{b_0}$$&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
$$\vec{a} \cdot \vec{b} = \parallel \vec{a} \parallel \cdot \parallel \vec{b} \parallel \cdot cos{\varphi}$$&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt es, den Winkel zwischen $2$ Vektoren/Geraden zu bestimmen, ist damit immer der kleinere Winkel gemeint. Solltest du einmal ein Ergebnis erhalten, das größer als $180°$ ist (nennen wir dieses Ergebnis $\varphi'$), dann ziehe dieses Ergebnis von $360°$ ab und du erhältst den kleineren Winkel ($\varphi = 360° - \varphi'$).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Winkel von $\varphi = 90°$ erhalten wir $cos{\varphi} = 0$, was bedeutet, dass auch $\vec{a} \cdot \vec{b} = 0$. Daraus ergibt sich das Orthogonalitätskriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orthogonalitätskriterium====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Ergibt das Skalarprodukt zweier Vektoren $0$, so stehen diese zwei Vektoren normal zueinander (und umgekehrt). $$\vec{a} \cdot \vec{b} \ = \ 0 \ \Leftrightarrow \ \vec{a} \bot \vec{b}$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Orthogonalitätskriteriums kann man auch zeigen, dass $\vec{n}=\left( \begin{array}{c} y \\ -x \end{array} \right)$ stets ein Normalvektor von $\vec{v}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right)$ ist.&lt;br /&gt;
$$\vec{v} \cdot \vec{n} = \left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} y \\ -x \end{array} \right) = xy - yx = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=1 align=center&lt;br /&gt;
! Übungsaufgabe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;1000&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;u9xvmmXM&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geraden==&lt;br /&gt;
===Darstellungsformen===&lt;br /&gt;
Geraden lassen sich in unterschiedlichen Formen darstellen. In der Vektorrechnung ist die Parameterdarstellung populär, da man dazu nur einen Punkt und einen Vektor kennen muss. Die Normalform allerdings hat den Vorteil, dass man den Normalvektor zur Geraden auf einen Blick ablesen kann. Je nachdem, was man mit der Gerade vorhat, können die verschiedenen Formen ineinander umgewandelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Parameterdarstellung====&lt;br /&gt;
[[Datei:Parameterdarstellung.png|thumb|right|350px|Parameterdarstellung einer Geraden]]$$g: \vec{0X} = \vec{0P} + t \cdot \vec{a}$$&lt;br /&gt;
wobei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $X \in g$ ist ein '''beliebiger''' Punkt auf der unendlichen Geraden (steht für alle Punkte auf der Geraden)&lt;br /&gt;
* $P \in g$ ist ein '''bekannter''' Punkt auf der Geraden&lt;br /&gt;
* $t \in \mathbb{R}$ ist ein freier Parameter (in der Grafik rechts $\lambda$)&lt;br /&gt;
* $\vec{a} \in \mathbb{R^2}$ ist ein Vektor parallel zur Geraden, der die Richtung dieser angibt („Richtungsvektor“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte, dass in der Parameterdarstellung keine Punkte, sondern Ortsvektoren verwendet werden. &amp;lt;small&amp;gt;(Genauere Informationen zu Ortsvektoren findest du unter ''Grundlagen der Vektorrechnung''.)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man das weiß, kann man der Einfachheit halber die Gerade auch folgendermaßen beschreiben: $g: X = P + t \cdot \vec{a}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine andere Schreibweise ist, die Koordinaten einzeln zu betrachten und $2$ Gleichungen aufzustellen:&lt;br /&gt;
$$g : \begin{cases} x = x_P + t \cdot x_a \\ y = y_P + t \cdot y_a \end{cases}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normalvektorform====&lt;br /&gt;
Hierzu benötigt man einen Normalvektor des Richtungsvektors und multipliziert dann die Geradengleichung mit diesem Normalvektor. Da $\vec{a} \cdot \vec{n} = 0$, bleibt über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei $g: \vec{0X} = \vec{0P} + t \cdot \vec{a}$ eine Gerade in Parameterform, so ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;$g: \left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} y_a \\ -x_a \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} x_P \\ y_P \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} y_a \\ -x_a \end{array} \right)$&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieselbe Gerade in Normalform, wobei $\vec{0X}=\left( \begin{array}{c} x \\ y \end{array} \right), \ \vec{0P}=\left( \begin{array}{c} x_P \\ y_P \end{array} \right), \ \vec{a}=\left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \end{array} \right)$ und $\vec{n}=\left( \begin{array}{c} y_a \\ -x_a \end{array} \right)$ ein Normalvektor von $\vec{a}$ (hier kann man natürlich auch den anderen Normalvektor verwenden).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeine Geradengleichung====&lt;br /&gt;
Diese Form der Darstellung heißt auch Normalform, da man den Normalvektor der Geraden direkt ablesen kann. Um von der Parameterdarstellung auf diese Form zu kommen, gibt es $2$ Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Multiplikation mit Normalvektor:'''&lt;br /&gt;
Hierzu muss man einfach die Normalform ausmultiplizieren und es ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$g: y_a \cdot x + -x_a \cdot y = y_a \cdot x_P + -x_a \cdot y_P$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Elimination des Parameters:'''&lt;br /&gt;
Hierbei gehen wir von der Geradenform $g : \begin{cases} x = x_P + t \cdot x_a \\ y = y_P + t \cdot y_a \end{cases}$ aus, eliminieren $t$, und kommen ebenfalls auf die obige allgemeine Geradengleichung.&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Gleichung stehen nur bekannte Größen, auf der linken Seiten stehen Vielfache von $x$ und $y$. Diese Gleichung kann man weiter auch auf die Form $y=kx+d$ umformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lagebeziehungen zwischen Geraden===&lt;br /&gt;
Mehrere Geraden können im $\mathbb{R^2}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ident sein, d. h. sie haben unendlich viele gemeinsame Punkte.&lt;br /&gt;
* parallel sein, d. h. sie haben keinen gemeinsamen Punkt.&lt;br /&gt;
* einander schneiden, d. h. sie haben genau einen gemeinsamen Punkt (Schnittpunkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Sind $2$ Geraden in '''Parameterdarstellung''' gegeben, betrachten wir zuerst ihre Richtungsvektoren. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sind diese parallel zueinander, so sind auch die Geraden parallel zueinander. Nun bleibt noch die Frage offen, ob die Geraden ident sind. Dazu überprüfen wir einfach, ob der gegebene Punkt der einen Geraden auch auf der anderen Geraden liegt. Dazu setzen wir den bekannten Punkt der einen Geraden für den unbekannten Punkt der anderen Geraden ein und erhalten $2$ Gleichungen in einer Unbekannten (Parameter der zweiten Gerade). Erhalten wir nun für den Parameter zweimal dasselbe Ergebnis, so sind die $2$ Geraden ident, erhalten wir unterschiedliche Ergebnisse, so sind sie nur parallel. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Richtungsvektoren nicht parallel zueinander, so sind es auch die $2$ Geraden nicht, und wir können uns sicher sein, dass diese einen gemeinsamen Schnittpunkt besitzen.&lt;br /&gt;
Doch wie erhalten wir den Schnittpunkt? Ganz einfach, indem wir die $2$ Geraden schneiden. Dazu müssen wir sie gleichsetzen und dann das dadurch erhaltene Gleichungssystem in $2$ Unbekannten (die $2$ Parameter) lösen. Wenn wir den Wert eines Parameters ausgerechnet haben, setzen wir ihn einfach in die entsprechende Geradengleichung ein und erhalten so den Schnittpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die beiden Geraden $g: X = \left( \begin{array}{c} -3 \\ 1 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 4 \\ -2 \end{array} \right)$ und $h: X = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 2 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} -2 \\ 1 \end{array} \right)$. Ermittle deren gegenseitige Lage und ggf. deren Schnittpunkt!&lt;br /&gt;
|2=Betrachten wir zuerst deren Richtungsvektoren:&lt;br /&gt;
$$\left( \begin{array}{c} 4 \\ -2 \end{array} \right) = -2 \cdot \left( \begin{array}{c} -2 \\ 1 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ g \parallel h$$&lt;br /&gt;
Nun überprüfen wir, ob der Punkt der Geraden $h$ auf $g$ liegt:&lt;br /&gt;
$$\left( \begin{array}{c} 0 \\ 2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -3 \\ 1 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 4 \\ -2 \end{array} \right) \ \rightarrow \ \begin{cases} 0 = -3 + 4s \ \rightarrow \ s_1 = \frac{3}{4} \\ 2 = 1 - 2s \ \rightarrow \ s_2 = -\frac{1}{2} \end{cases} \ \rightarrow \ s_1 \neq s_2 \ \Rightarrow \ g \not\equiv h$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die beiden Geraden $g: X = \left( \begin{array}{c} -3 \\ 1 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ -1 \end{array} \right)$ und $h: X = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 2 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right)$. Ermittle deren gegenseitige Lage und ggf. deren Schnittpunkt!|&lt;br /&gt;
2=$$\nexists \ k \in \mathbb{R} : \ \left( \begin{array}{c} 2 \\ -1 \end{array} \right) = k \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ g \nparallel h \ \Rightarrow \ g \times h$$&lt;br /&gt;
$$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ &amp;amp;-3&amp;amp;+&amp;amp;2s&amp;amp;=&amp;amp;0&amp;amp;+&amp;amp;t \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;1&amp;amp;-&amp;amp;s&amp;amp;=&amp;amp;2&amp;amp;+&amp;amp;2t&lt;br /&gt;
\end{align}$$&lt;br /&gt;
$$I + 2 \cdot II: \ -1 = 4 + 5t \ \rightarrow \ t = -1$$&lt;br /&gt;
