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	<title>Matura Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-17T00:52:33Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://archiv0.vobs.at/index.php?title=Kosten-_und_Preistheorie&amp;diff=2603</id>
		<title>Kosten- und Preistheorie</title>
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		<updated>2015-01-06T14:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.115.34.240: /* Stückkostenfunktion, Betriebsoptimum und langfristige Preisuntergrenze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Preisfunktion der Nachfrage ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Preisfunktion der Nachfrage, auch &amp;quot;Nachfragefunktion&amp;quot; oder &amp;quot;Preis-Absatz-Funktion&amp;quot; genannt, gibt den Preis p in Anhängigkeit der produzierten Menge x an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= $ $&lt;br /&gt;
* Der '''Höchstpreis $p_h$''' ist jener Preis, zu dem gerade kein Stück mehr verkauft werden kann. Es gilt: &lt;br /&gt;
$$p_h=p(0)$$&lt;br /&gt;
* Die '''Sättigungsmenge $x_S$''' ist jene menge, bei dem der Markt gesättigt ist und damit nicht mehr mehr verkauft werden kann. Hier gilt:&lt;br /&gt;
$$p(x_S)=0$$ &lt;br /&gt;
* Höchstpreis und Sättigungsmenge können mithilfe der Schnittpunkte bei den Achsen bestimmt werden. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Eine Firma kann von ihrem Produkt 5 Mengeneinheiten verkaufen, wenn sie den Preis auf € 3,75 pro Stück festlegt. Senkt sie den Preis auf € 2,50 pro Stück, so kann sie 10 Mengeneinheiten des Produktes verkaufen. &lt;br /&gt;
* Modellieren sie die [[Lineare Funktionen| lineare]] Preisfunktion.&lt;br /&gt;
* Ermitteln Sie daraus den Höchstpreis und die Sättigungsmenge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= &lt;br /&gt;
* Zuerst stellen wir die lineare Preisfunktion der Form $p(x)=k\cdot x+d$ auf, wobei $x$ die Mengeneinheiten und $p(x)$ den Preis pro Stück angibt.  &lt;br /&gt;
1. Variante: Wir setzen die Punkte $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ die Funktionsgleichung ein und berechnen k und d, indem wir das [[Gleichungssysteme (2.7.)|Gleichungssystem]] (hierbei eignet sich z.B. das [[Gleichungssysteme (2.7.)#Additionsverfahren (Eliminationsverfahren)|Additionsverfahren]]) lösen:&lt;br /&gt;
$$p(x)=k\cdot x+d$$&lt;br /&gt;
: 1. Punkt: $I:\ \ 3.75= k\cdot 5+d$&lt;br /&gt;
: 2. Punkt: $\underline{II:2.50=k\cdot 10+d\ \ &amp;quot;-&amp;quot;}$&lt;br /&gt;
$$1.25=-5\dot k\ \ \ \rightarrow k=-0.25 \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir die Preisfunktion p mit &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
 Graphik mit den Punkten (weiter oben einfügen&lt;br /&gt;
2. Variante: Da es sich um eine lineare Funktion handelt, kann k auch mithilfe dem [[Steigung und Steigungswinkel|Steigungsdreieck]] der Punkte $(5\vert 3.75)$ und $(10\vert 2.50)$ ermittelt werden:&lt;br /&gt;
$$k=\frac{\Delta y}{Delta x}=\frac{Höhenunterschied}{Längenunterschied}=\frac{2.50-3.75}{10-5}=-0.25$$&lt;br /&gt;
Somit ist $k=-0.25$. Um das d nun noch zu berechnen, setzt man einen der beiden Punkte und k in die Funktionsgleichung ein: Punkt $(5\vert 3.75)$ und $k=-0.25$ in $p(x)=k\cdot x+d$ eingesetzt ergeben:&lt;br /&gt;
$$3.75=-0.25\cdot 5+d\rightarrow 3.75+1.25=d  \rightarrow d=5$$&lt;br /&gt;
Somit erhalten wir: &lt;br /&gt;
$$p(x)=-0.25\cdot x+5$$&lt;br /&gt;
 Graphik mit den Steigungsdreiecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir mit der Preisfunktion den Höchstpreis und die Sättigungsmenge:&lt;br /&gt;
: Höchstpreis: $p(0)=d=5$. Der Höchstpreis beträgt 5 Euro pro Mengeneinheit.&lt;br /&gt;
: Sättigungsmenge: $p(x)=0$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$-5=-0.25x$$&lt;br /&gt;
$$x=20$$&lt;br /&gt;
: Die Sättigungsmenge beträgt somit 20 Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
Graphik der Preisfunktion einfügen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlösfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein === &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1=Der Gesamterlös E (auch Umsatz genannt) ergibt sich aus dem Produkt der verkauften Menge und dem dezugehörigen Preis:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= Gegeben ist die Preisfunktion p mit $p(x)=-0.25x+5$&lt;br /&gt;