$$t \ in \ h: S = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 2 \end{array} \right) + (-1) \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \end{array} \right)$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die $2$ Geraden in der '''allgemeinen Geradenform''' gegeben, so haben wir bereits $2$ Gleichungen, die wir nach $x$ und $y$ auflösen. Dieses $x$ und $y$ sind die Koordinaten des Schnittpunktes. Sollte sich keine Lösung ergeben, so schneiden sich die Geraden nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Schneiden von Geraden besser zu verstehen, schau dir das Lösen von [[ Gleichungssysteme (2.7.) |Gleichungssystemen]] genauer an, wirf einen Blick auf die Beispiele zum $\mathbb{R^2}$ unter dem Tab 'Beispiele', oder sieh dir dieses Video an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;{{#ev:youtube|ZrFE3LRisn0}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Normalabstand Punkt - Gerade===&lt;br /&gt;
[[Datei:Normalabstand.gif|right]]Gegeben sei ein Punkt $Q(x_Q|y_Q)$ und eine Gerade $g: X = P + t \cdot \vec{a}$. Um den Normalabstand $d(Q,g)$ zwischen $Q$ und $g$ zu berechnen, gehe wie folgt vor: &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=1. Bestimme die Gerade $q: X = Q + s \cdot \vec{n}$, die durch $Q$ geht und den Normalvektor $\vec{n}$ von $\vec{a}$ als Richtungsvektor besitzt.&lt;br /&gt;
2. Schneide $g$ und $q$ und du erhältst deren Schnittpunkt $S$. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Berechne $\parallel \vec{QS} \parallel$.}}&lt;br /&gt;
In der Grafik rechts hätten wir z. B. die Angabe $g: X = \left( \begin{array}{c} 2 \\ 1 \end{array} \right) + \lambda \cdot \left( \begin{array}{c} 3 \\ 1 \end{array} \right)$ und $Q(3|4)$. Du kannst das zur Übung durchrechnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hesse'sche Abstandsformel====&lt;br /&gt;
Mithilfe dieser Formel kann man ebenfalls den Abstand $d(Q,g)$ zwischen Punkt $Q(x_Q|y_Q)$ und Gerade $g: X = P + t \cdot \vec{a}$ bestimmen. $$d(Q,g) = | \vec{PQ} \cdot \vec{n_0} |$$ wobei $\vec{n_0}$ der normierte (Länge $1$) Normalvektor des Richtungsvektors $\vec{a}$ der Geraden $g$ ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Spiegelung eines Punktes an einer Geraden====&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegeln.png|thumb|right|250px|Gespiegelter Punkt Q']]Gegeben sei ein Punkt $Q(x_Q|y_Q)$ und eine Gerade $g: X = P + t \cdot \vec{a}$. Es gilt den Punkt $Q$ an der Gerade $g$ zu spiegeln, und so den Punkt $Q'$ zu erhalten. Dazu befolgst du die Vorgehensweise von &amp;quot;Normalabstand Punkt - Gerade&amp;quot; bis du den Vektor $\vec{QS}$ erhältst und trägst diesen vom Punkt $S$ ab, also: &lt;br /&gt;
$$Q' = S + \vec{QS}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Im $\mathbb{R^3}$=&lt;br /&gt;
==Vektoren==&lt;br /&gt;
===Kreuzprodukt===&lt;br /&gt;
Im $\mathbb{R^3}$ gibt es neben dem Skalarprodukt, bei dem wir als Ergebnis ein Skalar erhalten, eine weitere Möglichkeit, zwei Vektoren miteinander zu multiplizieren: das sogenannte Kreuz- oder Vektorprodukt, bei dem wir als Ergebnis einen Vektor erhalten.{{Vorlage:Merke|1=Seien $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \\ z_a \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \\ z_b \end{array} \right)$ zwei Vektoren des $\mathbb{R^3}$, dann ist ihr Kreuzprodukt&lt;br /&gt;
$$\vec{a} \times \vec{b} = \left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \\ z_a \end{array} \right) \times \left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \\ z_b \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} y_a \cdot z_b - z_a \cdot y_b \\ z_a \cdot x_b - x_a \cdot z_b \\ x_a \cdot y_b - y_a \cdot x_b \end{array} \right)$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die Vektoren $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ 3 \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} 5 \\ 4 \\ -3 \end{array} \right)$, gesucht ist ihr Kreuzprodukt.|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2=$$\vec{a} \times \vec{b} = \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ 3 \end{array} \right) \times \left( \begin{array}{c} 5 \\ 4 \\ -3 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 2 \cdot (-3) - 3 \cdot 4 \\ 3 \cdot 5 - 1 \cdot (-3) \\ 1 \cdot 4 - 2 \cdot 5 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} (-6) - 12 \\ 15 - (-3) \\ 4 - 10 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -18 \\ 18 \\ -6 \end{array} \right)$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wozu wir das Kreuzprodukt überhaupt benötigen, sehen wir in den folgenden beiden Unterabschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normalvektoren====&lt;br /&gt;
Im $\mathbb{R^3}$ gibt es zu einem Vektor unendlich viele Normalvektoren. Auf eine Ebene allerdings gibt es genau $2$ Normalvektoren (wie im $\mathbb{R^2}$ auf eine Gerade). Eine Ebene wird von $2$ Vektoren aufgespannt, deren Kreuzprodukt ergibt einen Normalvektor $\vec{n_1}$. Dieser steht normal auf die Ebene bzw. auf die beiden Vektoren. Der zweite Normalvektor hat die entgegengesetzte Orientierung ($\vec{n_2} = -\vec{n_1}$). Man schreibt $$\vec{n} = \vec{a} \times \vec{b}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fläche eines von zwei Vektoren aufgespannten Parallelogramms oder Dreiecks====&lt;br /&gt;
[[Datei:FlächeNormalvektor.png|thumb|right|none|250px|$2$ Vektoren spannen ein Dreieck bzw. Parallelogramm auf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1=Die Länge $\parallel \vec{n} \parallel = \parallel \vec{a} \times \vec{b} \parallel$ des Normalvektors $\vec{n}$ zu den Vektoren $\vec{a}$ und $\vec{b}$ entspricht der Maßzahl des Flächeninhaltes des Parallelogramms, das $\vec{a}$ und $\vec{b}$ aufspannen (im Bild die gesamte grüne Fläche).&lt;br /&gt;
Die Hälfte dieser Fläche entspricht der Fläche des aufgespannten Dreiecks.}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Skalarprodukt, Orthogonalitätskriterium, Winkel zwischen zwei Vektoren===&lt;br /&gt;
Das Skalarprodukt, Orthogonalitätskriterium und Winkelmaß für Vektoren in $\mathbb{R^3}$ ist analog definiert wie in $\mathbb{R^2}$. Wir wiederholen nochmals kurz:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Skalarprodukt'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seien $\vec{a}=\left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \\ z_a \end{array} \right)$ und $\vec{b}=\left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \\z_b \end{array} \right)$ zwei Vektoren, dann ist $$\vec{a} \cdot \vec{b} = \left( \begin{array}{c} x_a \\ y_a \\ z_a \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} x_b \\ y_b \\ z_b \end{array} \right) = x_a \cdot x_b + y_a \cdot y_b + z_a \cdot z_b$$ gleich ihr Skalarprodukt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=1 align=center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Übungsaufgabe&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;700&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;ZqtPwRDx&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Orthogonalitätskriterium'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergibt das Skalarprodukt zweier Vektoren $0$, so stehen diese zwei Vektoren normal zueinander (und umgekehrt).&lt;br /&gt;
$$\vec{a} \cdot \vec{b} \ = \ 0 \ \Leftrightarrow \ \vec{a} \bot \vec{b}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Winkel zwischen zwei Vektoren'''&lt;br /&gt;
$$cos{\varphi} = \frac{\vec{a} \cdot \vec{b} }{\parallel \vec{a} \parallel \cdot \parallel \vec{b} \parallel} = \vec{a_0} \cdot \vec{b_0}$$&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geraden==&lt;br /&gt;
===Darstellungsformen===&lt;br /&gt;
====Parameterdarstellung====&lt;br /&gt;
Die Parameterdarstellung im $\mathbb{R^3}$ sieht genauso aus wie im $\mathbb{R^2}$, einziger Unterschied ist, dass unsere Punkte und Vektoren hier jeweils $3$ Koordinaten haben.$$g: X = P + t \cdot \vec{a}$$ bzw. $$g : \begin{cases} x = x_P + t \cdot x_a \\ y = y_P + t \cdot y_a \\ z = z_P + t \cdot z_a \end{cases}$$&lt;br /&gt;
Mehr Infos zu den einzelnen Komponenten findest du unter dem Tab 'Im $\mathbb{R^2}$'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Parameterfreie Darstellungsform====&lt;br /&gt;
Diese besteht aus $2$ Gleichungen und wir erhalten sie durch Eliminierung des Parameters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sei die Parameterform der Gerade $g: X = \left( \begin{array}{c} 2 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} 3 \\ -4 \\ 1 \end{array} \right)$. Zuerst schreiben wir das in die $3$ Koordinatengleichungen um:&lt;br /&gt;
$$g : \begin{cases} x = 2 + 3t \\ y = 0 - 4t \\ z = 1 + t \end{cases}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=Wir multiplizieren die erste Gleichung mit $4$ und die zweite Gleichung mit $3$ und addieren die beiden: $$+ \begin{cases} 4x = 8 + 12t \\ 3y = 0 - 12t \end{cases}$$ Wir erhalten die Gleichung $4x + 3y = 8$.&lt;br /&gt;
Anschließend multiplizieren wir die dritte Gleichung mit $3$ und subtrahieren diese von der ersten Gleichung: $$- \begin{cases} x = 2 + 3t \\ 3z = 3 + 3t \end{cases}$$ So erhalten wir die Gleichung $x - 3z = -1$.&lt;br /&gt;
Die parameterfreie Darstellung unserer Geraden lautet somit $$g : \begin{cases} 4x + 3y = 8 \\ x - 3z = -1 \end{cases}$$}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Gleichungen in der parameterfreien Darstellung sind übrigens Ebenengleichungen. Die eigentliche Gerade ist der Schnitt dieser zwei Ebenen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lagebeziehungen zwischen Geraden===&lt;br /&gt;
Mehrere Geraden können im $\mathbb{R^3}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ident sein, d. h. sie haben unendlich viele gemeinsame Punkte.&lt;br /&gt;
* parallel sein, d. h. sie haben keinen gemeinsamen Punkt.&lt;br /&gt;
* einander schneiden, d. h. sie haben genau einen gemeinsamen Punkt (Schnittpunkt).&lt;br /&gt;
* windschief sein, d. h. sie haben keinen gemeinsamen Punkt und sind nicht parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden, wie $2$ gegebene Geraden in Parameterform zueinander stehen, gehst du am besten wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Betrachtung der Richtungsvektoren:''' Auch im $\mathbb{R^3}$ gilt, sind die Richtungsvektoren zweier Geraden parallel zueinander (d. h. man kann einen Vektor als Vielfaches des anderen Vektors darstellen), so sind es auch die Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fall 1: Die Vektoren sind parallel:''' Sollte sich herausstellen, dass die zwei Geraden parallel zueinander sind, überprüfst du als nächstes, ob sie einen gemeinsamen Punkt haben; am einfachsten funktioniert das, indem du den bekannten Punkt ($P$) der einen Geraden in die zweite Gerade (für den unbekannten Punkt $X$) einsetzt. Wir erhalten drei Gleichungen in einer Unbekannten (Parameter der zweiten Gerade).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Fall 1a:''' Erhalten wir nun für den Parameter dreimal dasselbe Ergebnis, so sind die $2$ Geraden '''ident''' (und parallel), da der überprüfte Punkt, und somit unendlich weitere, auf beiden Geraden liegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Fall 1b:''' Erhalten wir unterschiedliche Ergebnisse, so sind sie nur '''parallel''', da der überprüfte Punkt, und somit auch kein anderer, nicht auf beiden Geraden liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fall 2: Die Vektoren sind nicht parallel:''' Nun gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder die zwei Geraden haben einen gemeinsamen Punkt (Schnittpunkt), oder sie sind windschief.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um das wiederum herauszufinden, setzt du die beiden Geraden gleich, d. h. du stellst ein lineares Gleichungssystem (LGS) mit drei Gleichungen und in drei Unbekannten auf, und versuchst, dieses zu lösen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Fall 2a:''' Solltest du nun eine Lösung erhalten, d. h. du erhältst den Wert für den Parameter einer der zwei Geraden (und hast diesen Wert überprüft), so weißt du, dass die zwei Geraden einander '''schneiden'''. Den Schnittpunkt erhältst du jetzt, indem du den erhaltenen Wert für den Parameter in die entsprechende Geradengleichung einsetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Fall 2b:''' Sollte dein LGS keine Lösung ergeben (also sich eine falsche Aussage oder ein Widerspruch ergeben, z. B. $2=13$, oder $t=4$ und $t=-1$), dann weißt du, dass deine beiden Geraden keinen Schnittpunkt haben und somit '''windschief''' sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis siehst du dir am besten das folgende Video und die beiden folgenden Beispiele an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;{{#ev:youtube|u0QoYlEE094}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die beiden Geraden $g: X = \left( \begin{array}{c} 0 \\ -11 \\ -3 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ 1 \end{array} \right)$ und $h: X = \left( \begin{array}{c} 2 \\ 3 \\ -3 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right)$. Überprüfe deren gegenseitige Lage und gegebenenfalls ihren Schnittpunkt!|2=Zuerst überprüfen wir die Richtungsvektoren der beiden Geraden, um festzustellen, ob diese parallel zueinander sind oder nicht: $$\nexists \lambda : \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ 1 \end{array} \right) = \lambda \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ 1 \end{array} \right) \nparallel \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ g \nparallel h$$&lt;br /&gt;
$g$ und $h$ sind also nicht parallel. Sie können also entweder einander schneiden oder windschief sein. Stellen wir nun ein LGS auf, indem wir die beiden Geraden gleichsetzen:&lt;br /&gt;
$$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ &amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;s&amp;amp;=&amp;amp;2&amp;amp;+&amp;amp;t \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;-11&amp;amp;+&amp;amp;2s&amp;amp;=&amp;amp;3&amp;amp;-&amp;amp;3t \\&lt;br /&gt;
III: \ &amp;amp;-3&amp;amp;+&amp;amp;s&amp;amp;=&amp;amp;-3&amp;amp;+&amp;amp;2t&lt;br /&gt;
\end{align}$$ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir subtrahieren $III$ von $I$: $- \begin{cases} &amp;amp;s &amp;amp;=&amp;amp; 2 + t \\ -3 + &amp;amp;s &amp;amp;=&amp;amp; -3 + 2t \end{cases} \ \rightarrow \ 3 = 5 - t \Rightarrow t = 2$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir überprüfen dieses Ergebnis für $t$, indem wir $t=2$ in alle $3$ Gleichungen einsetzen. Wir sehen dann, dass wir überall dasselbe Ergebnis für $s$ erhalten, nämlich $s=4$. Daraus folgt, dass die Geraden einander '''schneiden'''. Setzen wir nun $t=2$ oder $s=4$ in die entsprechende Geradengleichung ein, so erhalten wir den Schnittpunkt $S(4\vert -3\vert 1)$ der beiden Geraden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben sind die beiden Geraden $g: X = \left( \begin{array}{c} 3 \\ -2 \\ 0 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right)$ und $h: X = \left( \begin{array}{c} 4 \\ 3 \\ 1 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right)$. Überprüfe deren gegenseitige Lage und ggf. ihren Schnittpunkt! |2=Zuerst überprüfen wir wieder die Richtungsvektoren der beiden Geraden: $$\nexists \lambda : \left( \begin{array}{c} 2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) = \lambda \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ \left( \begin{array}{c} 2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) \nparallel \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ g \nparallel h$$&lt;br /&gt;
Nun stellen wir wieder ein LGS auf:&lt;br /&gt;
$$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ &amp;amp;3&amp;amp;+&amp;amp;2s&amp;amp;=&amp;amp;4&amp;amp;-&amp;amp;t \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;-2&amp;amp;-&amp;amp;2s&amp;amp;=&amp;amp;3&amp;amp;&amp;amp; \\&lt;br /&gt;
III: \ &amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;s&amp;amp;=&amp;amp;1&amp;amp;+&amp;amp;t&lt;br /&gt;
\end{align}$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der zweiten Gleichung lässt sich direkt berechnen, dass $s=- \frac{5}{2}$. Dies setzen wir nun in die erste und zweite Gleichung ein und erhalten einmal $3 - 5 = 4 - t \ \Rightarrow \ t=6$ und einmal $- \frac{5}{2} = 1 + t \ \Rightarrow \ t=- \frac{7}{2}$. Diese beiden Werte für $t$ sind offensichtlich voneinander unterschiedlich, daraus folgt, dass die beiden Geraden $g$ und $h$ '''windschief''' sind.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ebenen==&lt;br /&gt;
Eine Ebene ist durch $3$ Punkte oder $1$ Punkt und $2$ (voneinander linear unabhängigen) Vektoren eindeutig festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellungsformen===&lt;br /&gt;
====Parameterdarstellung====&lt;br /&gt;
[[Datei:ebene2.png|thumb|right|350px|von Punkt und Vektoren aufgespannte Ebene]]&lt;br /&gt;
$$\epsilon : X = P + s \cdot \vec{a} + t \cdot \vec{b}$$&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
$$\epsilon : \begin{cases} x = x_P + s \cdot x_a + t \cdot x_b \\ y = y_P + s \cdot y_a + t \cdot y_b \\ z = z_P + s \cdot z_a + t \cdot z_b \end{cases}$$&lt;br /&gt;
wobei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $X \in \epsilon$ ist ein '''beliebiger''' Punkt auf der unendlichen Ebene&lt;br /&gt;
* $P \in \epsilon$ ist ein '''bekannter''' Punkt auf der Ebene&lt;br /&gt;
* $s, t \in \mathbb{R}$ sind freie Parameter&lt;br /&gt;
* $\vec{a}, \vec{b} \in \mathbb{R^3}$ sind zwei Vektoren, die parallel zur Ebene liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normalvektorform====&lt;br /&gt;
Man multipliziert die Parameterdarstellung der Ebene mit ihrem Normalvektor $\vec{n} = \vec{a} \times \vec{b}$ und erhält$$\vec{n} \cdot \vec{X} = \vec{n} \cdot \vec{P}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeine Ebenengleichung====&lt;br /&gt;
$$ax + by + cz = d$$Diese Form der Darstellung heißt auch Normalform, da man den Normalvektor der Ebene direkt ablesen kann. Um von der Parameterdarstellung auf diese Form zu kommen, gibt es $2$ Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Multiplikation mit Normalvektor:'''&lt;br /&gt;
Hierzu muss man einfach die Normalform ausmultiplizieren und es ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\epsilon: x_n \cdot x + y_n \cdot y + z_n \cdot z = x_n \cdot x_P + y_n \cdot y_P + z_n \cdot z_P$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Elimination des Parameters:'''&lt;br /&gt;
Hierbei gehen wir von der Ebenengleichung $\epsilon : \begin{cases} x = x_P + s \cdot x_a + t \cdot x_b \\ y = y_P + s \cdot y_a + t \cdot y_b \\ z = z_P + s \cdot z_a + t \cdot z_b \end{cases}$ aus, eliminieren $s$ und $t$, und kommen ebenfalls auf die obige allgemeine Ebenengleichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung ein Beispiel zu den verschiedenen Darstellungsformen:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die drei Punkte $A(1 \vert 1 \vert 1), B(-1 \vert -4 \vert 2), C(0 \vert 3 \vert -1)$. Gib die Ebene, die diese drei Punkte aufspannen, in Parameterform, Normalform und allgemeiner Ebenengleichung an!|2=Für die Parameterform berechnen wir erst zwei beliebige Vektoren aus den $3$ Punkten, z. B. $\vec{AB} = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -5 \\ 1 \end{array} \right)$ und $\vec{AC} = \left( \begin{array}{c} -1 \\ 2 \\ -2 \end{array} \right)$. Als Parameterform erhalten wir schließlich:&lt;br /&gt;