* Stellen Sie die dazugehörige Erlösfunktion auf.&lt;br /&gt;
* Bestimmen Sie die sogenannten Erlösgrenzen, dies sind die [[Nullstelle|Nullstellen]] der Erlösfunktion. &lt;br /&gt;
* Berechnen Sie den maximalen Erlös. &lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
* Die Erlösfunktion erhalten wir mit:&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot p(x)$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=x\cdot (-0.25x+5$$&lt;br /&gt;
$$E(x)=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
 Bild der Erlösfunktion.&lt;br /&gt;
* Die Nullstellen ermitteln wir, indem wir die Erlösfunktion nullsetzen:&lt;br /&gt;
$$0=E(x)$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.25x^2+5x$$&lt;br /&gt;
Durch herausheben von x, [[Quadkom]] oder den [[Löse-Befehl]] erhalten wir $x_1=0$ und $x_2=20$.&lt;br /&gt;
* Nun bestimmen wir den maximalen Erlös:&lt;br /&gt;
1. Variante: Mithilfe der Eigenschaften einer quadratischen Funktion&lt;br /&gt;
Die Erlösfunktion E mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ ist eine [[Quadratische Funktionen|quadratische Funktion]] mit 2 Nullstellen. Wie jede quadratische Funktion hat sie aufgrund ihrer [[Symmetrie]] ihren Scheitelpunkt (Extremstelle) genau zwischen den beiden Nullstellen. &lt;br /&gt;
$$x_{max}=\frac{0+20}{2}=10$$&lt;br /&gt;
Das Erlösmaximum befindet sich somit bei x=10 Mengeneinheiten. Der Erlös beträgt $E(10)=25$ Geldeinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Variante: Mithilfe des Maximum-Befehls (siehe [[Ti-Befehle#Maximum|Ti-Taschenrechner]] bzw. [[GeoGebra]]. Das Ergebnis siehst du in der rechten Abbildung&lt;br /&gt;
 Bild&lt;br /&gt;
3. Variante: Mithilfe der Differentialrechnung. Für ein Maximum muss gelten, dass $f'(x)=0$ und $f''(x)&amp;lt;0$ ist:&lt;br /&gt;
$$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$0=-0.5x+5\  \   \  \rightarrow x=10$$&lt;br /&gt;
Und nun zur 2. Ableitung:&lt;br /&gt;
$$E''(x)=-0.5$$&lt;br /&gt;
$$ E''(10)=-0.5&amp;lt;0 \ \ \ \rightarrow HP$$&lt;br /&gt;
Somit befindet sich bei $x=10$ ein Hochpunkt und der Erlös an dieser Stelle beträgt $E(10)=25$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzerlös ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Der &lt;br /&gt;
$$Grenzerlös\ bei\ x =E'(x)$$ &lt;br /&gt;
gibt die (ungefähre) Steigung des Erlöses an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 Bild mit Tangente und Steigungsdreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1= &lt;br /&gt;
*Bestimmen Sie den Grenzerlös der Erlösfunktion E mit $E(x)=-0.25x^2+5x$ bei einer Menge von $x=5$.&lt;br /&gt;
* Interpretieren Sie das Ergebnis. &lt;br /&gt;
|2= $$E'(x)=-0.5x+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=-0.5\cdot 5+5$$&lt;br /&gt;
$$E'(5)=2.5 \textrm{€ pro Mengeneinheit}$$&lt;br /&gt;
Produziert man statt 5 Mengeneinheiten noch eine zusätzliche 6., so steigt der Erlös (ungefähr) um 2.5 €. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das &amp;quot;ungefähr&amp;quot; wird deshalb verwendet, da die Tangente die Erlösfunktion nur bei $x=5$ berührt und somit bei $x=6$ ein leicht zu großer Wert herauskommt. &lt;br /&gt;
 Gif wo das erklärt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kostenfunktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition und Aufbau der Kostenfunktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Gesamtkosten für die Produktion werden durch die Kostenfunktion K angegeben. Die Kostenfunktion besteht dabei aus 2 Termen:&lt;br /&gt;
$$K(x)=K_v (x)+F$$&lt;br /&gt;
$K_v (x)...$ variable Kosten, jene Kosten, die von der produzierten Menge x anghängig sind.&lt;br /&gt;
$F...$ Fixkosten, die auch bei einer Produktion von 0 ME anfallen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typische Eigenschaften einer &amp;quot;ertragsgesetzlichen Kostenfunktion&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
*Eine Kostenfunktion heißt ertragsgesetzlich, wenn sie &lt;br /&gt;