$$\epsilon: X = \left( \begin{array}{c} 1 \\ 1 \\ 1 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} -2 \\ -5 \\ 1 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 2 \\ -2 \end{array} \right)$$&amp;lt;br /&amp;gt;Um auf die Normalform zu kommen, bestimmen wir als erstes den Normalvektor der Ebenen: $\vec{n} = \vec{AB} \times \vec{AC} = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -5 \\ 1 \end{array} \right) \times \left( \begin{array}{c} -1 \\ 2 \\ -2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} (-5) \cdot (-2) - 1 \cdot 2 \\ 1 \cdot (-1) - (-2) \cdot (-2) \\ (-2) \cdot 2 - (-5) \cdot (-1) \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 8 \\ -5 \\ -9 \end{array} \right)$.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun die Parametergleichung mit dem Normalvektor multiplizieren und wir erhalten auch die Normalform:&lt;br /&gt;
$$\epsilon: \left( \begin{array}{c} 8 \\ -5 \\ -9 \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} x \\ y \\ z \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 8 \\ -5 \\ -9 \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} 1 \\ 1 \\ 1 \end{array} \right)$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um nun noch die allgemeine Ebenenform zu erhalten, multipliziert man am einfachsten die Normalform aus und erhält:&lt;br /&gt;
$$\epsilon: 8x - 5y -9z =-6$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber auch die Elimination der Parameter soll hier gezeigt werden. Wir gehen aus von: $$\epsilon : \begin{cases} x = 1 - 2s - t \\ y = 1 - 5s + 2t \\ z = 1 + s - 2t\end{cases}$$&lt;br /&gt;
Addieren wir die $y$- und die $z$-Gleichung, können wir $t$ eliminieren: $+ \begin{cases} y = 1 - 5s + 2t \\ z = 1 + s - 2t \end{cases} \ \Rightarrow \ y + z = 2 - 4s$.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir können $t$ ebenfalls eliminieren, indem wir die $y$-Gleichung zum $2$-fachen der $x$-Gleichung addieren: $+ \begin{cases} 2x = 2 - 4s - 2t \\ y = 1 - 5s + 2t \end{cases} \ \Rightarrow \ 2x + y = 3 -9s$.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun haben wir zwei Gleichungen, die nur mehr von $s$ abhängig sind. Um diesen Parameter nun auch noch zu eliminieren, multiplizieren wir die erste Gleichung mit $(-9)$ und die zweite mit $4$ und addieren diese, um nochmals auf die allgemeine Ebenengleichung zu kommen.&lt;br /&gt;
$$+ \begin{cases} 8x + 4y = 12 - 36s \\ -9y - 9z = -18 + 36s \end{cases} \ \Rightarrow \ \epsilon: 8x - 5y -9z =-6$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lagebeziehungen===&lt;br /&gt;
====...zwischen zwei Ebenen====&lt;br /&gt;
Zwei Ebenen können im $\mathbb{R^3}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ident sein: die Ebenengleichungen (allg. Form) sind Vielfache voneinander;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. $\epsilon _1 : x + y + z = 3$ und $\epsilon _2 : 2x + 2y + 2z = 6 \Rightarrow \epsilon _2 = 2 \cdot \epsilon _1$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* parallel sein: die Normalvektoren der Ebenen sind Vielfache voneinander;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. $\epsilon _1 : x + y + z = 3$ und $\epsilon _2 : 2x + 2y + 2z = 5 \Rightarrow \vec{n_2} = 2 \cdot \vec{n_1}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einander schneiden (in einer Geraden): die Normalvektoren der Ebenen sind keine Vielfache voneinander;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. $\epsilon _1 : x + y + z = 3$ und $\epsilon _2 : x - 3y + 2z = 1 \Rightarrow \nexists \lambda \in \mathbb{R} : \vec{n_1} = \lambda \cdot \vec{n_2}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenident2.png|2 Ebenen sind ident&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenparallel2.png|2 Ebenen sind parallel&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittgerade2.png|2 Ebenen schneiden einander in einer Geraden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Berechnen der Schnittgeraden'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erkennt man durch Betrachtung der Normalvektoren zweier Ebenen, dass diese einander schneiden müssen, so kann man diese Schnittgerade berechnen. Dazu erstellt man aus den beiden Ebenengleichungen ein lineares Gleichungssystem in $3$ Unbekannten. $2$ Gleichungen - $3$ Unbekannte: Wir werden hier nicht für alle Unbekannten einen Zahlenwert erhalten, können aber $2$ Unbekannte in Abhängigkeit der dritten darstellen. Diese dritte Unbekannte wird uns als Parameter für die Darstellung der Geraden dienen. Zur Veranschaulichung ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die beiden Ebenen $\epsilon _1 : x + y + z = 3$ und $\epsilon _2 : x - 3y + 2z = 1$. Wie wir weiter oben schon festgestellt haben, müssen diese Ebenen einander schneiden, da die beiden Normalvektoren der Ebenen $\vec{n_1}=\left( \begin{array}{c} 1 \\ 1 \\ 1 \end{array} \right)$ und $\vec{n_2}=\left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right)$ linear unabhängig sind, also $\nexists \lambda \in \mathbb{R} : \vec{n_1} = \lambda \cdot \vec{n_2}$.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir wählen nun eine der Koordinaten als Parameter, z. B. $z=t$ und stellen das Gleichungssystem auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\begin{align}I: \ &amp;amp;x&amp;amp;+&amp;amp;y&amp;amp;+&amp;amp;t&amp;amp;=&amp;amp;3 \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;x&amp;amp;-&amp;amp;3y&amp;amp;+&amp;amp;2t&amp;amp;=&amp;amp;1&lt;br /&gt;
\end{align}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir subtrahieren $I-II$ und erhalten&lt;br /&gt;
$$4y - t = 2 \ \Rightarrow \ y = \frac{1}{2} + t \cdot \frac{1}{4}$$&lt;br /&gt;
Nun setzen wir unser erhaltenes $y$ in die erste Gleichung ein, um $x$ zu erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$I: \ x + \frac{1}{2} + t \cdot \frac{1}{4} + t = 3 \ \Rightarrow \ x = \frac{5}{2} - t \cdot \frac{5}{4}$$&lt;br /&gt;
Somit haben wir alle Ausdrücke der Koordinaten gefunden ($z=t$ haben wir anfangs festgelegt) und können die Parameterdarstellung der Schnittgeraden angeben:&lt;br /&gt;
$$g: X = \left( \begin{array}{c} \frac{5}{2} \\ \frac{1}{2} \\ 0 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} - \frac{5}{4} \\ \frac{1}{4} \\ 1 \end{array} \right)$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====...zwischen drei Ebenen====&lt;br /&gt;
Drei Ebenen können im $\mathbb{R^3}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* alle ident sein&lt;br /&gt;
* $2$ ident, $1$ parallel sein&lt;br /&gt;
* alle parallel sein&lt;br /&gt;
* $3$ Schnittgeraden haben&lt;br /&gt;
* $2$ Schnittgeraden haben ($2$ Ebenen parallel)&lt;br /&gt;
* $1$ Schnittgerade haben&lt;br /&gt;
* $1$ Schnittpunkt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenident3.png|$3$ Ebenen sind ident&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenidentparallel.png|$2$ Ebenen sind ident, $1$ parallel&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenparallel3.png|$3$ Ebenen sind parallel&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittgeraden33.png|$3$ Ebenen schneiden einander in $3$ Geraden&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittgeraden32.png|$3$ Ebenen schneiden einander in $2$ Geraden ($2$ Ebenen parallel)&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittgerade3.png|$3$ Ebenen schneiden einander in einer Geraden&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittgerade31.png|$3$ Ebenen schneiden einander in einer Geraden ($2$ Ebenen ident)&lt;br /&gt;
Datei:Ebenenschnittpunkt3.png|$3$ Ebenen schneiden einander in einem Punkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====...zwischen Ebene und Gerade====&lt;br /&gt;
Eine Ebene und eine Gerade können im $\mathbb{R^3}$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $g \subset \epsilon$, die Gerade liegt auf der Ebene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei haben die Gerade und die Ebene einen gemeinsamen Punkt und der Richtungsvektor der Geraden steht normal auf den Normalvektor der Ebene, daraus folgt, dass sie unendlich viele gemeinsame Punkte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* parallel sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendein Punkt der Geraden liegt nicht auf der Ebene, der Richtungsvektor der Geraden steht normal auf den Normalvektor der Ebene, daraus folgt, dass sie keinen einzigen gemeinsamen Punkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $1$ Schnittpunkt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Richtungsvektor der Geraden steht nicht normal auf den Normalvektor der Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:GeradeinEbene.png|Gerade liegt auf der Ebene&lt;br /&gt;
Datei:GeradepararallelEbene.png|Gerade und Ebene sind parallel zueinander&lt;br /&gt;
Datei:GeradeSchnittpunktEbene.png|Gerade und Ebene schneiden einander (Schnittpunkt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Überprüfung der Lagebeziehung gibt es allerdings noch eine andere (schnellere) Methode. Hier „schneiden“ wir die Gerade und die Ebene mathematisch, d. h. wir setzen sie gleich (wenn beide in Parameterform gegeben sind) oder setzen die Gerade $g$ (Parameterform) in die Ebene $\epsilon$ (allg. Ebenengleichung) ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir erhalten dadurch ein Gleichungssystem oder eine einzelne Gleichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei die Gerade gegeben als $g : \begin{cases} x = x_P + t \cdot x_a \\ y = y_P + t \cdot y_a \\ z = z_P + t \cdot z_a \end{cases}$ und die Ebene als $\epsilon : \begin{cases} x = x_Q + s \cdot x_b + u \cdot x_c \\ y = y_Q + s \cdot y_b + u \cdot y_c \\ z = z_Q + s \cdot z_b + u \cdot z_c \end{cases}$ (Parameterform) oder $\epsilon : ax + by + cz = d$ (allg. Ebenengleichung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erhalten als Gleichungssystem durch Gleichsetzen der Gleichungen der Parameterformen:&lt;br /&gt;
$$\begin{cases} x_P + t \cdot x_a = x_Q + s \cdot x_b + u \cdot x_c \\ y_P + t \cdot y_a = y_Q + s \cdot y_b + u \cdot y_c \\ z_P + t \cdot z_a = z_Q + s \cdot z_b + u \cdot z_c \end{cases}$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir erhalten durch Einsetzen der Geraden in die Ebene (allg. Ebenengleichung):&lt;br /&gt;
$$a \cdot (x_P + t \cdot x_a) + b \cdot (y_P + t \cdot y_a) + c \cdot (z_P + t \cdot z_a) = d$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergibt sich hier eine wahre Aussage (z. B. $1=1$), also unendlich viele Lösungen, so liegt die Gerade in der Ebene.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergibt sich eine falsche Aussage (z. B. $1=2$), also keine Lösung, so schneiden die beiden Objekte einander nicht, also sind sie parallel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gibt es genau eine Lösung (z. B. $t=2$), so existiert genau ein gemeinsamer Punkt $=$ Schnittpunkt. Diesen erhält man, indem man den ermittelten Wert für den Parameter $t$ der Geraden in die Geradengleichung einsetzt (oder, wenn die Ebene in Parameterform gegeben war, die beiden Werte für die Parameter $s$ und $u$ der Ebene in die Ebenengleichung einsetzt). Dazu $2$ Beispiele, wobei wir im ersten mit der Ebene in Parameterform rechnen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die Gerade $g: X = \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 2 \end{array} \right)$ und die Ebene $\epsilon : X = \left( \begin{array}{c} 4 \\ -1 \\ -3 \end{array} \right) + s \cdot \left( \begin{array}{c} 0 \\ 1 \\ 1 \end{array} \right) + u \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ -1 \\ 0 \end{array} \right)$. Stellen wir nun also unser Gleichungssystem auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I: \ &amp;amp; \ 1&amp;amp;-t&amp;amp;=&amp;amp;4&amp;amp; &amp;amp;+2u \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;-3&amp;amp; &amp;amp;=&amp;amp;-1&amp;amp;+s&amp;amp;-u \\&lt;br /&gt;
III: \ &amp;amp; \ 2&amp;amp;+2t&amp;amp;=&amp;amp;-3&amp;amp;+s&amp;amp;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Gleichung drücken wir $u$ in $t$ aus: $u = - \frac{3}{2} - t \cdot \frac{1}{2}$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der zweiten Gleichung drücken wir $s$ in $u$ aus: $s = -2 + u$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das $u$ von oben setzen wir nun hier ein und erhalten $s$ in Abhängigkeit von $t$: $s = - \frac{7}{2} - t \cdot \frac{1}{2}$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses $s$ setzen wir nun in die dritte Gleichung ein und wir erhalten: $2 + 2t = -3 - \frac{7}{2} - t \cdot \frac{1}{2}$ und in weiterer Folge $t = - \frac{17}{5}$.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ergibt sich also genau eine Lösung für das Gleichungssystem, was bedeutet, dass die Gerade und die Ebene einen gemeinsamen Schnittpunkt besitzen. Diesen erhalten wir, indem wir den errechneten Wert für $t$ in die Geradengleichung einsetzen (Man könnte natürlich auch noch die Werte für $s$ und $u$ berechnen, und diese in die Ebenengleichung einsetzen; zur Übung kannst du das gerne tun):&lt;br /&gt;
$$g: S = \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right) - \frac{17}{5} \cdot \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 2 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} \frac{23}{5} \\ -3 \\ - \frac{24}{5} \end{array} \right)$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir nun dasselbe Beispiel, mit dem Unterschied, dass die Ebene in Normalform gegeben ist und wir auch gleich mit dieser Form rechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben seien die Gerade $g: X = \left( \begin{array}{c} 1 \\ -3 \\ 2 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} -1 \\ 0 \\ 2 \end{array} \right)$ und die Ebene $\epsilon : x + 2y - 2z = 8$. Wir setzen die Koordinatengleichungen der Gerade in die Normalform der Ebene ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= $g$ in $\epsilon$: $$1 - t - 6 - 4 -4t =8$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir diese Gleichung lösen, erhalten wir wie im ersten Beispiel $t = - \frac{17}{5}$. Dies noch in die Geradengleichung einsetzen und wir erhalten den Schnittpunkt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man bei der zweiten Methode meistens weniger Rechenaufwand hat, zahlt es sich oft aus, die Parameterdarstellung der Ebene in die Normalform ($=$ allg. Ebenengleichung) umzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pyramidenbeispiel==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pyramidebsp.png|thumb|right|350px|Pyramide]]Gegeben seien $3$ Eckpunkte $A(-2 \vert -2 \vert 1), B(2 \vert -2 \vert 1), C(2 \vert 2 \vert 1)$ der quadratischen Grundfläche und die Spitze $S(0 \vert 0 \vert 6)$ einer geraden (gerade bedeutet, dass die Spitze in einem rechten Winkel über dem Mittelpunkt der Grundfläche der Pyramide liegt) Pyramide.&lt;br /&gt;
Gesucht sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# der vierte Eckpunkt $D$ der Grundfläche&lt;br /&gt;
# die Parameterdarstellung der Trägergeraden $h$ der Höhe&lt;br /&gt;
# die Fläche der Grundfläche&lt;br /&gt;
# die Geradengleichung der Geraden $g_{AS}$ auf der $A$ und $S$ liegen in a) Parameterform und b) parameterfreier Form&lt;br /&gt;
# Der Winkel $\alpha$ zwischen den Vektoren $\vec{AS}$ und $\vec{AC}$&lt;br /&gt;
# Zeige, dass der Schnittpunkt der Geraden $g_{AS}$ und $h$ gleich die Spitze $S$ ist&lt;br /&gt;
# Gib die Ebenengleichung $\epsilon$ der Grundfläche in a) Parameterform, b) Normalform und c) allgemeiner Ebenengleichung an&lt;br /&gt;
# Berechne den Fußpunkt $M$ der Höhe, indem du $h$ und $\epsilon$ schneidest&lt;br /&gt;
&amp;lt;br \&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. $D = A + \vec{BC} = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) + \left( \begin{array}{c} 0 \\ 4 \\ 0 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} -2 \\ 2 \\ 1 \end{array} \right)$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. $h: X = S + t \cdot \vec{h}$&lt;br /&gt;
$$\vec{AB} \times \vec{BC} = \left( \begin{array}{c} 4 \\ 0 \\ 0 \end{array} \right) \times \left( \begin{array}{c} 0 \\ 4 \\ 0 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 16 \end{array} \right) \ \parallel \ \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) = \vec{h}$$&lt;br /&gt;
$$h: X = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 6 \end{array} \right) + t \cdot \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right)$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. $G = \parallel \vec{AB} \times \vec{BC} \parallel = \parallel \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 16 \end{array} \right) \parallel = 16FE$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. a) $g_{AS}: X = A + u \cdot \vec{AS}$&lt;br /&gt;
$$\vec{AS} = \left( \begin{array}{c} 2 \\ 2 \\ 5 \end{array} \right) \ \Rightarrow \ g_{AS}: X = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) + u \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ 2 \\ 5 \end{array} \right)$$ oder $$g_{AS}:\begin{cases} x = -2 + 2u \\ y = -2 + 2u \\ z = 1 + 5u \end{cases}$$&lt;br /&gt;
b) Parameter elimieren:&lt;br /&gt;
$$x - y: x-y = 0$$&lt;br /&gt;
$$5x - 2z: 5x - 2z = -12$$&lt;br /&gt;
$$\Rightarrow g_{AS}:\begin{cases} x - y = 0 \\ 5x - 2z = -12 \end{cases}$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. $\measuredangle \vec{AS},\vec{AC} = \alpha = arccos{\frac{\vec{AS} \cdot \vec{AC}}{\parallel \vec{AS} \parallel \cdot \parallel \vec{AC} \parallel}} = arccos{\frac{\left( \begin{array}{c} 2 \\ 2 \\ 5 \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} 4 \\ 4 \\ 0 \end{array} \right)}{\parallel \left( \begin{array}{c} 2 \\ 2 \\ 5 \end{array} \right) \parallel \cdot \parallel \left( \begin{array}{c} 4 \\ 4 \\ 0 \end{array} \right) \parallel}} = arccos{\frac{16}{\sqrt{33 \cdot 32}}} = 60,5°$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. $g_{AS}$ und $h$ gleichsetzen:&lt;br /&gt;
$$\begin{align}&lt;br /&gt;
I: \ &amp;amp;-2&amp;amp;+&amp;amp;2u&amp;amp;=&amp;amp;0&amp;amp;&amp;amp; \\&lt;br /&gt;
II: \ &amp;amp;-2&amp;amp;+&amp;amp;2u&amp;amp;=&amp;amp;0&amp;amp;&amp;amp; \\&lt;br /&gt;
III: \ &amp;amp; \ \ 1&amp;amp;+&amp;amp;5u&amp;amp;=&amp;amp;6&amp;amp;+&amp;amp;t&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
\ \ \ \rightarrow u=1$$&lt;br /&gt;
$$g_{AS}: S = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) + 1 \cdot \left( \begin{array}{c} 2 \\ 2 \\ 5 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 6 \end{array} \right)$$&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. a) $\epsilon: X = A + v \cdot \vec{AB} + w \cdot \vec{BC} \ \rightarrow \ \epsilon: X = \left( \begin{array}{c} -2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right) + v \cdot \left( \begin{array}{c} 4 \\ 0 \\ 0 \end{array} \right) + w \cdot \left( \begin{array}{c} 0 \\ 4 \\ 0 \end{array} \right)$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) $\epsilon: \vec{n} \cdot \vec{X} = \vec{n} \cdot \vec{A} \ \rightarrow \ \epsilon: \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} x \\ y \\ z \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) \cdot \left( \begin{array}{c} -2 \\ -2 \\ 1 \end{array} \right)$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) $\epsilon: z = 1$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. $h:\begin{cases} x=0 \\ y=0 \\ z=6+t \end{cases} \ \ \epsilon: z=1 \ \ \rightarrow \ 1 = 6 + t \ \Rightarrow \ t=-5$&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