** streng monoton steigend ist (d.h. $K'(x)&amp;gt;0$ für alle $x$ im [[Definitionsbereich]]), &lt;br /&gt;
** zuerst einen degressiven Verlauf hat (d.h. rechtsgekrümmt, $K''(x)&amp;lt;0$) und&lt;br /&gt;
** nach der Kostenkehre (Wendepunkt der Kostenfunktion, $K''(x)=0$&lt;br /&gt;
** einen progressiven Verlauf hat (d.h. linksgekrümmt, $K''(x)&amp;gt;0$. &lt;br /&gt;
 Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzkosten ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die $$Grenzkosten\ bei\ x =K'(x)$$ &lt;br /&gt;
geben die (ungefähre) Steigung der Kosten an, wenn eine weitere Mengeneinheit produziert wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 Bild mit Tangente und Steigungsdreieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stückkostenfunktion, Betriebsoptimum und langfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Definition|1= Die Stückkosten $\bar{K}(x)$ geben die durchschnittlichen Kosten pro Stück (oder Mengeneinheit) an und brechnen sich, indem wir die Gesamtkosten durch die Stück dividieren, d.h. mit &lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{K(x)}{x}$$&lt;br /&gt;
$x...$ Anzahl der prodzuierten Stück/Mengeneinheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\bar{K}(x)...$ durchschnittliche Kosten pro Stück/Mengeneinheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$K(x)...$ Gesamtkosten &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant bei den durschschnittlichen Kosten ist jene Stelle, bei der die Kosten pro Stück minimal sind, dies nennt man das&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Merke|1= '''Betriebsoptimum $x_{opt}$''' ist jene Stelle, bei der die Stückkosten $\bar{K}(x)$ ein Minimum (Tiefpunkt) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörigen Stückkosten $\bar{K}(x_{opt})$ nennt man '''langfristige Preisuntergrenze''' (oder auch '''kostendeckender Preis''')}}&lt;br /&gt;
 Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Beispiel|1=Gegeben ist die Kostenfunktion $K$ mit &lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berechnen Sie das Betriebsoptimum und die langfristige Preisuntergrenze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|2= Zuerst bestimmen wir die Stückkostenfunktion:&lt;br /&gt;
$$K(x)=0.017x^3 - 0.38x^2 + 3.3x + 10$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=\frac{0.017x^3 - 0.38x2 + 3.3x + 10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3 +\frac{10}{x}$$&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x)=0.017x^2 - 0.38x + 3.3+10x^{-1}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun berechnen wir das Minimum der Stückkostenfunktion. Entweder mit dem Minimumbefehl ([[TI-Befehle]],[[GeoGebra]]) oder (wie hier) mithilfe der Differentialrechnung (siehe [[Ableitung bestimmen]] bzw. [[Extremstellen|Kurvendiskussionen]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Minimum zu berechnen, ermitteln wir zuerst $\bar{K}'(x)$ und setzen dies dann 0:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}'(x)=0.034x - 0.38 -10x^{-2}$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x - 0.38 -10x^{-2}\ \ \ \ \vert \cdot x^2$$&lt;br /&gt;
$$0=0.034x^3-0.38x^2-10$$&lt;br /&gt;
Diese Gleichung löst man am besten graphisch (siehe [[zero-Befehl|TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) oder mit dem Löse-Befehl (siehe [[TI-Befehle]] bzw. [[GeoGebra]]) und erhält:&lt;br /&gt;
$$x_{opt}=12.93$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Das Betriebsoptimum liegt bei 12.93 Mengeneinheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörenden Stückkosten, die sogenannte langfristige Preisuntergrenze liegt bei:&lt;br /&gt;
$$\bar{K}(x_{opt})=\bar{K}(12.93)= 2 \textrm{Euro pro Stück}$$&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variable Stückkostenfunktion, Betriebsminimum und kurzfristige Preisuntergrenze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnfunktion ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Gewinnbereich, Break-even-Point, Gewinngrenzen&lt;br /&gt;
Gewinnmaximum &lt;br /&gt;
=== Grenzgewinn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cournot'scher Punkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maturaaufgaben ==&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=InBC4XO5Ex8&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.115.34.240</name></author>
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