$h: M = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 6 \end{array} \right) -5 \cdot \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right) = \left( \begin{array}{c} 0 \\ 0 \\ 1 \end{array} \right)$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiele=&lt;br /&gt;
Hier findest du Beispiele zu den behandelten Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Vektorrechnung===&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/9/99/VektorrechnungGLBspAngabe.pdf VektorrechnungGLBspAngabe.pdf]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/0/00/VektorrechnungGLBspL%C3%B6sung.pdf VektorrechnungGLBspLösung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vektorrechnung im $\mathbb{R^2}$===&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/7/7f/VektorrechnungR2BspAngabe.pdf VektorrechnungR2BspAngabe.pdf]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/f/ff/VektorrechnungR2BspL%C3%B6sung.pdf VektorrechnungR2BspLösung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vektorrechnung im $\mathbb{R^3}$===&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/b/b0/VektorrechnungR3BspAngabe.pdf VektorrechnungR3BspAngabe.pdf] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/8/84/VektorrechnungR3BspL%C3%B6sung.pdf VektorrechnungR3BspLösung.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=TI-Befehle&amp;diff=7133</id>
		<title>TI-Befehle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=TI-Befehle&amp;diff=7133"/>
		<updated>2019-05-29T08:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: Textersetzung - „http://snvbrwvobs2.snv.at/matura.wiki/“ durch „https://www1.vobs.at/maturawiki/“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite wird die Handhabung des Ti-8x genauer erklärt. Alternativ können Sie auch dieses [https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/c/c1/TI-82-Befehle.docx Skript über die wichtigsten Befehle am Ti] herunterladen und ausdrucken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Graphikfenster und Analyse eines Graphen =&lt;br /&gt;
== Graphen zeichnen und Window einstellen ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|r4tgy9FEiv8}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maximum, Minimum, Funktionswert, Nullstelle, Schnittpunkte ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot; &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|0NX-Q4kqd_k}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man einen Graphen im Taschenrechner gezeichnet, so kann man mit $[2nd]+[CALC]$ mehrere Dinge berechnen (in Klammer steht die Stelle im Video):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[value]$ berechnet den [[Funktionswert]] $f(x_0)$ an der [[Stelle]] $x_0$ ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=3m20s 3:20])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[zero]$ berechnet eine [[Nullstelle]] der Funktion ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=4m2s 4:02])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[minimum]$ berechnet eine lokale [[Funktionen#Eigenschaften von Funktionen|Minimumstelle]] ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=2m25s 2:25])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[maximum]$ berechnet eine lokale [[Funktionen#Eigenschaften von Funktionen|Maximumstelle]] ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=25s 0:25])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[intersect]$ berechnet den [[Schnittpunkt]] zweier Funktionen ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=11m50s 11:50]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $[dy/dx]$ berechnet die momentane [[Steigung- und Steigungswinkel|Steigung]] bzw. die [[Differenzen- und Differentialquotient#Differentialquotient|1. Ableitung (siehe 4. Klasse)]] an einer [[Stelle]] ([http://youtu.be/0NX-Q4kqd_k?t=4m2s 4:02]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Matrixverfahren =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Matrixverfahren wird verwendet, um [[Gleichungssysteme (2.7.)|lineare Gleichungssysteme]] zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
!| Matrixverfahren mit 2 Variablen&lt;br /&gt;
!| Matrixverfahren mit 3 Variabeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{#ev:youtube|IoClZ_3BFjI}} &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|G9hvp70291E}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1='''Tastenfolge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Gleichungen musst du zuerst auf die Form $$a\cdot x+b\cdot y+c\cdot z+...=d$$ bringen (d.h. variable [[Rechnen mit Termen(2.1.)|Terme]] nach links, konstante nach rechts)&lt;br /&gt;
# Klicke auf $[Matrix]\rightarrow$, wähle eine der Matrizen $A,\ B,...$ und gehe dann auf $[EDIT]$ (Pfeil nach rechts) $+[Enter]$&lt;br /&gt;
# Tippe die [[Koeffizienten]] der Gleichung ein. In der ersten Zeile stehen die Koeffizienten der ersten Gleichung, in der zweiten Zeile die der zweiten Gleichung usw. &lt;br /&gt;
# Klicke auf $[2nd]+[Mode]$&lt;br /&gt;
# Klicke $[Matrix]\rightarrow [Math]$ und gehe runter zu $[rref]$, dann $[Enter]$&lt;br /&gt;
# Nun wählst du noch die eingetippte Matrix: $[Matrix]\rightarrow$ gehe zur Matrix $\rightarrow [Enter]$&lt;br /&gt;
# Dann klicke auf $[Enter]$, um den Befehl auszuführen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Solve-Befehl =&lt;br /&gt;
 kommt bald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Integration =&lt;br /&gt;
=== Mit dem Graphik-Fenster ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|vUDA5bHIEXk}}  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|siehe ab Minute [https://youtu.be/vUDA5bHIEXk?t=2m 2:20].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Tippe bei $[Y]$ die Funktionsgleichung der angegebenen Funktion ein.&lt;br /&gt;
# Klick auf $[Graph]$ und stelle gegebenenfalls unter $[Window]$ ([[TI-Befehle#Graphen_zeichnen_und_Window_einstellen|siehe oben]]) das Fenster noch ein.&lt;br /&gt;
# Gehe auf $[CALC]$ und hinunter zu $\int f(x)dx$.&lt;br /&gt;
# Unter '''Lower Limit?''' tippst du die untere Grenze $a$ ein und drückst $[Enter]$.&lt;br /&gt;
# Unter '''Upper Limit?''' machst tippst du die obere Grenze $b$ ein und drückst $[Enter]$.&lt;br /&gt;
Nun wird die Fläche automatisch eingezeichnet und das Ergebnis ist am unteren Bildschirmrand zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ohne dem Graphik-Fenser === &lt;br /&gt;
# Klicke auf $[Math]$ und gehe hinunter zu $fnInt($.&lt;br /&gt;
# Drücke [Enter].&lt;br /&gt;
# Tippe nun die $Funktion,\ [,]\ [x],\ a,\ b$ ein so dass das folgende da steht:&lt;br /&gt;
 $fnInt(f(x),x,a,b)$ &lt;br /&gt;
wobei für $f(x)$ die angegebene Funktion und für a die untere und b die obere Grenze einzusetzen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' $f(x)=x²$ und gesucht ist die Fläche zwischen $a=0$ und $b=4$, d.h. $\int_{0}^{4} x^2\cdot dx$. Dann musst du folgendes eintippen:&lt;br /&gt;
  $fnInt(x^2,x,0,4$)&lt;br /&gt;
Und als Ergebnis erhälst du  $$\int_{0}^{4} x^2\cdot dx=21.33$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Regression mit dem TI =&lt;br /&gt;
'''!! Wichtig beim ersten Mal!!''' Damit bei der Regression auch der [[Regression#Korrelationskoeffizient|Korrelationskoeffizient]] angezeigt wird, muss &amp;quot;Diagnostic&amp;quot; auf &amp;quot;ON&amp;quot; sein. Dies machst du, indem du auf Folgendes klickst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$[2nd]+[0]$ dann gehe hinunter zu $DiagnosticOn$ und drücke 2 Mal $[Enter]$ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zeigt dir, wie die Regression mit einer [[Lineare Funktionen|linearen Funktion]] funktioniert. Daneben gibt es auch noch die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
* $Quadreg$ (Regression mit einer [[Quadratische Funktionen|quadratischen Funktion/Parabel]])&lt;br /&gt;
* $CubicReg$ (... mit einer [[Kubische Funktionen|kubischen Funktion]])&lt;br /&gt;
* $ExpReg$ (... mit einer [[Exponentialfunktionen(3.5.)|Exponentialfunktion]])&lt;br /&gt;
* ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
|{{#ev:youtube|Mq0qHGrEuDM}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:yellow&amp;quot;&amp;gt; Achtung &amp;lt;/span&amp;gt; Mit dem TI-82 musst du, um die lineare Funktion automatisch zu zeichnen (anders als im Video (siehe [http://youtu.be/Mq0qHGrEuDM?t=1m26s Minute 1:26] )), den Befehl &lt;br /&gt;
$$LinReg(ax+b)\ L1,\ L2,\ Y1$$&lt;br /&gt;
eintippen.&lt;br /&gt;
($L1$ und $L2$ findest du bei $[2nd]+[1]$ bzw. $[2nd]+[2]$ und $Y1$ findest du unter $[VARS]+[\rightarrow ]+[Function]$)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wahrscheinlichkeitsrechnung: Binomialverteilung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Binomialkoeffizient $\binom{n}{k}=nCr$ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter $[MATH]\rightarrow PRB$ gibt es den Befehl $nCr$. Z.B.: &lt;br /&gt;
$$\binom{5}{2}=5\ [nCr]\ 2 \textrm{ und liefert die Zahl } 10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== binompdf und binomcdf ==&lt;br /&gt;
[https://www1.vobs.at/maturawiki/index.php?action=ajax&amp;amp;title=-&amp;amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;amp;f=/c/c2/Binomialverteilung_-_binomcdf_und_binompdf.pdf Diese Datei] erklärt dir die Befehle ''binompdf'' und ''binomcdf''. &lt;br /&gt;
Du findest die Befehle unter &lt;br /&gt;
$$[2nd]+[Distr]$$&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du auch dieses Video betrachten:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:video|1=1T-TxiV9jIw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wahrscheinlichkeitsrechnung: Normalverteilung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier benötigst du den Befehl $normalcdf(a,b,\mu , \sigma )$, wobei $a$ und $b$ die Grenzen sind, $\mu$ der Erwartungswert und $\sigma$ die Standardabweichung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Video zeigt dir die Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:video|1=VMIxRwyrHkk}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Potenz-_und_Polynomfunktionen&amp;diff=7132</id>
		<title>Potenz- und Polynomfunktionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Potenz-_und_Polynomfunktionen&amp;diff=7132"/>
		<updated>2019-04-06T18:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Potenzfunktionen = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Potenzfunktionen - Allgemeines==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Eine Potenzfunktion ist eine Funktion der Form $f(x)=a\cdot x^n \  \textrm{mit} \  n\in \mathbb{Q}$.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2146191&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Schieberegler bewegt, kann man erkennen, dass Potenzfunktionen für verschiedene Hochzahlen $n$ zum Teil sehr unterschiedliche Graphen liefern.&lt;br /&gt;
Um die Eigenschaften der Potenzfunktionen genauer zu untersuchen, ist es hilfreich, die Potenzfunktionen Kategorien einzuteilen, die dieselben Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten $n \in \mathbb{N}$'''&lt;br /&gt;
** Exponent ungerade&lt;br /&gt;
** Exponent gerade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit negativen ganzzahligen Exponenten'''&lt;br /&gt;
** Exponent ungerade&lt;br /&gt;
** Exponent gerade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Potenzfunktionen mit „echt rationalen“ Exponenten - Wurzelfunktionen'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graphen von Potenzfunktionen ==&lt;br /&gt;
Je nach Größe der [[Parameter]] $a$ und $n$ verändert sich der Graph. Im Folgenden werden die Auswirkungen der einzelnen Parameter auf den Graphen der Funktion besprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$f(x)=a\cdot x^n$$&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Bedeutung der Hochzahl $n$ für den Funktionsgraphen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Bedeutung des Hochzahl $n$ für den Funktionsgraphen zu verstehen, lassen wir vorerst den Wert von $a$ konstant bei $1$ ($f(x)=x^n$).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit ungeraden natürlichen Exponenten'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph [[Monotonie | monoton steigend]]. Je größer $n$ ist, desto mehr „schmiegt“ sich die Funktion im Bereich $[-1;1]$ der $x$-Achse an. Im gesamten übrigen Bereich steigt die Funktion hingegen stärker. Für negative $x$-Werte sind auch die zugehörigen Funktionswerte negativ. Diese Potenzfunktionen haben immer genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Potenzfunktion_pos_ungerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit ungerader positiver Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit geraden natürlichen Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph im Intervall $] - \infty ; 0]$ [[Monotonie | monoton fallend]] und im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton steigend]]. Der Graph nimmt nur positive Funktionswerte an („Minus mal Minus ergibt Plus“). Für $n=2$ nennt man den Funktionsgraph eine Parabel (siehe [[Quadratische Funktionen| Quadratische Funktionen]]). Auch dieser Typ von Potenzfunktionen hat genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_pos_gerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit gerader positiver Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit ungeraden negativen Exponenten''' &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph sowohl im Intervall $] - \infty ; 0[$ [[Monotonie | monoton fallend]] als auch im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton fallend]]. Die Funktion ist für $x=0$ nicht definiert, was sich durch die alternative Schreibweise $f(x)=x^{-n} = \frac{1}{x^n}$ (siehe [[Potenzen (2.2.)#Potenzregel 5 |Potenzregeln]] leicht erklären lässt, da es bei $x=0$ zu einer Division durch Null kommen würde. Deshalb besteht an der Stelle $x=0$ eine sogenannte „Sprungstelle“. Der Graph nähert sich im negativen und im positiven Bereich immer mehr der $x$-Achse, berührt diese jedoch nie. Es gibt somit keine reellen Nullstellen.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_neg_ungerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit ungerader negativer Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit geraden negativen Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph im Intervall $] - \infty ; 0[$ [[Monotonie | monoton steigend]] und im Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton fallend]].  Auch diese Funktion ist für $x=0$ nicht definiert und es gibt an der Stelle $x=0$ wiederum eine „Sprungstelle“. Der Graph nimmt nur positive Funktionswerte an, da beispielsweise $f(x)=x^{-2}$ auch als $ \frac{1}{x^2}$ geschrieben werden kann und $x^2$ stets positive Werte liefert („Minus mal Minus ergibt Plus“). Der Graph nähert sich im negativen und im positiven Bereich immer mehr der $x$-Achse, berührt diese jedoch nie. Es gibt somit keine reellen Nullstellen.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Potenzfunktion_neg_gerade_klein.gif|Potenzfunktionen mit gerader negativer Hochzahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Potenzfunktionen mit „echt rationalen“ Exponenten'''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diese Funktionen können aufgrund der Rechenregeln [[Potenzen (2.2.)#Potenzregel 7 |Potenzregeln]] auch als Wurzelfunktionen angeschrieben werden: $\sqrt[n]{x^m}=x^{\frac{m}{n} }$. Wir beschränken uns hier auf die Diskussion der Quadratwurzelfunktion: $\sqrt{x}=x^{\frac{1}{2} }$.&lt;br /&gt;
Die (Quadrat-)Wurzelfunktion ist nur für $ \mathbb{R}_0^+$ definiert. Sie ist im gesamten Intervall $[0; \infty[ $ [[Monotonie | monoton steigend]]. Die Steigung des Graphen ist am Anfang sehr groß, nimmt jedoch immer mehr ab. Die Steigung bleibt jedoch stets $&amp;gt;0$. Es gibt genau eine reelle Nullstelle bei $x=0$.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Quadratwurzel.png|rahmenlos|mini|450px|Quadratwurzelfunktion]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktion hinzu'''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://learningapps.org/view1521962&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung des Parameters $a$ für den Funktionsgraphen===&lt;br /&gt;
Das folgende GeoGebra-Applet soll dir helfen, die Bedeutung des Parameters $a$ zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1= '''Aufgabenstellungen zum Applet'''&lt;br /&gt;
|2= &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Untersuche, wie sich eine Änderung des Vorzeichens des Parameters $a$ auf den Funktionsgraphen auswirkt. Variiere dazu den Schieberegler von $a$. Begründe, warum sich der Graph so verändert.&lt;br /&gt;
# Stelle den Wert von $n$ nun auf $1$. Gib an, um welchen speziellen Funktionstyp es sich hier handelt und was der Wert von $a$ angibt.&lt;br /&gt;
# Stelle den Wert von $n$ nun auf $2$. Beobachte, wie sich die Veränderung von $a$ auf den Funktionsgraphen auswirkt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2971927&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Ausklapp|1= '''Lösungen zu den Aufgabenstellungen'''&lt;br /&gt;
|2= &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eine Änderung des Vorzeichens bewirkt eine Spiegelung des Funktionsgraphen. Exemplarische Begründung: Angenommen die ursprüngliche Funktion ist $f(x)= 2 \cdot x^3$. Die Vorzeichenänderung führt zur Funktionsgleichung $f(x)= -2 \cdot x^3$. Das Minus macht also nichts anderes, als das Vorzeichen eines jeden Funktionswertes „umzudrehen“.&lt;br /&gt;
# Funktionen der Form $f(x)= a \cdot x$ sind [[Lineare Funktionen|lineare Funktionen]], bei denen $d=0$ ist. Der Parameter $a$ gibt somit die Steigung der Geraden an.&lt;br /&gt;
# Wie du sicher bemerkt hast, handelt es sich hier um einen einfachen Fall von quadratischen Funktionen. Eine ausführliche Erklärung, wie sich die Veränderung des Parameters auf den Funktionsgraphen auswirkt, findest du [[Quadratische Funktionen|hier]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktion hinzu'''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   http://LearningApps.org/view1503567&lt;br /&gt;
 |width=  900&lt;br /&gt;
 |height=  500&lt;br /&gt;
 |border=0&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Polynomfunktionen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Polynomfunktionen sind Funktionen, die aus Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten zusammengesetzt sind. Die allgemeine Funktionsgleichung einer Polynomfunktion lautet:&lt;br /&gt;
$$f(x)=a_n\cdot x^n+a_{n-1}\cdot x^{n-1}+a_{n-2}\cdot x^{n-2} +\dots + a_1\cdot x^1 + a_0\ \ \textrm{mit } a_i \in \mathbb{R}, 0\leq i\leq n$$&lt;br /&gt;
oder in Kurzschreibweise:&lt;br /&gt;
$$f(x)=\sum_{i=0}^n a_i \cdot x^i   \ \textrm{mit } a_i \in \mathbb{R}$$ &lt;br /&gt;
* Der höchste Exponent $n$ gibt dabei den „Grad“ des Polynoms an. &lt;br /&gt;
* $a_0$ ist der konstante Term (da keine Variable dabei steht) und gibt an, in welchem Abstand vom Ursprung die $y$-Achse geschnitten wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* für eine Polynomfunktion 3. Grades (kubische Funktion): $f(x)=2\cdot x^3+x^2+3\cdot x+5$&lt;br /&gt;
* für eine Polynomfunktion 2. Grades (quadratische Funktion): $f(x)=x^2+2x-5$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwende im folgenden GeoGebra-Applet Schieberegler um verschiedene Polynomfunktionen zu erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ggb_applet width=&amp;quot;800&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot; version=&amp;quot;5.0&amp;quot; id=&amp;quot;2987173&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Applet zeigt, dass Polynomfunktionen sehr verschiedenartig aussehen können. Um etwas Ordnung in die „Polynoms-Vielfalt“ zu bringen, werden wir uns jeweils die wichtigsten Gemeinsamkeiten der Polynomfunktionen eines bestimmten „Grades“ genauer anschauen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $1$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_1 \cdot x + a_0$'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph eine [[Lineare Funktionen| lineare Funktion]]. Bei diesen Funktionen werden anstatt der Variablen $a_1$ und $a_0$ meist $k$ und $d$ verwendet. Genaue Details zu den Eigenschaften linearer Funktionen findest du im Kapitel [[Lineare Funktionen| lineare Funktionen]].&lt;br /&gt;
'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$, $a_3$ und $a_2$ auf Null und überzeuge dich davon, dass du stets eine lineare Funktion erhältst.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $2$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|In diesem Fall ist der Graph eine [[Quadratische Funktionen| quadratische Funktion]]. Genaue Details findest du im Kapitel [[Quadratische Funktionen| quadratische Funktionen]].&lt;br /&gt;
'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$ und $a_3$ auf Null und überzeuge dich davon, dass du stets eine quadratische Funktion erhältst. Variiere nun die Schieberegler von $a_2$, $a_1$ und $a_0$ um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $3$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_3 \cdot x^3 + a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4$ auf Null ($a_3 \neq 0$) um eine Polynomfunktion vom Grad drei zu erhalten. Variiere nun die Schieberegler von $a_3$, $a_2$, $a_1$ und $a_0$ um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Polynomfunktionen vom Grad $3$ haben stets mindestens eine Nullstelle.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polynomfunktionen vom Grad $4$===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Allgemeine Gleichung: $f(x)=a_4 \cdot x^4 + a_3 \cdot x^3 + a_2 \cdot x^2 + a_1 \cdot x + a_0 $'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Aufgabe''': Stelle im obigen GeoGebra-Applet die Schieberegler von $a_4 \neq 0$ um eine Polynomfunktion vom Grad vier zu erhalten. Variiere nun die Schieberegler um unterschiedliche Funktionsgraphen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Nullstellen von Polynomfunktionen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Nullstellen kann sehr einfach abgeschätzt werden: '''Eine Polynomfunktion vom Grad $n$ hat maximal $n$ Nullstellen.''' Das heißt, dass z. B. eine Polynomfunktion vom Grad $3$ maximal $3$ reelle Nullstellen haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polynomfunktionen vom Grad $1, 3, 5, ...$ haben stets mindestens eine reelle Nullstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polynomfunktionen vom Grad $2, 4, 6, ...$ müssen nicht unbedingt eine reelle Nullstelle haben. Es kann z. B. sein, dass bei einer Funktion vom Grad $2$ der Graph der Parabel nach oben verschoben ist (Bsp.: $f(x)=x^2+2$) und die $x$-Achse somit nicht geschnitten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um Nullstellen einer Funktion zu berechnen muss $f(x)=0$ gesetzt werden. Bei Polynomfunktionen vom Grad $2$ können die [[Quadratische Gleichungen|Lösungsformeln]] angewandt werden um die Gleichung zu lösen.&lt;br /&gt;
Hat die Polynomfunktion einen höheren Grad ($n&amp;gt;2$), müssen spezielle Formeln angewandt oder der Grad der Funktion mithilfe einer [[Polynomdivision|Polynomdivision]] „heruntergedrückt“ werden. Hierzu versucht man durch geschicktes Probieren eine ganzzahlige Nullstelle zu erraten und dividiert das ursprüngliche Polynom durch die Differenz $(x-Nullstelle)$. Dadurch erhält man ein neues Polynom, das einfacher gelöst werden kann (z. B. mithilfe einer Lösungsformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Manchmal können Polynomfunktionen auch als Produkt von Linearfaktoren angegeben werden. In diesem Fall können die Nullstellen besonders einfach abgelesen werden.&lt;br /&gt;
'''Beispiel:'''  $$f(x)=x²+x-6=(x-2) \cdot (x+3)$$&lt;br /&gt;
Berechnung der Nullstellen: $0=x²+x-6$  bzw. $0=(x-2) \cdot (x+3)$&lt;br /&gt;
In der linken Form kann die [[Quadratische Gleichungen|kleine Lösungsformel]] eingesetzt werden, um die Nullstellen zu berechnen. Durch Einsetzen in die Formel erhält man $x_1=2, \ x_2=-3$.&lt;br /&gt;
Ist die Gleichung in der rechten Form (Produkt von Linearfaktoren) gegeben, so können die Nullstellen im Kopf berechnet bzw. abgelesen werden: Damit das Produkt von $(x-2) \cdot (x+3)$ Null ergibt, muss entweder $(x-2)$ oder $(x+3)$ gleich Null sein. Hier kommen nur $x_1=2$ und $x_2=-3$ in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Bestimme die Nullstellen der Funktion $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
Um die Nullstelle zu berechnen setzen wir&lt;br /&gt;
$$0=x^2 \cdot (x+2)^2$$&lt;br /&gt;
Damit das Produkt Null wird, muss entweder $x^2$ oder $(x+2)^2$ Null sein.&lt;br /&gt;
Somit gibt es nur zwei reelle Nullstellen: $x_1=0$ und $x_2=-2$ (siehe Abb.)&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit.png|rahmenlos|mini|350px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde man den Term ausmultiplizieren und versuchen die Nullstellen des erhaltenen Polynoms (vom Grad $4$) zu berechnen, wäre das deutlich aufwändiger.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width: 800px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;&amp;quot;color: #A020F0;&amp;quot;&amp;gt; '''Anmerkung zur Theorie:'''  '''Vielfachheit von Nullstellen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorangegangenen Beispiel hatten wir eine Polynomfunktion vom Grad $4$, weshalb wir maximal $4$ Nullstellen erwarten können. Die Nullstellen $x_1=0$ und $x_2=-2$ kommen jedoch „doppelt“ vor. Man sagt dazu, dass sie die „Vielfachheit“ $2$ haben.&lt;br /&gt;
Woran erkennt man die „Vielfachheit“ einer Nullstelle?&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 1: Der Linearfaktor kommt einfach vor. Bsp.: $f(x)=x \cdot (x-1) \cdot (x+2)$ hat drei Nullstellen der Vielfachheit 1 ($x_1=0, \ x_2=1, \ x_3=-2$).&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit1.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 2: Ein Linearfaktor kommt doppelt („zum Quadrat“) vor. Bsp.: $f(x)=x \cdot (x-1)^2$ hat eine Nullstelle mit Vielfachheit 1 ($x_1=0$) und eine Nullstelle mit Vielfachheit 2 ($x_2=1$). Die Vielfachheit 2 erkennt man daran, dass die Funktion die $x$-Achse nur berührt und nicht schneidet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit2.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Vielfachheit 3: Ein Linearfaktor kommt dreifach („hoch drei“) vor. Bsp.: $f(x)=(x-1)^3$ hat genau eine Nullstelle mit Vielfachheit 3 ($x_1=1$).&lt;br /&gt;
[[Datei:Polynomfunktion_Vielfachheit3.png|rahmenlos|mini|300px|Nullstellen von $f(x)=x^2 \cdot (x+2)^2$]]&lt;br /&gt;
* Auch die anderen Vielfachheiten können einfach an den Hochzahlen der Linearfaktoren erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Vielfachheit'' ist etwas verwirrend, da wir eine ''doppelte'' Nullstelle graphisch nur als eine Stelle sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Interaktive Quizzes =&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Interaktive Quizzes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= Sollten die Aufgaben nicht korrekt dargestellt werden, lade die Seite noch einmal, indem du $F5$ drückst oder ganz oben im Browser auf „Aktualisieren“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstiegskurs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/161074&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 1 - Potenzfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
 |url=   https://h5p.org/h5p/embed/157770&lt;br /&gt;
 |width=  1090&lt;br /&gt;
 |height=  700&lt;br /&gt;
 |border=1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 2 - Potenfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 3 - Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quiz 4 - Polynomfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Füge im folgenden Applet zu jeder Graphik die passende Funktionsgleichung hinzu '''&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Orientiere dich am Grad der Funktion, den Nullstellen und evtl. dem absoluten Glied $a_0$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Online-Übungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Violett: Quizzes und dynamische Aufgabenblätter| &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FF3E96&amp;quot;&amp;gt; ? &amp;lt;/span&amp;gt;]]  [http://geogebratube.org/material/simple/id/51971 Übung zur Bestimmung des führenden Koeffizienten und des konstanten Terms]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Porod</name></author>
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